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Die Musik der verlorenen Kinder

Roman

(8)
Die Musik war ihre einzige Liebe – bis sie einander fanden.
Amerika, um 1920: Fasziniert von der neuen Musik, die ganz Chicago erobert, widersetzt sich Benny Lehrman dem Willen seines Vaters und kämpft darum, Pianist werden zu dürfen. Im Nachtclub der Familie der jungen Pearl findet er Zuflucht, Freundschaft – und erlebt seine erste Liebe. Doch schon bald steht er vor der Wahl zwischen der Musik und denen, die ihm nahestehen.
Das dramatische Schicksal zweier Familien in den Roaring Twenties – so mitreißend wie eine Nacht voller Musik.
„Eine schillernde Geschichte voller Poesie und Feuer.“ New York Times.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum 05.12.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7466-3272-8
Verlag Aufbau
Maße (L/B/H) 205/136/32 mm
Gewicht 394
Originaltitel The Jazz Palace
Auflage 1. Auflage
Buch (Taschenbuch)
13,40
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
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Kundenbewertungen


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Ein Leben für die Musik
von einer Kundin/einem Kunden am 21.01.2017

Ein wundervoller Roman, ich bin begeistert, er ist erfüllt von Musik. Oft hatte ich während des Lesens das Gefühl die Musik zu hören. Man spürt die Begeisterung der Menschen, ihre Hingabe, die Musik ist wie pulsierendes Blut in den Adern von Benny und Napoleon. Ihnen wurde die Begabung und... Ein wundervoller Roman, ich bin begeistert, er ist erfüllt von Musik. Oft hatte ich während des Lesens das Gefühl die Musik zu hören. Man spürt die Begeisterung der Menschen, ihre Hingabe, die Musik ist wie pulsierendes Blut in den Adern von Benny und Napoleon. Ihnen wurde die Begabung und Hingabe dazu in die Wiege gelegt. Sehr schön hat die Autorin der Werdegang von Benny, Pearl und dem schwarzen Napoleon, in Amerika um 1920 beschrieben. Alle drei leben in Chicago die Musik und ihre Schicksale verbindet sie. Benny belastet den tragischen Tod seines jüngsten Bruders, obwohl ihn keine Schuld damals traf, scheinen die Eltern sie ihm still vorzuwerfen. Pearl, musste ansehen wie ihre drei Brüder bei dem Untergang eines Schiffes ertranken, der Tod ihrer Geschwister ist schmerzlich für die beiden und man spürt wie es sie bedrückt. Napoleon, hat sich auf der Flucht aus den Südstaaten Al Capone verpflichtet. Keine einfache Sache und hoch gefährlich für Napoleon wenn er nicht seine Vereinbarungen einhielt. Die Begegnung mit Al Capone war sehr Interessant. Benny fandich verträumt und Liebenswert, sein Wunschtraum ist es mal ein großer Pianist zu werden, zum Leidwesen des Vaters der möchte das er mal die Mützenfabrik übernimmt. Schön war es mit den dreien durch Chicago zu spazieren, die Geburt des Jazz zu erleben. Durch die Armutsviertel und den Slums der schwarzen die erfüllt sind voll mit Musik und in der Benny den Jazz kennen und lieben lernte. Pearl, hat sich in Benny verliebt und ausgerechnet ihre jüngste Schwester Opal scheint ihr einen Strich durch die Rechnung zumache. Opals Ausgeflippt und Verrücktheit ist sehr gut beschrieben, ein Menschenkind auf der Suche nach sich selbst und Geborgenheit. Pearl und ihre Geschwister sind vom Schicksal nicht verschont geblieben, schon früh müssen sie den Tod nach dem tragischen Unglück verarbeiten Mary Morris hat eine wundervolle Geschichte geschaffen, man erlebt die berühmten Goldenen Zwanzigerjahre, mit ihren Licht und Schattenseiten. Das Leben zwischen den Schwarzen und weißen, den immer noch herrschenden Vorurteilen. Die Armut und das Elend in den Slums und Armutsvierteln. Ihre Protagonisten sind sehr gut heraus gearbeitet, ebenso die einzelnen Charaktere und Emotionen kommen sehr gut rüber. Alles ist sehr real und Bildhaft beschrieben, man fühlt sich in die Geschichte hineingezogen beim Lesen. Ein Buch das noch sehr lange nachwirken wird. Ich habe diese Menschen in der Geschichte für ihre Kraft und Mut bewundert und Lieben gelernt. „Eine wundervolle Facettenreiche Geschichte um das Drama zweier Familien und der Musik, sind sehr fessend beschrieben „

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Eine atmosphärische Geschichte voller Musik
von Monika Schulte aus Hagen am 03.12.2016

Chicago in den Zwanziger Jahren. Benny Lehrman soll wie seine Brüder in das Hutgeschäft seiner Eltern einsteigen, doch Benny liebt die Musik. Er kämpft verzweifelt darum, seinen Traum wahr machen zu können. Er will unbedingt Pianist werden. Immer wieder bittet er seinen Vater darum, die Bestellungen in den... Chicago in den Zwanziger Jahren. Benny Lehrman soll wie seine Brüder in das Hutgeschäft seiner Eltern einsteigen, doch Benny liebt die Musik. Er kämpft verzweifelt darum, seinen Traum wahr machen zu können. Er will unbedingt Pianist werden. Immer wieder bittet er seinen Vater darum, die Bestellungen in den Vierteln der Schwarzen ausliefern zu dürfen. Auf diese Weise bietet sich ihm die Chance, der Musik der Menschen dort zu lauschen. Dort lernt Benny auch den Trompeter Napoleon kennen. Er wird sein engster Freund werden und das in einer Zeit der Rassendiskriminierungen. Im Nachtclub der Familie der jungen Pearl treten die beiden gemeinsam auf. Wenn sie ihre Musik spielen, lassen sie ihren Gefühlen freien Lauf. Bennys und Napoleons Leidenschaft ist der Jazz.. Pearl verliebt sich in Benny, doch der lässt sich von Pearls jüngerer Schwester Opal verführen. Benny fühlt sich Zeit seines Lebens schuldig. Schuldig daran, dass sein jüngerer Bruder bei einem Schneesturm ums Leben gekommen ist, obwohl alle Brüder mit einem Seil verbunden waren. Nur in der Musik findet er Vergessen. Auch Pearls Familie hat einen großen Verlust zu verarbeiten. Pearl ist als Kind Zeuge geworden, wie drei ihrer Brüder beim Untergang der Eastland ihr Leben lassen mussten. Musik, und allem voran der Jazz – ganz Chicago scheint nur noch aus Musik zu bestehen. Musik und Gangstern. Al Capone, die Mafia. Dunkle Ecken, verruchte Clubs und doch immer wieder Musik und Tanz. Wegen der Prohibition wird Alkohol nur noch heimlich ausgeschenkt, doch dann beginnt die Weltwirtschaftskrise. Die Menschen verlieren ihre Arbeit. Sie haben kein Geld mehr für Vergnügungen. Es geht ums nackte Überleben. Benny ist gezwungen, wieder bei seinen Eltern zu wohnen. Und so fängt er auch wieder an in der Firma zu arbeiten. Die Musik. Wo ist die Musik? Eines Tages macht sich Benny auf den Weg zu Pearl. Wird es ihr gelingen, ihn wieder zum Spielen zu bringen? „Die Musik der vergessenen Kinder“ - Es ist die Geschichte Chicagos. Es ist die Geschichte des Jazz. Man möchte gar nicht aufhören zu lesen. Die Musik, der Jazz, die Seiten scheinen nur so zu vibrieren. Ich kann die Musik spüren, sie hören. Eine mitreißende Geschichte, bei der die Autorin es schafft, das Flair des alten Chicagos wiederzugeben.t Ich fühlte mich an den Film „The Cotton Club“ erinnert. Dem Leser begegnen interessante und vielschichtige Persönlichkeiten. Eine mitreißende und atmosphärische Geschichte voller Musik. Der Originaltitel „The Jazz Palace“ trifft die Geschichte eigentlich viel besser, doch egal, wie der Titel lautet, dieses Buch sollte man gelesen haben!

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Der JazzPalast
von vielleser18 aus Hessen am 09.02.2017

Das Buch beschreibt das Leben einiger Protagonisten in den Jahren zwischen 1915 und 1933 in Chicago. Da ist einmal Benny Lehrman, Sohn eines Baseball-Kappen-Fabrikanten, dessen Familie den Verlust des jüngsten Sohnes verarbeiten muss. Benny, der anders als seine Brüder, schon immer von Musik, Rhytmen und die Chigagoer South... Das Buch beschreibt das Leben einiger Protagonisten in den Jahren zwischen 1915 und 1933 in Chicago. Da ist einmal Benny Lehrman, Sohn eines Baseball-Kappen-Fabrikanten, dessen Familie den Verlust des jüngsten Sohnes verarbeiten muss. Benny, der anders als seine Brüder, schon immer von Musik, Rhytmen und die Chigagoer South Side angezogen wurde, ist begeistern von der neuen Musikrichtung Jazz. Er hört es bei den Schwarzen, Heimlich. Denn seine Familie will davon nichts wissen. Verbietet es ihm. Doch Benny findet immer wieder einen Weg. Pearl verliert an dem Tag, an dem sie Benny das erste Mal (unbewußt) sieht, drei ihrer Brüder durch ein tragisches Unglück, bei dem mehr als 800 Menschen in Chicago ums Leben kommen. Jahre später betreibt sie mit ihrem überlebenden Bruder und ihren Schwestern ein Lokal. Immer noch von dem Verlust überschattet mühen sich die Geschwister um ein Überleben. Napoleon Hill ist ein schwarzer Trompeter, der es schafft, mit seiner Leidenschaft zur Musik, aus dem Süden zu entkommen um im Norden sein Glück zu versuchen. Doch nicht alle sind im wohlgesinnt. Die Geschichte verwebt das Leben der drei Protagonisten. Anfangs sind es verschiedene Handlungsstränge, die die Autorin immer mehr verwebt. Anfangs laufen sich die Akteure unerkannt über den Weg, doch je älter sie werden, desto mehr kreuzen sich ihre Bahnen, verschlingt sich ihr Schicksal. Immer wieder wechseln die Perspektiven. Anfangs wird manches Ereignis knapp und kurz erzählt, da hat mir manchmal schon die Tiefe oder auch das Wissen zum Verständnis gefehlt, manche Ereignisse habe ich erst einmal im Internet nachgelesen, damit ich es besser einsortieren konnte. Es hat ein bisschen gebraucht, bis ich den Draht zu dieser Geschichte gefunden hatte, aber dann hat sie mich doch gepackt. Anders als der Klappentext hinten suggeriert, ist es für mich keine Liebesgeschichte, keine Geschichte, in dem es vordergründig um Liebe oder Familie geht. Es geht eindeutig um die Musik. Um Jazz. Um die Liebe zum Jazz und den Spaß am Musikmachen, als Zeichen des Ausdrucks. Und für mich ist alles andere nur Randgeschehen. Ergreifend erzählt die Autorin, wie die Akteure erst Schmerz verspüren mussten, Leid erfahren mussten, um ihre Gefühle mit Musik ausdrücken zu können. Es sind die 20er Jahre des vorherigen Jahrhunderts. Ein Zeitalter, dass vielleicht "golden" anfing, doch sich immer wieder verändert hat. Viele Auswirkungen hat die Autorin gut dargestellt. Prohibition, die Wirtschaftskrise. Die Mafia, Al Capone und die Spannungen zwischen den Religionen und Hautfarben. Aber auch die technischen Fortschritte. Musiklegenden werden manchmal ganz im Nebensatz kurz erwähnt. Louis Armstrong, Duke Ellington. Die Autorin hat einen ganz eigenen Stil. Sie schöpft aus dem Vollen, dennoch hinkt man als (unwissender) Leser manchmal hinterher. Sie lässt ihre Erzählstränge manchmal hin und her "tanzen", manchmal ist der Stil zu flott, zu wechselhaft oder zu kurz angerissen, nicht tiefgehend genug. Dennoch haben mich ihre Protagonisten berühren können, habe ich sie verstehen können, habe viele Bilder beim Lesen vor Augen gehabt. Habe die Musik gespürt - die Liebe zur Musik, die hier über allem steht. Fazit: Eine Geschichte voller Musik mit Höhen und vor allem Tiefen bei den Protagonisten. Nach Anlaufschwierigkeiten hat sie mich doch noch gepackt!

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