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Die russische Herzogin

(gekürzte Lesung)

Zarentochter 3

(12)
Nicht immer hält das Leben, was es verspricht. Das muss auch Zarentochter Olga erkennen, die sich aus Liebe für Stuttgart entschieden hat, obwohl für sie ein anderes Leben vorgesehen war. Ihre Ehe mit Kronprinz Karl von Württemberg bleibt kinderlos, der Hof in Stuttgart ist ihr lange Zeit fremd.
Als der Zar sie bittet, seine Nichte bei sich aufzunehmen, willigt Olga freudig ein. Doch das Mädchen ist schwierig, wild und unberechenbar. Olga setzt alles daran, aus Wera eine würdige Großfürstin und einen glücklichen Menschen zu machen. Beide Frauen müssen viele Träume begraben, aber ihre Freundschaft hilft ihnen, neue Wege zu gehen und dem Leben Glück abzutrotzen.
Portrait
Petra Durst-Benning, geboren 1965 in Baden-Württemberg, lebt mit ihrer Familie als freie Autorin in der Nähe von Stuttgart. Sie hat sich nicht nur mit Sachbüchern einen Namen gemacht, sondern vor allem auch mit ihren historischen Romanen.

Ulrike Grote spielte nach der Schauspielausbildung im Ensemble des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg und an der Wiener Burg. Seit 2001 ist sie in diversen Film- und Fernsehrollen zu sehen, wie Das Kanzleramt und Tatort. Seit 2003 arbeitet sie auch als Regisseurin. Für ihren Kurzfilm Ausreißer gewann sie 2005 den internationalen Studenten-Oscar in der Kategorie Bester ausländischer Film; ein Jahr später erhielt der Kurzfilm eine Oscar-Nominierung.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3
Sprecher Ulrike Grote
Erscheinungsdatum 14.02.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783844902242
Verlag Hörbuch Hamburg
Spieldauer 477 Minuten
Format & Qualität MP3, 477 Minuten
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
12 Bewertungen
Übersicht
5
5
1
1
0

von einer Kundin/einem Kunden am 12.07.2017
Bewertet: anderes Format

Die " Fortsetzung" von der Zarentochter. Jetzt steht Wera, die Nichte von Olga im Mittelpunkt der Geschichte.

so macht Geschichte Spaß
von bookorpc aus Kumhausen am 06.01.2012
Bewertet: gebundene Ausgabe

In dem historischen Roman Die russische Herzogin, erzählt Petra Durst - Benning wie das Leben für Olly nach dem Buch Die Zarentochter weitergeht. Auch wenn sie nicht die eigentliche Hauptrolle ist. Inhalt: Die russische Großfürstin Wera hat ein temperamentvolles Wesen mit dem ihre Eltern überfordert sind. Sie wird deshalb zu... In dem historischen Roman Die russische Herzogin, erzählt Petra Durst - Benning wie das Leben für Olly nach dem Buch Die Zarentochter weitergeht. Auch wenn sie nicht die eigentliche Hauptrolle ist. Inhalt: Die russische Großfürstin Wera hat ein temperamentvolles Wesen mit dem ihre Eltern überfordert sind. Sie wird deshalb zu ihrer Patentante Olly nach Württemberg geschickt. Diese freut sich schon sehr auf Wera, da ihr eigene Kinder in ihrer Ehe mit Kronprinz Karl versagt blieben. Aber schon bei der Ankunft fragt sich Olly, ob ihre Liebe allein reichen wird. Meine Meinung: Das Buch hat mich total fasziniert. Es ist der Autorin wunderbar gelungen aus einem geschichtlichen Ereignis eine einfühlsame Geschichte mit Höhen und Tiefen zu schreiben, auch wenn einige wenige Dinge abgeändert bzw. dazuerfunden wurden. Auf diese wird am Ende des Buches hingewiesen. Obwohl es sich um eine Fortsetzung handelt, kann man es auch einzeln lesen und genießen. Eine Geschichte über die Liebe, Verantwortung, Familie und Freundschaft. Man bekommt wie bereits im vorherigen Band gefühlvoll vermittelt welche Last auf den Schultern liegt aufgrund der höheren Stellung in der Gesellschaft. Fazit: So stelle ich mir einen historischen Roman vor: die Wahrheit verpackt in Tüll und Seide mit Perlen verziert.

Das böse Kind
von anyways aus Greifswald, Hansestadt am 07.11.2011
Bewertet: Taschenbuch

Ein schreckliches . Ein böses Kind. Solche Sätze hört die kleine Wera oft aus dem Munde ihres Vater und ihrer Mutter. Als die ältere Schwester Weras mit dem griechischen Thronanwärter verheiratet werden soll, sind die Zustände die der kleine Wirbelwind veranstaltet in der höheren Gesellschaft nicht mehr tragbar.... Ein schreckliches . Ein böses Kind. Solche Sätze hört die kleine Wera oft aus dem Munde ihres Vater und ihrer Mutter. Als die ältere Schwester Weras mit dem griechischen Thronanwärter verheiratet werden soll, sind die Zustände die der kleine Wirbelwind veranstaltet in der höheren Gesellschaft nicht mehr tragbar. Weras Vater, der Großfürst Konstantin ( Kosty) Romanow bittet seinen Bruder , den Zaren um Mithilfe. Dieser bittet die gemeinsame Schwester Olga Romanowa, Kronprinzessin von Württemberg, sich des Kindes für eine Weile anzunehmen. Hätte Olga gewusst worauf sie sich einlässt hätte sie wohl nicht so bereitwillig zugesagt, hätte wiederum Wera von ihrem langen Aufenthalt in Stuttgart gewusst wäre sie wohl irgendwann auf der Reise ausgebüchst. Petra Dust-Benning’s „Die russische Herzogin“ kann als eigentlicher Nachfolger „Der russischen Zarentochter“ anerkannt werden denn neben der Lebensgeschichte der Wera wird auch die des späteren Königspaares mit erzählt. Die besondere Beziehung der kleinen Wera zu ihrer Tante und späteren Adoptivmutter und Freundin ist eine sehr besondere. Blieb die Ehe der Olga doch kinderlos, was zweifellos an der Homosexualität ihres Gatten gelegen haben wird.Diese sehnt sich nach Kindern. Nur einfach ist es mit Wera nicht. Sie scheint ein rechter Wirbelwind und Zappelphilipp zu sein, doch zum Glück leben beide im ausgehenden 19. Jahrhundert, das Syndrom ADS noch lange nicht bekannt und so muss man sich mit natürlichen Mitteln behelfen, Wera einen standesgemäßen Umgang am Hofe beizubringen. Liebevoll schildert die Autorin die innere Zerrissenheit der kleinen Wera so eindringlich, das sie einem Leid tut. Von den Eltern mehr oder weniger verstoßen findet sie am Stuttgarter Hof, zwar nach einigen Anläufen, endlich eine Geborgenheit und Wertschätzung die ihr von ihrem Elternhaus verwehrt wurde. Wie weitsichtig Olga doch handelt denn so einfache Mittel wie mehrmaliges mehrstündiges Wandern in der Woche macht aus Wera ein fast erzogenes Kind, laut der Autorin. Allein diese Ideen, das Liebesleben der späteren Königin, des Königs und auch Weras dramatisches Familienleben bilden ein gut strukturierten Gesamtplot. Interessant fand ich die Schilderung wie Wera ihren ja höchstwahrscheinlich treulosen Gatten so hoch verehrt das sie über seine Verfehlungen gekonnt hinwegsieht und wie sie zu ihrem sozialen Engagement kommt. Die heutigen Mutter-Kind-Heime scheinen eindeutige auf dem Wera Heim für unverheiratete werdende Mütter zu fußen. Ich freue mich jetzt schon auf die Jugendjahre der Olga dieses Buch schlummert noch auf meinem SUB, durch diese Buch bin ich aber erst richtig neugierig geworden. Warum verliebt sich eine so intelligente junge Frau ausgerechnet in einen Schwulen und behält ihr Leben lang Stillschweigen und wirft ihr eigens Glück weg, kompensiert dies aber durch viel Gemeinnützigkeit? Ein ähnliches Verhalten scheint sie auch ihrer Adoptivtochter vererbt zu haben. Am Ende des Buches erwähnt die Autorin das sie einige historische Tatsachen doch ein wenig abgewandelt hat, das finde ich immer einen sehr schönen Hinweis, denn bei historischen Büchern recherchier ich schon gerne was Wahrheit und was schriftstellerische Freiheit ist. Das macht es mit so einem Hinweis leichter.