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Die Illusion des Getrenntseins

(23)
Eine kleine Bäckerei in Paris, mitten in den Wirren des Zweiten Weltkriegs. Ein unbekannter Soldat übergibt einer jungen Frau ein Neugeborenes ohne Namen und verschwindet.

Mit sieben Jahren erfährt Martin von seinen Zieheltern, dass er ihnen in den Unruhen des Krieges von einem Fremden anvertraut wurde. Von nun an lässt ihn die Frage nach seiner Herkunft nicht mehr los. Er braucht Jahre, um sein Schicksal zu begreifen – und er braucht sein ganzes Leben, um dem Mann zu begegnen, der ihn einst gerettet hat.

In einer wunderbar zarten, eleganten Prosa erzählt Simon Van Booy davon, wie unsere Leben untrennbar miteinander verbunden sind. Davon, dass die Welt nur scheinbar ein fremder Ort ist und die Menschen darin uns näher sind, als wir ahnen.
Rezension
»Weniger das in der Literatur überstrapazierte Suchen nach Identität anhand der Wurzeln zelebriert der US-Amerikaner Simon Van Booy, sondern die Freude an den Zufällen, die einem das Leben schenken.«
Franz Birkenhauer, sf-magazin.de 12.04.2014
Portrait

Simon van Booy, geboren und aufgewachsen in Wales, lebt mit seiner Frau und Tochter in Brooklyn. Er ist der Autor von zwei Erzählungsbänden und zwei Romanen sowie drei Philosophiebüchern und schreibt u. a. für die New York Times, den Guardian und die BBC. Sein Werk wurde in vierzehn Sprachen übersetzt.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 205 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 14.04.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783458735946
Verlag Insel Verlag GmbH
Dateigröße 4813 KB
Übersetzer Claudia Feldmann
eBook
8,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
23 Bewertungen
Übersicht
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Ein Kleinod
von Isaopera am 23.04.2017
Bewertet: Taschenbuch

Simon van Booy ist aktuell mit seinem neuen Buch "Mit jedem Jahr" in den Buchhandlungen zu finden. Da ich sein älteres Buch "Die Illusion des Getrenntseins" noch bei mir stehen hatte, habe ich es kurzerhand gelesen und ein echtes Kleinod entdeckt. Obwohl der Schreibstil sehr speziell ist und ich einige... Simon van Booy ist aktuell mit seinem neuen Buch "Mit jedem Jahr" in den Buchhandlungen zu finden. Da ich sein älteres Buch "Die Illusion des Getrenntseins" noch bei mir stehen hatte, habe ich es kurzerhand gelesen und ein echtes Kleinod entdeckt. Obwohl der Schreibstil sehr speziell ist und ich einige Seiten brauchte, um mich einzufinden, hat mir das Buch gut gefallen! Es ist irgendwie besonders und sehr persönlich, obwohl die Figuren häufig wechseln und bewusst eine Generalisierung der Schicksale möglich wird. Schön, wie die Menschlichkeit hinter Kriegstaten aufgezeigt wird und verschiedene Lebenswege verwoben werden. Leseempfehlung!

Die Illusion des Getrenntseins
von I. Schneider aus Mannheim am 06.04.2014
Bewertet: Buch (gebunden)

Martin erfährt als Kind von seinen Eltern, dass er adoptiert wurde und hat immer schon Probleme damit zurecht zu kommen. Martins Mutter bekam von einem Fremden während des Krieges ein Baby in die Arme gedrückt - Martin - und behielt ihn. Seine Eltern hatten in Paris eine kleine Bäckerei,... Martin erfährt als Kind von seinen Eltern, dass er adoptiert wurde und hat immer schon Probleme damit zurecht zu kommen. Martins Mutter bekam von einem Fremden während des Krieges ein Baby in die Arme gedrückt - Martin - und behielt ihn. Seine Eltern hatten in Paris eine kleine Bäckerei, die sie jedoch verkauften, um mit ihren Kindern nach Kalifornien auszuwandern. Jahrzehnte später arbeitet Martin in einem Seniorenheim, als ein neuer Bewohner bei der Ankunft in seinen Armen verstirbt, Martin ahnt nicht, wer der alte Mann ist. Mr. Hugo lebt, vom Krieg gezeichnet, in seiner kleinen Wohnung und kümmert sich rührend um den Nachbarjungen Danny, der mit seiner Mutter alleine nebenan lebt. Mr. Hugo und Danny verstehen sich prächtig, er kann dem Jungen helfen seine Schreib-und Leseschwäche zu bekämpfen und fühlt sich schrecklich alleine, als der Junge mit seiner Mutter wegzieht. Der Junge Sebastien lebt in einem etwas abgelegenen Haus, das an den Wald grenzt. Dort findet er durch Zufall die Reste eines abgestürzen Flugzeugs aus dem Zweiten Weltkrieg und verbringt hier seine Zeit. Er findet ein Foto einer schönen jungen Frau, das sich im Cockpit befindet und zeigt es seiner Freundin Hayley. John und Harriet haben noch schnell geheiratet, als John in den Zweiten Weltkrieg ziehen muß, um als Pilot für sein Vaterland zu kämpfen. Als seine Maschine über Frankreich abgeschossen wird, kann John sich retten und sich bis nach Hause durchschlagen und noch ein Menschenleben retten, nämlich einen Soldaten, der sich auf dem Schlachtfeld versteckte. Er überlebt und führt mit Harriet ein wunderbares Leben. Amelia ist Johns Enkelin und arbeitet in einem New Yorker Museum. Sie ist durch eine Krankheit blind geworden und sucht nach der großen Liebe, die ihr bereits begegnet ist - Philipp. Alle diese Menschen leben ihr eigenes Leben und doch stehen sie miteinander in Verbindung, ob wohl sie nicht wissen wie. Und am Ende schliesst sich der Kreis. Ein wunderbarer Roman über das Schicksal und die Verbindung einiger Menschen, grandios aufgebaut und auch grandios beendet.

„Wo wir auch hingehen, wir hinterlassen immer etwas von uns, ob wir es merken oder nicht.“
von einer Kundin/einem Kunden am 17.06.2014

Raffiniert verknüpft Simon van Booy die Geschichten unterschiedlicher Charaktere – zum Teil auf wahren Begebenheiten basierend – von den Anfängen des zwanzigsten Jahrhunderts bis heute. Wunderschöne, einfühlsam erzählte Literatur – unbedingt lesenswert!