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Die Geheimnisse der Welt

Roman

(8)
Der elfjährige Michael Murray kann zwei Dinge am allerbesten: Ballhochhalten und Geheimnisse bewahren. Seine Familie findet, dass er für Erwachsenenangelegenheiten noch zu jung ist, also lauscht er an Türen. Es ist der einzige Weg, um irgendetwas mitzubekommen. Und Michael hat ein Geheimnis mitbekommen – eines, das vielleicht die Prellungen im Gesicht seiner Mutter erklärt.
Als das Flüstern zu Hause und in der Nachbarschaft zu laut wird, um es zu ignorieren, fragt sich Michael, ob hinter der ganzen Sache doch mehr steckt, als er dachte. Also macht er sich daran, die Wahrheit herauszufinden, in der Hoffnung, dass dann endlich alles wieder normal wird.
Er darf dabei nur ein paar Sachen nicht vergessen: sich auf den bevorstehenden Talentwettbewerb im Dorf vorzubereiten, ein Auge auf seine
Erzfeindin »Dirty Alice« zu haben und auf jeden Fall die wässrigen Eintöpfe seiner Granny zu vermeiden.
›Die Geheimnisse der Welt‹ beschwört in einfühlsamer Weise die Ängste und Freiheiten der Kindheit. Es ist ein eindringlicher Roman über die Liebe, den Verlust der Unschuld und die Bedeutung der Familie in schwierigen Zeiten.

"O'Donnell zeigt, wie eine versehrte Familie sich neu erfinden kann, aufmerksam, nachdenklich, witzig und vollkommen glaubwürdig."
SUNDAY TIMES

„Es ist enorm schwierig, die Stimme eines heranwachsenden einzufangen. Lisa O’Donnell ist eine Meisterin darin.“
NEON
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Erscheinungsdatum 22.07.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783832188412
Verlag DUMONT Buchverlag
Übersetzer Stefanie Jacobs
Verkaufsrang 25.361
eBook
8,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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„Wie Kinderaugen die Welt sehen“

Anna Brandstätter, Thalia-Buchhandlung Linz

Für Michael besteht die ganze Welt noch aus Geheimnissen. Mit seinen 11 Jahren versteht er oft nicht was in seiner Familie vorgeht bzw. in den anderen Familien. Als seine Mutter dann eines Tages schwer verprügelt nach Hause kommt versteht er auf einmal wie wichtig Geheimnisse sind und das man sie unbedingt bewahren muss. Doch auf der kleinen Insel in Schottland ist das gar nicht einfach.

Ich liebe die Bücher von Lisa O’Donnell!
Die Welt wieder mal aus Kinderaugen zu sehen ist jedes Mal wieder etwas besonderes. Leider hatte ich durch Ihren Vorgänger ’Bienensterben’ etwas zu hohe Erwartungen, weswegen es heute nur 3 Sterne gibt.
Trotzdem hat sie es wieder mal geschafft unsere gesellschaftlichen Probleme auf den Punkt zu bringen und lässt uns alle mal wieder an unsere eigene Nase greifen. Dazwischen muss man einfach über Michael schmunzeln was das Buch unheimlich auflockert und es zu einem richtigen Lesevergnügen macht. Am Besten fand ich wenn ihn die kleine ’Dirty Alice’ wieder total aus dem Konzept brachte.

Fazit: Für mich hat das besondere Etwas gefehlt, jedoch war es toll für zwischendurch und ich empfehle es gerne weiter.
Für Michael besteht die ganze Welt noch aus Geheimnissen. Mit seinen 11 Jahren versteht er oft nicht was in seiner Familie vorgeht bzw. in den anderen Familien. Als seine Mutter dann eines Tages schwer verprügelt nach Hause kommt versteht er auf einmal wie wichtig Geheimnisse sind und das man sie unbedingt bewahren muss. Doch auf der kleinen Insel in Schottland ist das gar nicht einfach.

Ich liebe die Bücher von Lisa O’Donnell!
Die Welt wieder mal aus Kinderaugen zu sehen ist jedes Mal wieder etwas besonderes. Leider hatte ich durch Ihren Vorgänger ’Bienensterben’ etwas zu hohe Erwartungen, weswegen es heute nur 3 Sterne gibt.
Trotzdem hat sie es wieder mal geschafft unsere gesellschaftlichen Probleme auf den Punkt zu bringen und lässt uns alle mal wieder an unsere eigene Nase greifen. Dazwischen muss man einfach über Michael schmunzeln was das Buch unheimlich auflockert und es zu einem richtigen Lesevergnügen macht. Am Besten fand ich wenn ihn die kleine ’Dirty Alice’ wieder total aus dem Konzept brachte.

Fazit: Für mich hat das besondere Etwas gefehlt, jedoch war es toll für zwischendurch und ich empfehle es gerne weiter.

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
8 Bewertungen
Übersicht
3
4
1
0
0

Ernstes Thema, da aus Kinderaugen beschrieben wird - Roman mit einigen Längen
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 06.01.2018
Bewertet: gebundene Ausgabe

Michael Murray ist elf Jahre alt, als sich ein schrecklicher Vorfall ereignet, der das Leben seiner Familie komplett durcheinanderbringt. Michael lebt mit seinen Eltern Rosemary und Brian sowie seiner Granny zusammen auf der Insel Isle of Bute vor Glasgow. Michaels Alltag bestand bislang aus Schule, Fußball, Spielen mit den... Michael Murray ist elf Jahre alt, als sich ein schrecklicher Vorfall ereignet, der das Leben seiner Familie komplett durcheinanderbringt. Michael lebt mit seinen Eltern Rosemary und Brian sowie seiner Granny zusammen auf der Insel Isle of Bute vor Glasgow. Michaels Alltag bestand bislang aus Schule, Fußball, Spielen mit den Jungs und Streitigkeiten mit Mädchen. Der Vorfall, der seine Mutter schwer traumatisiert hat, verstört den Jungen, da in der Familie nicht offen darüber gesprochen wird. Vor Scham in der Kleinstadt geächtet zu werden, wird eine Gewalttat tot geschwiegen, bis weitere Frauen verletzt werden. Trotz des schlechten Gewissens, das auf der Familie lastet, geht niemand zur Polizei. Michel belauscht seine Eltern und kann durch die aufgeschnappten Wörter mit der Zeit erahnen, welche Form der Gewalt seiner Mutter angetan wurde. Der Roman spielt in den Jahren 1982/ 1983, als Margaret Thatcher Premierministerin war und Groß Britannien gegen Deutschland den Grand Prix verloren hat. Aus der Sicht des 11- bzw. 12-jährigen Jungen wird beschrieben, wie die Arbeiterfamilie fast an dem Drama zerbricht. Durch die kindliche Perspektive von Michael nimmt der Leser wahr, welche Auswirkungen die Gewalttat auf seine Mutter Rosemary und letztlich auf die ganze Familie hat und wie sie die verzwickte Situation aus Verdrängen, Gewissensbissen, Angst und Schuld gemeinsam meistern. Es ist ein ernstes Thema, das aus Kinderaugen betrachtet wird und im Gegensatz zum Leser von Michael nicht richtig einzuordnen ist. Das für ihn nicht nachvollziehbare Verhalten der Erwachsenen steht im Fokus der Geschichte. Für mich drehte sich diese im Kreis und erst am Ende kam es zu einer Wende, was aber nichts mehr daran änderte, dass ich den Roman über weite Strecken ermüdend langweilig empfand.

Bedrückende Geheimnisse
von NiWa aus Euratsfeld am 23.09.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Michael ist elf als seine Welt aus Fußball und Freunden durch ein Erwachsenengeheimnis aus den Fugen gerät. Ein Geheimnis, das der Grund für die Verletzungen seiner Mutter ist. Lisa O’Donnell geht in diesem Roman den Geheimnissen der Welt auf den Grund. Sie thematisiert Familienbande, den Zusammenhalt, und wie rasch diese... Michael ist elf als seine Welt aus Fußball und Freunden durch ein Erwachsenengeheimnis aus den Fugen gerät. Ein Geheimnis, das der Grund für die Verletzungen seiner Mutter ist. Lisa O’Donnell geht in diesem Roman den Geheimnissen der Welt auf den Grund. Sie thematisiert Familienbande, den Zusammenhalt, und wie rasch diese ins Wanken geraten können. Zuerst lernt man als Leser den 11jährigen Michael kennen und der ist richtig süß. Er ist ein normaler Junge, der gern Fußball spielt, mit seinen Freunden für einen Talent-Wettbewerb probt und den wässrigen Eintopf seiner Großmutter runterwürgt. Er mag Schokolade und ‚Dirty Alice‘ hat es ihm auch angetan, obwohl er das garantiert abstreiten wird. Weitere Figuren sind Michaels Eltern und Großmutter, die eine kleine, feine Familie bilden. Zwar rauchen alle wie ein Schlot und schauen sich fluchend die Politik von Margaret Thatcher im Fernsehen an, dennoch haben sie es ganz gut im Leben und können Michael ein gutes Zuhause geben. Diese unbeschwerte Kindertage sind vorbei als seiner Mutter etwas Schreckliches geschieht, worüber sie nicht reden will. Michael kommt nach und nach den Geheimnissen des Lebens auf die Spur und merkt, dass die Erwachsenenwelt manchmal sehr beschwerlich ist. Es wird von Michael aus der Ich-Perspektive erzählt, wodurch einnehmende Authentizität geschaffen wird. Lisa O’Donnell hat ein eigenes Talent ihren Charakteren Leben zu geben. Sie fühlt sich einzigartig in die Gedankenwelt von Kindern ein und schafft es, die Welt aus ihren Augen zu sehen. Dabei lässt sie Graustufen zu und räumt ein, wie verwirrend die Erwachsenenwelt auf einen kleinen Menschen wirkt. Viele Äußerungen und Ereignisse kann Michael nicht einordnen und natürlich kann er mit 11 Jahren keine Prioritäten setzen. Er schätzt etliche Situationen nicht richtig ein und weiß eben nicht, ob etwas auf ihn nur bedrohlich wirkt oder tatsächlich bedrohlich ist. Auf der anderen Seite tut er sich schwer, die Erwachsenen und ihr Verhalten zu verstehen. Warum lacht seine Granny Mas Freundinnen ins Gesicht und spricht hinterher so schlecht über sie? Die Handlung an sich ist sehr gut erzählt und unvorhersehbar aufgebaut. Mit vielen Vermutungen lag ich genau wie Michael falsch und manches Mal konnten wir beide die Welt nicht verstehen. Nur zum Ende hin ist der Spannungsbogen zwischenzeitlich mal abgeflaut, was sich aber im Showdown wieder gefangen hat. Ich habe sehr gern Michaels Familie kennengelernt, bin mit ihm und seinen Freunden spielen gegangen, habe verwundert den Erwachsenen zugesehen oder mich mit ihm kurzerhand in sein Zimmer verzogen. Meiner Meinung nach ist es ein Buch, das für Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen geschrieben ist, mit ernsten Themen besticht und Offenheit gegenüber Kindern vertritt.

von einer Kundin/einem Kunden am 26.05.2017
Bewertet: anderes Format

Das Portrait eines Dorfes aus Kindersicht. Das Buch hat mich zum Schmunzeln gebracht, aber auch stellenweise richtig wütend über die Ignoranz der Erwachsenen gemacht. Gelungen!