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Der Sehendmacher

Wie Jesus mein Herz und meinen Weltblick veränderte.

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Wer kennt sie nicht, die "blinden Flecken" im eigenen Leben? Das Buch "Der Sehendmacher" von Steve Volke ist ein Augenöffner. Offen, authentisch und selbstkritisch beschreibt er, wie Jesus ihm Stück für Stück die Augen für seine Herzensanliegen geöffnet hat. Dabei nahm er beeindruckende Menschen aus Haiti, Uganda, Ecuador, Äthiopien und Kenia zur Hilfe. Eine ehrliche Entdeckungsreise, die Herzen verändern kann.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 272 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.10.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783961222094
Verlag Gerth Medien
eBook
11,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Gottes Welt steht auf dem Kopf - unser Leben braucht mehr Tiefenschärfe!
von LEXI am 11.01.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Steve Volke ist Journalist, Medienschaffender, Buchautor und Gründer von „Compassion“ in Deutschland. Wer sich das vorliegende Buch zu Gemüte führt, kommt in den Genuss seiner brennenden Leidenschaft, nicht nur das Evangelium zu verkündigen, sondern im Sinne Jesu durch soziales Handeln auch Taten zu setzen. „Der Sehendmacher“ ist durchdrungen... Steve Volke ist Journalist, Medienschaffender, Buchautor und Gründer von „Compassion“ in Deutschland. Wer sich das vorliegende Buch zu Gemüte führt, kommt in den Genuss seiner brennenden Leidenschaft, nicht nur das Evangelium zu verkündigen, sondern im Sinne Jesu durch soziales Handeln auch Taten zu setzen. „Der Sehendmacher“ ist durchdrungen von dem Wunsch, den Armen zu helfen, Not und Elend in dieser Welt zu lindern. Zu Beginn gewährt der Autor Einblicke in seine Kindheit als Pastorensohn, in der seine Eltern ihm und den Geschwistern „einen authentischen, lebendigen und nachahmenswerten Glauben vorlebten“, wie er es ausdrückt. Derart geprägt vermeint er dennoch, 45 Jahre seines Lebens blind gewesen zu sein. Durch den Buchtitel „Der Sehendmacher“ weist er bereits darauf hin, dass es sich hierbei um den Bericht seiner eigenen Entwicklung handelt – es ist vielmehr eine Autobiografie, denn ein Sachbuch. In teilweise erschütternden Berichten erzählt er von einer Reise nach Haiti, die das auslösende Moment für sein „Sehend-werden“ darstellte. Er schreibt von unvergesslichen Begegnungen mit Menschen, die ihm deutlich vor Augen führten, in welch großem Luxus er selber in Deutschland leben darf. Der Begriff „Armut“ ist ein roter Faden, der das gesamte Buch durchzieht. Steve Volke lässt hierzu Menschen aus den verschiedensten Teilen der Welt zu Wort kommen. Er weist auch auf das selbstlose Handeln von Christen hin, die sich für die Gerechtigkeit engagierten, wie zum Beispiel William Wilberforce im Kampf gegen die Sklaverei oder aber Graf Ludwig von Zinsendorf durch die Gründung der Herrnhuter Brudergemeinde. Im Zentrum findet sich stets die Frage, WAS der Einzelne tun kann, um Not, Elend und Armut in der Welt zu lindern. Die Gemeinden sind für ihn „Gottes Instanz auf Erden, um seine Liebe zu verbreiten“, deren Mitglieder sollten zu „Tätern des Wortes“ werden und dazu beitragen, die Welt besser zu machen. Den Kindern widmet Steve Volke gleich zwei Buchkapitel. Er konfrontiert seine Leser mit tief berührenden Schicksalsberichten, in denen Kinder aus ärmsten Verhältnissen ausgenutzt werden, die Rechtlosigkeit erleben und ihr Dasein unter unmenschlichen Bedingungen fristen. Der Organisation „Compassion“ wird in diesem Buch großes Augenmerk zuteil und man merkt auf jeder Seite dieses Buches die Leidenschaft, mit der Steve Volke lebt, handelt, und sich darüber mitteilt. Er besitzt die Fähigkeit, Menschen durch seine Worte aufzurütteln, ihnen Missstände klar und deutlich vor Augen zu führen, und sie vom Engagement für die Armen dieser Welt zu begeistern. Sein Leitsatz lautet: „Jesus in den Armen sehen“ und es ist ihm ein Anliegen, mit seinem Leben für andere ein Segen zu sein. So stellt er auch die Frage: „WAS SOLL ICH für dich tun, Jesus?“ Der Beantwortung dieser Frage widmet er den letzten Abschnitt seines Buches. Hier geht er darauf ein, was der Einzelne angesichts des Elends in der Welt ausrichten kann. Er fordert seine Leser dazu auf, keine „coolen Christen“, sondern außergewöhnlich und Reformatoren zu sein und einen neuen Blick auf die Welt zu haben. „Wer die Welt verändern will, muss sich selbst immer wieder verändern lassen.“ Wie wahr! Die auf blauem Hintergrund abgebildete Lesetafel auf dem Buchcover ähnelt jener eines Augenarztes, bei der man die riesigen Lettern noch sehr gut entziffern kann, die jedoch nach unten verlaufend in Folge immer kleinere Buchstaben aufweisen. Auf diese Weise wurden Autorenname, Titel und Untertitel dargestellt. Passend zum Thema befindet sich im Zentrum auch eine rosafarbene Brille, eine Symbolik für eine bewusste Wahrnehmung der Not und des Elends nachdem einem die Augen geöffnet wurden. Das Buch ist durchdrungen von zahlreichen Bibelzitaten, die in kursiver Schrift gedruckt wurden. Tief beeindruckt hat mich das Zitat des schottischen Theologen Henry Drummond, der schreibt: „Wenn du auf dein Leben zurückblickst, dann wirst du merken, dass gewisse Augenblicke herausstechen, Augenblicke, in denen du wirklich gelebt hast – und das sind die Momente, in denen du aus dem Geist der Liebe heraus gehandelt hast. Alles andere hat nur kurzfristige Bedeutung. Die Taten der Liebe aber, von denen kein Mensch je erfahren hat oder erfahren wird, sie bleiben bestehen.“ Fazit: „Der Sehendmacher“ ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Augenöffner. Steve Volke kämpft gegen die Passivität der Menschen und deren Versuchung, sich der großen Masse anzuschließen, Dinge einfach geschehen zu lassen, die in der Welt passieren. Er rüttelt auf, führt Missstände vor Augen und hat mit diesem Buch einen erstklassigen Beitrag dazu geleistet, Menschen dazu zu animieren, die Welt durch ihr soziales Wirken ein kleines Stück besser zu machen.

Interessante Schicksale, aber nicht das was ich erwartet hatte
von Samm2411 aus Herten am 09.10.2016
Bewertet: gebundene Ausgabe

„Der Sehendmacher“ von Steve Volke erzählt, wie Jesus die Augen von dem Autor für die armen Menschen dieser Welt geöffnet hat. Steve Volke weiß am Anfang der Geschichte, dass es viel Armut auf der Welt gibt, aber wirklich damit beschäftigt hat er sich nicht, wie wahrscheinlich viele andere Christen auch.... „Der Sehendmacher“ von Steve Volke erzählt, wie Jesus die Augen von dem Autor für die armen Menschen dieser Welt geöffnet hat. Steve Volke weiß am Anfang der Geschichte, dass es viel Armut auf der Welt gibt, aber wirklich damit beschäftigt hat er sich nicht, wie wahrscheinlich viele andere Christen auch. Aber durch mehrere Anstupser von Gott beschäftigt er sich doch mit dem Thema und fliegt nach Haiti und Afrika. Für ihn sind die Reisen natürlich ein totaler Schock und er muss vieles erstmal verarbeiten. Der Autor erzählt viele Anekdoten, da er viele Situationen erlebt wo er wie ein normaler westlicher Mensch denkt jedoch für die Menschen aus Armutsgebieten sind viele dieser Gedanken unvorstellbar. Außerdem erzählt er viele hoffnungsvolle Geschichten aus den Slums. Von Kinder die zu Gott finden, von Menschen die helfen und von Kindern, die es schaffen sich aus der Armutsspirale zu befreien. Ich bin mit der Erwartung an das Buch gegangen, dass der Autor einen konkret dazu ermutigt etwas aktiv zu tun, einem wirklich die Augenöffnet, grade weil er ja auch Leiter einer Wohltätigkeitsorganisation ist. Mich hätte auch sehr die Arbeit von dieser Organisation interessiert, aber letztlich ist das Buch eher eine Biografie und eine Aneinanderreihung von einzelnen Schicksalen. Sicherlich ist das alles sehr traurig, aber mich hat dieses Buch an vielen Stellen einfach nicht erreicht und auch die Aufforderung zum aktiven Tun fehlt mir. Aus diesen Gründen vergebe ich leider nur drei Sterne.

Augenöffner Jesus
von einer Kundin/einem Kunden aus Weyhe am 05.10.2016
Bewertet: gebundene Ausgabe

" Der Sehendmacher" ist ein Buch, das aufwühlen will. Das unruhig machen will. Das einen mit der Nase darauf stoßen möchte, was man lieber nicht sehen will. Steve Volke ist Direktor des deutschen Bereiches von Compassion, ein Kinderhilfswerk, das versucht Kinder aus Armut zu befreien. Er selbst berichtet in den einzelnen... " Der Sehendmacher" ist ein Buch, das aufwühlen will. Das unruhig machen will. Das einen mit der Nase darauf stoßen möchte, was man lieber nicht sehen will. Steve Volke ist Direktor des deutschen Bereiches von Compassion, ein Kinderhilfswerk, das versucht Kinder aus Armut zu befreien. Er selbst berichtet in den einzelnen Kapiteln im Wechsel über seine eigenen Erlebnisse /Erkenntnisse mit Armut, in dem er über Reisen und schlimmste Schicksale berichtet und auch seine Hilflosigkeit, wenn er nicht mal eins der Kinder retten kann, wenn Kinder zur Prostitution genötigt werden, wenn Frauen das sogar als Schutz erleben.... Verkehrte Welt für uns, die wir das so bedrückend erleben, wenn wir das lesen. Nur was kann man tun? Er mischt in vielen Bereichen Bibelzitate, Sinnsprüche und biblische Geschichten, um aufzuzeigen, wie Jesus handelt, als unser Vorbild - als Diener der Menschen. Er regt dazu an, sich selbst auch zu erniedrigen, zu dienen und auch genau hinzuschauen. Was sind die eigenen blinden Flecken? Der Anfang des Buches ist flüssig und gut zu lesen und reizt sehr, durch die verschiedenen Definitionen vom Sehen, über Wahrnehmen, über Sehen ohne Augen... Das hat mir sehr gut gefallen, das konnte ich sehr gut für mich übertragen und habe viel nachgedacht beim Lesen. Auch die weiteren Kapitel haben betroffen gemacht und auch immer wieder demütig werden lassen. Dafür, das wir unser Wasser einfach aufdrehen können, das wir Essen haben, mehr als wir brauchen, das wir eben nicht arm sind! Wir haben Frieden, wir haben ein Schulsystem, Gesundheitssystem.... ... und dann... dann kommt das Ende und bleibt so offen. Das ist so schade, denn ich hatte sehr gehofft, das es wenigstens ein paar Ansätze gibt. Wie z.b. Nachhaltig Einkaufen (immerhin, um Kinderarbeit zu verhindern), Regional einkaufen, etc... aber auch Spenden... aber wohin? Große Organisationen oder vor Ort an die eigene Gemeinde? Oder doch lieber vor Ort helfen, im kleinen... Da hätte ich mich gern an die Hand nehmen lassen und auch ein Stück führen. Ansonsten ein Buch, das wirklich ein Augenöffner sein kann, für die eigenen blinden Flecke, wenn man den Mut hat hinzuschauen und sich vielleicht auch ein Stück verändern lassen möchte!