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Die Grenzen der Toleranz

Warum wir die offene Gesellschaft verteidigen müssen

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Die offene Gesellschaft hat viele Feinde. Die einen streiten für »Allah«, die anderen für die Rettung des »christlichen Abendlandes«, letztlich aber verfolgen sie das gleiche Ziel: Sie wollen das Rad der Zeit zurückdrehen und vormoderne Dogmen an die Stelle individueller Freiheitsrechte setzen. Wie sollen wir auf diese doppelte Bedrohung reagieren? Welche Entwicklungen sollten wir begrüßen, welche mit aller Macht bekämpfen? Michael Schmidt-Salomon erklärt, warum grenzenlose Toleranz im Kampf gegen Demagogen auf beiden Seiten nicht hilft und wie wir die richtigen Maßnahmen ergreifen, um unsere Freiheit zu verteidigen.
Rezension
»Entlang der aktuellen Islamdebatte und anhand einer kurzen Geschichte der Toleranz führt der Autor seine Leser zu einer zentralen Unterscheidung: Tolerieren heißt noch lange nicht akzeptieren. Tolerieren heißt »aushalten«. Akzeptieren bedeutet, etwas gutzuheißen. (...) Schmidt-Salomon plädiert dafür, dass wir die anstrengende »Kultur des Streitens« wieder aktivieren, jenseits des »Empörialismus«. Und dass wir immer wieder neu definieren, was es zu tolerieren und was es zu akzeptieren gilt.«, Die Südostschweiz (CH), 01.12.2016
Portrait
Michael Schmidt-Salomon, Dr. phil., geboren 1967, ist freischaffender Philosoph und Schriftsteller sowie Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung. Er ist häufiger Interviewpartner in Presse, Funk und Fernsehen. Bei Piper erschienen von ihm »Jenseits von Gut und Böse«, »Leibniz war kein Butterkeks« (mit Lea Salomon) sowie zuletzt »Keine Macht den Doofen«.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 215 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 04.10.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783492952545
Verlag Piper ebooks
Dateigröße 677 KB
eBook
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Kundenbewertungen

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Ein sehr gelungenes und wichtiges Buch
von K. C. am 23.03.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Schmidt-Salomon war mir schon länger aus diversen Fernsehauftritten ein Begriff. Ich fand seine Argumentation immer sehr vernünftig und überlegt. Und genau hier setzt auch dieses Buch an. Schmidt-Salomon nennt gute Gründe warum wir für eine offene Gesellschaft ( der Begriff wurde ursprünglich von Karl Popper geprägt, der wiederum vor... Schmidt-Salomon war mir schon länger aus diversen Fernsehauftritten ein Begriff. Ich fand seine Argumentation immer sehr vernünftig und überlegt. Und genau hier setzt auch dieses Buch an. Schmidt-Salomon nennt gute Gründe warum wir für eine offene Gesellschaft ( der Begriff wurde ursprünglich von Karl Popper geprägt, der wiederum vor dem Nationalsozialismus floh ) UNBEDINGT kämpfen sollte. Er zählt z.B. Sachen auf, die wir in unserer Gesellschaft akzeptieren, gerade noch so tolerieren oder überhaupt nicht tolerieren sollten. Bei letzteren schlägt er vor mit "zivilisierter Verachtung" vorzugehen. Was dieser Begriff bedeutet, erläutert er im Buch. Schmidt-Salomons Argumentation ist ein Pfad der goldenen Mitte, der beschreibt wie man mit Extremen, egal von welcher Seite, vorgehen sollte.

Die Grenzen der Toleranz
von einer Kundin/einem Kunden aus Birmenstorf am 11.02.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ein aktuelles, sehr lesenswertes Buch, das sich speziell mit dem Islamismus befasst und das aufzeigt, wie ihm zu begegnen ist.