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Deutschland in Gefahr

Wie ein schwacher Staat unsere Sicherheit aufs Spiel setzt

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Ein schwacher Staat kann die Menschen nicht schützen, die in seinen Grenzen leben. Und deshalb muss Schluss sein damit, Deutschland weiter zu schwächen. Denn unser Land ist längst nicht mehr sicher, deshalb brauchen wir den starken Staat. Denn nur der hat die Macht, die Bürger zu schützen und gegen diejenigen anzutreten, die unsere Demokratie, unsere Verfassung, das Recht und die Gerechtigkeit mit Füßen treten. Rainer Wendt legt mit seinem Buch den Finger in zahlreiche Wunden. Er beschreibt Versäumnisse, die dazu führten, dass Täter heutzutage häufig besseren Schutz genießen als die Opfer. Er erklärt, warum der Staat sich bei der Bekämpfung von Verkehrssündern stark macht, aber im Kampf gegen Vergewaltiger, Totschläger oder andere Schwerkriminelle schwach bleibt. Außerdem nimmt er die Politik ins Visier, die nie vorausschauend handelt, sondern immer erst dann einschreitet, wenn die Probleme unübersehbar geworden sind – etwa dann, wenn bereits 1,5 Millionen Schutzsuchende ins Land gekommen sind. Wendt sagt klar und deutlich, was sich ändern muss, damit wir weiterhin in einem so wohlhabenden, sicheren und freien Land leben können. Ein wichtiges Buch, das zeigt, wie sich Deutschland für die anstehenden Herausforderungen wappnen kann und muss.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 192 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 10.08.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783864136344
Verlag Riva
eBook
8,99
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Kundenbewertungen

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umfassende ehrliche Realitätsdarstellung
von maleur aus Berlin am 23.05.2018
Bewertet: gebundene Ausgabe

Rainer Wendt stellt die Sicherheitssituation in Deutschland dar. Dabei beschränkt er sich nicht nur auf die Polizeiarbeit, in der er sich bestens auskennt, sondern bezieht durchaus auch andere Bereiche unseres Lebens ein. Es beginnt bei den Kleinsten, die in Ihrer Entwicklung Regeln und kompetente Führung brauchen, und deren Erzieher... Rainer Wendt stellt die Sicherheitssituation in Deutschland dar. Dabei beschränkt er sich nicht nur auf die Polizeiarbeit, in der er sich bestens auskennt, sondern bezieht durchaus auch andere Bereiche unseres Lebens ein. Es beginnt bei den Kleinsten, die in Ihrer Entwicklung Regeln und kompetente Führung brauchen, und deren Erzieher in unserer Gesellschaft nicht den nötigen Rückhalt erfahren. Es setzt sich fort in den sozialen Bereichen, auch die Behörden sind von personeller Überlastung und mangelnde Ausstattung geprägt. Er betrachtet die lasche Justiz und beschreibt die Gefahr, wenn Richter die Situation des Straftäters berücksichtigen aber die Gefahr für künftige Opfer außer Acht lassen. Er schildert die seit Jahren stagnierende Entwicklung im Strafverfolgungsbereich wie Staatsanwaltschaften und Polizei, bei gleichzeitiger progressiver Entwicklung von Straftaten. Er zeigt die zunehmende Respektlosigkeit und Aggressivität gegenüber allen staatlichen Bereichen auf. Und natürlich geht er auch auf die Flüchtlings- und Integrationspolitik ein. Bei all diesen Themen belässt er es nicht bei einer Bestandsaufnahme, er zeigt auch Lösungswege auf. Die Schreibweise ist verständlich und einfach, nicht nur nüchtern sachlich, sondern oft auch humorvoll mit einer gehörigen Portion Sarkasmus gespickt. Schon das Vorwort ist lesenswert. Störend empfinde ich die gendergerechte-Bezeichnungen der angesprochenen Berufsgruppen. Da geht es um Polizistinnen und Polizisten, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte, Lehrerinnen und Lehrer, Beamtinnen und Beamte. Das ist zwar politisch korrekt, stört aber den Lesefluss und ändert nichts an der Aussage. Das ist aber ein anderes Diskussionsthema. Im ?Lösungsteil? empfinde ich das Buch doch etwas langatmig, weil sich die Vorschläge ja irgendwie wiederholen. Mein Fazit: Ein lesenswert sachlich kritisches Buch

Einfach nur gut...
von einer Kundin/einem Kunden aus Wolfhagen am 23.08.2016
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

ganz ehrlich: das ist eines der besten Bücher, die ich in der letzten Zeit gelesen habe. Vorweg: es ist nicht so fremdwortspezifisch geschrieben wie die Sarrazin-Bücher. Lässt sich vom Schribstil her sehr gut und flüssig lesen und man kommt nicht umhin, ab und zu ein Grinsen aufzusetzen. Z.B. wenn... ganz ehrlich: das ist eines der besten Bücher, die ich in der letzten Zeit gelesen habe. Vorweg: es ist nicht so fremdwortspezifisch geschrieben wie die Sarrazin-Bücher. Lässt sich vom Schribstil her sehr gut und flüssig lesen und man kommt nicht umhin, ab und zu ein Grinsen aufzusetzen. Z.B. wenn es um die Übergabe einer Urkunde zur Erlangung der Deutschen Staatsbürgerschaft durch eine Frau geht (wegen guter Integration natürlich) und das anschließende Hände schütteln abgelehnt wird. Wegen Frau und so ;-) Aber die Urkunde gibt's trotzdem:-)) So sehr man über so einen Sachverhalt schmunzeln kann, zeigt dieses Buch aber gnadenlos auf, was in diesem Land schief läuft. Man kann noch so objektiv an das Thema Integration, Innere Sicherheit usw. ran gehen, auf Dauer muss man aber feststellen, dass der Autor recht hat. Spätestens da wird aus dem anfänglichen Grinsen Bluthochdruck. Jeder, der sich nur ansatzweise mit den benannten Themen auseinandersetzen möchte, kommt um dieses Buch nicht herum.