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Die Illusion des Getrenntseins

(23)
Eine kleine Bäckerei in Paris, mitten in den Wirren des Zweiten Weltkriegs. Ein unbekannter Soldat übergibt einer jungen Frau ein Neugeborenes ohne Namen und verschwindet. Mit sieben Jahren erfährt Martin von seinen Zieheltern, dass er ihnen in den Unruhen des Krieges von einem Fremden anvertraut wurde. Von nun an lässt ihn die Frage nach seiner Herkunft nicht mehr los. Er braucht Jahre, um sein Schicksal zu begreifen – und er braucht sein ganzes Leben, um dem Mann zu begegnen, der ihn einst gerettet hat. In einer wunderbar zarten, eleganten Prosa erzählt Simon Van Booy davon, wie unsere Leben untrennbar miteinander verbunden sind. Davon, dass die Welt nur scheinbar ein fremder Ort ist und die Menschen darin uns näher sind, als wir ahnen.
Rezension
»Ein sehr delikates Netz verbindet sie [die Figuren], ein Netz, an dessen Knotenpunkten sich überraschende Querverbindungen und wichtige, mitunter existenzielle Einflüsse erkennen lassen. Simon Van Booys Kunst ist es, all das gerade nicht als kompliziertes Konstrukt vorzuführen. Seine Geschichte ist bei aller Nachdenklichkeit so leicht, so schwebend wie das Netz, das sein großes Figurentableau zusammenhält.«
Thomas Völkner, Hamburger Lokalradio 01.06.2014
Portrait
Simon van Booy, geboren und aufgewachsen in Wales, lebt mit seiner Frau und Tochter in Brooklyn. Er ist der Autor von zwei Erzählungsbänden und zwei Romanen sowie drei Philosophiebüchern und schreibt u. a. für die New York Times, den Guardian und die BBC. Sein Werk wurde in vierzehn Sprachen übersetzt.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 207, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 14.04.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783458735946
Verlag Insel Verlag
eBook
8,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
23 Bewertungen
Übersicht
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1
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Die Illusion des Getrenntseins: Lesen!
von einer Kundin/einem Kunden aus Weiz am 18.11.2014

Seit langem wieder mal ein Buch, das ich ohne Pause gleich nochmal von vorne zu lesen beginnen wollte - und es wäre mir nicht langweilig geworden. Der Autor schafft mit Leichtigkeit interessante Figuren, und sobald einem ein Charakter ans Herz wächst, wechselt er zum nächsten Erzählstrang und überspringt dabei... Seit langem wieder mal ein Buch, das ich ohne Pause gleich nochmal von vorne zu lesen beginnen wollte - und es wäre mir nicht langweilig geworden. Der Autor schafft mit Leichtigkeit interessante Figuren, und sobald einem ein Charakter ans Herz wächst, wechselt er zum nächsten Erzählstrang und überspringt dabei wie selbstverständlich die Jahrzehnte. Diese vielen Erzählstränge werden natürlich Stück für Stück miteinander verknüpft, ungewöhnlicherweise jedoch in der Vergangenheit. Letztendlich veränderte eine einzige lange zurückliegende Entscheidung zweier feindlicher Soldaten, sich am Schlachtfeld nicht gegenseitig zu töten, sondern friedlich ziehen zu lassen, so viele Leben, ermöglicht sie zum Teil erst, und all die Handlungen der unterschiedlichen Charaktere dieses Romans entspringen letztendlich diesem einen Augenblick. Natürlich bleibt bei einer solch großen Zeitspanne vieles unerwähnt, und nicht alles, was erwähnt wird, wird auch genauer ausgeführt (oder habe ich überlesen, was die letzten Worte von Martins Frau waren? - noch ein Grund, nochmal von vorn zu beginnen...) - und einiges, das erwähnt wird, wird aus unterschiedlichen Perspektiven auch unterschiedlich erzählt ("Meine Liebe zu dir wird immer stärker sein als irgendeine Wahrheit", sagt Martins Mutter zu ihm, und man glaubt, sie meint damit die Wahrheit, dass er adoptiert ist, aber sie meint wohl die Wahrheit, die sie ihm verschweigt). Trotzdem - oder gerade deswegen - musste ich immer weiterlesen. Das ist letztlich auch meine Empfehlung: Beim Lesen nicht zu viel Zeit lassen, damit man den Faden (oder eigentlich die vielen Fäden) nicht verliert. Und ja, unbedingt lesen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
„Wo wir auch hingehen, wir hinterlassen immer etwas von uns, ob wir es merken oder nicht.“
von einer Kundin/einem Kunden am 17.06.2014

Raffiniert verknüpft Simon van Booy die Geschichten unterschiedlicher Charaktere – zum Teil auf wahren Begebenheiten basierend – von den Anfängen des zwanzigsten Jahrhunderts bis heute. Wunderschöne, einfühlsam erzählte Literatur – unbedingt lesenswert!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Schicksale die zusammen fließen
von Andrea Karminrot aus Berlin am 12.05.2014
Bewertet: Buch (gebunden)

Das Buch In den Wirren des 2ten Weltkriegs, wird einer Frau ein Baby in den Arm gedrückt. Sie zieht den kleinen Jungen, mit ihrem Mann wie ihr eigenes auf. Erst, als er zur Schule geht, erzählen ihm seine Eltern woher er stammt. Der Fremde, der den Jungen... Das Buch In den Wirren des 2ten Weltkriegs, wird einer Frau ein Baby in den Arm gedrückt. Sie zieht den kleinen Jungen, mit ihrem Mann wie ihr eigenes auf. Erst, als er zur Schule geht, erzählen ihm seine Eltern woher er stammt. Der Fremde, der den Jungen weitergab, trifft Jahre später wieder auf den inzwischen erwachsenen Mann ohne das es Beide wissen, wem sie gegenüber stehen. Die Illusion des Getrennt seins, zeigt uns wie eng unsere Schicksale miteinander verwoben sind, auf welch engem Raum wir uns bewegen. Meine Meinung Ein nachdenkliches Buch. Man findet 5 verschiedene Charaktere und Geschichten, die alle miteinander verwoben sind. Ungefähr wie ein ausgefranstes Seilende, das sich nach oben hin wieder verbindet. Es finden sich unglaublich viele Lebensweisheiten, Sätze die man sich merken möchte, aber soviele kann man gar nicht aufschreiben. Das Zusammenspiel der einzelnen Charaktere hat mich fasziniert. Alle miteinander verwoben, zu einem Ganzen zusammen gefügt. Über die Kontinente verteilt und trotzdem zusammengehörend. Die Sprache des Autors fand ich sehr ausdrucksstark, eben mitreißend. Trotzdem leicht und leise geschrieben. Obwohl es auch um Krieg und Tod geht. Als Schriftsteller muss man manchmal den Bogen etwas überspannen, damit man dahin kommt, wohin man möchte. Und ganz am Ende werden wir auch darauf hingewiesen, das ein Teil der Geschichte wahr ist. Ich hab es genossen dieses Buch zu lesen! Lieblingssätze S.16 "Familien, die auseinandergerissen wurden wie Papierfetzen im Wind. Sie alle wehte es ihm ins Gesicht." S.83 "Ich glaube, die Menschen wären glücklicher, wenn sie öfter Dinge zugeben würden. In gewisser Weise sind wir alle Gefangene einer Erinnerung, einer Angst oder einer Enttäuschung. Wir werden alle durch etwas bestimmt, das wir nicht ändern können." S. 177 "...so wie wir eines Tages von einem letzten Lufthauch besiegt werden, und dann ist nichts mehr - nichts außer dem Duft unseres Lebens in der Welt, wie an einer Hand, die einst Blumen hielt."

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