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Die kleine Souvenirverkäuferin

Roman

(6)
Kann man sich verlieben, wenn einen Welten trennen? Und warum kann man sich manchmal nicht lieben, wenn doch alles zu passen scheint? Könnte es Julien doch nur gelingen, Cleas Gefühle zu erwidern. Gemeinsam arbeiten die beiden Ärzte daran, den Ausbruch einer Epidemie in Hanoi zu verhindern. Aber obwohl sie das perfekte Paar wären, muss Julien immerzu an eine junge Vietnamesin denken, der er manchmal am See des zurückgegebenen Schwertes begegnet …
Portrait
François Lelord, geboren 1953, studierte Medizin und Psychologie und wurde Psychiater, schloss jedoch seine Praxis, um sich und seinen Lesern die wirklich großen Fragen des Lebens zu beantworten. Er lebt in Paris und Bangkok.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 16.07.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-30293-7
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 18,8/12/3,2 cm
Gewicht 270 g
Originaltitel Le Petite Marchande de Souvenirs
Übersetzer Ralf Pannowitsch
Verkaufsrang 18.725
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

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von einer Kundin/einem Kunden am 13.06.2016
Bewertet: anderes Format

Francois Lelord führt uns in diesem Buch nach Hanoi. Der junge französische Arzt Julien verliebt sich in eine Frau, die er nur kurz aus der Ferne gesehen hat. Zart und exotisch!

von Theresa Lehmann aus Saalfeld am 13.06.2016
Bewertet: anderes Format

Ein wirklich tolles, anspruchsvolles Buch, für das man sich Zeit nehmen muss. Gefällt mir sehr gut.

Die kleine Souvenirverkäuferin
von leseratte1310 am 06.08.2015

Der französische Arzt Julien begegnet an einem See in Hanoi in den 90er Jahren einem einfachen vietnamesischen Mädchen. Min Thi (Herbstlicht) verkauft Souvenirs, um ihre Familie zu unterstützen. Immer wieder begegnen sie sich und fühlen sich zueinander hingezogen. Als Botschaftsarzt untersucht Julien eine französische Nonne. Zunächst geht er von... Der französische Arzt Julien begegnet an einem See in Hanoi in den 90er Jahren einem einfachen vietnamesischen Mädchen. Min Thi (Herbstlicht) verkauft Souvenirs, um ihre Familie zu unterstützen. Immer wieder begegnen sie sich und fühlen sich zueinander hingezogen. Als Botschaftsarzt untersucht Julien eine französische Nonne. Zunächst geht er von einer Harmlosen Ursache aus, doch schon bald deutet alles auf einen tödlichen Virus hin. Eine Epidemie droht. Er macht sich mit seiner Kollegin Clea in die Berge auf, um den Menschen in den abgelegenen Regionen zu helfen. Immer wieder schleicht sich Min Thi in seine Gedanken. Kaum ist er weg, wird sie verhaftet, das es keine Beziehung zwischen Einheimischen und Ausländern geben darf. Die Geschichte wird aus Sicht von Julien erzählt. Es ist nicht einfach mit den Menschen in einem Land, das noch unter den Auswirkungen des Bürgerkriegs leidet. Aber so nach und nach lebt er sich ein. Julien ist von den asiatischen Frauen hingerissen. Dass er sich zu Min Thi hingezogen fühlt, hindert ihn nicht daran, seine Beziehung zu Clea fortzuführen, obwohl er sie nicht liebt. Clea ist eine selbstbewusste junge Frau, daher verwundert es mich, dass sie sich von Julien zu hinhalten lässt. Min Thi ist asiatisch unterwürfig, so dass man sich zu ihr nur schwer eine Meinung bilden kann. Die kurzen Kapitel sorgen dafür, dass man das Buch gut und flüssig lesen kann. Das Ende ist für mich ein wenig abrupt. Neben der Liebesgeschichte, die weder besonders intensiv noch dramatisch ist, erfährt man sehr viel über die die asiatische Mentalität. Liebevoll wird geschildert, wie die Menschen leben und ihr Schicksal als gegeben hinnehmen. Es ist ein ruhiger Roman, der einem eine fremde Welt sehr schön nahebringt.