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Die Eifelgräfin

Kreuz-Trilogie

(9)
Welches Geheimnis hütet die Burg in der Eifel?
Jerusalem, 1148. Drei Männer teilen nach erfolgreichem Kreuzzug ihre Beute. Im Angesicht eines magischen Kruzifixes schließen sie einen Pakt: sich und die Ihren auf ewig zu schützen.
Zweihundert Jahre später: Wegen einer drohenden Fehde wird Elisabeth von Küneburg in die Obhut von Freunden geschickt. Sie genießt das Leben dort – doch dann bricht die Pest aus. Ihr Onkel Dietrich nutzt die Wirren, um die elterliche Burg einzunehmen. Er setzt alles daran, seinen Sohn, den düsteren Albrecht, so schnell wie möglich mit ihr zu vermählen. Gelingt es den Nachkommen der Bruderschaft, sie zu retten?
Portrait
Petra Schier, Jahrgang 1978, lebt mit ihrem Mann und einem Schäferhund in einer kleinen Gemeinde in der Eifel. Sie studierte Geschichte und Literatur und arbeitet seit 2003 als freie Lektorin und Autorin.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 576 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 19.01.2010
Sprache Deutsch
EAN 9783644417311
Verlag Rowohlt E-Book
Verkaufsrang 8.737
eBook
9,99
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
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Die Eifelgräfin
von Sabine aus Aachen am 02.07.2016
Bewertet: Taschenbuch

Die Rezension zu diesem Buch fällt mir nicht so leicht, einfach weil meine Erwartungen nicht erfüllt wurden – und dies liegt leider am wirklich irreführenden Klappentext, der eine geheimnisvolle Geschichte verspricht und viel zu viel verrät. Daher warne ich davor, den Buchrückentext zu lesen und verrate nur so viel... Die Rezension zu diesem Buch fällt mir nicht so leicht, einfach weil meine Erwartungen nicht erfüllt wurden – und dies liegt leider am wirklich irreführenden Klappentext, der eine geheimnisvolle Geschichte verspricht und viel zu viel verrät. Daher warne ich davor, den Buchrückentext zu lesen und verrate nur so viel – es handelt sich aus meiner Sicht bei diesem Buch um einen historischen Liebesroman. Dabei war der Prolog tatsächlich spannend – er spielt 200 Jahre vor der eigentlichen Geschichte und man erfährt von einem Schmuckstück, das im weiteren Teil der Geschichte noch eine Rolle spielen wird und das eine besondere Kraft zu haben scheint. Dann wird man ins Jahr 1348 versetzt und begleitet die Protagonistin Elisabeth von Küneburg beim Einzug in Burg Kempenich. Hier geht die Spannung erst einmal verloren, auch wenn ich die Geschichte nicht uninteressant fand: Man lernt die Charaktere näher kennen, lernt sehr viel über das Leben des Adels auf einer Burg, aber auch einiges über die Klassenunterschiede, denn Elisabeth erhält eine neue Magd, Luzia, die zunächst tatsächlich als Magd auftritt, im Laufe der Geschichte aber zu einer guten Freundin für Elisabeth wird. Auf so einer Burg herrscht natürlich ein Kommen und Gehen, und schon bald taucht Johann von Manten auf, dem ein zweifelhafter Ruf vorauseilt und der sich ziemlich rüpelhaft benimmt. Mehr will ich aber nicht verraten. Was dann weiter geschieht, ist an vielen Stellen zwar vorhersehbar und wenig überraschend, dennoch aber unterhaltsam – wenn man weiß, dass man einen historischen Liebesroman liest und nicht denkt, eine Abenteuergeschichte mit Geheimnissen und Intrigen in der Hand zu halten – Abenteuer und Geheimnisse gibt es zwar auch in diesem Buch, aber wirklich nur am Rande und am Ende der Geschichte. Während ich das erste und letzte Drittel des Buches wirklich unterhaltsam fand, gab es im Mittelteil leider ein paar Längen – hier ist einfach wenig passiert, die Handlung geriet ins Stocken und tapste auf der Stelle. Dass man als Leser weiß, wohin die Geschichte gehen wird, macht das natürlich nicht besser. Da ich aber Elisabeth und Luzia mochte, bin ich drangeblieben, und bald kam dann auch wieder Schwung in die Geschichte. Die Charaktere sind gut gezeichnet, wenn auch manche etwas klischeehaft geraten sind. Sofort ins Herz geschlossen habe ich Elisabeth, weil sie trotz ihrer Kühle, die sie manchen Personen gegenüber an den Tag legte, eigentlich doch ein großes Herz hat und sich für die Ihren einsetzt. Auch Luzia, Elisabeths Magd, mochte ich gerne – auch wenn sie anfangs sehr schüchtern und unbedarft wirkte, ist sie einfach liebenswert. Schön fand ich auch die Freundschaft, die sich langsam zwischen ihr und ihrer Herrin anbahnt, wie Luzia dann immer entschlossener wird und Dinge auch mal selber angeht. Der Schreibstil ist eher einfach und lässt sich sehr leicht lesen – daher halte ich diesen Roman auch geeignet, wenn man sich dem Genre „historischer Roman“ langsam nähern möchte. Dieses Buch ist wirklich unterhaltsam, lässt sich leicht und flüssig lesen und verwirrt nicht, da die Geschichte sehr geradlinig erzählt wird – ich fühlte mich gut unterhalten und hatte nette Lesestunden, so dass ich 3,5 von 5 Sternen vergebe. Mein Fazit Man sollte den Klappentext besser nicht lesen, denn er verrät viel zu viel und verspricht eine geheimnisvolle Geschichte – dabei handelt es sich bei diesem Auftakt der Kreuztrilogie eher um einen historischen Liebesroman. Ich fand ihn unterhaltsam, auch wenn es im Mittelteil einige Längen gab und die Handlung ins Stocken geraten ist – dafür aber nimmt sie am Ende noch mal richtig Fahrt auf und konnte mich dann auch fesseln. Die Charaktere haben mir gut gefallen, auch wenn manche etwas stereotyp geraten sind, der Schreibstil ist leicht und locker und lässt sich sehr flüssig lesen. Ich gebe diesem Buch 3,5 von 5 Sternen und werde die Reihe sicherlich weiter verfolgen.

Elisabeth vs. Johann = unentschieden
von meggie aus Mertesheim am 28.09.2015
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Elisabeth von Küneburg wird von ihrem Vater zu einer befreundeten Adelsfamilie nach Kempenich geschickt, da widrige Umstände dazu geführt haben, dass ihr Onkel einen Anspruch auf das Erbe erhebt. So ist zur Zeit das Leben auf der Küneburg nicht sicher. In Kempenich angekommen, stößt die freie Bauerstochter Luzia als... Elisabeth von Küneburg wird von ihrem Vater zu einer befreundeten Adelsfamilie nach Kempenich geschickt, da widrige Umstände dazu geführt haben, dass ihr Onkel einen Anspruch auf das Erbe erhebt. So ist zur Zeit das Leben auf der Küneburg nicht sicher. In Kempenich angekommen, stößt die freie Bauerstochter Luzia als Magd zu ihr. Bald verbindet die beiden nicht nur eine große Freundschaft, sondern auch ein geheimnisvolles Kruzifix, dass Vorfahren der beiden gehört hat. Und auch Johann von Manten schleicht sich in Elisabeths Leben. Doch ihm kann sie nichts Positives abgewinnen. Petra Schier steht für sehr gut recherchierte und auch spannende historische Geschichten, was sie gerade wieder mit ihrem als letztes erschienen Roman "Der Hexenschöffe" eindringlich bewiesen hat. Aber auch ihre "früheren Werke" sind nicht zu verachten und so widmete ich mich dem ersten Teil der Kreuz-Trilogie "Die Eifelgräfin", der mich ab der ersten Seite sofort in den Bann ziehen konnte. Dies erstens durch den fesselnden Schreibstil und zweitens durch die interessante Geschichte. Auch wenn - wie im Nachwort beschrieben - einiges der Fantasie der Autorin entsprungen ist, geliegt es ihr dennoch geschickt, diese mit historischen Fakten zu vermischen. Heraus kommt ein spannender Roman aus dem Spätmittelalter. Vorliegend werden sogar kleine Fantasy-Elemente miteingebracht, so dass hier für jeden etwas geboten wird. Elisabeth ist eine mutige, junge Frau, die eigentlich mit beiden Beinen fest im Leben steht und auch mal sagt, was sie denkt. Trotzdem weiß sie sich zu benehmen und fügt sich in ihr Umfeld ein. So freut sie sich sogar auf die arrangierte Ehe mit einem Adeligen, den sie bis jetzt nur einmal gesehen hat. Aber natürlich kommt es anders als gedacht. Und zwar in Form des brummeligen Johann von Manten, der ihr das Leben doch etwas schwer macht. Die Kluge Magd Luzia bringt frischen Wind in die Geschichte. Sie ist auch mein Lieblingscharakter, da ich mich mit ihr am Besten identifizieren konnte. Mit dem ins Spiel gebrachte Kruzifix kommt dann noch Spannung und ein kleiner Teil Fantasy mit ins Spiel. Das Gesamtbild konnte einfach überzeugen und in Windeseile hatte ich die Geschichte durch. Leider. Ich hätte gerne noch längere Zeit in dem Buch verbracht. Aber ich kann mich ja zum Glück noch auf zwei Fortsetzungsromane freuen. Nur fürchte ich, dass ich diese eben so schnell verschlingen werde, wie den ersten Teil. Interessant war auch das Nachwort der Autorin, in welchem sie nochmals kurz aufschlüsselt, was historisch belegt und was ihrer Fantasie entsprungen ist. Hier war ich überrascht, lag ich mit meiner Vermutung bei manchen Figuren und Orten falsch, dachte ich, dass diese nur ersponnen sind, es aber doch historische Belege dafür gibt. Fazit: Großes (Kopf)Kino!

Die Eifelgräfin
von dorli am 14.01.2014
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Eifel 1348. Als ihr Vater zur Unterstützung seines Lehnsherrn verreisen muss, wird Elisabeth von Küneburg bei Freunden auf Burg Kempenich untergebracht, da aufgrund von Erbstreitigkeiten und einer daraus drohenden Fehde ihre Sicherheit auf der elterlichen Burg nicht gegeben ist. Auch Elisabeths Verlobter Kunibert ist noch auf Reisen und... Die Eifel 1348. Als ihr Vater zur Unterstützung seines Lehnsherrn verreisen muss, wird Elisabeth von Küneburg bei Freunden auf Burg Kempenich untergebracht, da aufgrund von Erbstreitigkeiten und einer daraus drohenden Fehde ihre Sicherheit auf der elterlichen Burg nicht gegeben ist. Auch Elisabeths Verlobter Kunibert ist noch auf Reisen und kann nicht für ihren Schutz sorgen. Auf Kempenich angekommen, begegnet ihr nicht nur der ungehobelte Johann von Manten, sondern ihr wird auch Luzia, Tochter eines freien Bauern, als Magd zur Seite gestellt. Schnell schließen die beiden jungen Frauen Freundschaft und entdecken, dass jede von ihnen einen Teil einer geheimnisvollen Reliquie besitzt. Dann kommt die Pest in der Eifel an... "Die Eifelgräfin" beginnt mit einem ruhigen und beschaulichen Burgleben. Eine wunderschöne Geschichte, so richtig herrlich zum Zurücklehnen und Genießen. Der flotte und angenehm leicht zu lesende Schreibstil hat mich ruckzuck in die Geschichte reingezogen und mich mit den Protagonisten leben und leiden lassen. Da ist zunächst das besondere Verhältnis zwischen der adligen Elisabeth und der intelligenten und wissbegierigen Luzia, das nicht dem üblichen Herrin-Dienstmagd-Verhältnis entspricht, sondern sich im Verlauf der Handlung immer mehr zu einer Freundschaft entwickelt. Auch das Geplänkel zwischen den beiden Sturköpfen Elisabeth und Johann sorgt für gute Unterhaltung. Richtig klasse beschrieben wird der Beginn der Pest, wie sie sich langsam anschleicht, den ganzen Alltag völlig umkrempelt und wie unvorbereitet und hilflos die Menschen dieser schrecklichen Krankheit gegenüberstehen. Vermisst habe ich in diesem Roman die herrlichen Dialoge, die mir in der Aachen-Trilogie so sehr gefallen haben. Die haben den Büchern einen besonderen Pep gegeben, der mir hier ein bisschen gefehlt hat. "Die Eifelgräfin" ist eine wunderbare Liebesgeschichte vor einer interessanten historischen Kulisse. Ich bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung.