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Wehe, wer die Toten weckt ... / Die Finstersteins Bd. 1

Wehe, wer die Toten weckt ...

Die Finstersteins 1

(4)
Freds Leben ist ziemlich verrückt –
kein Wunder, er wohnt auf dem Friedhof … Statt abends vor dem Fernseher zu hocken, kontrolliert er, ob auch alle Grüfte gut verschlossen sind. Oder er spielt den Alibi-Trauergast, wenn zu wenig Leute zu einer Beerdigung kommen.
Als er eines Tages auf eine uralte Gruft mit einem Krokodil über dem Eingang stößt und darin eine ganze Familie spukiger Steinskulpturen entdeckt, wird es erst so richtig schräg. Und als er diese Figuren auch noch aus Versehen zum Leben erweckt – mitsamt Krokodil, versteht sich –, da ist Ärger vorprogrammiert!

Gruselspaß zum Totlachen von Kultautor Kai Lüftner!
Portrait
Kai Lüftner, geboren 1975 in Berlin, ist Kinder- und Jugendbuchautor sowie Hörbuchregisseur
Fréderic Bertrand erblickte 1981 mitten in der Wüste das Licht der Welt und lernte bald, Zeichen und Bilder auf Papyrus zu kritzeln. Um sich seine Datteln zu verdienen, hockt er meist tief unten in seiner Zeichenkammer, irgendwo in einer der zahllosen Pyramiden der staubigen Hauptstadt, fern der Sonnenstrahlen, bekrakelt bis tief in die Nacht endlose Papyrusrollen und mumifiziert dabei zusehends. Ansonsten unternimmt er gern mit seinem klapprigen, alten Wüstenschiff Ausflüge in das umliegende Ödland.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 224
Altersempfehlung 9 - 11
Erscheinungsdatum 06.09.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-649-61908-6
Verlag Coppenrath
Maße (L/B/H) 21,3/14,8/2,5 cm
Gewicht 391 g
Abbildungen 30 Schwarz-Weiß- Abbildungen, 1-farbige
Auflage 1
Illustrator Fréderic Bertrand
Verkaufsrang 35.971
Buch (gebundene Ausgabe)
13,40
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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grussel Spass mit den Finstersteins
von einer Kundin/einem Kunden aus Andwil am 08.04.2017

Schon das Cover hat mich total gefangen genommen, die Buchseiten sind an den Kanten gelb und der Titel ist super passend. Ich kannte Kai Lüftner davor nicht, vielleicht mal scheu was gehört. Jetzt dafür um so mehr. Mir gefällt der Schreibstyl sehr gut, und man glaubt ihm sofort. Fred, die... Schon das Cover hat mich total gefangen genommen, die Buchseiten sind an den Kanten gelb und der Titel ist super passend. Ich kannte Kai Lüftner davor nicht, vielleicht mal scheu was gehört. Jetzt dafür um so mehr. Mir gefällt der Schreibstyl sehr gut, und man glaubt ihm sofort. Fred, die Hauptfigur in dieser Geschichte ist mit seiner Mutter, welche er Baba nennt, neu in der Stadt, sie leben auf dem kleinen Friedhof. Seine Mutter kümmert sich um Beerdiungen, macht Kontrollgänge in den Mausoleen und Gruften, und ist das Mädchen für alles, wenn es um Tod geht. Der Fred, Einzelkind, wird in der Schule als Freak hingestellt, und sein bester Freund der Franz, denn Fred selber als Freak bezeichnet, haben es nicht gerade einfach. Kann nur Fred erkennen, das der, von allen bewunderte Junge und seine Kollegen in Wirklichkeit Orks sind? Und was hat es mit der Gruft der Finstersteins auf sich? Weshalb verspürt Fred auf einmal den Drang in die Gruft der Finstersteins zu steigen? Was weiss das Genie Franz noch und was erleben die beiden Jungs beim MitternachtsPicknick? Einfach eine unglaublich tolle Geschichte, die es sich lohnt gelesen zu haben! Ich würde das Buch an Jungs ab cirka 9 Jahren empfehlen! Klar auch toll für Mädchen, die gruseliges mögen! 5 Sterne für Die Finstersteins

Spannender Gruselspaß!
von einer Kundin/einem Kunden aus Andernach am 02.11.2016

Der 11-jährige Fred ist mit Baba, der besten Mutter der Welt, von einem kleinen Dorf an der See nach Berlin Köpenick gezogen. Baba hat dort eine Stelle als Friedhofswärterin/-Gärtnerin mit Dienstwohnung neben der Friedhofskapelle des Waldfriedhofs angetreten. Besonders die 12 Familiengruften am hinteren Rand des Friedhofs faszinieren Fred, der... Der 11-jährige Fred ist mit Baba, der besten Mutter der Welt, von einem kleinen Dorf an der See nach Berlin Köpenick gezogen. Baba hat dort eine Stelle als Friedhofswärterin/-Gärtnerin mit Dienstwohnung neben der Friedhofskapelle des Waldfriedhofs angetreten. Besonders die 12 Familiengruften am hinteren Rand des Friedhofs faszinieren Fred, der abends schon mal die Runde über den Friedhof macht, um nach dem Rechten zu schauen. Besonders Gruft Nr. 7 der Familie von Finsterstein zieht ihn an, denn diese sieht älter aus als der Friedhof, der aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts stammt. In der Schule machen Aaron Bärbach und seine „Orcks“ Fred als dem Neuen das Leben zur Hölle. Einzig der noch seltsamere aber geniale Franz Ferdinand will mit ihm befreundet sein und der ist irgendwie so schräg, daß er schon wieder richtig cool ist. Nachdem Fred die Gruft der von Finstersteins heimlich betritt, findet er ein uraltes Schriftstück dessen Rätsel Franz Ferdinand natürlich knackt. Als Fred unabsichtlich durch die alte Schriftrolle die seit über 400 Jahren verschollenen Von Finstersteins erweckt, wird es so richtig gruselig schräg und Fred braucht dringend einen Freund. Die Bärbachs haben es jetzt nämlich nicht nur auf ihn abgesehen… Optisch besticht das Buch erstmal mit seinem gelben Buchschnitt, aber auch das Cover ist ein Hingucker! Zahlreiche kleine Spinnen und Fledermäuse über die Seiten verteilt lassen unterstreichen die schräge Gruselstimmung und die übrigen Illustrationen kommen witzig auf den Punkt. Hierzu kommen noch die optisch dargestellten Chatverläufe zwischen Franz Ferdinand alias The Doppel-F-Defender als Chatmaster und Fred, der von Franz Ferdinand stets andere absurde Nicknames erhält. Auf die lohnt es sich echt zu achten! Die kleinen feinen humoristischen Spitzen, die aber auch für Kinder verständlich sind, kamen bei uns besonders gut an und sie mildern auch die Härte der Orcks ab. Da es Band 1 einer Reihe ist, dauert es eine gewisse Zeit, bis alle Beteiligten und Örtlichkeiten eingeführt sind. Diese sind aber teilweise so herrlich absurd, daß es sich nicht zieht, bis die angekündigten von Finstersteins endlich auf den Buchseiten auftauchen. Auch wenn die von Finstersteins herrlich gruselig schräg sind, mit Bohrerprothese und Leistenkrokodil Peppi als Haustier. Mein wahrer Held bleibt der totale Anti-Held Franz Ferdinand, wobei ich Fred ja auch schon sehr cool finde. Es ist wirklich toll, was diese freakigen Jungs mit Herz und Humor sich so alles einfallen lassen, obwohl Aaron und seine Orcks ihnen mehr als nur übel mitspielen, während alle Aufsichtspflichtigen wegschauen. Dies ist ein Mysterium, das sich vielleicht in den Folgebänden auflöst, denn auch bei den Orcks fragt sich Fred bisweilen, ob sie Aaron aus eigenen Stücken unterstützen. Der Autor Kai Lüftner Jahrgang 1975 hat nach dem Sozialpädagogikstudium u.a. als Streetworker und Kabarettist gearbeitet, ehe er sich nun seinen Lebensunterhalt als Kinderbuchautor und Hörbuchregisseur verdient. Der Streetworker macht sich in diesem Buch bemerkbar. Aaron und die Orcks sind echt brutal und alle schauen weg. Das entspricht nicht unbedingt dem Weltbild aller belesenen behüteten Familien, aber eben leider oft der Realität. Für ein Kinderbuch finde ich das aber durchaus vertretbar, eben durch den Kontrast, zu den beiden „Guten“. Die zwei herrlichen Freakt Fred und Franz-Ferdinand reagieren nicht mit sich hochschaukelnder Gewalt, sondern mit Mut, Köpfchen und Hilfe aus der Gruft. Das Ende der Geschichte läßt einige Fragen offen, denn Band 2 ist bereits fertig und Band 3 wird wohl gerade illustriert. Dennoch finde ich den Knaller am Ende so originell, daß es mich nicht stört, sondern wir mit einem zufriedenen Grinsen das Buch schließen konnten. Es zeichnet sich nicht nur durch einen sehr witzigen, sondern auch sehr flüssigen und in sich schlüssigen Schreibstil auf. Dies fiel mir umso mehr auf, als mich in der letzten Zeit genau dieser Punkt bei anderen Büchern bisweilen störte. Da meine Tochter sich unbedingt in den Kopf gesetzt hat, dieses Buch an Halloween zu lesen und nicht früher, wurde es uns erst einmal von einer Freundin vom Tisch geschnappt. Anders als wir, war sie mit dem Ende nicht ganz zufrieden. Sie fand das Ende zu abrupt. Ja, es kommt recht schnell, aber der eigentliche „Fall“ ist vorläufig beendet und wie Familie von Finsterstein das findet, erfahren wir sicher im Folgeband. Für uns einfach ein Cliffhanger der unsere Spannung auf Band 2 steigert. Daher trotz einiger Punkte die vielleicht nicht jedermanns Geschmack treffen, von uns 5 von 5 Sternen mit einer Empfehlung für Jungs und Mädchen ab 9 Jahren.

Gelungener Auftakt einer vielversprechenden Reihe
von lehmas am 31.10.2016

Fred ist kein beliebter Junge an seiner neuen Schule, eher ein Außenseiter. Sein einziger Freund ist Franz Ferdinand, ein genialer, aber ängstlicher Nerd. An dieser ungewöhnlichen Schule gibt es auch Orks als Mitschüler, die Fred und Franz mobben, wo sie nur können. Fred lebt zusammen mit seiner Mutter auf... Fred ist kein beliebter Junge an seiner neuen Schule, eher ein Außenseiter. Sein einziger Freund ist Franz Ferdinand, ein genialer, aber ängstlicher Nerd. An dieser ungewöhnlichen Schule gibt es auch Orks als Mitschüler, die Fred und Franz mobben, wo sie nur können. Fred lebt zusammen mit seiner Mutter auf dem Friedhofsgelände. Öfter nimmt Fred ihr die Aufgabe der Abendrunde ab und kontrolliert auf seinen Rundgang eine Gruft nach der anderen. Eine Gruft hat es ihm dabei ganz besonders angetan: die Gruft der Finstersteins. Eines Tages siegt seine Neugierde und er betritt die Gruft. Hier gibt es keine Särge, sondern nur die Skulpturen einer etwas merkwürdigen Familie. Die Tochter des Hauses streckt sogar die Zunge heraus! Bei ihr findet Fred ein altes Pergament, dass er an sich nimmt, bevor er die Flucht ergreift. Gemeinsam mit Franz Ferdinand kann er das Rätsel des Pergaments lösen und erweckt damit die Familie Finsterstein zum Leben. Erst bemerkt er es nicht, aber als er Stimmen im Kopf hört, ein Krokodil in der Schule auftaucht und auch sonst einige merkwürdige Sachen passieren, geht er wieder in die Gruft und macht dort eine gruselige Bekanntschaft. Das Buch ist mit seinem neongelben Schnitt ein echter Hingucker, der im Buchladen sofort auffällt. Auch die Innengestaltung des Buchs ist abwechslungsreich und modern. So gibt es nicht nur die schönen Illustrationen von Frederic Bertrand, sondern auch Chatprotokolle, das Pergament, Zeitungsausschnitte usw. Der Autor Kai Lüftner schreibt sehr humorvoll und in einer ( zeitweise auch recht provokativen) modernen und umgangssprachlichen Sprache aus Sicht von Fred. Von der ersten Seite an zieht das Buch einen in den Bann. Am gab es dann einen lauten Schrei, weil es doch nicht einfach zu Ende sein darf. Zu viele Fragen sind noch offen und das Frühjahr mit Band 2 noch zu weit weg!!!