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Der Tote am Gletscher

Ein Fall für Commissario Grauner. Südtirol-Krimi

(27)
Alpenkulisse, italienisches Flair und ein raffinierter Fall – ein Muss für alle Südtirol-Fans
Nachts auf dem Gletscher, da gehört der Mensch nicht hin. Da sind nur die Geister der Toten und der Sturm und der Schnee. Trotzdem entdeckt Skipisten-Toni im Dezember hoch oben ein seltsames Licht – und wenig später die Leiche eines Einsiedlers. Mit einer Pfeilspitze in der Schulter. Fast am selben Ort, an dem viele Jahre zuvor Ötzi, die weltberühmte Steinzeitmumie, gefunden wurde, die mittlerweile im Bozener Museum liegt. Ebenfalls von einer Pfeilspitze durchbohrt. Commissario Grauner, der an manchen Tagen lieber nur 'Viechbauer' wäre, macht sich im tief verschneiten Schnalstal an die Ermittlungen. Unterstützt wird er von Saltapepe, seinem jungen Ispettore aus Neapel, der noch immer nicht versteht, was die Einheimischen an den Bergen finden. Zwischen Dorfintrigen, wortkargen Bewohnern, glühweinseligen Touristen, den kriminellen Machenschaften eines Skiliftunternehmers und kuriosen Ötzi-Spuren entwickelt sich ein hochspannender Fall, der weit in die Vergangenheit führt und die Ermittler vor immer neue Rätsel stellt.
Rezension
"Koppelstätter präsentiert uns die coolste Ermittlerfigur seit Jahren." Bild am Sonntag
Portrait
Lenz Koppelstätter, Jahrgang 1982, lebt nach über zehn Jahren in der deutschen Hauptstadt heute wieder in Südtirol, wo er geboren und aufgewachsen ist. Nach dem Studium der Politik in Bologna und der Sozialwissenschaften in Berlin absolvierte er in München die Deutsche Journalistenschule. Als Autor und Medienentwickler arbeitet er für zahlreiche renommierte Verlage, Magazine und Zeitungen. Die ersten beiden Bände der Krimireihe um Commissario Grauner, 'Die Tote am Gletscher' und 'Die Stille der Lärchen', waren ein großer Erfolg bei Lesern und Presse.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 17.08.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-04728-8
Reihe Commissario Grauner
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 192/126/19 mm
Gewicht 240
Verkaufsrang 9.252
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„Die erfrorene Leiche am Berg“

Philipp Brandstötter, Thalia-Buchhandlung Linz

Die Geschichte von Ötzi, der Gletschermumie, welche im österreichisch-italienischen Grenzgebiet gefunden wurde, kennt heute fast jeder. Erst nach einer Grenzstreitigkeit wurde klar, daß die Mumie aus der Jungsteinzeit, von österreichischen Forschern untersucht werden darf. Der Fund dieser Mumie ist auch die Ausgangssituation für diesen Die Geschichte von Ötzi, der Gletschermumie, welche im österreichisch-italienischen Grenzgebiet gefunden wurde, kennt heute fast jeder. Erst nach einer Grenzstreitigkeit wurde klar, daß die Mumie aus der Jungsteinzeit, von österreichischen Forschern untersucht werden darf. Der Fund dieser Mumie ist auch die Ausgangssituation für diesen Krimi.

Der Pistenraupenfahrer Toni entdeckt während seiner Arbeit eine Leiche. Er will diesen Fund gleich den örtlichen Behörden melden, wird jedoch von einem Unbekannten niedergeschlagen und seines Fahrzeuges beraubt. So kommen erst Stunden später die leitenden Beamten zum vermeindlichen Tatort. Der führende Kommissar, im Roman immer italienisch als Commissario bezeichnet, ist Manfred Grauner. Eigentlich ist Grauner Landwirt und nur nebenberuflich Kommissar. Es gibt in der idyllischen Bergregion Südtirols einfach zu wenig Morde. Kurze Zeit später erkennt der Kommissar, daß die Leiche fast so aussieht wie die bekannte Glteschermumie Ötzi im Museum.

Der Commissario hat eigentlich kaum Lust diesen Fall zu lösen. Die Landwirtschaft kostet ihn schon genügend Zeit und Geduld. Um seine schlechte Laune noch zu erhärten wird ihm aus Zentralitalien ein Hilfskommissar zur Seite gestellt. Grauner und seine ungewollte rechte Hand beginnen nun die Ermittlungen. Sie stoßen dabei auf grantige Bürgermeister kleiner Orte, betrunkene Wirtshausbesucher und ehemalige Schiliftbetreiber.

Die Handlung als solches ist leider ab Mitte der Lektüre sehr vorhersehbar und es gibt eigentlich überhaupt keine Überraschungen. Auch die Idee einen Krimi, dessen Handlung am 21. Dezember beginnt, in der heißesten Zeit des Jahres auf den Markt zu bringen, überzeugt mich nicht so ganz. Der Schauplatz Südtirols und ihrer Gletscher ist allerdings ein neues Gebiet für einen Krimi.

„Lesenswert!“

Doris Oberauer, Thalia-Buchhandlung Grieskirchen

Ein Fall für Commissario Grauner
Dieser Krimi spielt in Südtirol. Eine Leiche wird entdeckt unweit von jener Stelle, wo Jahre zuvor Ötzi die Steinzeitmumie gefunden wurde. Der Commissario Grauner und sein Kollege Saltapepe ermitteln. Dieser Krimi ist sehr spannend und gut konstruiert und auch ein bisserl witzig. Interessante Ermittler
Ein Fall für Commissario Grauner
Dieser Krimi spielt in Südtirol. Eine Leiche wird entdeckt unweit von jener Stelle, wo Jahre zuvor Ötzi die Steinzeitmumie gefunden wurde. Der Commissario Grauner und sein Kollege Saltapepe ermitteln. Dieser Krimi ist sehr spannend und gut konstruiert und auch ein bisserl witzig. Interessante Ermittler und der Autor lüftet das Geheimnis um den Mörder erst auf den letzten paar Seiten. Toll! Hoffentlich kommt bald neuer Lesestoff von diesem Autor!

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
27 Bewertungen
Übersicht
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Der Tote am Gletscher
von einer Kundin/einem Kunden aus Mönchengladbach am 27.05.2016

Der Pistenarbeiter Toni sieht im Sturm ein Licht auf dem Gletscher und fährt hinauf, um ggfs einem hilflos herumirrenden Menschen zu Hilfe zu eilen. Als er sieht, wie eine Leiche abgeladen wird, Gerät er selbst in Gefahr. Kommissar Grauner und sein Assistent Saltapepe fangen an zu ermitteln. Der Autor... Der Pistenarbeiter Toni sieht im Sturm ein Licht auf dem Gletscher und fährt hinauf, um ggfs einem hilflos herumirrenden Menschen zu Hilfe zu eilen. Als er sieht, wie eine Leiche abgeladen wird, Gerät er selbst in Gefahr. Kommissar Grauner und sein Assistent Saltapepe fangen an zu ermitteln. Der Autor nimmt sich viel Zeit, sowohl die Südtiroler Landschaft wie auch die Südtiroler zu schildern, und auch der Kommissar und sein Assistent werden ausführlich geschildert. Stellenweise stockt hier das Lesevergnügen, allerdings führt diese Verlangsamung dazu, das man als Leser meint, sich tatsächlich in der Langsamkeit des geschilderten Bergtales zu befinden. Die Verknüpfung eines fiktiven Kriminalfalles mit dem real existierenden Ötzi ergibt einen guten Krimi, und auch die Lösung ist logisch und erst spät erkennbar. Wohltuend ist, das Grauner und Saltapepe gegensätzliche Ermittlungsansätze haben, jedoch nie gegeneinander arbeiten sondern sich ergänzen, und der kulturelle Hintergrund von beiden als Erklärung für das gegensätzliche Arbeiten immer wieder erläutert wird. Auch das Cover ist ansprechend. Ich hoffe, das der Autor seinen beiden Protaginisten noch weitere Kriminalfälle angedeihen lässt.

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Ein sensationelles Debüt, nicht nur für Krimiliebhaber!
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 25.01.2016

Ich bin begeistert! Das Debüt des Autoren Lenz Koppelstätter bildet zugleich den Auftakt einer Krimireihe um das Südtiroler Urgestein Commissario Grauner und den jungen, italienischen Ispettore Saltapepe. Allein sein Name brachte mich zum Schmunzeln. Die Geschichte in "Der Tote am Gletscher" dreht sich um einen Toten, der am Gletscher aufgefunden wird... Ich bin begeistert! Das Debüt des Autoren Lenz Koppelstätter bildet zugleich den Auftakt einer Krimireihe um das Südtiroler Urgestein Commissario Grauner und den jungen, italienischen Ispettore Saltapepe. Allein sein Name brachte mich zum Schmunzeln. Die Geschichte in "Der Tote am Gletscher" dreht sich um einen Toten, der am Gletscher aufgefunden wird und dessen Mord erstaunlich viel mit der vor Jahren beinahe am selben Ort gefundenen Steinzeitleiche Ötzi gemein hat. Unerwartete, überraschende Wendungen in einer raffinierten Geschichte, bezaubernd gezeichnete Charaktere und Protagonisten zum Liebhaben sorgen für absoluten Lesegenuss! Spaß an diesem Buch werden auf alle Fälle alle Südtirol- und Krimiliebhaber haben und auch die Leser, die wie ich nur ganz selten einen Krimi zur Hand nehmen, werden in den Sog dieses Buches geraten. Südtirol ist landschaftlich und menschlich sensationell dargestellt. Vielleicht kein Buch für den Sommer, spielt die Geschichte doch vor Weihnachten in Schnee und Eis und dennoch hat sie mich an Sommertagen nicht mehr Loslassen können. Bis zu Letzt ist mir unklar gewesen, wer der Mörder des Toten ist. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, so hochspannend war es. Gleichzeitig zum Toten am Gletscher werden Geschehnisse aus der Vergangenheit des Ermittlerduos angedeutet, die sich hoffentlich mit jedem Fall der Beiden ein wenig mehr lösen werden. Ich kann es jedenfalls kaum erwarten und möchte dringend mehr von Commissario Grauner und Ispettore Saltapepe lesen! Sehr süß fand ich auch die "Minigletscher", die innerhalb eines Kapitels einen Szenenwechsel verdeutlichen sollten.

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Ötzi Mord
von einer Kundin/einem Kunden aus Oberursel am 03.09.2015

Nachts am Gletscher da ist man nicht, da hat man nicht zu sein. Vor allem nicht im Winter wenn es stürmt oder schneit. Doch genau das ist es was Skipisten Toni am liebsten hat. Eines Nachts jedoch stolpert er fast über die Leiche des Einsiedlers Sattler. Er wird niedergeschlagen... Nachts am Gletscher da ist man nicht, da hat man nicht zu sein. Vor allem nicht im Winter wenn es stürmt oder schneit. Doch genau das ist es was Skipisten Toni am liebsten hat. Eines Nachts jedoch stolpert er fast über die Leiche des Einsiedlers Sattler. Er wird niedergeschlagen und muß zu Fuß den Berg hinunter rennen. Mit diesem spannenden Prolog beginnt dieser Regional Krimi aus Südtirol. Fast wie Ötzi der vor rund 25 Jahren in dieser Gegend von Wanderern gefunden wurde liegt Sattler mit einem historischen Pfeil im Hals tot am Gletscher. Das ungleiche Ermittler Duo Commissario Grauner, Südtiroler und nebenbei noch Viechbauer und der aus Neapel versetzte Ispettore Claudio Saltapepe beginnen mit den Ermittlungen und tauchen immer tiefer in die Vergangenheit ein bis sie ein eisiges Geheimnis lösen können und mit einem großen Showdown am Weihnachtsabend den Mörder überführen können. Der Schreibstil ist flüssig und lebendig. Der Roman wird abwechselnd aus der Sicht von Gauner und von Saltapepe erzählt. Dabei kommt der Lokalkolorit von Südtirol, diesem Stück Land zwischen Österreich und Italien gut rüber. Saltapepe versteht dieses Alpending nicht, ist er doch mit ganzen Herzen Neapolitaner der sich am liebsten als Mafia Jäger einen Ruf machen will und Grauner der seine Ofenbank liebt und lieber als Viechbauer sein Geld verdienen möchte. Der eine isst um 12 Uhr Mittags bodenständige Hausmannskost, der andere nie vor 13 Uhr italienische Spezialitäten. Der Roman hat zwar ein paar Längen aber durch die teilweise humorigen Szenen und Beschreibungen der Südtiroler Kultur bleibt das Buch durchweg interessant. Ich bin gespannt ob es noch Fortsetzungen mit diesem unterschiedlichen Ermittler Duo geben wird die ich gerne lesen möchte.

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