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Der Ozean am Ende der Straße

Roman. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Phantastik-Preis 2015, Kategorie Bester internationaler Roman and als Book of the Year in den National Book Awards 2013

(54)

Es war nur ein Ententeich, ein Stück weit unterhalb des Bauernhofs. Und er war nicht besonders groß. Lettie Hempstock behauptete, es sei ein Ozean, aber ich wusste, das war Quatsch. Sie behauptete, man könne durch ihn in eine andere Welt gelangen. Und was dann geschah, hätte sich eigentlich niemals ereignen dürfen.

Weise, wundersam und hochpoetisch erzählt Gaiman in seinem neuen Roman von der übergroßen Macht von Freundschaft und Vertrauen in einer Welt, in der nichts ist, wie es auf den ersten Blick scheint.

Portrait
Neil Gaiman hat über 20 Bücher geschrieben und ist mit jedem namhaften Preis ausgezeichnet worden, der in der englischen und amerikanischen Literatur- und Comicszene existiert. Geboren und aufgewachsen ist er in England. Inzwischen lebt er in Cambridge, Massachusetts, und träumt von einer unendlichen Bibliothek.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 238
Altersempfehlung 16 - 99
Erscheinungsdatum 08.10.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8479-0579-0
Verlag Eichborn Verlag
Maße (L/B/H) 206/129/24 mm
Gewicht 350
Originaltitel The Ocean at the end of the lane
Auflage 2. Auflage 2014
Buch (gebundene Ausgabe)
18,50
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„Ein Ententeich so groß wie ein Ozean“

Gregor Schwarzenbrunner, Thalia-Buchhandlung Linz, Zentrale

Aufgrund einer Beerdigung kehrt ein Mann in das Dorf seiner Heimat zurück. Das Haus seiner Kindheit steht schon lange nicht mehr und nachdem er ein wenig in der Gegend herumgefahren ist, blieb er vor einem alten Bauernhof am Ende einer Straße stehen. Plötzlich werden Erinnerungen an seine Kindheit wacht. Erinnerungen an Lettie, die Aufgrund einer Beerdigung kehrt ein Mann in das Dorf seiner Heimat zurück. Das Haus seiner Kindheit steht schon lange nicht mehr und nachdem er ein wenig in der Gegend herumgefahren ist, blieb er vor einem alten Bauernhof am Ende einer Straße stehen. Plötzlich werden Erinnerungen an seine Kindheit wacht. Erinnerungen an Lettie, die mit ihrer Mutter und Großmutter hier gewohnt haben. Er erinnert sich an den Ententeich von dem Lettie behauptete, dass er so groß wie ein Ozean sei.

Beschämenderweise muss ich zugeben, dass mir der Literat Neil Gaiman das erste Mal aufgefallen ist, als er einen Gastauftritt bei den Simpsons hatte und nicht weil ich einen Roman von ihm gelesen habe. Cameos heißen in Amerika diese Gastauftritte von Promis in Film und Fernsehen, und die Stars und Sternchen reisen dazu auch mal liebend gerne nach Springfield. Wahrscheinlich wird die breite deutschsprachige Leserschaft Neil Gaimans Romane nicht wirklich kennen, mir selbst ging es ja genauso. Mit der Empfehlung dieses Romans im Literaturclub, dürfte dieses Dilemma allerdings erledigt sein.

Als echter Vielleser bereiten mir die 08/15 Romane, besonders in letzter Zeit, ein bisschen Schwierigkeiten. Wenn man hundertmal dieselben Charaktere vorgesetzt bekommt und dieselben ähnlich erzählten Geschichten zu lesen bekommt, ermüdet man ein bisschen und wird lesefaul. Das ist der Punkt, wo ich darauf achte keine allzu kritischen Rezensionen zu schreiben, weil es oft nicht an der Qualität des Romans liegt, sondern an meiner eigenen Lese-Flaute. Wenn dann ein Roman aus der Masse nur ein wenig hervorsticht, stürze ich mich wie ein Verdurstender auf ein Glas Wasser und bin schließlich wieder motiviert genug, hundert andere ein wenig durchschnittliche Romane zu lesen und sie schlussendlich auch zu mögen. So ein kleines und feines, motivierendes Schätzchen ist nun „Der Ozean am Ende der Straße“. Klein, weil er sich auf knapp 240 Seiten entfaltet und fein, weil sich dem Leser eine märchenhaft anmutende Welt eröffnet, die sich zu einer emotional erschütternden Reminiszenz an die Kindheit des Hauptcharakters entwickelt.

“Ich erzähle dir jetzt etwas Wichtiges. Erwachsene sehen im Inneren auch nicht wie Erwachsene aus. Äußerlich sind sie groß und gedankenlos, und sie wissen immer, was sie tun. Im Inneren sehen sie allerdings aus wie früher.”

Wie in der Inhaltsangabe oben schon beschrieben, ist das eigentliche Thema des Romans, die Erinnerungen an die Kindheit, besonders die Erinnerungen an Lettie und die Hempstocks, die durch einen Besuch auf den Bauernhof am Ende der Straße im Protagonisten hervorbrechen. Als sich ein Untermieter im Wagen des Vaters selbst umbringt, trifft er das erste Mal auf Lettie. Gaiman gelingt es hier nicht nur authentisch aus der Sicht eines 7jährigen zu schreiben, sondern porträtiert auch eine magische aber nicht greifbare Welt, die dem Kind und dem Leser eine Heidenangst einjagt. Vielleicht liegt es ferner an meiner blühenden Fantasie, dass ich mich in diese kindliche Naivität so gut hineinversetzen konnte und mir die gruseligen Szenen mächtig Gänsehaut verschafft haben. Hier fängt er, jedenfalls meiner Meinung nach, Geschickt das Gefühl der Ohnmacht Kindern gegenüber den of sehr distanzierten Erwachsenen ein und spielt mit den Urängsten von Verlassen werden und der oft sehr einschüchternden Dunkelheit. So wie einem Kind die Erwachsenenwelt oft sehr rätselhaft ist, so rätselhaft bleibt er auch in der Erzählung selbst. Das Außergewöhnlich liegt für mich darin, dass er oft etwas andeutet, aber niemals gänzlich erzählt und so bliebt auch das Ende bewusst offen. „Der Ozean am Ende der Straße“ ist somit ein kurzweiliges Lesevergnügen und war nicht mein letzter Roman, den ich von Neil Gaiman lesen werde.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
54 Bewertungen
Übersicht
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4
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1

Die Vergangenheit voller Geheimnisse und Mystik ~
von Melanie Hilbert aus Villach am 15.11.2014

Es geht um die Kindheitserinnerungen eines Jungen, der nach 40 Jahren wieder an den Ort dieser zurückkehrt. Am kleinen Teich, den seine Freundin Lettie immer den Ozean nannte wurde er von den Erinnerungen wieder zurück in die Vergangenheit geholt. Als kleiner Junge hatte er einiges erlebt. Lettie und ihre... Es geht um die Kindheitserinnerungen eines Jungen, der nach 40 Jahren wieder an den Ort dieser zurückkehrt. Am kleinen Teich, den seine Freundin Lettie immer den Ozean nannte wurde er von den Erinnerungen wieder zurück in die Vergangenheit geholt. Als kleiner Junge hatte er einiges erlebt. Lettie und ihre Familie, die aus ihrer Mutter und ihrer Großmutter bestand, waren nicht die, die sie zu sein schienen. Nachdem sich ein Mann in der Nachbarschaft das Leben in dem Auto der Familie des Jungen nahm, begannen seltsame Träume die Menschen heimzusuchen. Auf den Spuren dieser Ereignisse betrat der Junge auf dem Anwesen der Hempstocks eine komplett neue Welt, die er so nie zuvor gesehen hatte. Meiner Meinung nach eine wirklich wunderbare Geschichte, die mir vom Schreibstil und den Einfällen wirklich gut gefallen hat. Wenn man das Werk ließt sollte man natürlich auch Freund von Fantasy sein, auch wenn man dieses Werk durchaus der Literatur zuordenen kann. Aber auch für Leute, die sich gern einmal an einem Fantasybuch versuchen wollen ist dies definitv ein guter Anfang.

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Der Ozean am Ende der Straße
von Jana S. am 06.11.2015

Der Ozean am Ende der Straße Neil Gaiman Es war nur ein Ententeich, ein Stück weit unterhalb des Bauernhofs. Und er war nicht besonders groß. Lettie Hempstock behauptete, es sei ein Ozean, aber ich wusste, das war Quatsch. Sie behauptete, man könne durch ihn in eine andere Welt gelangen. Und was... Der Ozean am Ende der Straße Neil Gaiman Es war nur ein Ententeich, ein Stück weit unterhalb des Bauernhofs. Und er war nicht besonders groß. Lettie Hempstock behauptete, es sei ein Ozean, aber ich wusste, das war Quatsch. Sie behauptete, man könne durch ihn in eine andere Welt gelangen. Und was dann geschah, hätte sich eigentlich niemals ereignen dürfen ... Weise, wundersam und hochpoetisch erzählt Gaiman in seinem neuen Roman von der übergroßen Macht von Freundschaft und Vertrauen in einer Welt, in der nichts ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Dieses Buch ist das erste, was ich jemals von Neil Gaiman gelesen habe und ich kann jetzt schon versprechen, dass es definitiv nicht das letzte Buch von ihm sein wird. Der Autor schafft es mit einem fließenden Schreibstil und einer noch fließenderen Sprache den Leser in seinen Bann zu ziehen. Für mich war das Buch ein absoluter Pageturner und ich konnte es definitiv nicht mehr aus der Hand legen. Man kann in die Geschichte sehr viel herein interpretieren. Das finde ich wunderbar, denn hier lädt der Autor zum Nachdenken und vor allem zum Mitdenken ein. Er lässt uns viel Raum für unsere eigenen Gedanken, die man bei dieser teils melancholischen Geschichte auch wirklich braucht. Die Charaktere sind sehr liebevoll gestaltet. Der Name des Protagonisten ist und bleibt anonym. Im Buch ist es "der Junge". Was der Autor damit bewirken möchte, werdet ihr im Verlaufe der Geschichte selbst merken. Mir hat das Lesen dieses Buches absolute Freude bereitet. Daher eine ABSOLUTE Kaufempfehlung und 5 von 5 Sternen.

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ein Gaiman eben.....
von einer Kundin/einem Kunden am 18.01.2015

Wenn ein hochdekorierter Fantasy(und Comic)-Autor ein neues Werk herausbringt und es lacht einen dann so ein schmales Büchlein an, ja, dann könnte man das Falsche denken. Denn diese kleine Geschichte IST etwas ganz Besonderes, das den Leser seinen Bann ziehen kann und dann unbedingt in einem Zuge durchgelesen werden will... Wenn ein hochdekorierter Fantasy(und Comic)-Autor ein neues Werk herausbringt und es lacht einen dann so ein schmales Büchlein an, ja, dann könnte man das Falsche denken. Denn diese kleine Geschichte IST etwas ganz Besonderes, das den Leser seinen Bann ziehen kann und dann unbedingt in einem Zuge durchgelesen werden will ! Ursprünglich zu einer Beerdigung in seiner alten Heimat unterwegs, ertappt sich der Ich-Erzähler dabei, nach einem kleinen Schlenker wieder aus dem Städtchen herauszufahren. Der immer schmaler werdenden Strasse folgend, die an einigen alten Farmen vorbeiführt, landet er an ihrem Ende auf dem Gelände der Hempstock-Farm, einem Ort, wo er schon seit Ewigkeiten nicht mehr war bzw. ihn völlig vergessen hatte. Aber die Frauen der Hempstocks sind eigentlich etwas Unvergeßliches,insbesondere Lettie ,die 11jährige ,"große" Freundin aus seinen Kindertagen und ihr Ententeich hinter dem Farmhaus, von ihr "der Ozean" genannt,drängen sich wieder förmlich in sein Bewußtsein.Und auf einmal ist er wieder der 7 Jahre alte, kleine Junge, auf dessen Geburtstagsfeier keine anderen Kinder kommen ,der sich daraufhin traurig erneut in die Welt seiner Lieblingsbücher zurückzieht und der kurz danach aber eine Tapferkeit beweisen muss, deren andere vielleicht nie so bedürfen. Denn die Magie hält Einzug in sein bisher beschütztes Leben und sie ist ihm nicht wohlgesonnen... Er macht einen Fehler und auch Lettie, die schon einiges von ihrer Mutter/Großmutter gelernt hat, ist noch nicht soweit, alles wieder ins Lot zubringen. Aber auch 7jährige , kleine Jungs möchten nicht sterben.... Wie immer findet Gaiman wunderbare Bilder für seine Geschichte , seine poetisch-stimmungsvolle Schilderung einer ganz besonderen Freundschaft ,die auch, als das Ganze eine wirklich gruselige Stimmung annimmt, Bestand hat, ist etwas für Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen. Sie ist nicht vergleichbar z.B.mit seiner "Coraline" oder dem "Sternwanderer", aber sie ist sozusagen "Klebstoff" fürs Gehirn, vergessen wird man sie nicht so schnell wieder.... Schauen Sie halt mal selber rein !!!

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