>> Die 10 besten Bücher im Oktober

Die Rotzlöffel-Republik

Vom täglichen Wahnsinn in unseren Kindergärten

(6)
Dieses Buch erzählt wahre Geschichten aus dem Leben, die zeigen, inmitten welchen Irrsinns aus pädagogischen Modellen, überforderten Eltern und bildungspolitischen Trugschlüssen sich der Alltag von Erzieherinnen und Erziehern mittlerweile abspielt.
Die Autorinnen wollen keine Schuld zuweisen, aber Verantwortung benennen und zeigen, welche Einflüsse Kinder oft als Tyrannen wirken lassen.
Ein Praxisbuch mit vielen eindrücklichen Fallbeispielen, verständlich, glaubwürdig. Ein erziehungspolitischer Appell.
Portrait
Tanja Leitsch ist Diplom-Pädagogin und Systemischer Coach in sozialen Einrichtungen. Sie hat jahrelange Erfahrung in der Arbeit mit Kindern im Krippen- und Kindergartenalter.
Susanne Schnieder ist Kita-Leiterin, Tanzpädagogin, Systemischer Gesundheitscoach und Referentin in der Erwachsenenbildung. Sie hat zwei Kinder.
Carsten Tergast studierte Allgemeine Literaturwissenschaft, Neuere Deutsche Literaturwissenschaft und Medienwissenschaft. Heute arbeitet er als freier Journalist, Autor und Texter. Er war unter anderem Ghostwriter der Erfolgsbücher von Michael Winterhoff ("Warum unsere Kinder Tyrannen werden", "Tyrannen müssen nicht sein").
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Herausgeber Carsten Tergast
Seitenzahl 232
Erscheinungsdatum 25.09.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7110-0133-7
Verlag Ecowin
Maße (L/B/H) 218/153/25 mm
Gewicht 451
Auflage 3
Verkaufsrang 7.715
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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DANKE
von einer Kundin/einem Kunden am 29.09.2017

Ich bin erst auf Seite 60 angelangt und einfach nur dankbar, dass es jemand ausspricht. DANKE!!!! Alltag in unserem Arbeitsfeld. Ich liebe meine Arbeit mit den Kindern, mein Traumjob. Allerdings wird das durch verschiedenste Beteiligte erschwert. Und das nicht ausschließlich durch Eltern, die alle das Beste für IHR Kind... Ich bin erst auf Seite 60 angelangt und einfach nur dankbar, dass es jemand ausspricht. DANKE!!!! Alltag in unserem Arbeitsfeld. Ich liebe meine Arbeit mit den Kindern, mein Traumjob. Allerdings wird das durch verschiedenste Beteiligte erschwert. Und das nicht ausschließlich durch Eltern, die alle das Beste für IHR Kind wünschen. Diese schenken uns täglich Vertrauen, welches wir hart erkämpfen und verteidigen. Danke den Autoren und den Eltern.

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ungeschönt - alle Fakten auf den Tisch
von einer Kundin/einem Kunden am 12.06.2017

Ich habe dieses Buch quasi innerhalb kürzester Zeit verschlungen. Nicht weil ich Seite für Seite noch mehr Sensationen erwartete, sondern, weil die Autorinnen, den sprichwörtlichen Nagel auf den Kopf treffen. Jetzt weiß ich allerdings nicht so recht, ob ich weinen oder lachen soll? Erschöpfung und Resignation erlebte auch ich bereits... Ich habe dieses Buch quasi innerhalb kürzester Zeit verschlungen. Nicht weil ich Seite für Seite noch mehr Sensationen erwartete, sondern, weil die Autorinnen, den sprichwörtlichen Nagel auf den Kopf treffen. Jetzt weiß ich allerdings nicht so recht, ob ich weinen oder lachen soll? Erschöpfung und Resignation erlebte auch ich bereits hautnah und erlebe es außerdem bei meinen Kolleginnen. Wenngleich ich nicht alle die im Buch genannten Beispiele in derartiger Intensität erlebe, stelle ich deutliche Parallelen zum Beschriebenen fest. Da gibt es ebenso die sozial-ungereiften Praktikanten; die TV- und Computer-überlasteten 4- und erst recht die 5- bis 6-Jährigen; die maßlos egoistischen Kinder, die mit ihrem Verhalten schon fast automatisch die Bildung einer Gemeinschaft verhindern; die scheinbar beratungsresistenten Eltern, die für alles eine vermeintlich plausible Erklärung haben; die Mütter, die ihr Kind im größten Stress in die Gruppe bringen und noch diverse Informationen für mich parat haben; die Eltern, die sich ziemlich viele "Missstände" über Wochen und Tage notieren und direkt zur Leitung marschieren, ohne auch nur ein Wort mit der betreffenden Erzieherin zu wechseln und so weiter und so weiter... Doch, was soll's, es gibt ja zum Glück ein Formular zum Thema Beschwerdemanagement! Qualitätsmanagement, ein Reizthema schlechthin. Keine Frage, ich bin für gute und sehr gute Qualität meiner Arbeit. Das ist mein Anspruch! Ich reflektiere täglich. Dennoch gibt es regelrecht eine Flut von Reglementierungen und dem entsprechenden Papier dazu, sodass nicht selten meine eigentliche Arbeit mit den Kindern liegen bleibt. Ich möchte sie begleiten, fördern und fordern und ich bin nicht gewillt, den schleichenden "Normalzustand" hinzunehmen. Weder bin ich "Diener" oder "Leibeigener", noch der Depp von Jedermann. Ich gebe den Autorinnen absolut Recht, wenn sie behaupten, dass (viele) Eltern, Politiker oder Wissenschaftler keinen reellen Blick auf die Praxis haben, sich aber dennoch anmaßen, DAS Rezept zu kennen, wie Erziehung und Bildung heutzutage auszusehen haben. Ich glaube, sie würden selbst nicht ansatzweise unter den Bedingungen arbeiten wollen und schon gar nicht für das Gehalt. Jetzt werden sicher Einige entgegnen, dass es ja schließlich unsere Aufgabe sei, sich mit der täglichen Problematik auseinanderzusetzen und dem fachlich korrekt entgegen zu wirken. Richtig, das ist unser Ansatz, aber weder können wir zaubern, noch können wir familienersetzend alles aufholen, wenn grundsätzliche Fähigkeiten von Haus aus einfach nicht "mitgeliefert" werden. Unter einer Partnerschaft verstehe ich, dass sich alle Beteiligten ihrer Verantwortung bewusst sind. Das gilt für Träger, Eltern und Erzieher gleichermaßen. Überdies stellt sich mir die Frage: Wie kann man bei seiner eigenen Zukunft den Rotstift ansetzen? Wer an der Basis spart, hat bereits verloren. Ich baue ja auch kein Haus auf einem Hauch von Kieselsteinen als Untergrund. Was wird geschehen? Das Modell bricht unweigerlich früher oder später zusammen. Lehrer, Ausbilder, Arbeitgeber können ihnen da sicher ausführlichere Informationen geben. Fazit: Das Buch ist absolut lesenswert. Ich hoffe, dessen Intention erreicht sehr bald die wichtigen Stellen! Das ist kein Jammern auf hohem Niveau, das ist Realität...leider!

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Kinder sollen wieder Kind sein dürfen
von Sikal am 10.06.2017

Wieviel Zeit benötigt man wohl, um 1789 Kreuze auf diversen Fragebögen sinnvoll anzukreuzen? Damit wird immerhin dokumentiert, dass Kita-Mitarbeiter einen qualitativ hochwertigen Job machen. Eigentlich müsste man hier nichts mehr hinzufügen – Zeit, die wichtiger für die Entwicklung der Kleinen verfügbar wäre. Welcher Verwaltungsaufwand dann noch hinter den Auswertungen... Wieviel Zeit benötigt man wohl, um 1789 Kreuze auf diversen Fragebögen sinnvoll anzukreuzen? Damit wird immerhin dokumentiert, dass Kita-Mitarbeiter einen qualitativ hochwertigen Job machen. Eigentlich müsste man hier nichts mehr hinzufügen – Zeit, die wichtiger für die Entwicklung der Kleinen verfügbar wäre. Welcher Verwaltungsaufwand dann noch hinter den Auswertungen der Dokumentationen steht, will ich mir gar nicht vorstellen… Doch Bürokratie ist nicht das Hauptproblem unserer Kindergärten und Kitas. Die Erzieherinnen tragen die Verantwortung für die Entwicklung von unerzogenen, aggressiven Kindern, die tagaus tagein eine vernünftige Arbeit nicht ermöglichen. Wenn sich dann Eltern noch in die Arbeitsweise einmischen und Ratschläge parat halten, ist das Chaos perfekt. Die Autorinnen Tanja Leitsch und Susanne Schnieder sind seit Jahren im pädagogischen Bereich tätig und geben uns hier einen (vermutlich nur kleinen) Einblick in ihre Arbeit. Sie beschreiben ihren Tagesablauf, ihre Ideale, die zumeist auf der Strecke bleiben, widmen ein ganzes Kapitel dem „Tanz um das goldene Kind“, bei dem es leicht dazu kommt, dass „Ich Chef – Ihr nix!“ an der Tagesordnung steht. Ein wohl sehr bezeichnendes Beispiel – eine Mutter zur Erzieherin: „Ich möchte, dass Sie sich jeden Morgen vor meinem Sohn hinknien, wenn Sie ihn begrüßen!“ Sie solle dem Sprössling nämlich auf Augenhöhe begegnen. Leider ist ein solches Verhalten wohl eher die Regel als die Ausnahme. Was passiert mit unserer Gesellschaft? Wollen wir lauter kleine Prinzen und Prinzessinnen, die in ihrem weiteren Leben zu Egoisten und Tyrannen werden? Dass Kinder ihre Eltern und auch Erzieherinnen provozieren, ist ganz normal. Es liegt daran, was wir letztendlich daraus machen. Die Autorinnen schreiben hier nicht nur ihren ganzen Frust nieder, sondern hätten auch etliche Vorschläge parat, wie hier – zumindest im Arbeitsumfeld – reagiert werden könnte. Sie hätten gerne mehr Zeit, mehr Platz u.a., um Kinder bei der Entfaltung zu helfen. Kinder sollen wieder Kind sein dürfen, etwas erforschen, entdecken und auch Fehler machen. Kein Kind kann funktionieren ohne Schaden zu nehmen. Als Kritikpunkt muss ich aber ganz klar anmerken, dass mir positive Erlebnisse (die, die Autorinnen bestimmt ebenso zur Genüge haben) zu kurz kommen. Es wird hier teilweise ein Bild vermittelt, dass beinahe alle Kinder ungezogene, schreckliche kleine Monster sind – und das stimmt so sicherlich nicht (und ich war auch einige Zeit im pädagogischen Bereich tätig). Vieles, was hier angekreidet wird, kann ich jedoch auf jeden Fall unterschreiben … Leider!

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