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Deutschland im Blaulicht

Notruf einer Polizistin

(12)
Tania Kambouri hatte genug. Wieder einer dieser Einsätze, bei denen ihr kein Respekt entgegengebracht, sondern sie stattdessen wüst beschimpft und beleidigt wurde. Der türkischstämmige Mann, der die Polizei um Hilfe gerufen hatte, war empört: Was wollte diese »Bullenschlampe« von ihm? Warum kam eine Frau – und kein Mann – zum Einsatzort? Vorkommnisse dieser Art erleben Polizisten im Einsatz immer öfter. Als Polizistin und Frau griechischer Abstammung ist Tania Kambouri den Angriffen auf der Straße besonders häufig ausgesetzt. Jetzt setzt sie sich zur Wehr: »Ich will den Finger in die Wunde legen, auch wenn mir bewusst ist, wie explosiv das Thema ist«.
Portrait
Tania Kambouri wurde 1983 als Kind einer griechischstämmigen Familie in Bochum geboren. Als Polizeioberkommissarin fährt sie heute dort auch Streife. Ihren Protest über die wachsende Zahl verbaler und körperlicher Übergriffe auf sie selbst und ihre Kollegen formulierte Tania Kambouri im Herbst 2013 in einem Leserbrief der Gewerkschaftszeitung »Deutsche Polizei«. Die Resonanz war überwältigend: Hunderte Kollegen unterstützten ihren Beitrag und ermutigten sie, ihre Kritik in die Öffentlichkeit zu tragen. Mit diesem Buch kommt sie diesem Ansinnen nach.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 05.10.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-06024-0
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 22,5/14,4/2,2 cm
Gewicht 290 g
Buch (Paperback)
15,50
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Kundenbewertungen

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Hätte mir mehr persönliche Erzählungen gewünscht.
von einer Kundin/einem Kunden aus Zürich am 20.03.2017

Och ja, ich hatte etwas mehr Geschichten aus dem Alltag einer Polizistin erwartet, stattdessen zieht die Autorin in einem fort über Moslems her. Bei mir entsteht eher der Eindruck, dass Deutschland sich eingestehen muss, das es ein Mafiaproblem hat. Das wäre dann ein Problem, das sich auch ganz konkret... Och ja, ich hatte etwas mehr Geschichten aus dem Alltag einer Polizistin erwartet, stattdessen zieht die Autorin in einem fort über Moslems her. Bei mir entsteht eher der Eindruck, dass Deutschland sich eingestehen muss, das es ein Mafiaproblem hat. Das wäre dann ein Problem, das sich auch ganz konkret bekämpfen liesse. Vor allem könnte man hier auch von Anderen lernen z.B. von den Italienern die in ihrem zähen Ringen mit der Mafia einiges an Erfahrung vorweisen könnten. Ein Beispiel wäre die langwierige - und langweilige - Arbeit zur Trockenlegung der Finanzströme. Was meiner Meinung nach nicht hilft, ist Nordafrikaner , Libanesen und Türken unter dem Begriff Moslems in einen riesigen Top zu werfen. Patriachat, Grossfamilien, Widerstand zum Rechtsstaat, Scharia als Laiengericht sind leider keine Dinge die in einer Religion angelegt sind. Sie sind deswegen auch nicht mit reliögiösen Mitteln zu bekämpfen. So wie sich die Mafia im Christentum nicht begründet, sondern legimitiert und dadurch mit Hilfe der Kirche nur beschränkt bekämpfbar bleibt. Mir wäre diese Thematik allerdings nicht so bewusst geworden, hätte ich das Buch nicht gelesen. Ich hätte mir gewünscht, es wäre ein bisschen mehr erzählt worden.

Zustände
von Everett am 19.08.2016

Was für ein Buch, was für ein Bericht. Nicht, dass man es als einigermaßen denkender Mensch nicht schon geahnt hätte, doch die Zustände von einer Polizisten direkt geschildert zu lesen ist schon heftig. Das Gebaren von gerade Leuten mit Migrationshintergrund gegenüber der Polizei und dann noch einer Frau, ist... Was für ein Buch, was für ein Bericht. Nicht, dass man es als einigermaßen denkender Mensch nicht schon geahnt hätte, doch die Zustände von einer Polizisten direkt geschildert zu lesen ist schon heftig. Das Gebaren von gerade Leuten mit Migrationshintergrund gegenüber der Polizei und dann noch einer Frau, ist ohne Worte. Dass diese dann auch noch eine sog. Opferrolle annehmen und darauf herum zureiten finde ich mehr als nur schlimm. Wie soll denn da noch irgendetwas vernünftig funktionieren, wenn die Polizei ja scheinbar keine Macht mehr hat die Dinge im Sinne des Gesetzes zu regeln. Wie deprimierend muss das sein, wenn dann jemand gefasst wird und die Justiz dann so einen Schmusekurs beschreitet, aus welchen Gründen auch immer. Sparsamkeitswut gerade bei der Polizei geht überhaupt nicht, ob mit oder ohne Migrantenprobleme. Ich finde den Ansatz der Autorin, die Familien mehr in die Pflicht zu nehmen, damit sich hier angepasst werden kann, sehr gut. Und halt Konsequenz und Härte bei der Durchsetzung dieser Dinge. Beim Lesen dieses Buches bin ich sehr ärgerlich geworden aufgrund der beschriebenen Zustände. Angst kam dann allerdings auch dazu, Angst wohin das noch führen mag, wenn nicht ganz schnell gegengesteuert wird. Ich bin der Meinung, wer in Deutschland leben möchte und seine sozialen Rechte gerne und schnell einfordert, hat auch die Pflichten zu erfüllen und sich hier der Gesellschaft anzupassen, sonst kann er gerne wieder gehen. Wer „Scheiß Deutschland“ sagt, sollte nicht hier sein! Wer sich hier alles raus nimmt sollte keine Ausrede von wegen Kultur und Religion anführen und nach der hiesigen Kultur leben. Die Aussage „Love it or leave it“ ist so etwas von passend. Dieses Buch sollte jeder Politiker lesen, besonders die, die für die innere Sicherheit zuständig sind. Diese sollten tatsächlich auch mal die Polizisten vor Ort begleiten. Dieses Buch sollte wesentlich besser gemacht werden, mehr Aufmerksamkeit bekommen und endlich danach gehandelt werden. Meine Tochter soll sich weiter unbehelligt auf der Straße bewegen können, und voll verschleierte Frauen haben aufgrund unserer Kultur hier nichts zu suchen!

Sehr imformativ
von Isabelle Pätzold am 27.01.2016

Klappentext: Tania Kambouri hatte genug. Wieder einer dieser Einsätze, bei denen ihr kein Respekt entgegengebracht, sondern sie stattdessen wüst beschimpft und beleidigt wurde. Der türkischstämmige Mann, der die Polizei um Hilfe gerufen hatte, war empört: Was wollte diese »Bullenschlampe« von ihm? Warum kam eine Frau – und kein Mann –... Klappentext: Tania Kambouri hatte genug. Wieder einer dieser Einsätze, bei denen ihr kein Respekt entgegengebracht, sondern sie stattdessen wüst beschimpft und beleidigt wurde. Der türkischstämmige Mann, der die Polizei um Hilfe gerufen hatte, war empört: Was wollte diese »Bullenschlampe« von ihm? Warum kam eine Frau – und kein Mann – zum Einsatzort? Vorkommnisse dieser Art erleben Polizisten im Einsatz immer öfter. Als Polizistin und Frau griechischer Abstammung ist Tania Kambouri den Angriffen auf der Straße besonders häufig ausgesetzt. Jetzt setzt sie sich zur Wehr: »Ich will den Finger in die Wunde legen, auch wenn mir bewusst ist, wie explosiv das Thema ist«. Meine Meinung: Ich bin begeistert, das eine Polizistin ein Buch geschrieben hat. Ich war erstaunt, wie locker und leicht sich das Buch lesen ließ, das hätte ich nicht erwartet. Mir hat Deutschland im Blaulicht sehr gut gefallen, denn Tania Kambouri hat einen abwechslungsreichen und fesselnden Schreibstil. Zwischenzeitlich war ich schockiert, worüber die Autorin berichtet, denn ich hätte nie gedacht, das es für Polizisten so schwer ist, von anderen als Respektperson angesehen zu werden. Das Buch ist schonungslos und sehr informativ, was deutsche Polizisten tagtäglich erleiden und hinnehmen müssen. Mir hat gefallen, das Tania Kambouri nicht so steif ihre Erlebnisse schildert. Sie hat es nicht neutral formuliert, sondern sich selbst mit einbezogen, was ich bewundere. Ich kann das Buch nur allen weiterempfehlen, die sich für den Job als Polizist/Polizistin interessieren und denen die wissen wollen was in Deutschland wirklich passiert. Mein Blog: https://morethanthousandbooks.wordpress.com/2016/01/27/deutschland-im-blaulicht-notruf-einer-polizistin/