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Die Magier Seiner Majestät

Roman

(4)
Ein romantischer und humorvoller Fantasy-Roman der gefeierten Debüt-Autorin Zen Cho, der in einem alternativen England des 19. Jahrhunderts spielt, in dem Magie zum Alltag gehört.
Zacharias Wythe hat mehr als ein Problem. Nicht genug damit, dass er sich als frisch ernannter 'Königlicher Magier' mit mordlustigen Neidern auseinandersetzen muss – auch die Quelle seiner Macht, die Magie Englands, droht zu versiegen, und niemand weiß, warum das so ist. Alarmiert reist Zacharias ins Feen-Land, um dem mysteriösen Magieschwund auf den Grund zu gehen. Unterwegs trifft er auf die junge Waise Prunella Gentleman, die ihn mit ihrer schlagfertigen Art und ihrem magischen Talent bezaubert. Doch Prunella hütet ein Geheimnis, das die gesamte Magie Englands auf den Kopf stellen könnte …
"Die Magier Seiner Majestät ist genau das, was das Genre braucht." The Independent
"Dieser herrliche Roman steckt voller Überraschungen. Zen Cho entwirft eine faszinierende Welt, die einen nicht mehr loslässt." Naomi Novik, New-York-Times und Spiegel-Bestseller-Autorin der "Feuerreiter Seiner Majestät"
Rezension
"Ein ruhiger Roman, der Geschichte und Fantasy harmonisch verbindet. Zen Cho schreibt nicht gerade atemlos spannend, aber liefert ein in Sprache und Atmosphäre sehr stimmiges Buch ab." Literatopia.de, 20.11.2016
Portrait

Zen Cho stammt aus Malaysia und hat Jura in Cambridge studiert. Wenn sie nicht gerade schreibt, arbeitet sie in einer Anwaltskanzlei. Ihre Kurzgeschichten wurden für mehrere Literaturpreise nominiert. "Die Magier Seiner Majestät" ist ihr erster Roman. Sie lebt in London.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 448
Erscheinungsdatum 02.11.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-51914-1
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 191/126/35 mm
Gewicht 332
Originaltitel Sorcerer to the Crown
Verkaufsrang 6.736
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Kundenbewertungen


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Fantasiereich, ausgefallen und trotz einiger Schwachstellen sehr lesenswert!
von Malina am 24.02.2017

Kurzbeschreibung: Zacharias Wythe, seit Kurzem erst Inhaber des ehrwürdigen Amtes des königlichen Magiers, hat gleich mehrere Probleme am Hals: Nicht genug, dass Großbritanniens Magie zu schwinden droht und die meisten Zauberwirker des Landes die Schuld gerne bei ihm sehen. Ihm wird zu allem Elend auch noch vorgeworfen sein Amt auf... Kurzbeschreibung: Zacharias Wythe, seit Kurzem erst Inhaber des ehrwürdigen Amtes des königlichen Magiers, hat gleich mehrere Probleme am Hals: Nicht genug, dass Großbritanniens Magie zu schwinden droht und die meisten Zauberwirker des Landes die Schuld gerne bei ihm sehen. Ihm wird zu allem Elend auch noch vorgeworfen sein Amt auf unrechtmäßige und höchst verwerfliche Weise erlangt zu haben. Dass Zacharias dunkle Hautfarbe zudem noch verrät, dass er kein gebürtiger Brite ist, kommt seinen Kollegen von der “Königlichen Sozietät Widernatürlicher Philosophen” ohnehin schon immer verdächtig vor. Eigentlich sollte Mr Wythe vollauf damit beschäftigt sein, weiteren Schwierigkeiten aus dem Weg zu gehen und die bereits vorhandenen zu lösen, hätte nicht die junge, eigensinnige Prunella völlig unerwartet seinen Weg gekreuzt. Prunella ist für eine Frau geradezu unverschämt magisch, was von der Sozietät im besten Fall nicht gerne gesehen, im schlimmsten Fall bestraft wird. Zacharias und Prunella schließen sich zusammen und teilen schon bald mehr Geheimnisse als beiden lieb ist. Cover Ein wunderschönes Cover in dunkelblauen Schattierungen mit silberfarbenen Ketten und Motiven, bei denen ich allerdings keinen Zusammenhang mit dem Inhalt des Romans feststellen kann. Egal, denn schön ist es auf alle Fälle und gegen ein bisschen Geheimniskrämerei habe ich ja nichts einzuwenden. Es lohnt sich auch, einen Blick auf die Cover der englischsprachigen Originale zu werfen, die kommen nämlich noch eigensinniger daher, sind aber ebenfalls umwerfend gestaltet. Den deutschen Titel finde ich übrigens ein wenig irreführend, da er mir zu verstehen gibt, es handle sich um einen Roman über einen König und seine Magier, was nicht der Fall ist. Tatsächlich taucht “seine Majestät” überhaupt nicht auf. Der Originaltitel “Sorcerer to the Crown” ist da etwas präziser und beschreibt treffend das Amt des Protagonisten Zacharias und deutet dezent seinen Loyalitätskonflikt an. Schreibstil: Da ich das Buch in der deutschen Übersetzung gelesen habe bin ich mir nicht ganz sicher, wessen Stil ich hier beschreibe... Es werden Fremdwörter verwendet und altertümliche Begriffe - viele davon! Der Schreibstil wirkt auf mich pompös, versucht altmodisch und teilweise umständlich. Das betrifft auch Personen- und Ortsnamen, die dadurch schwieriger zu merken sind. Satzstellungen erscheinen mir gelegentlich bewusst verkompliziert, vielleicht um den Satz “würdevoller” wirken zu lassen. Insbesondere Dialoge erscheinen mir gekünstelt. Wer gerne klassische Romane liest schätzt diesen Stil vielleicht, meinen Geschmack trifft er nicht wirklich. Gut möglich jedoch, dass mich das englischsprachige Original eher überzeugen würde. Es finden häufige Perspektivenwechsel statt, wodurch man einer erweiterte Innensicht der Charaktere erhält. Die Übersichtlichkeit und Verständlichkeit leiden jedoch darunter; hin und wieder musste ich mich fragen, wessen Gedanken und Gefühlen ich denn gerade folge. Meinung: Noch bevor ich überhaupt einen Blick ins Buch werfe entdecke ich auf der Buchrückseite den Vergleich mit einem Jane-Austen-Roman, der allerdings auch magische Elemente aufweisen soll. Kurz bin ich geneigt schreiend wegzulaufen denn Jane Austen gehört nicht zu meinem bevorzugten Lesestoff ;) Wie zu erwarten (und bereits erwähnt) konnte mich der Schreibstil daher natürlich nicht besonders überzeugen, wirkte auf mich häufig gekünstelt und nicht authentisch (vielleicht auch aufgrund der Übersetzung). Auch das Setting erschien mir teilweise fremd und unausgereift. Zeitlich angesiedelt ist der Roman in einer Alternativversion der Regency-Epoche, was durchaus glaubwürdig wirkt und den Jane-Austen-Vergleich noch erklärt. Die Details jedoch, Orte wie Protagonisten, sind mir zu wenig ausgearbeitet. Vor meinem geistigen Auge erscheinen die Schauplätze weitestgehend skizzenhaft und unvollständig, schon nach kurzer Zeit kann ich mich nicht mehr daran erinnern. Die Geschichte spielt in England (hauptsächlich in London), es könnte aber auch jeder andere Ort auf jedem beliebigen Planeten sein, da man von der britischen Hauptstadt nicht wirklich etwas zu “sehen” bekommt. Ähnlich verhält es sich zum Beispiel auch mit einem kurzen, enttäuschenden Besuch im Feenland. Die Protagonisten erscheinen mir stereotyp und teilweise unglaubwürdig. Insbesondere die magiebegabte Prunella zeigt sich abwechselnd als rebellisch, eigensinnig und unabhängig, präsentiert dann aber wieder ein altertümliches Frauenbild und erklärt die Suche nach einem Ehemann als ihr höchstes Ziel im Leben. Ein innerer Konflikt zwischen den verschiedenen Weltanschauungen wird für mich nicht deutlich. Am Rande frage ich mich: Braucht die moderne (wenn auch auf altmodisch getrimmte) Literatur wirklich noch solche Frauenrollen? Anfangs erwartete ich noch eine leidenschaftliche Liebesgeschichte, womit ich mir Prunellas Fixierung auf die Männersuche hätte erklären können, doch Fehlanzeige: die einzig auftauchende Minimal-Romanze klingt für mich völlig sachlich und gefühllos und ich kann mir nicht vorstellen, dass Freunde von romantischer Literatur damit auf ihre Kosten kommen. Weitere Charaktere kann ich oft nicht gut auseinanderhalten und ich habe kein genaues Bild von ihnen vor Augen weil ich einfach zu wenig von ihnen weiß. Von Protagonist Zacharias beispielsweise ist mir hauptsächlich in Erinnerung geblieben, dass er sehr groß und dunkelhäutig ist. Das ist mir zu wenig. Die Handlung ist schwierig zu beschreiben und letztendlich der Grund, warum ich trotz zahlreicher Kritikpunkte vier Sterne vergebe. Oft stolperte ich beim Lesen zwar über Logiklöcher und haarsträubende Übertreibungen oder hatte das Gefühl, dass mir noch Informationen fehlen um den Sinn einer Szene zu begreifen; aber sobald ich mich überwinden konnte, die in meinem Kopf aufleuchtenden Fragezeichen zu ignorieren, stelle sich tatsächlich die erhoffte Lesefreude ein. Die Romanhandlung war für mich völlig unvorhersehbar, erschien mir teilweise kunterbunt zusammengewürfelt und auf angenehme Art verrückt, so dass gut drei viertel des Buchs mich prima unterhalten haben. Der Roman scheint keinen Regeln zu folgen; die Fantasie der Autorin wirkt riesig, fast kindlich (im besten Sinn) und erinnert mich teilweise ein klein wenig an die gigantischen, und herrlich verrückten Welten, die Autoren wie Michael Ende und Terry Pratchett erschaffen haben. Wer sich also auf einen Roman einlassen kann, der einige Fragen offen lässt, dafür aber mit außergewöhnlichen Ideen punkten kann, der wird an “Die Magier seiner Majestät” viel Freude haben. Die Autorin arbeitet zur Zeit offenbar an einer Fortsetzung; über einen konkreten Veröffentlichungstermin konnte ich allerdings nicht nichts in Erfahrung bringen.

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etwas anstrengender, aber guter Roman
von Sandra W. am 11.01.2017

Unter mysteriösen Umständen kommt der königliche Magier Englands ums Leben...sein Nachfolger ist niemand anderes als sein Sohn Zacharia. Böse Stimmen behaupten er selbst habe seinen Ziehvater umgebracht um an die "Macht" zu kommen. Man will den neuen königlichen Magier natürlich seine Arbeit machen lassen, doch auch einige Mordanschläge passieren...aus diesem... Unter mysteriösen Umständen kommt der königliche Magier Englands ums Leben...sein Nachfolger ist niemand anderes als sein Sohn Zacharia. Böse Stimmen behaupten er selbst habe seinen Ziehvater umgebracht um an die "Macht" zu kommen. Man will den neuen königlichen Magier natürlich seine Arbeit machen lassen, doch auch einige Mordanschläge passieren...aus diesem Grund will Zachari London erstmal verlassen, aber auch um herauszufinden warum die Magie mehr und mehr schwindet. Auf seiner Reise begegnet er Prunella, die eigentlich als Frau der Magie abschwören sollte, doch sie ist so begabt das sie nicht im Traume daran denkt dies zu tun. Ganz im Gegenteil, kommt sie in die Lage die Magie für Frauen wieder zu erleichtern. Beurteilung: Das Cover des Buches finde ich super schön gestaltet, mich persönlich zieht sowas magisch an. Die kleinen Details die zu sehen sind finde ich sehr schön, auch der Klapptext liest sich super und macht Lust auf mehr. Dies lässt allerdings im Buch etwas nach, leider, der Schreibstil hat mir das lesen echt etwas schwer gemacht und ich musste ab und an die Sätze immer und immer wieder lesen. (Bitte davon nicht abschrecken lassen) Die Charaktere sind sehr gut beschrieben, für meinen Teil mochte ich allerdings Zacharia nicht sonderlich gerne. Er kam mir sehr distanziert und irgendwie kalt rüber, er will nicht so recht aus sich rauskommen und man wünscht sich er würde teilweise mehr von sich geben. Ganz im Gegenteil zu Prunella, sie hat mir echt den Funken Hoffnung gegeben, eine toller Charakter, so herrlich ehrlich und frei Schnauze. Sie sagt was ihr auf der Zunge liegt und nimmt kein Blatt vor den Mund. Was mich auch etwas ins hadern gebracht hat waren die Erklärungen zur Magie, wer darf Magie ausüben, welche Regeln gibt es etc., mir selbst wurde das etwas zu sehr in die Länge gezogen so das ich etwas gebraucht habe bis ich bei allem den Durchblick hatte. An sich ist Die Magie seiner Majestät ein wirklich lesenswertes Buch auch wenn man etwas braucht um in die Geschichte zu kommen. Von mir gibt es 4 von 5 Sternchen

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Magie und Vorurteile
von einer Kundin/einem Kunden am 26.11.2016

Ein alternatives England zu Zeiten von Jane Austen: Zacharias Wythe wurde als kleiner Junge von Stephen gekauft und mit nach England gebracht, wo er als sein Adoptivsohn aufwuchs und in der Magie ausgebildet wurde. Nach Stephens Tod übernimmt er als sein Nachfolger das Amt des Magiers seiner Majestät, doch... Ein alternatives England zu Zeiten von Jane Austen: Zacharias Wythe wurde als kleiner Junge von Stephen gekauft und mit nach England gebracht, wo er als sein Adoptivsohn aufwuchs und in der Magie ausgebildet wurde. Nach Stephens Tod übernimmt er als sein Nachfolger das Amt des Magiers seiner Majestät, doch damit sind die wenigsten der anderen Mitglieder der magischen Sozietät einverstanden. Ein Schwarzer kann unmöglich oberster Magier sein und überhaupt, hat er nicht womöglich beim Tod seines Adoptivvaters und Vorgängers seine Finger im Spiel gehabt? Die zweite Hauptfigur ist Prunella, teilweise indischer Abstammung und damit ebenfalls mit einer zu dunklen Hautfarbe für die englische Gesellschaft gezeichnet. Sie wuchs als Mündel der Leiterin in einem Internat für magisch begabte adelige Mädchen auf. Diese lernen dort übrigens nur ihr magisches Talent zu unterdrücken, wird die Beschäftigung damit doch als äußerst unpassend für Damen angesehen. Als Prunella nach einem Streit mit einem der Mädchen zur reinen Dienstbotin deklariert werden soll, beschließt sie ihr Glück lieber in London zu suchen. Ihr Glück, das ist in ihren Augen ein reicher Ehemann. Zacharias erkennt ihr magisches Talent und würde sie, statt ihr nur bei der Suche nach einer lohnen Heirat zu helfen, viel lieber fördern. Allerdings muss er sich in erster Linie darum kümmern, seine eigene Stellung zu festigen. Was die Geheimnisse um Stephens Tod angeht, wird der Leser lange mit Andeutungen abgespeist, hier hätte ich eine frühere Aufklärung besser gefunden. Auch was den Aufbau der Welt angeht, fehlten mir Informationen. Wenn diplomatische Verwicklungen einen Gutteil der Konflikte begründen, hätte ich die verschiedenen Länder und Parteien gerne auf einer Karte platziert gehabt. Generell geht mir Cho zu wenig in die Tiefe, sondern deutet nur an, dabei hätte es genügend Gelegenheiten gegeben, die Figuren stärker auszubauen. Allerdings sind die Figuren durchaus rundherum sympathisch und in ihren Intentionen nachvollziehbar und gerade was die Nebenfiguren angeht, hat die Autorin ein paar nette Ideen gehabt. (Tante Georgina war klasse und auch Rollo gefiel mir sehr gut, als er sein wahres Ich offenbart hatte.) Was mir nicht so gut gefiel, war der Stil. Der Versuch, die Dialoge sprachlich passend zur Zeit klingen zu lassen, ist meiner Meinung nach nicht gelungen, die Ausdrucksweise wirkte auf mich unnatürlich und gekünstelt. Da Rezensionen zum Original die Sprache eher als gelungen empfinden, ist da möglicherweise beim Übersetzen nicht ganz der (für mich) passende Ton getroffen worden. Mein Gesamteindruck ist trotz meiner Mäkeleien positiv. Die Grundidee gefiel mir sehr gut, es haperte nur ein wenig bei der Ausführung. Da es der erste Roman der Autorin ist, gibt es da sicherlich noch Steigerungsmöglichkeiten bei zukünftigen Büchern. Ich werde die Autorin zumindest im Auge behalten. Übrigens: Eine Fortsetzung dieser Geschichte ist zwar nicht zwingend erforderlich, das Ende ist rund, wäre aber durchaus machbar und interessant zu lesen.

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