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Die rote Löwin

Historischer Roman

(21)
Anno 1207. Nach dem Tod ihrer Eltern sind Runja und ihr Bruder auf sich allein gestellt. In Magdeburg geraten sie in die Fänge des machthungrigen Dompropsts Laurenz. Der sieht in Runja die einmalige Gelegenheit, seinen Rivalen Pirmin auszuschalten. Denn Runja hat verblüffende Ähnlichkeit mit dessen toter Frau.
Während er ihren Bruder als Geisel hält, zwingt Laurenz Runja in den Orden der Vollstrecker, wo sie zur Mörderin ausgebildet wird. Doch das Schicksal will es, dass sie sich in Pirmin verliebt. Nun muss sie sich zwischen dem Leben ihres Bruders und dem ihres Geliebten entscheiden.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz
Seitenzahl 384, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 13.01.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783732530700
Verlag Bastei Entertainment
eBook
8,49
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Intrigen und Action im Mittelalter
von World of books and dreams am 22.01.2017

Wir schreiben das Jahr 1205, in Seedorf wächst die achtzehnjährige Runja, gemeinsam mit ihrem jüngeren Bruder Waldemar, auf. Doch nach einem Angriff durch eine Horde Wenden, bei der ihre Eltern ums Leben kommen, sind die Beiden gezwungen, nach Magdeburg zu fliehen. Hier lebt der Domdekan Laurenz, der nur... Wir schreiben das Jahr 1205, in Seedorf wächst die achtzehnjährige Runja, gemeinsam mit ihrem jüngeren Bruder Waldemar, auf. Doch nach einem Angriff durch eine Horde Wenden, bei der ihre Eltern ums Leben kommen, sind die Beiden gezwungen, nach Magdeburg zu fliehen. Hier lebt der Domdekan Laurenz, der nur zu gerne aufsteigen würde, doch dafür müsste er seinen Konkurrenten Pirmin ausschalten, was sich als gar nicht so leicht herausstellt. Als dann jedoch Runja und Waldemar in Magdeburg auftauchen, scheint es, als könnte es doch noch gelingen, einen Plan gegen Pirmin zu schmieden, denn Runja sieht Pirmins verstorbener Frau, die er über alles liebte, zum verwechseln ähnlich. Kurzerhand hält Laurenz Waldemar als Geisel und Runja wird in den Orden der Vollstrecker aufgenommen. Sie soll Pirmin in Sicherheit wiegeln und dann eines Tages töten. Doch das sie sich verlieben könnte, hätte sie nicht mit gerechnet. Meine Meinung: ch gebe zu, dass ich bisher eher wenige historische Romane gelesen habe und wenn, dann spielten sie eher ein bis zwei Jahrhunderte vor unserer Zeit. Doch ich muss sagen, dass es Thomas Ziebula recht schnell gelungen ist, mich an seinen Roman zu fesseln. Da ich bereits Bücher des Autors aus einem anderen Genre kenne, war ich auch hier gleich wieder gefangen von seinem wirklich sehr flüssigen und einnehmenden Schreibstil. Sprachlich durchaus der Zeit, in der es spielt angepasst, dabei aber nicht gespickt mit komlizierten Formulierungen und Phrasen, so dass ich auch im Lesefluss blieb und vom Text her keine Verständnisprobleme hatte. Auch muss ich sagen, dass es hier zwar durchaus Erwähnungen des zeitlichen Geschehens gibt, das Buch aber durchaus seine eigene Handlung hat. Dabei ist es sehr spannend erzählt und es gibt sehr viel Action. Ziebula schreibt wenig zimperlich, dabei aber mit vielen Bildern, die das Geschehen vor dem inneren Auge lebendig werden lassen. Dabei bekommt das Buch eine ganz eigene Atmosphäre und wirkt sehr real in seinen Geschehnissen. Zwar ist es jetzt, wie schon erwähnt, nicht voll mit historischen Daten, doch das, was erwähnt wird, wurde perfekt recherchiert. So ist die Handlung sehr lebendig, teilweise sehr brutal, aber durchweg glaubwürdig, dass es genau so in diese Zeit passt und passiert sein könnte. Unterteilt ist das Buch in drei großen Abschnitten und wird durch einen Erzähler in der dritten Person wiedergegeben. Dabei wechseln sich die Perspektiven zwischen Runja und Laurenz ab, was natürlich dazu führte, dass ich hier sehr gut hinter die Kulisse schauen konnte. Gerade Laurenz ist ein Charakter, den ich so gar nicht mochte und der trotz aller Antipathie durchweg interessant war. Ein sehr intriganter Mensch, der seine eigene Pläne rücksichtslos verfolgt, dem ich gerne das Handwerk legen wollte und dem ich doch nur hilflos zusehen musste. Runja mochte ich sehr, sie ist eine extrem starke Persönlichkeit, deren auftreten mich durchaus beeindrucken konnte. Ich konnte mich auch sehr gut in sie hineinfühlen, gerade wenn sie Laurenz und dessen Machenschaften gegenüberstand und wegen ihrem Bruder immer wieder gegen ihre eigene Überzeugung handeln musste. Auch Nebencharaktere gibt es hier so einige und diese sind, wie auch der Rest, sehr anschaulich dargestellt, spielen ihre Rollen authentisch und glaubwürdig und sind keineswegs oberflächlich. Mein Fazit: Ein sehr atmosphärischer, durch viele eindringliche Bilder, wirkender Roman, der nichts verschönigt. Vieles ist sehr brutal und auch die Action kommt nicht zu kurz, doch genau das läßt es nicht nur lebendig, sondern auch glaubhaft werden. Die Charaktere haben mir gut gefallen und das geschichtliche Geschehen ist sehr gut recherchiert. Wer historische Romane mag, die auch ruhig blutiger sein dürfen, ist hier genau richtig.

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Die düstere Seite des Mittelalters
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Am Anfang des 13. Jahrhunderts fallen die Eltern von Runja und Waldemar einem Angriff des barbarischen Volkes der Wenden zum Opfer. Die Geschwister sind ab nun auf sich allein gestellt, werden aber angetrieben von dem Gedanken der Rache für den grausamen Tod der Eltern. Gleichzeitig versucht der machthungrige Domdekan... Am Anfang des 13. Jahrhunderts fallen die Eltern von Runja und Waldemar einem Angriff des barbarischen Volkes der Wenden zum Opfer. Die Geschwister sind ab nun auf sich allein gestellt, werden aber angetrieben von dem Gedanken der Rache für den grausamen Tod der Eltern. Gleichzeitig versucht der machthungrige Domdekan Laurenz mit aller List und Skrupellosigkeit das Amt des Bischofs an sich zu reißen. Sein größter Widersacher ist Pirmin, welcher schon von der Kirche zum Nachfolger des schwerkranken Bischofs vorgeschlagen wurde. Die Wege dieser Protagonisten kreuzen sich und ein spannender und fesselnder Kampf um Macht, Gefühle und Liebe entwickelt sich zu einem spannenden Abenteuer. "Die rote Löwin" ist mein erstes Buch des Autors Thomas Ziebula. Ihm ist es mit seiner bildreichen und temporeichen Schreibweise gelungen,  mich in die Welt des 13. Jahrhunderts zu entführen. Die Hauptprotagonisten werden sehr interessant charakterisiert und lassen die Reise in die Vergangenheit erlebbar machen. Meine Sympathien lagen schnell bei der verwaisten und tapferen Runja. Thomas Ziebula erzeugt eine sehr düstere Stimmung und Atmosphäre und erzählt die Geschichte in zwei Handlungssträngen schonungslos, was aber aus meiner Sicht passend für die Zeit des 13. Jahrhunderts ist. Der Spannungsbogen wird direkt zu Beginn des Buches aufgebaut und durch überraschende Wendungen und dem Überkreuzen der beiden Handlungsstränge stets auf einem hohen Niveau gehalten. Die historischen Hintergründe des Romans erschienen mir zu jeder Zeit sehr gut recherchiert und machten damit die Reise in die Vergangenheit authentischer. Insgesamt konnte mich "Die rote Löwin" in den Bann ziehen und bescherte mir somit einen tollen Einblick in die spannende und teilweise grausame Zeit des Mittelalters. Aus meiner Sicht ein sehr lesenswertes Buch, welches ich gerne weiterempfehle und mit fünf von fünf Sternen bewerte.

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ein rasanter, spannender und düsterer historischer Roman
von drei Lockenköpfe am 14.02.2017
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Wieder einmal durfte ich ein Buch von Thomas Ziebula (Tom Jacuba) lesen. Dieses mal ein mir neues Genre. Die rote Löwin ist eine wahre Zeitreise. Ich kenne ja nun schon seinen Stil von Kalypto seine Historischen Romane waren mir neu. Die Sätze sind sehr kurz und knapp, was die Handlung... Wieder einmal durfte ich ein Buch von Thomas Ziebula (Tom Jacuba) lesen. Dieses mal ein mir neues Genre. Die rote Löwin ist eine wahre Zeitreise. Ich kenne ja nun schon seinen Stil von Kalypto seine Historischen Romane waren mir neu. Die Sätze sind sehr kurz und knapp, was die Handlung sehr beschleunigt. Etwas ausführlicher könnte aus der roten Löwin eine schöne Serie werden. Trotz der zunehmenden Geschwindigkeit fehlten mir keine Informationen, auch wenn ich gerne mal einen Blick nach rechts und links geworfen hätte. Viele Randprotagonisten waren sehr interessant, wurden aber nicht weiter ausgeführt. Auch werden Beschreibungen und Erklärungen ausgespart. Der Schreibstil ist eine Mischung aus historisch und modern. Eine angenehme Mischung, die mir einen perfekten Lesefluss bietet. Der Spannungsbogen schnellt sehr schnell hoch und hält sich bis zum Schluss. Das Ende war etwas Vorhersehbar, dies nahm mir aber nicht den Lesespass. Der Perspektivwechel hat mir gut gefallen. Zwei Erzählstränge laufen lange Parallel und führen dann zusammen. Auf der einen Seite erzählt Runja ihre Erlebnisse. Mit an ihrer Seite ihr Bruder. Beide erleben unfassbar viel leid, halten aber zusammen. Auf der anderen Seite erzählt Laurenz uns von seinen Machenschaften und Intrigen. Diese beiden Charaktere sind am besten ausgearbeitet, alle anderen fallen dahinter etwas zurück. Runja gefiel mir in ihrer Hauptrolle sehr gut. Auch wenn sie an manchen Stellen zu abgehärtet wirkte. Die Liebesgeschichte fand ich weniger Überzeugend. Zu viele Geheimnisse und Hindernisse für meinen Geschmack. Vielleicht gehört in jeden Roman einfach ein bisschen Romantik. Nicht alles läuft perfekt für Runja. Eigentlich so ziemlich gar nichts. Nicht nur das sie zusehen musste wie ihre Eltern sterben, jetzt muss sie sich zwischen ihrem Geliebten und ihrem Bruder entscheiden. Eine Herzzerreissende Szene, die ich so nicht erwartet hätte. Tom Ziebula hat mit mich mit seinem Roman mitgerissen. Je weiter die Geschichte vorankommt, desto gefesselter war ich. Spannung, Abenteuer und Brutalität, manchmal grenzwertig. Detailgetreu erzählt der Autor von den Folterungen und Kämpfen. Es ist nicht schwer sich Bildlich in die Geschichte fallen zu lassen. Es ist Thomas Ziebula gelungen die Mittelalteratmosphäre zu vermitteln. Die Hetzjagd, begleitet von historischen Eindrücken, zieht sich geradlinig durch den Roman. Leider lässt keinen Platz für anderes. Ich hätte mich über ein paar Seiten mehr gefreut , die mehr von Runjas Gedanken und Gefühlen preisgeben. Da dies aber Geschmacksache ist, möchte ich dennoch das Buch Empfehlen. Es ist ein rasanter, spannender und düsterer historischer Roman, der schöne Lesestunden bietet.

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