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Die Musik der verlorenen Kinder

Roman

(9)
Die Musik war ihre einzige Liebe – bis sie einander fanden.

Amerika, um 1920: Fasziniert von der neuen Musik, die ganz Chicago erobert, widersetzt sich Benny Lehrman dem Willen seines Vaters und kämpft darum, Pianist werden zu dürfen. Im Nachtclub der Familie der jungen Pearl findet er Zuflucht, Freundschaft – und erlebt seine erste Liebe. Doch schon bald steht er vor der Wahl zwischen der Musik und denen, die ihm nahestehen.
Das dramatische Schicksal zweier Familien in den Roaring Twenties – so mitreißend wie eine Nacht voller Musik.

„Eine schillernde Geschichte voller Poesie und Feuer.“ New York Times.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 384 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 05.12.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783841211422
Verlag Aufbau digital
Übersetzer Gabriele Jaric
eBook
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
3
5
1
0
0

von einer Kundin/einem Kunden am 31.10.2017
Bewertet: anderes Format

Wer Musik, insbesondere Jazz mag, ist hier richtig. Das Buch ist eine atmosphärische Hommage an Chicago und verknüpft vielschichtig das Leben in der Stadt in den 20er Jahren.

Der JazzPalast
von vielleser18 aus Hessen am 09.02.2017
Bewertet: Taschenbuch

Das Buch beschreibt das Leben einiger Protagonisten in den Jahren zwischen 1915 und 1933 in Chicago. Da ist einmal Benny Lehrman, Sohn eines Baseball-Kappen-Fabrikanten, dessen Familie den Verlust des jüngsten Sohnes verarbeiten muss. Benny, der anders als seine Brüder, schon immer von Musik, Rhytmen und die Chigagoer South... Das Buch beschreibt das Leben einiger Protagonisten in den Jahren zwischen 1915 und 1933 in Chicago. Da ist einmal Benny Lehrman, Sohn eines Baseball-Kappen-Fabrikanten, dessen Familie den Verlust des jüngsten Sohnes verarbeiten muss. Benny, der anders als seine Brüder, schon immer von Musik, Rhytmen und die Chigagoer South Side angezogen wurde, ist begeistern von der neuen Musikrichtung Jazz. Er hört es bei den Schwarzen, Heimlich. Denn seine Familie will davon nichts wissen. Verbietet es ihm. Doch Benny findet immer wieder einen Weg. Pearl verliert an dem Tag, an dem sie Benny das erste Mal (unbewußt) sieht, drei ihrer Brüder durch ein tragisches Unglück, bei dem mehr als 800 Menschen in Chicago ums Leben kommen. Jahre später betreibt sie mit ihrem überlebenden Bruder und ihren Schwestern ein Lokal. Immer noch von dem Verlust überschattet mühen sich die Geschwister um ein Überleben. Napoleon Hill ist ein schwarzer Trompeter, der es schafft, mit seiner Leidenschaft zur Musik, aus dem Süden zu entkommen um im Norden sein Glück zu versuchen. Doch nicht alle sind im wohlgesinnt. Die Geschichte verwebt das Leben der drei Protagonisten. Anfangs sind es verschiedene Handlungsstränge, die die Autorin immer mehr verwebt. Anfangs laufen sich die Akteure unerkannt über den Weg, doch je älter sie werden, desto mehr kreuzen sich ihre Bahnen, verschlingt sich ihr Schicksal. Immer wieder wechseln die Perspektiven. Anfangs wird manches Ereignis knapp und kurz erzählt, da hat mir manchmal schon die Tiefe oder auch das Wissen zum Verständnis gefehlt, manche Ereignisse habe ich erst einmal im Internet nachgelesen, damit ich es besser einsortieren konnte. Es hat ein bisschen gebraucht, bis ich den Draht zu dieser Geschichte gefunden hatte, aber dann hat sie mich doch gepackt. Anders als der Klappentext hinten suggeriert, ist es für mich keine Liebesgeschichte, keine Geschichte, in dem es vordergründig um Liebe oder Familie geht. Es geht eindeutig um die Musik. Um Jazz. Um die Liebe zum Jazz und den Spaß am Musikmachen, als Zeichen des Ausdrucks. Und für mich ist alles andere nur Randgeschehen. Ergreifend erzählt die Autorin, wie die Akteure erst Schmerz verspüren mussten, Leid erfahren mussten, um ihre Gefühle mit Musik ausdrücken zu können. Es sind die 20er Jahre des vorherigen Jahrhunderts. Ein Zeitalter, dass vielleicht "golden" anfing, doch sich immer wieder verändert hat. Viele Auswirkungen hat die Autorin gut dargestellt. Prohibition, die Wirtschaftskrise. Die Mafia, Al Capone und die Spannungen zwischen den Religionen und Hautfarben. Aber auch die technischen Fortschritte. Musiklegenden werden manchmal ganz im Nebensatz kurz erwähnt. Louis Armstrong, Duke Ellington. Die Autorin hat einen ganz eigenen Stil. Sie schöpft aus dem Vollen, dennoch hinkt man als (unwissender) Leser manchmal hinterher. Sie lässt ihre Erzählstränge manchmal hin und her "tanzen", manchmal ist der Stil zu flott, zu wechselhaft oder zu kurz angerissen, nicht tiefgehend genug. Dennoch haben mich ihre Protagonisten berühren können, habe ich sie verstehen können, habe viele Bilder beim Lesen vor Augen gehabt. Habe die Musik gespürt - die Liebe zur Musik, die hier über allem steht. Fazit: Eine Geschichte voller Musik mit Höhen und vor allem Tiefen bei den Protagonisten. Nach Anlaufschwierigkeiten hat sie mich doch noch gepackt!

Nur aufgerundete 3 Sterne
von peedee am 21.01.2017
Bewertet: Taschenbuch

Chicago in den 1920er Jahren: Benny spielt Klavier und liebt die Musik, aber nicht die, die seine Mutter von ihm hören möchte. Ihm gefällt die neue, moderne Musik, die Jazz genannt wird. Sein Vater hält nichts davon, denn schliesslich sollen alle seine Söhne einmal in seine Firma einsteigen. Pearl... Chicago in den 1920er Jahren: Benny spielt Klavier und liebt die Musik, aber nicht die, die seine Mutter von ihm hören möchte. Ihm gefällt die neue, moderne Musik, die Jazz genannt wird. Sein Vater hält nichts davon, denn schliesslich sollen alle seine Söhne einmal in seine Firma einsteigen. Pearl ist, ebenso wie Benny, jüdischen Glaubens. Sie ist sehr verantwortungs- und pflichtbewusst; die Familie betreibt einen Nachtclub. Napoleon liebt und lebt für die Trompete; er ist ein Meister des Instruments. Da er schwarz ist, darf er jedoch nicht überall auftreten, denn es herrscht Rassentrennung. Eine grosse Hommage an die Musik… Erster Eindruck: Ein schönes Cover, das einem schon ein erstes Gefühl der Zeit gibt, in der das Buch spielt – ich bin sehr gespannt. Der Einstieg ins Buch ist eine Tragödie, denn Pearl muss zusammen mit ihrer Mutter und Schwester mitansehen, wie das Schiff, auf dem sich drei ihrer Brüder befinden, sinkt. Alle drei sterben! Auch Benny ist da und versucht, Menschen zu retten. Die Musik ist das absolut zentrale (und für mich einzig verbindende) Element in dieser Geschichte. Über sehr viele Seiten wird von der Familie von Benny erzählt, dann wiederum sehr viele Seiten von Pearls Familie, wieder etliche betreffend Napoleon. Eine sehr lange Zeit haben die Geschichten auch nicht wirklich etwas miteinander zu tun, sondern sie geschehen einfach zeitgleich in Chicago und für alle drei ist die Musik sehr wichtig. Für das Buch hat die Autorin, wie es für einen historischen Roman unabdingbar ist, sicher enorme Recherchearbeiten betreiben müssen (wie viel einfacher ist es doch, einen Roman zu schreiben, der in der aktuellen Zeit spielt). Juden, Schwarze, Rassismus, Al Capone, Benny Goodman, Louis Armstrong, Zusammenbruch der New Yorker Börse, Weltwirtschaftskrise – dies sind nur einige der angesprochenen Themen im Buch. Die Autorin hat eine sehr bildhafte Sprache, so dass es mir als Leserin gut gelingt, ein Bild vor Augen zu haben. Es fällt mir nicht leicht, die richtigen Worte für diese Rezension zu finden. Die 400 Seiten haben sich flüssig lesen lassen, aber der Funke der Begeisterung hat bei mir leider nicht gezündet. Für mich plätscherte die Geschichte so vor sich hin, wie ein Bächlein, das ein minimes Gefälle hat. Eine Aneinanderreihung von Nebensächlichkeiten, viele (für mich unnötige) Wiederholungen, deprimierende Situationen, unerfüllte Träume… Das Buch lässt mich leider etwas niedergeschlagen zurück. Fazit: Beschreibungen top, Liebe zur Musik gut spürbar, restliche Geschichte für mich leider flach. Ich wünschte sehr, dass es für mich, wie für die New York Times, „eine schillernde Geschichte voller Poesie und Feuer“ (Klappentext) gewesen wäre – leider nein. Von mir gibt es aufgerundete 3 Sterne.