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Die hellen Tage

Roman

(93)
In einer süddeutschen Kleinstadt erlebt das Mädchen Seri helle Tage der Kindheit: Tage, die sie im Garten ihrer Freundin Aja verbringt, die aus einer ungarischen Artistenfamilie stammt und mit ihrer Mutter in einer Baracke am Stadtrand wohnt.

Aber schon die scheinbar heile Welt ihrer Kindheit in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts hat einen unsichtbaren Sprung: Seris Vater starb kurz nach ihrer Geburt, und Ajas Vater, der als Trapezkünstler in einem Zirkus arbeitet, kommt nur einmal im Jahr zu Besuch. Karl, der gemeinsame Freund der Mädchen, hat seinen jüngeren Bruder verloren, der an einem hellblauen Frühlingstag in ein fremdes Auto gestiegen und nie wieder gekommen ist.

Es sind die Mütter, die Karl und die Mädchen durch die Strömungen und Untiefen ihrer Kindheit lotsen und die ihnen beibringen, keine Angst vor dem Leben haben zu müssen und sich in seine Mitte zu begeben.

Zsuzsa Bánk erzählt die Geschichte dreier Familien und begleitet ihre jungen Helden durch ein halbes Leben: Als Seri, Karl und Aja zum Studium nach Rom gehen, wird die Stadt zum Wendepunkt ihrer Biographien und zur Zerreißprobe für eine Freundschaft zwischen Liebe und Verrat, Schuld und Vergebung.

Nach ihrem hochgelobten Debütroman "Der Schwimmer" schreibt Zsuzsa Bánk die bewegende Geschichte dreier Kinder, die den Weg ins Leben finden. "Die hellen Tage" ist ein großes Buch über Freundschaft und Verrat, Liebe und Lüge über eine Vergangenheit, die erst allmählich ihre Geheimnisse enthüllt, und die Sekunden, die unser Leben für immer verändern.
Portrait

Zsuzsa Bánk, geboren 1965, arbeitete als Buchhändlerin und studierte anschließend in Mainz und Washington Publizistik, Politikwissenschaft und Literatur. Heute lebt sie als Autorin mit ihrem Mann und zwei Kindern in Frankfurt am Main. Für ihren ersten Roman »Der Schwimmer« wurde sie mit dem aspekte-Literaturpreis, dem Deutschen Bücherpreis, dem Jürgen-Ponto-Preis, dem Mara-Cassens-Preis sowie dem Adelbert-von-Chamisso-Preis ausgezeichnet. Für die Erzählung »Unter Hunden« aus ihrem Erzählungsband »Heißester Sommer« erhielt sie den Bettina-von-Arnim-Preis. Zuletzt erschienen ihre Romane »Die hellen Tage« und »Schlafen werden wir später«.

Literaturpreise:

Open Mike-Preis 2000Jürgen-Ponto-Preis 2002aspekte-Literaturpreis 2002Deutscher Bücherpreis 2003Mara Cassens Preis 2003Bettina-von-Arnim-Preis 2003Adelbert-von-Chamisso-Preis der Robert Bosch Stiftung 2004

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 544
Erscheinungsdatum 21.06.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-18437-8
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 190/123/32 mm
Gewicht 396
Auflage 16
Verkaufsrang 34.543
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Buchhändler-Empfehlungen

„Eigentlich sechs Sterne wert!!!!“

Michaela Klauser, Thalia-Buchhandlung St. Pölten

Zsuzsa Bánk erzählt aus dem Leben dreier Familien im Deutschland der 60er Jahre, verwoben durch die Freundschaft der Kinder Seri, Aja und Karl. Die hellen Tage, das sind die glücklichen Tage ihrer Kindheit, unter den Linden in Évi´s Garten, neben dem notdürftig zusammen gezimmerten Haus.
Es sind die langen, verschachtelten Sätze,
Zsuzsa Bánk erzählt aus dem Leben dreier Familien im Deutschland der 60er Jahre, verwoben durch die Freundschaft der Kinder Seri, Aja und Karl. Die hellen Tage, das sind die glücklichen Tage ihrer Kindheit, unter den Linden in Évi´s Garten, neben dem notdürftig zusammen gezimmerten Haus.
Es sind die langen, verschachtelten Sätze, die vor sich hin plätschern, die den Roman so charmant machen. Eine stille, feinsinnige Geschichte über die Freundschaft und das Erwachsenwerden. Unbedingt lesen!

„wundervoll - unbedingt lesen“

Edith Berger, Thalia-Buchhandlung Graz

Zsuzsa Bánk erzählt in "Die hellen Tage" die Geschichte von Seri, Aja und Karl.
Seri, deren Vater kurz nach Seris Geburt verstorben ist, freundet sich mit Aja an.
Aja stammt aus einer ungarischen Artistenfamilie und lebt mit ihrer Mutter alleine. Vom Vater, einem Trapezkünstler bekommt sie nur einmal im Jahr Besuch.
Karl hat seinen
Zsuzsa Bánk erzählt in "Die hellen Tage" die Geschichte von Seri, Aja und Karl.
Seri, deren Vater kurz nach Seris Geburt verstorben ist, freundet sich mit Aja an.
Aja stammt aus einer ungarischen Artistenfamilie und lebt mit ihrer Mutter alleine. Vom Vater, einem Trapezkünstler bekommt sie nur einmal im Jahr Besuch.
Karl hat seinen Bruder verloren und lebt mit seiner Mutter getrennt vom Vater.
Durch die Freundschaft der Kinder verbindet sich auch das Leben ihrer Mütter.
Schon mit "Der Schwimmer" hat Zsusza Bánk einen wundervollen Roman vorgelegt.
Eindrucksvoll stellt sie in ihrem neuen Roman ihr großes Können erneut unter Beweis.
Wundervoll, berührend, großartig - unbedingt lesen.

„Eines meiner Lieblingsbücher“

Helene Oberleitner, Thalia-Buchhandlung Linz

Vielleicht das schönste Buch des FrühjahrsRezension vom 07.05.2011

Aja, Seri und Karl sind Freunde seit Kindertagen. Alle drei müssen mit Lücken in ihren Familien aufwachsen. Seris Vater ist kurz nach ihrer Geburt gestorben, Ajas Vater ist ungarischer Zirkusartist und besucht die Familie jedes Jahr für ein paar Wochen und Karls Bruder
Vielleicht das schönste Buch des FrühjahrsRezension vom 07.05.2011

Aja, Seri und Karl sind Freunde seit Kindertagen. Alle drei müssen mit Lücken in ihren Familien aufwachsen. Seris Vater ist kurz nach ihrer Geburt gestorben, Ajas Vater ist ungarischer Zirkusartist und besucht die Familie jedes Jahr für ein paar Wochen und Karls Bruder ist leider irgendwann verschwunden und nie mehr aufgetaucht.
Mit diesen Verlusten müssen sie leben und auch ihre Mütter, die im Laufe der Jahre die besten Freundinnen werden. Als alle drei dann nach Rom zum Studium gehen kommt es zur Zerreissprobe für ihre Freundschaft. Das ist das schönste Buch über Erwachsenwerden, über Freundschaft, Liebe und Verrat.

Zsuzsa Bank lässt mit ihrer üppigen Sprache, die ganz ohne Dialoge auskommt, ihren Sätzen, die oft eine halbe Seite lang sind, eine Zeit, die 1960er Jahre, lebendig werden, in der Menschen wie Aja und ihre Mutter noch sehr exotisch waren.

„Der Kindheit ferne Tage....“

Marie-Therese Reisenauer, Thalia-Buchhandlung Wien

Aja, Seri und Karl. Drei Kinder in einer süddeutschen Kleinstadt, in den 60er-Jahren. Alle drei mit eher ungewöhnlicher Familiengeschichte. Das Leben in der bundesdeutschen Provinz zu prekären Friedenszeiten, das Studium in Rom. Dort wird ihre Freundschaft extrem belastet, doch sie kratzen die Kurve, die Lebensfreundschaft bleibt bestehen. Aja, Seri und Karl. Drei Kinder in einer süddeutschen Kleinstadt, in den 60er-Jahren. Alle drei mit eher ungewöhnlicher Familiengeschichte. Das Leben in der bundesdeutschen Provinz zu prekären Friedenszeiten, das Studium in Rom. Dort wird ihre Freundschaft extrem belastet, doch sie kratzen die Kurve, die Lebensfreundschaft bleibt bestehen. Ein Buch, dessen Inhalt auch den Begriff "Entschleunigung" beinhaltet. Den Vorwurf der Betulichkeit kann es nicht abstreifen, aber es ist eine angenehme, nicht fade. Vielleicht mehr für Frauen geschrieben, doch gerade deswegen sollte es am Nachtkastl des Lebensabschnittspartners landen.

„Die hellen Tage behalt ich“

Margarete Stadlbauer, Thalia-Buchhandlung Linz, Online-Shop

Zsuzsa Bánk erzählt von einer berührenden, tiefen und dauerhaften Freundschaft. Von Aja, Seri und Karl, die über Umwege zusammenfinden und ihr Leben lang in einem Dreieck vereint und verbunden bleiben. Eine wunderbare, verwilderte Geschichte, die man aufschlägt und selbst Stunden später noch nicht bereit ist, aus der Hand zu legen. Zsuzsa Bánk erzählt von einer berührenden, tiefen und dauerhaften Freundschaft. Von Aja, Seri und Karl, die über Umwege zusammenfinden und ihr Leben lang in einem Dreieck vereint und verbunden bleiben. Eine wunderbare, verwilderte Geschichte, die man aufschlägt und selbst Stunden später noch nicht bereit ist, aus der Hand zu legen.

„Freundschaft“

Doris Oberauer, Thalia-Buchhandlung Grieskirchen

Die Geschichte einer Freundschaft! Berührend und sehr schön zu lesen! Auch zu empfehlen das Buch von der Autorin: "Der Schwimmer" Die Geschichte einer Freundschaft! Berührend und sehr schön zu lesen! Auch zu empfehlen das Buch von der Autorin: "Der Schwimmer"

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
93 Bewertungen
Übersicht
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14
3
1
1

„Die hellen Tage behalte ich, die dunklen gebe ich dem Schicksal zurück“
von einer Kundin/einem Kunden am 23.06.2012

Mit ihrem 2002 erschienenen Roman „Der Schwimmer“ ist Zsuzsa Bank eine Überraschung in der deutschen Literatur gewesen. Für diesen Roman hat sie viele Preise gewonnen. Darunter so renommierte wie den „Deutschen Bücherpreis“, den „Mara-Cassens-Preis“ und den „aspekte –Literaturpreis“. 2005 erschienen dann noch ein Erzählungsband „Heißester Sommer“ und jetzt endlich... Mit ihrem 2002 erschienenen Roman „Der Schwimmer“ ist Zsuzsa Bank eine Überraschung in der deutschen Literatur gewesen. Für diesen Roman hat sie viele Preise gewonnen. Darunter so renommierte wie den „Deutschen Bücherpreis“, den „Mara-Cassens-Preis“ und den „aspekte –Literaturpreis“. 2005 erschienen dann noch ein Erzählungsband „Heißester Sommer“ und jetzt endlich ihr neuer Roman „Die hellen Tage“. Aber das Warten hat sich gelohnt! Zsuzsa Bank hat uns einen großartigen Roman über die Kraft der Freundschaft, Verlust und Trauer geschenkt, der ganz besonders durch seine wunderschöne Sprache besticht. Ähnlich wie im ersten Roman, den ich leider nicht gelesen habe, beschreibt Zsuzsa Bank die Geschichte von drei Kindern, die ihren Weg in das Leben finden. Dieses Mal ist es die Geschichte von Seri, der Ich-Erzählerin, Asa und Karl. Die drei leben in der Kleinstadt Kirchblüt in der Nähe von Heidelberg. Seri lebt mit ihrer Mutter Maria allein. Was mit ihrem Vater passiert ist und womit ihre Mutter den Lebensunterhalt bestreitet ist eine der vielen Geschichten dieses Romans. Asa ist die Tochter des ungarischen Artistenpaares Evie und Zigi und lebt in einer besseren Hütte am Rande der Stadt. Karl lebt, seitdem sein Bruder Ben spurlos verschwunden ist, wechselweise bei seiner Mutter Ellen in dem großen Haus oder bei seinem Vater. Seri beschreibt ganz langsam, wie sie sich erst mit Asa befreundete. Später kam Karl hinzu und sie scheinen ein unzerstörbares Dreieck zu bilden. Jedes der 23 Kapitel dieses Buches bringt uns die Kinder, aber auch die Eltern näher, denn wir erfahren nach und nach, was die einzelnen Familien zu dem gemacht hat, was sie jetzt sind. Die Themen Liebe und Verrat, Verlust und Tod und Lügen ziehen sich durch das ganze Buch. Zusammengehalten wird es durch die große Macht der Freundschaft, die häufig durch ganz zarte und vorsichtige Mittel hergestellt wird. Es sind nämlich nicht nur die drei Kinder, die im Laufe des Buches natürlich erwachsen werden, die durch eine enge Freundschaft miteinander verbunden sind. Durch sie kommen sich auch die Eltern immer näher. Irgendwann erscheinen sie alle als eine ganz große Familie zu sein. Zsuzsa Bank ist eine Meisterin der Beschreibung. Sie beschreibt die Natur und die Menschen mit einer unglaublichen Sprache in langen, kunstvoll miteinander verwobenen Sätzen. Dadurch liest es sich sehr langsam. Ich habe doppelt so viel Zeit für dieses Buch gebraucht als ich normalerweise für ein Buch dieser Stärke gebraucht hätte. Man muss diese Sätze erst einmal verdauen bevor man weiterlesen kann, und das braucht seine Zeit. Ich bin ein Mensch, der normalerweise nichts über die Sprache eines Buches sagen kann, mich nimmt zumeist die Handlung gefangen, aber bei diesem Buch war es anders. Hier sind Sprache und Handlung gleichermaßen empfehlenswert. Nehmen Sie sich die Zeit. Es lohnt sich!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Lesenswert
von Kersei Yilmaz am 24.09.2012

Dieser lesenswerte Roman behandelt die hellen Tage der Kindheit und macht dies hervorragend. atmospherisch und kraftvoll beschrieben kann ich diesen Roman nur empfehlen, ein Genuß!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Beeindruckend
von einer Kundin/einem Kunden am 13.07.2017

Eigentlich ist dies die Geschichte einer Freundschaft, wie man sie aus diversen anderen Büchern bereits kennt. Zwei Mädchen und ein Junge, die ihre tollen, hellen Tage miteinander verbringen. Die Mutter des einen Mädchens lebt in einem Zigeunerwagen mitten auf einer Wiese, gefühlt ist immer Sommer und die Welt hell... Eigentlich ist dies die Geschichte einer Freundschaft, wie man sie aus diversen anderen Büchern bereits kennt. Zwei Mädchen und ein Junge, die ihre tollen, hellen Tage miteinander verbringen. Die Mutter des einen Mädchens lebt in einem Zigeunerwagen mitten auf einer Wiese, gefühlt ist immer Sommer und die Welt hell und bunt. Sie wachsen auf, wir erfahren eine Menge über die jeweiligen Familienverhältnisse und jeder entscheidet sich für einen Bildungsweg. Und dann ändert sich etwas.. Das eigentlich Beeindruckende war für mich, dass man die Änderung der Gesamtstimmung am Stil der Autorin ablesen konnte. Mit dem Ergrauen der Stimmung, ergraut auch der Stil. Erlebt man in dieser Form nicht oft. Toll

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