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Die Frau, die nicht lieben wollte

Und andere wahre Geschichten über das Unbewusste

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Wie wir uns verlieren und wiederfinden:
Einzigartige, wahre Fallgeschichten von der Couch.
Wenn Amanda nach Hause kommt, glaubt sie, dass ihre Wohnung in die Luft fliegt. Niemand hört Graham zu. Daniel verliert seinen Geldbeutel und will es nicht wahrhaben: In den Merkwürdigkeiten unseres Verhaltens zeigt sich das Unbewusste. Dort liegen unsere Probleme verborgen, aber auch ihre Lösungen.
Der Psychoanalytiker Stephen Grosz hat über 50 000 Stunden Therapiegespräche geführt und nun die Essenz daraus gezogen. Eine kostbare Sammlung von Geschichten, die Einblicke in die menschliche Natur gibt und uns gleichsam das Leben lehrt.
'Ein einfühlsames und wundervoll geschriebenes Buch. Es liest sich wie eine Mischung aus Tschechow und Oliver Sacks.'
Michiko Kakutani, New York Times
'Die brillante Mischung aus beharrlicher Detektivarbeit, bemerkenswertem Mitgefühl und unendlicher Neugier für die Eigenheiten des menschlichen Herzens, macht diese Geschichten so einzigartig fesselnd.'
Sunday Times
'Engagiert, offen und voller Einsichten. Die kurzen und lakonischen Kapitel sind spannend und erfüllend … Ein anregendes Buch.'
The Spectator
'Höchst lesenswert…'
New Statesman
Rezension
große Erzählkunst [...], in der sich, wie in aller guten Literatur, auch Zeitgeschichte spiegelt. Wolfgang Höbel Der Spiegel 20131028
Portrait
Stephen Grosz studierte an der University of California, Berkeley, und an der Oxford University. Seit über 25 Jahren arbeitet er als Psychoanalytiker in London und lehrt am dortigen University College. Er schreibt regelmäßig für den "Guardian" und die "Financial Times".
Bernhard Robben, geboren 1955, war nach dem Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie als Deutschlehrer in Nordirland tätig. Seit 1986 arbeitet der Spezialist für irische und angelsächsische Literatur als freier Übersetzer und Journalist. Nebenbei ist er ehrenamtlicher Bürgermeister von Brunne, wo er seit 1992 mit seiner Familie lebt. 2003 wurde er für die Übersetzung des Romans "Abbitte" von Ian McEwan und für sein Lebenswerk mit dem Übersetzerpreis der Stiftung Kunst und Kultur des Landes NRW ausgezeichnet. 2013 wurde Bernhard Robben mit dem "Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis" für sein literarisches Lebenswerk auf dem Gebiet der Übersetzung aus dem Englischen gewürdigt.
Zitat
»große Erzählkunst [...], in der sich, wie in aller guten Literatur, auch Zeitgeschichte spiegelt.«
Wolfgang Höbel, Der Spiegel, 28.10.2013
»Da geht es um Liebe und Lügen, Veränderungen und Anfänge, also das ganze Spektrum des Lebens. Das ist anrührend und merkwürdig zugleich.«
Iris Berben in Focus Spezial (Die besten Bücher 2013), Dezember 2013
»Dass [der Fallbericht] nicht nur als Fingerübung für den Therapeuten, sondern auch für Leser von Gewinn sein kann, zeigt Stephen Grosz mit seinem Buch.«
Anja Hirsch, NZZ am Sonntag, 29.9.2013
»Grosz beherrscht die Kunst, im Detail das Ganze zu zeigen.«
Ulfried Geuter, Psychologie heute, Januar 2014
»Stephen Grosz hat ein wunderbares Buch geschrieben - ohne jeden Diagnosejargon, einfach und klar - und unbedingt empfehlenswert.«
Brigitte Neumann, BR Bayerischer Rundfunk, 24.8.2013
»dieses Buch ist mehr, es ist anrührend - was vor allem am großen Respekt und Einfühlungsvermögen des Autors liegt.«
Ulrich Geuter, Deutschlandradio, 31.8.2013
»Der Londoner Psychoanalytiker Stephen Grosz plaudert [...] aus dem Nähkästchen und präsentiert seine Fallgeschichten wie ein Meistererzähler.«
Brigitte, 12.2.2014
»Stephen Grosz [...] wird man sich nach der Lektüre seines ersten Buches vor allem als zugewandten, empathischen, klugen Lebensbegleiter vorstellen dürfen«
Anja Hirsch, Deutschlandfunk (Büchermarkt), 12.11.2013
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 22.08.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-10-028715-1
Verlag S. Fischer
Maße (L/B/H) 211/134/25 mm
Gewicht 354
Originaltitel The Examined Life
Auflage 4. Auflage
Buch (gebundene Ausgabe)
20,60
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen


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Episoden aus der täglichen Praxis...
von einer Kundin/einem Kunden am 12.03.2014

Diese Geschichten sind wahr...so unglaublich sie auch erscheinen mögen !Viele von uns sind gefangen und blockiert, treffen manchmal irrationale Entscheidungen und fühlen sich durch Ängste oder auch Sehnsüchte völlig behindert ! Stephen Grosz arbeitet seit 25 Jahren als Psychoanalytiker und kennt diese Ängste vor Verlust und Veränderung wie seine... Diese Geschichten sind wahr...so unglaublich sie auch erscheinen mögen !Viele von uns sind gefangen und blockiert, treffen manchmal irrationale Entscheidungen und fühlen sich durch Ängste oder auch Sehnsüchte völlig behindert ! Stephen Grosz arbeitet seit 25 Jahren als Psychoanalytiker und kennt diese Ängste vor Verlust und Veränderung wie seine Westentasche, deshalb kann er über die unmöglichsten " Verrücktheiten" seiner Klienten mit so viel Anteilnahme schreiben. Im Gegenteil: spannend wie in einem Krimi und bildhaft wie in einem Film stellt er uns seine Klienten und ihre ganz normalen Störungen vor !Sehr hilfreich und gelungen , vielleicht auch, wenn man selbst gerade von Krise zu Krise stolpert oder sich fragt, warum man andauernd etwas verliert und überhaupt - soll man sein Kind eigentlich ständig loben ...? interessante Antworten warten auf den Leser !

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Einfühlsame Schilderungen
von Michael Lehmann-Pape am 23.09.2013

Kann es sein, dass ein Lob für ein Kind eher schädlich ist, das ein Kind durch ein Lob vertrauen verliert? Ja, das kann sein, folgt man Stephan Grosz ins einen Betrachtungen von Fällen und Erlebnissen als Psychoanalytiker. Denn wenn das Kind immer und immer wieder und falsch gelobt (was... Kann es sein, dass ein Lob für ein Kind eher schädlich ist, das ein Kind durch ein Lob vertrauen verliert? Ja, das kann sein, folgt man Stephan Grosz ins einen Betrachtungen von Fällen und Erlebnissen als Psychoanalytiker. Denn wenn das Kind immer und immer wieder und falsch gelobt (was bist Du klug, was ist das für ein tolles Bild usw.) wird, dazu führt Grosz auch eine wissenschaftliche Untersuchung an, dann sinkt messbar die Motivation des Kindes (ich habe ja schon das tollste Bild gemalt“ und die Angst steigt, zu versagen (ich bin ja das klügste Kind, wenn ich einen Fehler mache, liegt das an meiner Persönlichkeit). Besser wäre es, führt Grosz in seiner nie aufdringlichen Art aus, das „Bemühen“ eines Kindes zu loben und damit dem Kind die Erfahrung zu geben, dass sich „Mühen“ und „aktiv vorangehen“ lohnen. Ein ganz andere als gegenwärtig verbreitete Denkweise, die der Leser im Buch allerdings sehr gut annehmen kann. Was nicht nur an der einsichtigen Argumentation liegt, sondern vor allem an der unaufdringlichen, klugen und einfühlsamen Weise, in der Grosz von seinen Fällen und Einsichten erzählt. Berichte, in denen er immer wieder im Kern der einzelnen Themen den Blick auf das lenkt, was unbewusst im Menschen vorgeht. Die Frau, die trotz häufiger sexueller Aktivität daran „nicht satt“ wird und bei der sich zeigt, dass einige erotisch gedeutet Träume nichts anderes ausdrücken als den Verlust der engen Bindung zu ihrem Kind durch dessen erwachsen werden. Eine kleine Sequenz eines Traumes, das streicheln an der Hüfte durch einen anderen Mann, führt hier auf die Spur. Oder ein anders gelagertes Empfinden bei einer Frau, die nicht nur ihren Mann, sondern auch Grosz selbst scheinbar immer versucht, „klein“ zur reden. Als „Süß und niedlich“ zu bezeichnen. Eine ganz junge Mutter, die in sich damit kämpft, dem Kind gegenüber auch sehr ärgerlich, wütend gegenüber zu stehen bei all dem Geschrei, was eben auch bei Neugeborenen im Raum steht. Wut, die auf den Mann übertragen wurde, um das Kind nicht „zu hassen“. Das Eltern unbewusst ihre Kinder, manchmal auch zutiefst, beneiden um deren Potential, Frische, Zukunft, das ist im Buch genauso Thema, wie das ständige Perfektionieren des Hauses, das alle Gedanken gefangen nimmt, ohne bewusst zu merken, dass es um den Bau eines „Schutzwalles“, eines Versteckes geht, aus ganz anderen Gründen. Über „Anfänge“ auch im Lebensalter redet Grosz, über Lügen, über die Liebe (sehr ausführlich und sehr lesenwert unter anderem „Wie uns Liebeskrankheit an der Liebe hindert), Über Veränderungen und die Angst davor und über das existenzielle Thema von Gehen und Verlassen (bis hin zum Tod). Immer sind es kurze Gedanken, die um das Wesentliche, den Kern des Problems oder der Verhaltensweise kreisen und gerade in der schlichten Darstellungen gelingt es Grosz, den Leser tief mit hineinzunehmen und Grundthemen des Lebens und deren Speisung aus dem Unbewussten. Ein sehr empfehlenswertes Buch.

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