Die Geschichte der Bienen

(gekürzte Lesung)

(163)
Von Bienen und MenschenEngland, 1852: William, Biologe, Samenhändler und Vater von acht Kindern, verlässt seit Wochen nicht sein Bett. Das Geschäft liegt brach. Doch eine Idee könnte alles verändern: ein völlig neuartiger Bienenstock. Ohio, 2007: Der Imker George arbeitet hart für seinen Traum. Der Hof soll größer werden, sein Sohn Tom eines Tages übernehmen. Der aber träumt vom Journalismus. Plötzlich geschieht das Unglaubliche: Die Bienen verschwinden. China, 2098: Die Arbeiterin Tao bestäubt von Hand Bäume, denn Bienen gibt es längst nicht mehr. Mehr als alles andere wünscht sie sich ein besseres Leben für ihren Sohn. Doch dann steht alles auf dem Spiel.Gelesen von Bibiana Beglau, Thomas M. Meinhardt und Markus Fennert.(Laufzeit: 10h 2)
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3
Sprecher Thomas M. Meinhardt, Markus Fennert, Bibiana Beglau
Anzahl Dateien 194
Erscheinungsdatum 20.03.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783844526219
Verlag Der Hörverlag
Spieldauer 602 Minuten
Format & Qualität MP3, 192 kbit/s, 602 Minuten, 403.69 MB
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Buchhändler-Empfehlungen

„Unbedingt lesen“

Birgit Matthews, Thalia-Buchhandlung St. Pölten

Ein wunderbar berührendes Buch, dass die Geschichten von 3 Menschen verschiedener Epochen aufzeigt, die alle mit Bienen zu tun haben. Hier sind Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft vereint. Abwechselnd erzählen alle 3 ihre Geschichten und jede ist fesselnd und auf unglaublich wunderbare Weise geschrieben. Auch wenn man selbst keinen Ein wunderbar berührendes Buch, dass die Geschichten von 3 Menschen verschiedener Epochen aufzeigt, die alle mit Bienen zu tun haben. Hier sind Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft vereint. Abwechselnd erzählen alle 3 ihre Geschichten und jede ist fesselnd und auf unglaublich wunderbare Weise geschrieben. Auch wenn man selbst keinen Bezug zu Bienen hat, lässt einen dieses Buch nicht mehr los. Der Highlight dieses Sommers.

„Sum Sum“

Thomas Horvath, Thalia-Buchhandlung Linz, Lentia City

Was haben ein englischer Samenhändler, ein amerikanischer Imker und eine chinesische Arbeiterin gemeinsam? Bienen. Der Erste erforscht sie, der Zweite umsorgt sie und die Dritte vermisst Sie.
Gut erzählt wird die Biografie von 3 Menschen deren Leben stark von den Bienen geprägt ist. Als Leser erkennt man schnell das man genauso davon
Was haben ein englischer Samenhändler, ein amerikanischer Imker und eine chinesische Arbeiterin gemeinsam? Bienen. Der Erste erforscht sie, der Zweite umsorgt sie und die Dritte vermisst Sie.
Gut erzählt wird die Biografie von 3 Menschen deren Leben stark von den Bienen geprägt ist. Als Leser erkennt man schnell das man genauso davon betroffen ist wie diese Charaktere.
Absolut empfehlenswerter Roman nachdem man sich bewusster Honig aufs Brot schmiert.

Margarete Stadlbauer, Thalia-Buchhandlung Linz, Online-Shop

Ein packender Roman über ein brisantes, hochaktuelles Thema. Sehr empfehlenswert. Ein packender Roman über ein brisantes, hochaktuelles Thema. Sehr empfehlenswert.

Doris Schweiger, Thalia-Buchhandlung Amstetten

Was für eine großartige Geschichte, die auf drei Zeitebenen aufgeteilt ist. Es gibt unglaublich berührende Charaktere die uns die Welt der Bienen und den Menschen näher bringen! Was für eine großartige Geschichte, die auf drei Zeitebenen aufgeteilt ist. Es gibt unglaublich berührende Charaktere die uns die Welt der Bienen und den Menschen näher bringen!

„Empfehlung!“

Yvonne Simone Vogl, Thalia-Buchhandlung Gmunden

Wir begegnen drei Familien, in drei unterschiedliche Zeitepoche. Einmal William, der in Englang lebt um 1852, und einen neuen Bienenstock konzipiert, dann treffen wir auf den Imker Georg aus Ohio im Jahr 2007 und erleben mit Tao eine Welt ohne Bienen in der Zukunft im Jahr 2098 in China.
Wunderbar und angenehm zu lesen, ein Roman
Wir begegnen drei Familien, in drei unterschiedliche Zeitepoche. Einmal William, der in Englang lebt um 1852, und einen neuen Bienenstock konzipiert, dann treffen wir auf den Imker Georg aus Ohio im Jahr 2007 und erleben mit Tao eine Welt ohne Bienen in der Zukunft im Jahr 2098 in China.
Wunderbar und angenehm zu lesen, ein Roman über Bienen, Menschen und die Tatsache, dass beide für die Erhaltung der Natur und des Lebens wichtig sind.
Empfehlung!!!

„hinreißend schönes Lesevergnügen“

Edith Berger, Thalia-Buchhandlung Graz

Maryville, England 1852. Noch hat William den Traum nicht aufgegeben, seine naturwissenschaftlichen Forschungen mit der Arbeit in dem gut gehenden Saatgutgeschäft verbinden zu können. Er ist immer noch voller Begeisterung und zweifelt zu keiner Zeit an seinen herausragenden, wissenschaftlichen Fähigkeiten. Bis zu dem Tag, als Professor Maryville, England 1852. Noch hat William den Traum nicht aufgegeben, seine naturwissenschaftlichen Forschungen mit der Arbeit in dem gut gehenden Saatgutgeschäft verbinden zu können. Er ist immer noch voller Begeisterung und zweifelt zu keiner Zeit an seinen herausragenden, wissenschaftlichen Fähigkeiten. Bis zu dem Tag, als Professor Rahm William zu einem Gespräch bittet......
Ohio, USA 2007. George ist Imker. Er arbeitet schwer für seinen Erfolg. George richtet seine ganze Aufmerksamkeit auf die geplante Vergrößerung seines Hofes. Die Absicht dahinter ist ganz klar. Sein Sohn Tom soll das Unternehmen einmal weiterführen. Aber Tom träumt davon, Journalist zu werden. George kommt damit nicht zurecht und beginnt mit seinem Sohn einen heftigen Streit.......
Shirong, China 2098. Tao ist einfache Arbeiterin in der Provinz Sichuan. Die Bienen sind ausgestorben. Seither ist die Blütenbestäubung die Aufgabe von Menschen. Vom achten Lebensjahr an werden auch Kinder für diese Aufgabe herangezogen. Taos Sohn Wei-Wen ist erst 3 Jahre alt. Und doch kann Tao die deprimierenden Gedanken über die trostlose Zukunft ihres Sohnes nicht abschütteln......
"Wie gehen wir um mit der Natur und ihren Geschöpfen? Welche Zukunft hinterlassen wir unseren Kindern? Wofür sind wir bereit zu kämpfen?
"Die Geschichte der Bienen" von Maja Lunde ist hinreißend schönes Lesevergnügen.

„das Summen verstummt............“

Bettina, Thalia-Buchhandlung Linz

Drei Geschichten, drei Schicksale alle miteinander verbunden..........

Dieses Buch regt zum nachdenken an. Es ermahnt nicht was wir tun sollten aber wenn wir diesen Weg weitergehen könnte alles eintreffen was in diesem Buch alles passiert ist und das ist schön.............

Einfach lesen :)
Drei Geschichten, drei Schicksale alle miteinander verbunden..........

Dieses Buch regt zum nachdenken an. Es ermahnt nicht was wir tun sollten aber wenn wir diesen Weg weitergehen könnte alles eintreffen was in diesem Buch alles passiert ist und das ist schön.............

Einfach lesen :)

„Dieses Buch "summt" lange nach!“

Maria Brandstetter, Thalia-Buchhandlung Linz

Immer öfter hört man "vom Bienensterben", habe mich aber eigentlich nicht so richtig damit auseinandergesetzt. Ich bin fasziniert, was diese kleinen Tiere leisten! Und welchen gigantischen Stellenwert sie in unserem Leben darstellen. Ohne Ihrer Bestäubung stünde es sehr, sehr schlecht um die Welternährung und in Folge um die Menschheit! Immer öfter hört man "vom Bienensterben", habe mich aber eigentlich nicht so richtig damit auseinandergesetzt. Ich bin fasziniert, was diese kleinen Tiere leisten! Und welchen gigantischen Stellenwert sie in unserem Leben darstellen. Ohne Ihrer Bestäubung stünde es sehr, sehr schlecht um die Welternährung und in Folge um die Menschheit! Ohne Bienen kein Leben. Durch die 3 Erzählstränge, 3 Kontinente und 3 Zeitzonen (1852, 2007,02098) wird dieses Buch zu einem Erlebnis. Es ist zugleich total wissenswert und spannend geschrieben. Ein tolles Buch, das zum Nachdenken anregt. Hoffentlich bekommen wir das Bienensterben rechtzeitig in den Griff, damit es nicht zu einem Szenario kommt, wie im Buch in China 2098 beschrieben ist. Dieses Buch "summt" noch lange nach!!

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
163 Bewertungen
Übersicht
128
27
7
1
0

Eine Geschichte der Hoffnung
von einer Kundin/einem Kunden am 25.04.2017

Die Geschichte der Bienen ist für mich, trotz aller Dramatik, eine Geschichte der Hoffnung! Die Schicksale der drei Hauptpersonen verbinden sich über die Jahrhunderte hinweg und sind geprägt von Verlusten. Aber die Hoffnung am Ende bleibt und treibt die Menschen an, nicht auf zu geben. Wunderbare Geschichte, toll gelesen! Bitte... Die Geschichte der Bienen ist für mich, trotz aller Dramatik, eine Geschichte der Hoffnung! Die Schicksale der drei Hauptpersonen verbinden sich über die Jahrhunderte hinweg und sind geprägt von Verlusten. Aber die Hoffnung am Ende bleibt und treibt die Menschen an, nicht auf zu geben. Wunderbare Geschichte, toll gelesen! Bitte hören!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Brisante Thematik schwach umgesetzt in zähen Geschichten
von TheUjulala am 30.04.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Das Cover: Auf dem Cover ist eine Biene zu sehen, die tot zur Seite gekippt auf dem Boden liegt. Schlichter und aussagekräftiger kann man wohl dieses Cover zu dieser Thematik gar nicht gestalten. Allein das da liegende, unschuldige Insekt hat mich schon sehr erschüttert. Mehr braucht und darf dieses... Das Cover: Auf dem Cover ist eine Biene zu sehen, die tot zur Seite gekippt auf dem Boden liegt. Schlichter und aussagekräftiger kann man wohl dieses Cover zu dieser Thematik gar nicht gestalten. Allein das da liegende, unschuldige Insekt hat mich schon sehr erschüttert. Mehr braucht und darf dieses Cover eigentlich gar nicht sagen, um so mehr steckt einfach dahinter. Es geht mir unter die Haut. Die Handlung: Maja Lunde erzählt in drei Erzählsträngen (Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft) jeweils die Geschichte von drei Protagonisten, die mehr oder weniger mit Bienen zu tun haben. Nach einer schweren Depression, ausgelöst durch die Abweisung seines Mentors, schöpft der Wissenschaftler William neue Kraft und entwirft 1852 in England die Savage Stantard-Beute. Ein Bienenstock mit dem die Gewinnung des Honigs vereinfacht wird, ohne dass die Bienen wie beim Strohkorb sterben müssen. Durch diese Erfindung erhofft er sich wieder neue Anerkennung seines Mentors und seiner Familie, insbesondere seines verzogenen und abtrünnigen Sohnes Edmund. 2007: George ist Imker und besitzt seit Generationen in Ohio eine Honigfarm. Er lässt seine Bienen vor allem zur Honig-Produktion, aber auch zum Bestäuben der Obst- und Nutzpflanzen fliegen. Sein Sohn Tom studiert und möchte sich der Schreiberei widmen. Der griesgrämige George sieht dadurch die Zukunft seiner Farm bedroht und die Beziehung zu seinem Sohn droht noch mehr zu scheitern. Tao kämpft 2098 in Sichuan mit den dystopischen Auswirkungen, die die radikale Ausrottung der Bestäuberinsekten in der Welt mit sich geführt hat. Alle Bienen und andere Blütenbestäuber sind verschwunden und die Nutzpflanzen müssen per Hand bestäubt werden. Bei einem Ausflug in die Obstplantagen mit ihrem Mann Kuan und ihrem 5 jährgen Sohn Wei-Wen passiert ein Unglück. Ihr Sohn bricht bewußtlos zusammen und wird ins Krankenhaus gebracht. Ab da beginnt für Tao die Odysse auf der Suche nach ihrem verschwunden Sohn. Buchlayout / Haptik: Die Gebundene Ausgabe kommt sehr einfach daher. Der Schutzumschlag ist aus einem etwas festeren Ökopapier. Die Biene auf dem Umschlag ist in Glanzlack gedruckt. Schön ist das gelbe Lesebändchen. Jedes Kapitel besitzt als Titel den Namen des Protagonisten, der ebenfalls noch mal in der Fußzeile auftaucht. So weiß man immer sofort, in welchem Handlungsstrang man sich gerade befindet. Idee / Plott: Spätestens, als das rätselhafte Massensterben der Bienen in unseren Medien schon vor Jahren behandelt wurde, ist das Bewusstsein aufgekommen für die Blütenbestäubenden Insekten als wichtigste und mächtigste Arbeitskraft der Massenproduktion unserer heutigen Zivilisation. Die Idee, die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft unserer Zivilisation mit der Biene als medienwirksamen Sympathieträger darzustellen, fand ich persönlich großartig. Auch die Überlegungen, was passiert, wenn tatsächlich alle Bestäuberinsekten verschwunden sind? Wie geht es mit uns und unserer Erde weiter? Handlungsaufbau / Spannungsbogen: Da die drei Stories immer in kleinen parallel laufenden Kapiteln erzählt werden, wechseln sich die Handlungen ab. Ist die eine ruhiger, so passiert gerade was in der anderen. Den Reiz des Buches macht tatsächlich diese Form aus. Leider wirkt dieser positive Effekt sich nicht auf die einzelnen Erzählungen aus. Alle Drei wirken für mich allein betrachtet eher zäh und sind an sich unspektakulär. Die Spannung wird nur durch den Wechsel angetrieben, da die meisten Kapitel mit einem Mini-Cliffhanger enden. Emotionen / Protagonisten: Williams Verhalten kann ich am allerwenigsten nachvollziehen. William wirkt wie ein geprügelter Knabe, der nach Aufmerksamkeit heischend seine Umwelt und Familie vergisst und ein unglaubwürdiges Verhalten an den Tag legt. Er erwischt seinen 16 jährigen Sohn beim Zechen und Herumhuren in den Gassen, und was macht er? Er läuft wie ein beleidigtes Kind in den Wald und heult sich dort aus. Und dafür, dass Tao als (für die Zeit) hochbegabt gilt, ist sie mir viel zu unreflektiert und handelt unüberlegt. Der Einzige, den ich noch am authentischsten fand, war George. Er ist zwar ein Grantler und kann mit dem Snobismus der „Gelehrten“ nichts anfangen. Seine Gefühle seinem Sohn gegenüber kann ich aber noch am meisten nachvollziehen. Sprache / Schreibstil: Alle 3 Protagonisten erzählen in der Ich-Perspektive im Präteritum, und auch entsprechend im Sprachstil der Handlungszeit. Bei Tao ist die Sprache abgehakt, schnörkellos und wird begleitet von kurzen Sätzen. Wilhelm hingegen hat eine altertümliche Sprache mit gestochenen, gehobenen Formulierungen. George hingegen spricht dem Jahr 2007 angemessen, direkt und ehrlich. Sprachlich ist es ansonsten insgesamt relativ einfach gehalten. Wenn ich mir da andere Werke anschaue, die mit viel mehr Raffinesse auch feine, leise Geschichten erzählen können, haut mich dieses hier nicht wirklich vom Hocker. Teilweise empfinde ich sie sogar eher berichtartig, und sehr emotionslos. Meine Meinung: Ich finde diese Unterscheidung zwischen den Zeiten und Protagonisten absolut passend und richtig ansprechend. Der Einstieg hatte mich gepackt und konnte ich mich mich zunächst in jede einzelne Geschichte gut einfühlen. Trotzdem hatte ich dann aber ständig das Gefühl nach dem direkten Zusammenhang suchen zu müssen. Bei William und George kristallisierte sich die Gemeinsamkeit relativ früh heraus, Tao passte da lange Zeit nicht hinein. Die Bienen-Thematik finde ich hier insgesamt viel zu mau. Erst kurz vor Schluß sitzt Tao in der Bibliothek und knallt uns anhand von Lehrfilmen die eigentliche "Geschichte der Bienen" in 2 Seiten vor den Latz, aber insgesamt so gefühllos. Da ist so viel Brennstoff drinnen, das hätte schon viel früher in Taos Geschichte und dem Leser serviert werden müssen. So wird es nur nebenbei „abgehandelt“ - schade. Wahrscheinlich bin ich einfach mit einer zu hohen Erwartungshaltung an dieses Buch herangegangen. Ich hatte mir viel mehr Gesellschaftskritik und Dramatik erwartet. Aber im Grunde sind es nur drei parallel laufende Geschichten von Familien, mit ihren gekränkten Eitelkeiten und zwischenmenschlichen Problemen. Am Schluß taucht zwar der gemeinsamen Nenner auf, der ist aber meines Erachtens sehr dünn. Dabei sind alle drei Geschichten in ihrer Handlung so vorhersehrbar, dass es das ganze Buch für mich tatsächlich so zäh wie Honig macht. Einzig die Hoffnung, ob Wei-Wen noch lebt, hat mich angetrieben, das Buch zu Ende zu lesen. Fazit: Für mich enttäuschend, da ich nicht das gelesen habe, was mir durch Umschlag und Titel versprochen wurde. Zu wenig Dramatik, zu zähe Geschichten, zu einfacher Sprachstil. Das brisante Thema wurde mir hier zu flach und nebenbei angekratzt.

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Die Biene das nützliche Insekt
von Daphne1962 aus Bremen am 18.09.2017
Bewertet: Hörbuch (MP3-CD)

Die Geschichte der Bienen von Maja Lunde, gelesen von Bibiana Beglau, Markus Fennert und Thomas M. Meinhardt. "Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch 4 Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr." (Albert Einstein) Bienen sind... Die Geschichte der Bienen von Maja Lunde, gelesen von Bibiana Beglau, Markus Fennert und Thomas M. Meinhardt. "Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch 4 Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr." (Albert Einstein) Bienen sind äußerst nützliche Tiere, für Mensch, wie für die Tiere. Das ist den meisten Menschen nicht ganz so bewusst, denke ich mal. Spätestens nach dem Lesen dieses Buches ist der Leser oder Hörer schlauer. Die norwegische Autorin hat einen beeindruckenden Roman über 3 Epochen verfasst, die ausschließlich das Thema Bienen und Bestäubung und Imkerei behandelt und das so interessant und auch mit einer gewissen Spannung. England im Jahre 1852, der Biologe William hat eine große Sinnkrise und liegt nur noch im Bett. Seine Samenhandlung bringt keinen Gewinn mehr ein. Williams zahlreiche Töchter sind ihm keine Hilfe, Edmond sein einziger Sohn findet keinen Bezug zu seinem Vater. Lediglich Tochter Charlotte interessiert sich leidenschaftlich für die Bienen und unterstützt ihren Vater beim Bau eines neuartigen Bienenstocks. In den USA in Ohio im Jahre 2007 lebt der Imker George mit seiner Frau und Sohn Tom von den Bienen. Er träumt davon, seinem Sohn das Vermächtnis von zahlreichen Bienenstöcken zu übergeben damit er die Tradition weiter führen kann. Doch eines Tages erlebt George das Unfassbare: seine Bienen verschwinden, die Bienenstöcke sind leer, seine Existenz ist bedroht. Und das ist keine Erfindung, sondern es ist wirklich passiert. In China im Jahr 2098 bestäubt Tao mit ihrem Mann per Hand die Blumenblüten. Sie arbeiten in einer Kolonie sozusagen. Da es keine Bienen mehr gibt, müssen sie die mühevolle Aufgabe übernehmen. Es geht um das Überleben der Menschheit. Die Nahrungsmittel werden knapp. Sie haben einen kleinen Sohn, Wei-Wen, der es mal besser haben soll als sie. An einem freien Tag passiert allerdings etwas Ungewöhnliches mit der kleinen Familie und Tao sieht in ihrer hilflosen Situation nur noch eines, Angriff nach vorne. Durch die abwechselnden Erzählungen kommt der Hörer langsam dahinter, dass die Geschichten, die zu völlig unterschiedlichen Zeiten angesiedelt sind, irgendwie eine Verbindung haben. Die Geschichte der Zukunft hat mich besonders gefesselt und nach dem Rechnen des Lebensalter war ich erleichtert, so etwas nicht mehr erleben zu müssen. Maja Lunde hat es aber erreicht, das der Mensch sich Gedanken über das Einsetzen von Pestiziden machen sollte. Auch darüber, was wir unseren Nachkommen hinterlassen und bei rechtzeitiger Kehrtwende noch das Schlimmste verhindern könnten. Dieses Buch klingt noch lange nach bei mir und wenn ich eine Biene oder Hummel sehe freue ich mich über ihr fleißiges Arbeiten an den Blüten.

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