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Die Leopardin

Gekürzte Ausgabe, Lesung

(30)
Mai 1944. Die Invasion der Alliierten in der Normandie steht unmittelbar bevor. Felicity Clairet, genannt 'die Leopardin', ist als britische Agentin im besetzten Frankreich aktiv. Sie hat einen tollkühnen Plan. Doch um ihr Ziel zu erreichen, muss sie ein Team zusammenstellen, das nur aus Frauen besteht. Dabei kann sie nicht wählerisch sein. Denn für ihr Vorhaben bleiben ihr genau zehn Tage Zeit. Und der Feind ist der Leopardin bereits auf der Spur.

Portrait
Ken Follett wurde 1949 in Cardiff geboren und studierte Philosophie am University College London. Zum Schriftsteller wurde er gewissermaßen erzogen, da seine streng religiösen Eltern ihm in seiner Kindheit kein Spielzeug oder moderne Medien zur Verfügung stellten. Deshalb beschäftigte Ken Follet sich mit Büchern und Geschichten. Im Alter von 14 Jahren brachte er sich selbst das Gitarre spielen bei und spielt auch heute noch in einer Blues-Band. Mit seinem Studium stellte er, wie Ken Follet selbst sagt, die Weichen für seine Zukunft als Schriftsteller, da Schriftsteller und Philosophen viel gemeinsam haben. Beide entwerfen Gedankenwelten. Zugleich begann er, sich politisch zu engagieren. Nach seinem Studium versuchte Ken Follet sich erst als Enthüllungsjournalist, war dort aber wenig erfolgreich. So fing er abends und am Wochenende an, Romane zu schreiben. Seine ersten Romane waren ebenfalls nicht sehr erfolgreich, erst mit "Die Nadel" (1978) gelang Ken Follet der Aufstieg zum internationalen Bestsellerautor. Seine vielen Werke sind im Stil der klassischen Thriller-Dramaturgie verfasst und in 30 Sprachen übersetzt und verfilmt worden. Sein politisches Engagement ist nach wie vor stark, konzentriert sich mittlerweile aber mehr auf die Unterstützung der Labour- Partei. Dort ist auch seine zweite Frau, Barbara Follett, als Abgeordnete im britischen Unterhaus aktiv. Die großen Freuden in Kens Leben, abgesehen von den ihm nahestehenden Menschen, sind gutes Essen und Wein, Dramen aus der Zeit Shakespeares und, noch wichtiger, Musik. Außerdem setzt Ken Follet sich als Präsident des "Dyslexia Institute" für Lese- und Sprachförderung ein.

Franziska Pigulla ist seit 1985 freiberuflich als Sprecherin und redaktionelle Mitarbeiterin für diverse Rundfunk-und TV-Sender, Filmproduktions-und Synchronfirmen aktiv. Ihre unverwechselbare Stimme ist durch zahlreiche Synchronisationen ausländischer Schauspielerinnen (Gillian Anderson, Demi Moore, Fanny Ardant, Lena Olin, Sharon Stone, Sean Young ...) bekannt. Seit 1998 hat sie einigen Hörbüchern ihren individuellen Charakter verliehen. Darunter "Nirgendwo in Afrika" von Stefanie Zweig.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Sprecher Joachim Kerzel, Franziska Pigulla
Anzahl 6
Altersempfehlung ab 16
Erscheinungsdatum 09.12.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783785753194
Genre Krimi/Thriller
Verlag Lübbe Audio
Originaltitel Jackdaws
Auflage 2. Auflage
Spieldauer 444 Minuten
Übersetzer Till R. Lohmeyer, Christel Rost
Verkaufsrang 1.276
Hörbuch (CD)
11,99
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
30 Bewertungen
Übersicht
20
8
2
0
0

von einer Kundin/einem Kunden am 24.11.2017
Bewertet: anderes Format

Das ist eins der Bücher, die ich immer wieder lese. Geschichte, Spannung und natürlich die Liebe. Es ist sehr gut geschrieben und verlangt danach, weiterempfohlen zu werden! Topp!

Die Leopardin
von einer Kundin/einem Kunden aus Tornesch am 12.09.2017
Bewertet: eBook (ePUB)

Diese Buch entspricht der schreibweise von Ken Follet. Es ist spannend bis zur letzten Seite und mit einem überaschenden Ende. Wer gerne Spannung liebt, und sich mit dem Bereich Spionage und Widerstand beschäftigt ist hier gut aufgehoben. Es lohnt sich darin zu lesen.

Zehn Tage bis zum D-Day
von Herbstrose am 08.08.2017
Bewertet: Taschenbuch

Noch tobt der Zweite Weltkrieg, Frankreich ist von den Deutschen besetzt, die Invasion der Alliierten steht kurz bevor. Die britische Agentin Major Felicity Clairet, die von ihren Freunden nur „Flick“ genannt wird und deren Codename „Leopardin“ lautet, hat den Auftrag, zusammen mit der französischen Résistance die Nachrichtenzentrale der Deutschen... Noch tobt der Zweite Weltkrieg, Frankreich ist von den Deutschen besetzt, die Invasion der Alliierten steht kurz bevor. Die britische Agentin Major Felicity Clairet, die von ihren Freunden nur „Flick“ genannt wird und deren Codename „Leopardin“ lautet, hat den Auftrag, zusammen mit der französischen Résistance die Nachrichtenzentrale der Deutschen in einem Schloss in der Nähe von Reims zu zerstören. Als der erste Anschlag misslingt, viele ihrer Freunde tot oder verhaftet sind und Flick nur knapp der Gestapo entkommt, fasst sie einen neuen Plan. Zurück in London gelingt es ihr, vier französisch sprechende Frauen und einen Transvestiten mit Erfahrungen teils im Fernmeldewesen, im Waffengebrauch und in der Anwendung von Sprengstoff aufzutreiben, die zuvor jedoch vom Geheimdienst als ungeeignet eingestuft wurden. Als Putzkolonne getarnt will sie mit ihnen in das Innere des Schlosses gelangen, um die im Keller befindliche Fernmeldezentrale der Deutschen zu sprengen. Die Truppe erhält den Decknamen „Die Dohlen“ und springt, nach einem Schnellkurs in Sprungtechnik, mit dem Fallschirm über Frankreich ab … Obwohl ich die Geschichte bereits kannte, war das Lesen von „Die Leopardin“ für mich extrem spannend. Der Autor Ken Follett versteht es ausgezeichnet, den Leser in den Bann der Story zu ziehen und ihn mit fiebern zu lassen. Dazu tragen hauptsächlich die detailgetreuen Schilderungen von Observationen, Verfolgungsjagden, Gefangennahmen, Verhören und Folterungen bei, die ein beständiges Gänsehaut-Feeling erzeugen. Obwohl die Deutschen natürlich die Bösewichte sind kommt man nicht umhin, für Flicks Gegenspieler, Major Dieter Franck, gewisse Sympathien zu hegen. Seine ständig wechselnden raffinierten Methoden, der Leopardin habhaft zu werden, tragen zur Hochspannung dieses gut gelungenen Agenten-Thrillers maßgeblich bei. Ein bisschen Liebe, und was manche dafür halten, lockert die Geschichte etwas auf und lässt den Leser gelegentlich durchatmen. Der Anspruch des Autors besteht sicher nicht darin, gehobene Literatur zu schreiben. Seine Stärke ist zweifellos die Spannung, dennoch ist sein Schreibstil von beeindruckender Intensität, flüssig und klar verständlich. Auf beachtliche Weise verquickt er Zeitgeschichte und reale Örtlichkeiten mit fiktiven Personen, so dass beinahe der Eindruck einer Reportage entsteht. Die Invasion und deren Ausgang ist dem Leser zwar bekannt, dennoch wird dadurch die Rasanz und das Tempo der Handlung nicht beeinträchtigt. Gute Recherche und eine ausgefeilte durchdachte Handlung sind ebenfalls Pluspunkte. Fazit: Ein extrem spannender, sehr gut recherchierter Agenten-Thriller, der dem Leser einen interessanten Einblick in das Leben im besetzten Frankreich in den letzten Tagen vor der Invasion der Alliierten verschafft.