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Der verdrängte Skandal

Menschenhandel in Deutschland

(5)
Martina ist ein aufmüpfiger Teenager. Mit 15 hält sie es zu Hause nicht mehr aus
und zieht zu älteren Freunden. Doch sie ahnt nicht, dass sie in die Fänge brutaler Ausbeuter geraten ist. Sie sperren Martina in eine Wohnung, wo sie von mehreren Männern vergewaltigt wird. Anschließend gibt es kein Zurück mehr: Von jetzt an muss Martina anschaffen gehen. Erst mit 24 schafft sie den Ausstieg – dank der Hilfe von Karo e.V.
Menschenhandel mitten in Deutschland? Eine bittere Realität. Alleine rund 5000
Zwangsprostituierte leben hier, so Schätzungen des Bundeskriminalamtes. Kein Wunder, sind wir dank liberaler Gesetzgebung doch längst „der Puff Europas“ (Manfred Paulus, Kriminalhauptkommissar a.D.)!
„Der verdrängte Skandal“ erzählt die erschütternden Geschichten von Betroffenen.
Eingerahmt werden diese von Hintergrundbeiträgen: über die Rechtslage
der Opfer und die Vorgehensweisen der Täter. Aber auch über Mut machende Initiativen, ins Leben gerufen von Menschen, deren Glaube ein Wegschauen nicht zulässt: die Arbeit von „solwodi“ von Sr. Lea Ackermann oder die Hamburger Initiative „Mission freedom“
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Herausgeber Uwe Heimowski
Kopierschutz kein Kopierschutz i
Seitenzahl 144, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 13.06.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783865069283
Verlag Brendow & Sohn Verlag GmbH
Verkaufsrang 14.351
eBook
11,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen


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Ein Skandal mitten unter uns
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 06.04.2017

Menschenhandel mitten in unserer Gesellschaft mit ihren hochgelobten Werten und Grundsätzen? Das ist ein Thema, von dem man nur wenig mitbekommt. Daher ist dieses Buch umso schockierender, denn es erzählt von Erfahrungen, die einen an genau diesen Werten zweifeln lassen. Menschenhandel ist eine traurige Realität, vor der wir oft... Menschenhandel mitten in unserer Gesellschaft mit ihren hochgelobten Werten und Grundsätzen? Das ist ein Thema, von dem man nur wenig mitbekommt. Daher ist dieses Buch umso schockierender, denn es erzählt von Erfahrungen, die einen an genau diesen Werten zweifeln lassen. Menschenhandel ist eine traurige Realität, vor der wir oft die Augen verschließen. Das wird nach Lektüre des Buches nicht mehr so einfach möglich sein. Da ich von diesem Thema vorher relativ wenig Ahnung hatte, war dieses Buch genau das Richtige. Es erzählt ehrliche Geschichten, die mitten in Deutschland passiert sind und jederzeit wieder passieren können. Da kommen sowohl Organisationen gegen den Menschenhandel zu Wort, als auch die Opfer selbst. Sie berichten von ihren Hintergründen, wie Menschen zu Opfern werden und was ihnen vielleicht helfen kann, aus der Situation wieder zu entkommen. Viele Fakten haben mich ehrlich schockiert, und diese Tatsache ist vielleicht genauso schockierend. Denn es handelt sich um ein Thema, das relativ totgeschwiegen wird und von dem in den Nachrichten sehr wenig zu hören ist. Gerade deshalb ist Aufklärungsarbeit in dem Bereich so wichtig, um vielleicht ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass unsere Gesellschaft nicht für alle Menschen so gut sorgt wie für uns. Ob es sich um die Vorsorge oder die Nachsorge der Betroffenen handelt, überall scheint eine Menge Nachholbedarf zu bestehen. Zwischen all den Berichten, die unter die Haut gehen, sind deshalb auch immer wieder Zahlen und Fakten zu finden. So entsteht eine sehr gute Mischung aus wahrheitsgetreuen Geschichten und den dazugehörigen Hintergrundinformationen. Auch die Aufmachung des Buches ist sehr ansprechend. Es ist nicht zu dick und daher angenehm zu lesen. Entsprechende Bilder veranschaulichen das Bedrückende dieses Themas und die Dringlichkeit, mit der etwas geschehen muss. Natürlich sind es nicht explizit Christen oder religiöse Menschen, die hier handeln müssen. Aber gerade eine Gemeinschaft, die in der Öffentlichkeit für Menschenrechte und solide Werte eintritt, sollte nicht wegsehen. Letztendlich ist es aber jeder Einzelne, der aktiv werden kann und sollte. Dies nicht nur, was den in diesem Buch besonders angesprochenen Bereich der Prostitution betrifft, sondern auch durch einen bewussteren Umgang mit Produkten, die unter Missachtung der Menschenrechte produziert wurden. Fazit: Ein sehr wichtiges Thema wird hier sehr ausführlich und gleichzeitig klar dargestellt. Ich kann euch das Buch nur ans Herz legen, oder zumindest die Beschäftigung mit dem Thema.

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Menschenhandel in Deutschland
von LEXI am 14.02.2017
Bewertet: Taschenbuch

„Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung ist einer der verheerendsten und kriminellsten Taten unserer Zeit. Opfer werden auf intimste und unvorstellbare Weise geschändet, gedemütigt und verletzt, oft mit weitreichenden, lebenslänglichen physischen und psychischen Folgen für die Opfer.“ (Shannon von Scheele, Netzwerk gegen Menschenhandel e.V.) Frank Heinrich und Uwe Heimowski befassen... „Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung ist einer der verheerendsten und kriminellsten Taten unserer Zeit. Opfer werden auf intimste und unvorstellbare Weise geschändet, gedemütigt und verletzt, oft mit weitreichenden, lebenslänglichen physischen und psychischen Folgen für die Opfer.“ (Shannon von Scheele, Netzwerk gegen Menschenhandel e.V.) Frank Heinrich und Uwe Heimowski befassen sich mit einem gravierenden, globalen, europäischen und deutschen Problem: dem Menschenhandel. Die beiden Autoren liefern dazu auch Zahlenmaterial und zeigen auf, dass Deutschland eine Drehscheibe für Menschenhandel ist, sie beziehen sich hierbei auf verschiedene statistische Erhebungen und Recherchen. Im vorliegenden Sachbuch findet man eine Menge Daten zu diesem schockierenden Tatbestand, dazu zahlreiche Schicksalsberichte von Betroffenen, aber auch Arbeitsberichte von Streetworkern und Seelsorgern. Überall in Deutschland findet man Laufhäuser, FKK-Clubs, Bordelle und Sexfabriken. Die Frauen werden von Zuhältern, Bordellbetreibern, Sexkäufern und durch Wuchermieten oder Shuttledienste in ihre Herkunftsländer ausgebeutet. Erschreckend die Tatsache, dass es allein in Deutschland schätzungsweise 200.000 Prostituierte gibt, und 80 Prozent dieser Frauen zum Verkauf ihres Körpers gezwungen werden. Es wird von der raffinierten Art und Weise berichtet, mit der gutgläubige junge Mädchen und Frauen in die Falle tappen, von den anschließenden Misshandlungen, den Drogen, der Erniedrigung und Ablehnung, dem ungeschützten Geschlechtsverkehr, zahllosen schweren körperlichen Übergriffen und letztendlich der Resignation und Ausweglosigkeit der Betroffenen. Die dramatischen Folgen misshandelter und missbrauchter Frauen treten in Gestalt von Panikattacken, schweren Traumata, massiver Angst vor verbaler und körperlicher Gewalt bis hin zu suizidalen Phasen und selbstverletzendem Verhalten auf. Neben der erschreckenden Aufzählung von Fakten und den Berichten betroffener Mädchen und Frauen erzählen die Autoren jedoch auch von Hilfsorganisationen, die sich unermüdlich im Kampf gegen die Zwangsprostitution engagieren, allen voran der Verein „Gemeinsam gegen Menschenhandel“. Unter anderem wird auch die Geschichte von William Wilberforce erzählt, der den Menschenhandel zu seiner Berufung machte und beinahe zwanzig Jahre seines Lebens dafür kämpfte, den Handel mit Sklaven abzuschaffen. Wilberforces Lebenstraum erfüllte sich ganz kurz vor seinem Tod, als im Jahre 1833 die Sklaverei abgeschafft wurde. Geoff Tunnicliffe, der ehemalige Direktor der World Evangelical Alliance, drückt angesichts der Vorstellung des Films „Amazing Grace“ vortrefflich aus, was ein einziger Mensch bewirken kann, als er sagt: „Eine kraftvolle Geschichte, die zeigt, wie ein gläubiger Mensch die kulturelle und soziale Umgebung eines ganzen Landes verändern kann.“ Und auch Frank Heinrich und Uwe Heimowski zeigen auf, was jeder Einzelne tun kann und präsentieren am Ende des Buches sogar eine Checkliste mit wichtigen Anlaufstellen, informativen WebSites, Notrufnummern und Informationen zu einem achtsamen Umgang mit Ressourcen und Konsumgütern, für deren Produktion Überlebende und gefährdete Frauen beschäftigt werden. „Der verdrängte Skandal“ ist eine schockierende Konfrontation mit Fakten, die dazu beiträgt, seine Leser aufzurütteln und auf diese Missstände aufmerksam zu machen. Für mein Empfinden stellt dieses Buch einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen Menschenhandel dar, den man unbedingt gelesen haben sollte.

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Mitten in Deutschland
von mabuerele am 02.01.2017
Bewertet: Taschenbuch

„...Der rasante weltweite Anstieg von Menschenhandel, bei dem schon Kinder als Arbeitssklaven oder Zwangsprostituierte verkauft werden, ist das schlimmste Verbrechen des 21. Jahrhunderts...“ Das Zitat stammt aus dem Vorwort des Buches und fasst kurz und knapp zusammen, worum es geht. Dabei legen die Autoren den Schwerpunkt ihrer Recherchen und Ausführungen... „...Der rasante weltweite Anstieg von Menschenhandel, bei dem schon Kinder als Arbeitssklaven oder Zwangsprostituierte verkauft werden, ist das schlimmste Verbrechen des 21. Jahrhunderts...“ Das Zitat stammt aus dem Vorwort des Buches und fasst kurz und knapp zusammen, worum es geht. Dabei legen die Autoren den Schwerpunkt ihrer Recherchen und Ausführungen nicht irgendwie in die Welt, sondern die untersuchen, wie es in Deutschland damit bestellt ist. In 21 Kapiteln wird Menschenhandel und Zwangsprostitution ausführlich betrachtet. Es geht nicht nur um theoretische Ausführungen. Natürlich werden gesetzliche Grundlagen betrachtet und Missstände angeprangert. Es werden aber auch ganz konkrete Schicksale aufgezeigt. Außerdem kommen die Mitglieder von Hilfsorganisationen zu Wort und berichten von ihrer Arbeit. Nicht zuletzt schauen die Autoren hinter die Fassade des Geschäfts und decken auf, mit welchen Methoden Menschen in die Prostitution geführt werden. Der Schriftstil des Buches ist unterschiedlich. Während die persönliche Erlebnisse berührend sind und unter die Haut gehen, gibt es sachliche und erklärende Teile. Es ist bitter, lesen zu müssen, dass die Opfer fast keine Rechte haben, zumindest wenn sie illegal ins Land geschleust wurden. Die Hilfsorganisationen sind auf Spenden angewiesen. Nur so können sie Frauen auf der Straße zur Seite stehen oder ihnen beim Ausstieg helfen. Gleichzeitig wird deutlich, was die Erlebnisse in der Psyche der betroffenen Frauen anrichten. Kritisch setzen sich die Autoren mit dem Prostitutionsgesetz auseinander und weisen nach, dass dies für die Frauen nichts gebracht hat. Für mich als Leser bleibt unverständlich, dass es keinerlei Möglichkeit gibt, gegen die Käufer der Ware Mensch vorzugehen. Die Nachfrage bestimmt das Angebot. Auch hier gilt das Gesetz des Marktes. Nur muss sich der Nachfragende für keine seine Taten verantworten. Er zahlt – und bestimmt die Regeln. Die Frauen haben keinerlei Mitspracherecht. Die Aufmachung des Buches ist hochwertig. Das zeigt die Papierqualität und die vielen farbigen Fotos. Sie unterstreichen das Gesagte anschaulich. Besonders eindringlich wirken die Doppelseiten mit einem Bild, auf dem nur ein kurzer Text untergebracht ist. Eine Vielzahl von Zahlen, Fakten und Diagrammen dient der Analyse des Geschäfts mit der Ware Mensch. Sehr deutlich weisen die Autoren an einigen Stellen darauf hin, dass sich Menschenhandel und Sklaverei, in welcher Form auch immer, nicht mit dem christlichen Werten vertragen. Jedes dieser Schicksale ist eines zu viel Das letzte Kapitel zeigt auf, was der einzelne gegen Menschenhandel tun kann. Es nennt die Organisationen, die sich um die Opfer kümmern und versuchen, politisch Einfluss zu nehmen. Das Cover mit den von Gitterlinien durchzogenen Herz, hinter denen sich eine Frau befindet, weckt Interesse. Das Sachbuch erhält meine unbedingte Leseempfehlung. Die Autoren machen auf sachliche und exakt recherchierte Art deutlich, was in Deutschland schief läuft!

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