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Die Entbehrlichen

Roman

(11)
In einer Gesellschaft, die nur auf ihre produktivsten Mitglieder setzt, gehört Dorrit Wegner zu den »Entbehrlichen«. Allein lebend und ohne Kinder muss sie sich an ihrem fünfzigsten Geburtstag in ein Sanatorium einweisen lassen, das nur einem Zweck dient: die hier wohnen, haben sich für psychologische Tests und Organentnahmen zur Verfügung zu stellen. Dabei sollen Luxus und Komfort den »Entbehrlichen« die Endzeit ihrer Existenz so angenehm wie möglich machen. Auch Dorrit fügt sich scheinbar widerspruchslos in ihr neues Leben, bis sie einem Menschen begegnet, der ihr alles bedeutet.
Portrait
Ninni Holmqvist, geboren 1958, debütierte 1995 mit der Novellensammlung ›Kostym‹. Für ihr viertes Buch ›Die Entbehrlichen‹ wurde Ninni Holmqvist von der skandinavischen Presse gefeiert. Die Autorin lebt in Südschweden und übersetzt aus dem Dänischen und Englischen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 272
Erscheinungsdatum 11.02.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-18331-9
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 19,4/12,5/1,8 cm
Gewicht 211 g
Originaltitel Enhet
Auflage 4
Übersetzer Angelika Grundlach, Angelika Gundlach
Buch (Taschenbuch)
10,30
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Buchhändler-Empfehlungen

„Vorsicht, Dystopie!“

Johannes Altenberger, Thalia-Buchhandlung Salzburg - Europark

Dorrit Wegner, kinderlos, Schriftstellerin, wird an ihrem 50. Geburtstag in ein Sanatorium gebracht, wo sie den Rest ihres Lebens bleiben soll. Dort werden alle hingebracht, die für die Gesellschaft "entbehrlich" geworden sind. Von nun an muss sie sich physischen und psychischen Tests sowie Organentnahmen zur Verfügung stellen...

Ninni Holmquist liefert dem Leser einen sehr beklemmenden, emotionalen Roman, der zusätzlich sehr schön geschrieben ist.

Lange nach der Lektüre war ich noch an die Geschichte gefesselt.
Ein großartiges Buch!

Dorrit Wegner, kinderlos, Schriftstellerin, wird an ihrem 50. Geburtstag in ein Sanatorium gebracht, wo sie den Rest ihres Lebens bleiben soll. Dort werden alle hingebracht, die für die Gesellschaft "entbehrlich" geworden sind. Von nun an muss sie sich physischen und psychischen Tests sowie Organentnahmen zur Verfügung stellen...

Ninni Holmquist liefert dem Leser einen sehr beklemmenden, emotionalen Roman, der zusätzlich sehr schön geschrieben ist.

Lange nach der Lektüre war ich noch an die Geschichte gefesselt.
Ein großartiges Buch!

„beklemmend, spannend, gut“

Edith Berger, Thalia-Buchhandlung Graz

Dorrit Wegner ist fünfzig Jahre alt.
Sie hat keine Kinder und somit auch nicht produktiv zum Allgemeinwohl ihres Landes beigetragen.
Die Menschen ihres Landes werden eingeteilt in "Benötigte" und "Entbehrliche".
50 ist das Alter in dem die "Entbehrlichen" aus ihrem vertrauten Umfeld abgeholt und in eine höchst luxuriöse Klinik gebracht werden.
Sie müssen für klinische Tests und Organentnahmen zur Verfügung stehen..........
Interessant, spannend, beklemmend,gut.
Dorrit Wegner ist fünfzig Jahre alt.
Sie hat keine Kinder und somit auch nicht produktiv zum Allgemeinwohl ihres Landes beigetragen.
Die Menschen ihres Landes werden eingeteilt in "Benötigte" und "Entbehrliche".
50 ist das Alter in dem die "Entbehrlichen" aus ihrem vertrauten Umfeld abgeholt und in eine höchst luxuriöse Klinik gebracht werden.
Sie müssen für klinische Tests und Organentnahmen zur Verfügung stehen..........
Interessant, spannend, beklemmend,gut.

„Toll!“

Lisa, Thalia-Buchhandlung St. Pölten

Ab ihrem fünfzigsten Geburtstag gehört Dorrit Wegner zu den „Entbehrlichen“, denn sie ist allein lebend und kinderlos.
Für die Gesellschaft nicht mehr „nützlich“ wird sie in ein Sanatorium eingeliefert und muss fortan dort die restliche Zeit ihres Lebens verbringen, um für medizinische Tests und Organtransplantationen zur Verfügung zu stehen.
Wider Erwarten verliebt sie sich, doch als ihr Freund eines Tages nicht mehr aus einer Untersuchung zurückkehrt scheint endgültig alles verloren.

Eine ganz tolle aber beängstigende Geschichte, die Autorin beschreibt sehr gefühlvoll wie es ist sein Zuhause zu verlieren und die Menschen die man liebt zurückzulassen.
Im Hinterkopf bleibt immer der Gedanke: Wird es eines Tages wirklich so sein?
Ab ihrem fünfzigsten Geburtstag gehört Dorrit Wegner zu den „Entbehrlichen“, denn sie ist allein lebend und kinderlos.
Für die Gesellschaft nicht mehr „nützlich“ wird sie in ein Sanatorium eingeliefert und muss fortan dort die restliche Zeit ihres Lebens verbringen, um für medizinische Tests und Organtransplantationen zur Verfügung zu stehen.
Wider Erwarten verliebt sie sich, doch als ihr Freund eines Tages nicht mehr aus einer Untersuchung zurückkehrt scheint endgültig alles verloren.

Eine ganz tolle aber beängstigende Geschichte, die Autorin beschreibt sehr gefühlvoll wie es ist sein Zuhause zu verlieren und die Menschen die man liebt zurückzulassen.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
11 Bewertungen
Übersicht
9
2
0
0
0

Erschreckende Zukunftsvision
von einer Kundin/einem Kunden am 28.11.2017

Düster-beklemmendes Gesellschaftsszenario . Menschen über 50, die keine dienenden oder pflegenden Berufe haben, werden ausgegrenzt und in "Sanatorien " mir Rundum-Versorgung abgeschoben. Aber auch dort müssen Sie natürlich für etwas "nützlich" sein..... Beim Lesen dieses Buches hofft man, dass es nie soweit kommen wird.

Ein utopischer Ethik- Roman mit einem Hauch Dystopie, jedoch ohne rebellischen Elemente
von einer Kundin/einem Kunden aus Fahrni am 04.05.2017

Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;) Zufälligerweise bin ich beim Stöbern über dieses Buch hier gestolpert und der Titel aber vor allem auch der Klappentext klang sehr vielversprechend..... Der Schreibstil ist einfach, unauffällig, teilweise bezüglich Nebensächlichkeiten etwas detailliert, dafür werden auf Gefühle oder Gedanken nicht gross eingegangen. Geschrieben ist das Ganze aus... Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;) Zufälligerweise bin ich beim Stöbern über dieses Buch hier gestolpert und der Titel aber vor allem auch der Klappentext klang sehr vielversprechend..... Der Schreibstil ist einfach, unauffällig, teilweise bezüglich Nebensächlichkeiten etwas detailliert, dafür werden auf Gefühle oder Gedanken nicht gross eingegangen. Geschrieben ist das Ganze aus der Sicht der 50 jährigen Dorrit in Ich- Form. Die Ausarbeitung der Charaktere allen voran der Hauptprotagonistin war meiner Meinung nach nur solide, da wäre so viel mehr möglich gewesen. Obwohl wird wie oben schon erwähnt zwar aus der Ich- Perspektive erzählt, dennoch konnte ich keine grosse Bindung zu Dorrit aufbauen. Was wahrscheinlich vor allem daran liegt, dass eher mässig auf die Gefühle und Gedanken der Protagonistin eingegangen wird und alles recht nüchtern ja  teilweise schon fast sachlich beschrieben wurde. Auch hatte ich ehrlich gesagt nie eine 50 Jahre alte Frau vor Augen, entsprechend ihrem ganzem Verhalten hätte ich sie recht jünger geschätzt. Der Plot an sich hat mir unheimlich gut gefallen ebenso hat die Geschichte so Einiges in mir aufgelöst. Ich war nämlich wütend, fassungslos, entsetzt, irgendwie traurig und wurde definitiv zum Nachdenken angeregt. Manchmal konnte ich die Passivität der Protagonisten fast nicht aushalten.Vielleicht ist dies von der Autorin ja gewollt um noch mehr zu provozieren? Ansonsten lässt es sich für mich nur so erklären, dass die Menschen es einfach nicht besser wissen, weil sie damit "aufgewachsen+ sind..... Gegen Ende verspürte ich einen leichten Hoffnungsschimmer schlug das Buch aber dennoch sehr zweigespalten zu.... Der ein oder anderen Ansatz in dieser Gesellschaft ist übrigens gar nicht einmal so weit hergeholt....von daher wer bin ich, dass ich mir hier erlaube zu urteilen?! Ein utopischer Ethik- Roman mit einem Hauch Dystopie, jedoch ohne rebellischen Elemente, der für einigen Diskussionsstoff sorgt! Ich vergebe hiermit sehr gute vier Sterne

von einer Kundin/einem Kunden aus Augsburg am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Was bestimmt den Wert eines Menschen? Düstere und erschreckende Dystopie die zum nachdenken anregt.


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