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Der weisse Knochen

Roman

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Jahrelang sind die junge Elefantenkuh 'Matsch' und ihre Familie in den Sümpfen und Savannen Ostafrikas umhergestreift. Jetzt wird das Gebiet von einer Dürre heimgesucht, und auf ihren Wanderungen finden sie immer häufiger die verstümmelten Körper von verwandten Familien, niedergeschossen von Elfenbeinjägern. Auf nichts – nicht auf das einst vertraute Terrain, nicht auf die uralten Rhythmen des Lebens – ist mehr Verlass. Nur eine einzige vage Hoffnung gibt es: den magischen weißen Knochen, dessen Legende an den Wasserlöchern erzählt wird, der die Elefanten zu einem sicheren Ort weisen wird. Und so machen sie sich auf die Suche.
Mit außerordentlicher Empathie erschafft Barbara Gowdy in diesem Roman, der vollkommen aus der Perspektive afrikanischer Elefanten erzählt ist, eine ganz eigene Welt – in der sich die unsere auf seltsame Weise spiegelt.
Portrait
Barbara Gowdy, 1950 in Ontario geboren, studierte Theaterwissenschaft und Musik, arbeitete als Lektorin in einem Literaturverlag, später frei für verschiedene Zeitungen und das Fernsehen. Ihr Debütroman Fallende Engel wurde erfolgreich für das Kino verfilmt. Barbara Gowdy lebt in Toronto.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 28.01.2013
Sprache Deutsch, Englisch
ISBN 978-3-293-20597-0
Verlag Unionsverlag
Maße (L/B/H) 19/12,6/3 cm
Gewicht 355 g
Originaltitel The White Bone
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Ulrike Becker, Claus Varrelmann
Buch (Taschenbuch)
13,40
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Ein tolles Buch, aus Sicht der Elefanten erzählt!
von PMelittaM aus Köln am 20.04.2014

Das Leben der Elefantin Matsch, ihrer Familie und all der anderen Elefanten wird nicht nur bedroht von einer anhaltenden Dürre sondern auch von den Hinterbeinern, wie die Elefanten die Menschen nennen, die Jagd auf sie machen, um an ihre Stoßzähne und Füße zu kommen. Doch da gibt es noch... Das Leben der Elefantin Matsch, ihrer Familie und all der anderen Elefanten wird nicht nur bedroht von einer anhaltenden Dürre sondern auch von den Hinterbeinern, wie die Elefanten die Menschen nennen, die Jagd auf sie machen, um an ihre Stoßzähne und Füße zu kommen. Doch da gibt es noch die Legende vom weißen Knochen, der den Weg an einen sicheren Ort weisen kann. Die Autorin erzählt den Roman ganz aus Sicht der Elefanten, was der Geschichte eine große Eindringlichkeit gibt. Besonders drei Elefanten hat Barbara Gowdy ausgewählt: Matsch, die gerade ihre erste Brunft hinter sich hat und nun eigentlich Sie-Schmollt heißt, diesen Namen aber ablehnt. Dattelbeck ist noch ein Kalb, sie ist Telepathin und kann daher auch mit anderen Spezies kommunizieren. Langschatten, ein Bulle, der besondere Gefühle für Matsch hegt und im Laufe seiner Wanderung auf Waldelefanten trifft. Dadurch, dass die Autorin drei Elefanten herauspickt, die die meiste Zeit nicht zusammen sind, sind Perspektivewechsel möglich, die nicht nur die Spannung erhöhen sondern auch die Möglichkeit bieten, dem Leser einiges mehr deutlich zu machen. Der Roman ist nicht nur eine Charakterstudie dreier Elefanten, die zeigt, dass Elefanten Individuen sind mit ganz eigenen Gefühlen und Gedanken, er lässt den Leser teilhaben am Leben der Elefanten allgemein, das schon für sich viele Gefahren in sich birgt: Dürre, Krankheiten, Raubtiere, er zeigt zudem auf, wie furchtbar der Mensch in dieses Leben eingreift, für die Elefanten oft unbegreiflich und sehr zerstörerisch. Die Autorin hat den Elefanten eine eigene Mystik und Religion gegeben, um das noch zusätzlich zu verdeutlichen. Für manch einen mag letzteres zu viel Fiktion sein, aber die Autorin hat gut recherchiert (im Anhang findet sich eine Auflistung der von ihr benutzten Bücher) und wer sich ein bisschen mit Elefanten beschäftigt hat, hat, wie ich, vielleicht schon das Gefühl, dass es genau so sein könnte. Schön finde ich, dass bei aller Tragik des Themas der Humor nicht zu kurz kommt, immer wieder muss man schmunzeln, sei es über schwierige Familienmitglieder oder über die Art wie manche Spezies sich selbst und/oder ihre Umwelt sehen. Es ist eben nicht nur ein trauriges Leben, das da erzählt wird sondern ein Leben mit Hochs und Tiefs. Und, das sei vorweggenommen, am Ende blitzt ein Stück Hoffnung auf. Gefallen hat mir auch, dass neben einer Karte auch Stammbäume der wichtigsten Elefantenfamilien und ein Wörterbuch Elefantisch-Mensch enthalten ist, vieles wird zusätzlich noch durch Fußnoten erläutert. Ein tolles, wichtiges Buch, das durchaus noch aktuell ist, auch heute noch viele Leser haben sollte und das ich absolut empfehlen kann! Mich hat es zum Weinen, zum Lachen und zum Nachdenken gebracht!

Mehr als eine Geschichte!
von Marion Olßon aus Reutlingen am 12.03.2013

Eine Elefantenfamilie streift durch Ostafrika und nennt die Sümpfe und Savannen ihr Zuhause. Sie kennen jeden Strauch und jeden Baum in dieser Gegend und ihre Leit-Kuh führt sie sicher durch die Jahreszeiten. Als jedoch eine Dürre das Land heimsucht, ist diese Landschaft verdorrt und der übrige gebliebene Rest, der... Eine Elefantenfamilie streift durch Ostafrika und nennt die Sümpfe und Savannen ihr Zuhause. Sie kennen jeden Strauch und jeden Baum in dieser Gegend und ihre Leit-Kuh führt sie sicher durch die Jahreszeiten. Als jedoch eine Dürre das Land heimsucht, ist diese Landschaft verdorrt und der übrige gebliebene Rest, der einst großen Familie, ist gezwungen das angestammte Gebiet zu verlassen. Wilderer, Trockenheit und Nahrungsmangel setzenden Tieren zu und ein erbitterter Kampf um neuen Lebensraum und der Wille um das pure Überleben entbrennt. Nur der „Weiße Knochen“ kann Rettung für die Tiere bringen. Doch gibt es diesen wirklich oder entspringt diese Geschichte nur einer Sage? Ein unglaubliches Buch über eine Elefantenfamilie, das auch aus deren Perspektive geschrieben. Eine Erzählung, so schnörkellos, nüchtern und doch so voller Gefühl und Anmut.