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Die seltsamsten Orte der Welt

Geheime Städte, Verlorene Räume, Wilde Plätze, Vergessene Inseln

(9)

Spätestens seit Google Earth ist die Welt bis in den letzten Winkel erforscht und vermessen. Es gibt keine unbekannten Orte mehr, keine unberührten Eilande, nichts mehr zu entdecken - oder etwa doch?

Alastair Bonnett stellt in diesem Buch faszinierende und außergewöhnliche Orte vor, die unsere Vorstellungen von der Welt gehörig durcheinanderbringen. Sie tauchen auf und unter, wie die Inseln im Gangesdelta, verschwinden von Satellitenbildern, wie Sandy Island vor der australischen Küste, oder verstecken sich unter Gebüsch und Gestrüpp, das alle Spuren überwuchert, wie auf der britischen Halbinsel Arne. Unterhaltsam und leichtfüßig werden Orte wie Bir Tawil in Ostafrika beschrieben, die partout keine Nation haben will, oder Orte, die scheinbar zu zwei Nationalstaaten gleichzeitig gehören. Berichtet wird von versteckten Labyrinthen, unterirdischen, verlassenen oder überbauten Städten ebenso wie von ihrer historischen Entwicklung. Lehrreich, aber nicht belehrend führt Bonnett durch geographische Kuriositäten und zeigt, dass auch für den heutigen Menschen das Entdecken nie aufhört.

Portrait

Alastair Bonnett ist Professor für Sozialgeographie an der Universität Newcastle.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 295
Erscheinungsdatum 29.01.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-406-69817-0
Verlag C. H. Beck
Maße (L/B/H) 19,5/12,5/2 cm
Gewicht 306 g
Originaltitel Off the Map. Lost Spaces, Invisible Cities, Forgotten Islands, Feral Places, and What They Tell Us About the World.
Abbildungen mit 10 Abbildungen
Auflage 4. Auflage
Übersetzer Andreas Wirthensohn
Verkaufsrang 31.009
Buch (Taschenbuch)
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„Es gibt noch vieles zu entdecken“

Philipp Brandstötter, Thalia-Buchhandlung Linz

In unserer modernen Zeit glauben wir ja alles schon einmal gesehen zu haben. Jeder Winkel der Erde wurde bereits mit modernen Mitteln wie „Google Earth“ betreten und vermessen, katrographiert und in einem Ordner abgelegt. Dass diese Annhame allerdings weit gefehlt ist, zeigt der Briete Alastair Bonnett in seinem ersten Buch.

Bonnett begibt sich auf eine Reise, die ihn in die hintersten Winkel Russlands, auf kleine Inseln vor der Küste Australiens oder auch ganz banal in tote Winkeln großer Städte führt. Er untergliedert dabei sein Erstlingswerk in einzelne Abschnitte wie „verschwundene Inseln“; „verlorene Räume“ und „nicht existente Länder“. Selbst Menschen, die bereits viel auf der Welt herumgereist sind, haben sicher noch nie etwas von Ortsbezeichnungen wie „Der Aralkum Wüste“ oder der Insel „North Sentinal Island“ gehört.

Außerdem war ich lange der Meinung, dass es eigentlich keine Völker der Erde mehr gibt, die noch wirklich nie Kontakt mit der modernen Zivilisation hatten. Auf einer kleinen Insel vor Feuerland gibt es sogar mehrer Inselgruppen mit darauf lebenden Völkern, die noch nie mit der modernen Zivilsiation zu tun hatten und das wird sich laut Herrn Bonnett auch nicht allzu schnell ändern.

Weiters berichtet der Autor von niederländischen Enklaven innerhalb der belgischen Republik und umgekehrt; das Ganze ist in gehweite von nur wenigen Metern erreichbar. Hierbei handelt es sich um ein Relikt aus einem mittelalterlichen Grenzstreit der Enklaven, die sogar Unterentklaven zur Folge hatte. Da niemand diese Grenze begradigte oder vereinheitlichte, existieren sie noch heute. Es gibt sogar ganze Landstriche, die zu überhaupt keinem Land der Erde gehören. Und wäre das nicht schon paradox genug, gibt es auf der anderen Seite der Erde Gegenden, die scheinbar sogar gleich zu drei Ländern parallel gehören.

Ein wirklich sehr faszinierendes und auch vielschichtiges Buch, das einem zeigt, dass es auch im 21ten Jahrhundert noch eine Vielzahl an Entdeckungen zu machen gibt. Der Forschergeist hat noch lange nicht alles gesehen!
In unserer modernen Zeit glauben wir ja alles schon einmal gesehen zu haben. Jeder Winkel der Erde wurde bereits mit modernen Mitteln wie „Google Earth“ betreten und vermessen, katrographiert und in einem Ordner abgelegt. Dass diese Annhame allerdings weit gefehlt ist, zeigt der Briete Alastair Bonnett in seinem ersten Buch.

Bonnett begibt sich auf eine Reise, die ihn in die hintersten Winkel Russlands, auf kleine Inseln vor der Küste Australiens oder auch ganz banal in tote Winkeln großer Städte führt. Er untergliedert dabei sein Erstlingswerk in einzelne Abschnitte wie „verschwundene Inseln“; „verlorene Räume“ und „nicht existente Länder“. Selbst Menschen, die bereits viel auf der Welt herumgereist sind, haben sicher noch nie etwas von Ortsbezeichnungen wie „Der Aralkum Wüste“ oder der Insel „North Sentinal Island“ gehört.

Außerdem war ich lange der Meinung, dass es eigentlich keine Völker der Erde mehr gibt, die noch wirklich nie Kontakt mit der modernen Zivilisation hatten. Auf einer kleinen Insel vor Feuerland gibt es sogar mehrer Inselgruppen mit darauf lebenden Völkern, die noch nie mit der modernen Zivilsiation zu tun hatten und das wird sich laut Herrn Bonnett auch nicht allzu schnell ändern.

Weiters berichtet der Autor von niederländischen Enklaven innerhalb der belgischen Republik und umgekehrt; das Ganze ist in gehweite von nur wenigen Metern erreichbar. Hierbei handelt es sich um ein Relikt aus einem mittelalterlichen Grenzstreit der Enklaven, die sogar Unterentklaven zur Folge hatte. Da niemand diese Grenze begradigte oder vereinheitlichte, existieren sie noch heute. Es gibt sogar ganze Landstriche, die zu überhaupt keinem Land der Erde gehören. Und wäre das nicht schon paradox genug, gibt es auf der anderen Seite der Erde Gegenden, die scheinbar sogar gleich zu drei Ländern parallel gehören.

Ein wirklich sehr faszinierendes und auch vielschichtiges Buch, das einem zeigt, dass es auch im 21ten Jahrhundert noch eine Vielzahl an Entdeckungen zu machen gibt. Der Forschergeist hat noch lange nicht alles gesehen!

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
4
4
1
0
0

Kommen Sie, steigen Sie ein und reisen Sie mit - dahin, wo die wahren Abenteuer sind!
von einer Kundin/einem Kunden am 25.04.2018
Bewertet: gebundene Ausgabe

Gibt es das noch unserer modernen, aufgeklärten Welt: die geheimen und versteckten, oft seltsamen Orte, die nicht immer auf Landkarten oder in Navis auftauchen, aber definitiv da sind? Ja, es gibt sie, und Alastair Bonnett reist mit uns genau dorthin. Ob es der bekannte Aralsee ist, der mittlerweile zur... Gibt es das noch unserer modernen, aufgeklärten Welt: die geheimen und versteckten, oft seltsamen Orte, die nicht immer auf Landkarten oder in Navis auftauchen, aber definitiv da sind? Ja, es gibt sie, und Alastair Bonnett reist mit uns genau dorthin. Ob es der bekannte Aralsee ist, der mittlerweile zur Aralwüste wird, oder der nur Männern und männlichen Tieren zugängliche Berg Athos - dies alles sind bekannte, aber seltsame Orte. Wenn der Autor uns allerdings mit auf eine Verkehrsinsel führt oder immer wieder auftauchende und verschwindende Inseln im Ganges-Delta beschreibt, dann wird es echt "besonders". Ein kurzweiliges und originelles Lesevergnügen.

von einer Kundin/einem Kunden am 23.10.2017
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Die ideale Lektüre für zwischendurch für alle Neugierigen und Weltenbummler: Wir begegnen Inseln, die auftauchen und wieder verschwinden, Niemandsländern und unterirdischen Städten

von einer Kundin/einem Kunden am 08.08.2017
Bewertet: anderes Format

Ein Buch zum Schmökern, mit vielen interessanten Fakten zu den unterschiedlichsten Orten.