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Die rote Löwin

Historischer Roman

(21)

Anno 1207. Nach dem Tod ihrer Eltern sind Runja und ihr Bruder auf sich allein gestellt. In Magdeburg geraten sie in die Fänge des machthungrigen Dompropsts Laurenz. Der sieht in Runja die einmalige Gelegenheit, seinen Rivalen Pirmin auszuschalten. Denn Runja hat verblüffende Ähnlichkeit mit dessen toter Frau. Während er ihren Bruder als Geisel hält, zwingt Laurenz Runja in den Orden der Vollstrecker, wo sie zur Mörderin ausgebildet wird. Doch das Schicksal will es, dass sie sich in Pirmin verliebt. Nun muss sie sich zwischen dem Leben ihres Bruders und dem ihres Geliebten entscheiden.

Rezension
"Ein packendes Buch! Pflichtlektüre für alle Fans historischer Romane, die nicht zimperlich sind. Der fast sachliche Schreibstil lässt einen kaum zu Atem kommen. Beim Lesen fühlt man sich bald selbst als Gejagter. So entsteht jede Menge kalter Schweiß auf der Stirn!" General-Anzeiger Magdeburg, 15.02.2017 "Spannungsgeladener historischer Roman. Nichts für schwache Nerven." Elvira M. Gordon-Pusch, Frankfurter Stadtkurier, 20.06.20017
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 384
Altersempfehlung 16 - 17
Erscheinungsdatum 13.01.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-404-17476-8
Verlag Lübbe
Maße (L/B/H) 185/123/27 mm
Gewicht 369
Auflage 1. Auflage 2017
Buch (Taschenbuch)
10,30
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Die düstere Seite des Mittelalters
von einer Kundin/einem Kunden aus Borken am 22.02.2017

Am Anfang des 13. Jahrhunderts fallen die Eltern von Runja und Waldemar einem Angriff des barbarischen Volkes der Wenden zum Opfer. Die Geschwister sind ab nun auf sich allein gestellt, werden aber angetrieben von dem Gedanken der Rache für den grausamen Tod der Eltern. Gleichzeitig versucht der machthungrige Domdekan... Am Anfang des 13. Jahrhunderts fallen die Eltern von Runja und Waldemar einem Angriff des barbarischen Volkes der Wenden zum Opfer. Die Geschwister sind ab nun auf sich allein gestellt, werden aber angetrieben von dem Gedanken der Rache für den grausamen Tod der Eltern. Gleichzeitig versucht der machthungrige Domdekan Laurenz mit aller List und Skrupellosigkeit das Amt des Bischofs an sich zu reißen. Sein größter Widersacher ist Pirmin, welcher schon von der Kirche zum Nachfolger des schwerkranken Bischofs vorgeschlagen wurde. Die Wege dieser Protagonisten kreuzen sich und ein spannender und fesselnder Kampf um Macht, Gefühle und Liebe entwickelt sich zu einem spannenden Abenteuer. "Die rote Löwin" ist mein erstes Buch des Autors Thomas Ziebula. Ihm ist es mit seiner bildreichen und temporeichen Schreibweise gelungen,  mich in die Welt des 13. Jahrhunderts zu entführen. Die Hauptprotagonisten werden sehr interessant charakterisiert und lassen die Reise in die Vergangenheit erlebbar machen. Meine Sympathien lagen schnell bei der verwaisten und tapferen Runja. Thomas Ziebula erzeugt eine sehr düstere Stimmung und Atmosphäre und erzählt die Geschichte in zwei Handlungssträngen schonungslos, was aber aus meiner Sicht passend für die Zeit des 13. Jahrhunderts ist. Der Spannungsbogen wird direkt zu Beginn des Buches aufgebaut und durch überraschende Wendungen und dem Überkreuzen der beiden Handlungsstränge stets auf einem hohen Niveau gehalten. Die historischen Hintergründe des Romans erschienen mir zu jeder Zeit sehr gut recherchiert und machten damit die Reise in die Vergangenheit authentischer. Insgesamt konnte mich "Die rote Löwin" in den Bann ziehen und bescherte mir somit einen tollen Einblick in die spannende und teilweise grausame Zeit des Mittelalters. Aus meiner Sicht ein sehr lesenswertes Buch, welches ich gerne weiterempfehle und mit fünf von fünf Sternen bewerte.

ein rasanter, spannender und düsterer historischer Roman
von drei Lockenköpfe am 14.02.2017

Wieder einmal durfte ich ein Buch von Thomas Ziebula (Tom Jacuba) lesen. Dieses mal ein mir neues Genre. Die rote Löwin ist eine wahre Zeitreise. Ich kenne ja nun schon seinen Stil von Kalypto seine Historischen Romane waren mir neu. Die Sätze sind sehr kurz und knapp, was die Handlung... Wieder einmal durfte ich ein Buch von Thomas Ziebula (Tom Jacuba) lesen. Dieses mal ein mir neues Genre. Die rote Löwin ist eine wahre Zeitreise. Ich kenne ja nun schon seinen Stil von Kalypto seine Historischen Romane waren mir neu. Die Sätze sind sehr kurz und knapp, was die Handlung sehr beschleunigt. Etwas ausführlicher könnte aus der roten Löwin eine schöne Serie werden. Trotz der zunehmenden Geschwindigkeit fehlten mir keine Informationen, auch wenn ich gerne mal einen Blick nach rechts und links geworfen hätte. Viele Randprotagonisten waren sehr interessant, wurden aber nicht weiter ausgeführt. Auch werden Beschreibungen und Erklärungen ausgespart. Der Schreibstil ist eine Mischung aus historisch und modern. Eine angenehme Mischung, die mir einen perfekten Lesefluss bietet. Der Spannungsbogen schnellt sehr schnell hoch und hält sich bis zum Schluss. Das Ende war etwas Vorhersehbar, dies nahm mir aber nicht den Lesespass. Der Perspektivwechel hat mir gut gefallen. Zwei Erzählstränge laufen lange Parallel und führen dann zusammen. Auf der einen Seite erzählt Runja ihre Erlebnisse. Mit an ihrer Seite ihr Bruder. Beide erleben unfassbar viel leid, halten aber zusammen. Auf der anderen Seite erzählt Laurenz uns von seinen Machenschaften und Intrigen. Diese beiden Charaktere sind am besten ausgearbeitet, alle anderen fallen dahinter etwas zurück. Runja gefiel mir in ihrer Hauptrolle sehr gut. Auch wenn sie an manchen Stellen zu abgehärtet wirkte. Die Liebesgeschichte fand ich weniger Überzeugend. Zu viele Geheimnisse und Hindernisse für meinen Geschmack. Vielleicht gehört in jeden Roman einfach ein bisschen Romantik. Nicht alles läuft perfekt für Runja. Eigentlich so ziemlich gar nichts. Nicht nur das sie zusehen musste wie ihre Eltern sterben, jetzt muss sie sich zwischen ihrem Geliebten und ihrem Bruder entscheiden. Eine Herzzerreissende Szene, die ich so nicht erwartet hätte. Tom Ziebula hat mit mich mit seinem Roman mitgerissen. Je weiter die Geschichte vorankommt, desto gefesselter war ich. Spannung, Abenteuer und Brutalität, manchmal grenzwertig. Detailgetreu erzählt der Autor von den Folterungen und Kämpfen. Es ist nicht schwer sich Bildlich in die Geschichte fallen zu lassen. Es ist Thomas Ziebula gelungen die Mittelalteratmosphäre zu vermitteln. Die Hetzjagd, begleitet von historischen Eindrücken, zieht sich geradlinig durch den Roman. Leider lässt keinen Platz für anderes. Ich hätte mich über ein paar Seiten mehr gefreut , die mehr von Runjas Gedanken und Gefühlen preisgeben. Da dies aber Geschmacksache ist, möchte ich dennoch das Buch Empfehlen. Es ist ein rasanter, spannender und düsterer historischer Roman, der schöne Lesestunden bietet.

ungeschönter Blick in 13. Jahrhundert
von Uwe Taechl aus Bremen am 10.02.2017

Das Leben Anfang des 13. Jahrhunderts in Magdeburg ist kein einfaches. Dies zeigt dieser Roman sehr gut und entführt uns in eine Zeit, in der es nicht viel Schönes zu geben scheint. Ein Ausflug in die Geschichte, bei der das empfohlene Lesealter mit 16 Jahren durchaus ernst zu nehmen... Das Leben Anfang des 13. Jahrhunderts in Magdeburg ist kein einfaches. Dies zeigt dieser Roman sehr gut und entführt uns in eine Zeit, in der es nicht viel Schönes zu geben scheint. Ein Ausflug in die Geschichte, bei der das empfohlene Lesealter mit 16 Jahren durchaus ernst zu nehmen ist. Inhalt: Runja und ihr Bruder müssen aus der Nähe Schwerins nach Magdeburg fliehen, nachdem ihr Zuhause angegriffen, alle Verwandten getötet und alles zerstört wurde. Dort weist sie ihr einziger lebender Verwandter ab und sie stehen wieder alleine da. Doch der "roten Löwin" wurde ein langes Leben vorhergesagt, und so will es der Zufall, dass sie Chance auf Rache erhält. Ein Angebot, dass sie nicht ablehnen kann, ohne zu wissen, was für Folgen die neue Abhängigkeit für sie und ihren Bruder bedeutet. Setting und Stil: Thomas Ziebula gelingt es hervorragend, das Leben zu Anfang des 13. Jahrhunderts zu präsentieren. Und dies ist nicht wirklich ein angenehmes. Als neuzeitlicher Mensch würde man wohl keine Woche überleben. Es ist schmutzig, roh, gewalttätig, libidogesteuert und ständeabhängig. Dass dort eine junge Frau alleine überleben kann, ist ein Wunder. Ein perfektes Bild der Zeit. Der Leser folgt unterschiedlichen Charakteren durch die Handlung, die Kapitel sind relativ lang, ohne für inhaltliche Längen zu sorgen. Charaktere: Runja fällt dank ihrer roten Haare und ihrer besonderen Armbrust auf. Sie war mit 14 schon einmal verheiratet, hat ihren Mann verloren, den nächsten Verlobten ebenso und nun steht sie mit ihrem Bruder alleine da. Was aus ihr wird ist spannend und tragisch, gespickt mit einigen wenigen glücklichen Momenten. Es zeigt, dass es jemand, der außerhalb der vorgegebenen Lebenswege existiert, sehr schwer hat. Umso spannender ist es, ihr als Leser zur Seite zu stehen und mit ihr durch alle noch so quälenden Lebenssituationen zu gehen. Eine starke Frau, von Rache geprägt und zum Spielball der Mächtigen erkoren. Ihr zur Seite steht ihr Bruder, der dank seines jungen Alters ihren Schutz benötigt. Hinzu kommt ihr Lehrer Pirmin, dessen Ausbildung nicht nur die üblichen Lehrfächer umfasst. Ihnen gegenüber stellt sich eine zahlreiche Anzahl an Gegnern und Feinden. Angefangen vom machthungrigen Domdekan Laurenz bis zum Orden der Vollstrecker, der ihr zu ihrer Rache an den Mördern ihrer Familie verhilft. Es führt fast dazu, dass es zum Szenario "eine Frau gegen den Rest der Welt" kommt. Geschichte: Es ist spannend, in die Welt Anfangs des 13. Jahrhunderts einzutauchen. Vor allem wenn man Magdeburg schon einmal besucht hat und so weiß, wie sich die Stadt später entwickelt hat. Auch wenn der Blick in die Zeit kein leichter ist und das realistisch beschriebene Leben weit weg vom verklärten Mittelalterbild unserer Zeit ist. Ein ungeschöntes Erlebnis, das mitreißt und fesselt. Fazit: Die rote Löwin ist ein historischer Roman für Erwachsene. Es wird gestorben, es wird geliebt, und zwar reichlich. Thomas Ziebula ist es gelungen, mich rundum mit seiner Geschichte zu packen. Es wird nichts verschönt, stattdessen die Realität einer Außenseiterin zeigt, die durch das Schicksal außerhalb den gesellschaftlichen Pfaden gelandet ist. Empfehlenswert für alle, die gerne den besonderen Blick auf unsere Geschichte lieben, jenseits der Königshöfe der Zeit.


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