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Die Maschine steht still

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In E. M. Forsters Dystopie leben die Menschen in einer unterirdischen, abgekapselten Welt mit allem Komfort: Das ganze Leben ist durch die Dienstleistungen der »Maschine« perfekt geregelt. Die Menschen haben kein Bedürfnis mehr nach persönlichen Begegnungen, man kommuniziert nur über die Maschine, die über allem wacht. Ihr Handbuch ist zu einer Art Bibel geworden, die Menschen sind gefangen in ihrer absoluten Abhängigkeit von der Technik, die sie nicht mehr kontrollieren können. Doch nach und nach geht das Wissen, das hinter der Maschine steckt, verloren und das System wird anfällig für Pannen ... E. M. Forsters visionäres Werk wirft Fragen auf, die von großer Aktualität sind: Wie kann der Mensch seine Selbstbestimmung wahren gegenüber Maschinen, die immer stärker unser Leben bestimmen?
Portrait
E. M. Forster (1879–1970) gehört zu Englands bedeutendsten Schriftstellern des 20. Jahrhunderts, Romane wie Wiedersehen in Howards End oder Zimmer mit Aussicht sind Klassiker der Moderne. In seinem Roman Maurice behandelte er das zu damaliger Zeit tabuisierte Thema der Homosexualität. Forster hielt den Roman, der erst postum erschien, fast ein halbes Jahrhundert geheim. Seine dystopische Erzählung Die Maschine steht still ist erst vor kurzem im englischsprachigen Raum von Lesern wiederentdeckt worden.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Wasserzeichen
Seitenzahl 96, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 14.10.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783455814040
Verlag Hoffmann und Campe Verlag GmbH
eBook
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„Wer benutzt hier was? Die Maschine uns oder wir die Maschine?“

Gregor Schwarzenbrunner, Thalia-Buchhandlung Linz, Zentrale

In - Die Maschine steht still - begegnen wir zwei Protagonisten - Vashti und ihrem Sohn Kuno. Sie leben an entgegengesetzten Enden der Welt und im Gegensatz zu ihrem Sohn ist sie mit ihrem Leben, das wie der meisten Menschen darin besteht, endlos Ideen aus zweiter Hand zu entwickeln und zu diskutieren. Kuno überredet seine Mutter auf In - Die Maschine steht still - begegnen wir zwei Protagonisten - Vashti und ihrem Sohn Kuno. Sie leben an entgegengesetzten Enden der Welt und im Gegensatz zu ihrem Sohn ist sie mit ihrem Leben, das wie der meisten Menschen darin besteht, endlos Ideen aus zweiter Hand zu entwickeln und zu diskutieren. Kuno überredet seine Mutter auf eine persönlichen Interaktion und will sich nicht über - Die Maschine - unterhalten. Als sie bei Kuno ankommt - erzählt er ihr schier Unglaubliches.

Wer gerne ScienceFiction liest, sollte sich auch irgendwann in seinem Leben den Anfängen jener widmen - um eben die Romane der Gegenwart - die sich mit der Zukunft beschäftigen - besser und intensiver zu verstehen. Die ganze Bandbreite guter ScienceFiction und Fantasyliteratur liegt in den Anfängen des vorigen Jahrhunderts verborgen und hier begegnet man den Welten von Wells, Asimov, Huxley oder eben die von Verne. Der breiten Masse wird E. M. Forster eher durch seinen posthum erschienenen Roman - Maurice - bekannt sein und ferner von seinem Kurzgeschichte - Die Maschine steht still, die im November 1909 das erste Mal erschienen ist. Er hat sie als Reaktion auf H. G. Wells Zeitmaschine geschrieben und beschreibt darin klar und detailiert - allerdings mit anderen Namen versehen - das Internet und das Computerzeitalter. Es ist zu einer Zeit geschrieben worden, wo man davon allerdings noch gar nichts wissen konnte - und deswegen hat mich diese Geschichte, trotz ihrer Kürze, lange nach dem Lesen noch nicht losgelassen. Es ist seine Version einer Zukunft, einer dystopischen Zukunft, in der wir einige Dinge hineindeuten können und die für uns bereits Alltag sind. Wir streamen Musik, lesen Literatur auf eReadern die wir ebenfalls aus dem Internet laden, huldigen dem Smartphone und laufen als Smombie(=Kofferwort aus den Begriffen "Smartphone" und "Zombie") durch die Gegend. Hier fällt mir ein Zitat aus Frankenstein ein, als das Monster zu Frankenstein sagte, "Du bist mein Schöpfer, doch ich bin dein Herr, gehorche!" Das ist unsere Zeit und ich würde sie mit all ihrer Technologie nicht missen wollen - allerdings sollten wir nicht zum Sklaven unserer eigenen Schöpfung werden. Uns sollte bewusst sein - dass wir die Maschine benutzen sollten und nicht die Maschine uns. Meiner Meinung nach würde - Die Maschine steht still - eine sehr gute Schullektüre abgeben.

Kundenbewertungen


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Genialer Klassiker
von einer Kundin/einem Kunden am 15.12.2016
Bewertet: gebundene Ausgabe

"Die Maschine steht still" ist eine faszinierende Zukunftsdystopie des Autors E.M.Forster, der vor allem wegen seiner Romane "Howards End", " Zimmer mit Aussicht" und "Maurice" bekannt ist. Eine abenteuerliche futuristische Vision über die technische Abhängigkeit, den Verzicht auf Individualität und eigene Erfahrungen. Man bedenke, dass der 30 jährige Autor... "Die Maschine steht still" ist eine faszinierende Zukunftsdystopie des Autors E.M.Forster, der vor allem wegen seiner Romane "Howards End", " Zimmer mit Aussicht" und "Maurice" bekannt ist. Eine abenteuerliche futuristische Vision über die technische Abhängigkeit, den Verzicht auf Individualität und eigene Erfahrungen. Man bedenke, dass der 30 jährige Autor diese Geschichte bereits 1909 in England veröffentlicht hat! Handys gab es damals noch nicht, trotzdem ahnte er schon, dass in der Zukunft "zwischenmenschliche Beziehungen" gefährdet sein würden. Mit diesem Buch haben Sie ein ganz individuelles schönes Geschenk, nicht nur für Technik begeisterte Ehemänner und Schwiegersöhne! Gehört in jede gut sortierte Bibliothek! Meine Empfehlung bei 'Lesegenuss nach Ladenschluss' im November 2016!

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