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Die Psychologie des Gelingens

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Zielerreichung und Selbstverwirklichung durch richtige Motivation
Positives Denken galt lange Zeit als Garant für Zielerreichung und gelingende Motivation: Wie oft werden wir bis heute im Alltag aufgefordert, optimistisch zu sein und positiv zu denken. Es komme nur darauf an, unser Ziel mit höchster Konzentration anzugehen, dann würden sich der Erfolg wie von selbst einstellen.
Die Psychologin Gabriele Oettingen weist nach, dass diese Gleichung nicht aufgeht. Ihr bahnbrechendes Konzept zur Selbst-Motivation präsentiert einen überraschend neuen Ansatz der Psychologie, dessen Wirksamkeit in zahllosen Untersuchungen bestätigt wurde: Sobald die Menschen nicht nur positiv denken, sondern auch Hindernisse in ihren Planungen berücksichtigen, gelingt es ihnen besser, ihre individuellen Ziele zu erreichen. "Die Psychologie des Gelingens" ist ein Wissenschaftsbuch für alle, die am positiven Denken gescheitert sind und praxistaugliche Rezepte für Selbst-Motivation, Selbstverwirklichung und persönlichen Erfolg suchen.
„Gabriele Oettingen präsentiert eine imposante Fülle an Belegen für die erstaunlichen Wirkungen einer Methode zur Selbst-Motivation, die sie mit Kollegen in zwanzig Jahren Forschungsarbeit entwickelt hat."
Neue Zürcher Zeitung
Portrait

Gabriele Oettingen (* 22. Juli 1953 in München) ist Professorin für Psychologie an der New York University und an der Universität Hamburg. Ihre Forschung befasst sich mit Zukunftsdenken und Selbstregulation. Oettingen studierte Biologie in München und arbeitete anschließend am Max-Planck-Institut für Verhaltensphysiologie in Seewiesen sowie am Medical Research Council, Unit on the Development and Integration of Behaviour, Madingley, Cambridge, England. Gleichzeitig promovierte sie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Während ihrer Forschungstätigkeit an der University of Pennsylvania, Philadelphia, USA war sie Stipendiatin der John D. and Catherine T. MacArthur Foundation. Dann arbeitete sie am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin und habilitierte im Fach Psychologie an der Freien Universität. Seit 2000 ist sie Professorin für Psychologie an der Universität Hamburg und seit 2002 Professorin für Psychologie an der New York University.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 272
Erscheinungsdatum 03.04.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-30138-8
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 19,1/12,8/2 cm
Gewicht 272 g
Originaltitel Rethinking Positive Thinking: Inside the New Science of Motivation
Übersetzer Ulrike Strerath-Bolz
Verkaufsrang 3.364
Buch (Taschenbuch)
11,30
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Kundenbewertungen

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Sehr gutes Buch
von einer Kundin/einem Kunden am 16.08.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Dieses Buch klingt endlich mal nicht wie ein Motivationscoach, sondern bietet zahlreiche wissenschaftliche erprobte Beispiele, die man sehr gut im Alltag verwenden kann. Ich persönlich habe zahlreiche Beispiele selbst getestet und kann es nur wärmstens weiterempfehlen, da es tatsächlich funktioniert und man sich den Alltag und das Leben erleichtert. Das Buch... Dieses Buch klingt endlich mal nicht wie ein Motivationscoach, sondern bietet zahlreiche wissenschaftliche erprobte Beispiele, die man sehr gut im Alltag verwenden kann. Ich persönlich habe zahlreiche Beispiele selbst getestet und kann es nur wärmstens weiterempfehlen, da es tatsächlich funktioniert und man sich den Alltag und das Leben erleichtert. Das Buch motiviert immens den Leser, da er das Gefühl hat, das Leben selbst gestalten zu können und nicht abhängig vom "Schicksal" zu sein. Daumen hoch!!!!

Verständliches Programm zur Selbstmotivation
von Michael Lehmann-Pape am 23.09.2015
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Die eigenen Kräfte sind es weitgehend immer, die für die Bewältigung des individuellen Lebens in der je konkreten Situation die wichtigsten Impulse geben. Sich Ziele setzten zu können ist dabei eine wichtige Fähigkeit, ebenso aber natürlich, sich „auf den Weg“ zu den eigenen Zielen zu machen. Die inzwischen sattsam bekannten „Plattitüden“... Die eigenen Kräfte sind es weitgehend immer, die für die Bewältigung des individuellen Lebens in der je konkreten Situation die wichtigsten Impulse geben. Sich Ziele setzten zu können ist dabei eine wichtige Fähigkeit, ebenso aber natürlich, sich „auf den Weg“ zu den eigenen Zielen zu machen. Die inzwischen sattsam bekannten „Plattitüden“ der „positiven Verstärkung“ im Sinne eine „Ich bin gut, ich bin gut, ich schaffe das, ich kann das“, und das als Mantra möglichst oft von früh bis spät vor sich hin besagt, haben da wenig langfristigen, durchschlagenden Erfolg. Was auch Oettingen in ihrem Buch aufarbeitet und darlegt und damit in ruhiger Darstellung den Begriff „positives Denken“ auch Schritt für Schritt anders füllt. Ihr anderes Konzept, das die Autorin im Buch vorstellt, wird als „WOOP“ benannt und nimmt für sich in Anspruch, dem „Brachialoptimismus“ die Stirn zu bieten und eine wesentlich realistischere Grundhaltung dem Leben gegenüber zu finden (die auch Hindernisse und u.U. das ein oder andere Scheitern mit einplant), und gleichzeitig eine grundlegende, antreibende Motivation zur Verwirklichung der eigenen „Träume“ zu entfalten, die auf Dauer gesehen dann eben nicht verloren geht. Zudem bedarf es natürlich auch einer Prüfung der persönlichen Ziele an sich, denn es wäre wenig Nutzen zu finden, einen Traum, ein Ziel mit hohem Energieaufwand zu erreichen, nur um dann festzustellen, dass das Erreichte keine wirkliche Befriedigung in sich trägt. Mittels der Methode der „mentalen Kontrastierung“, die in vier Schritten vollzogen wird (Wish, outvomes, Obstacle, Plan = WOOP, übersetzt: Wunsch, Ergebnis, Hindernis, Plan) vermittelt Oettingen in sehr verständlicher Sprache ihr Programm, das vor allem im Bereich des Nicht-Bewussten dann verankert werden soll. Wobei bei der Lektüre deutlich wird, dass WOOP im Kern daraus besteht, die Hindernisse für konkrete Ziele zur Seite zu räumen. Und durch das „Eintauchen“ in den Wunsch, das Ziel bereits innere Prozesse in Gang geraten, die explorierende Wirkung entfalten. Kritisch anzumerken ist, dass dies sicherlich nachvollziehbar bei einer ganzen Reihe der einfachen Beispiele ist, die Oettingen benennt (Joggen trotz Unlust, Obstkauf bei Vorsatz, mehr Obst zu essen, sich nicht so viel Druck zu machen und anderes). Ob es hier aber wirklich gelingt, durch „mentales Kontrastieren“ (das stark an eine Technik erinnert, die in anderen Bezügen „Visualisierung“ genannt wird) inne liegende und lange „eingeübte“ Gewohnheiten zu verändern (was notwendig ist, um sich auf den Weg zu neuen Zielen zu machen), das muss jeder Leser dann in der eigenen Praxis erproben. Verständlich, klar, mit vielen Beispielen und einfachen Übungseinheiten legt Gabriele Oettingen ihr „WOOP“ vor, das nicht unbedingt neue Ansätze in den einzelnen Methodischen Schritten bietet, aber in der konkreten Zusammenstellung und Vernetzung von verschiedenen Instrumenten überzeugend dargestellt ist und leicht im eigenen Alltag erprobt werden kann.