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Der letzte große Trost

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Stefan Slupetzky, bisher als Krimiautor bekannt und vielfach ausgezeichnet, legt einen berührenden Roman über die Bürde der Geschichte und das Abschiednehmen vor.

Friedenszeit in Österreich – seit zwei Generationen schon – ist für Daniel Kowalski eine Selbstverständlichkeit. Für seine Eltern war es das nicht.
Sein seit langem verstorbener Vater entstammte einer der prominentesten Kriegsverbrecherfamilien der Nazizeit, in der Chemiefabrik des Großvaters wurde Zyklon B hergestellt. Daniels Mutter hingegen ist Jüdin und verlor ihre ganze Familie im Holocaust.
Eines Tages erhält Daniel einen Brief seiner Großtante aus Israel. Sie teilt ihm mit, dass sie ein Haus aus Familienbesitz verkaufen will, in dem er seine Kindheit verbracht hat. Ob er es vorher noch einmal besuchen möchte?
Als Daniel den Keller des Hauses entrümpelt, macht er eine Entdeckung. Er stößt auf ein Tagebuch, dessen Lektüre den Verdacht in ihm weckt, dass sein Vater seinen Tod nur inszeniert hat, um ein zweites Leben zu beginnen. Aber warum? War die Last der Geschichte zu erdrückend für diesen sensiblen Mann?
Daniel beschließt, sich auf die Suche zu machen.

Stefan Slupetzky hat seine eigene Familiengeschichte zum Anlass genommen, diesen ergreifenden Roman über das Reisen und die Suche nach Identität zu schreiben.
Rezension
Stefan Slupetzky, bisher als Krimiautor bekannt, hat mit ‚Der letzte große Trost‘ seine eigene Familienhistorie zur Grundlage dieses fein aufgeschriebenen Romans gemacht. Sie zeigt den Irrsinn des Dritten Reichs und wie sich seine Traumata bis in die Enkelgeneration fortpflanzen.
Portrait
Stefan Slupetzky, 1962 in Wien geboren, schrieb und illustrierte mehr als ein Dutzend Kinder- und Jugendbücher, für die er zahlreiche Preise erhielt. Seit einiger Zeit widmet er sich vorwiegend der Literatur für Erwachsene und verfasst Bühnenstücke, Kurzgeschichten und Romane. Für den ersten Krimi um seinen Antihelden Leopold Wallisch, "Der Fall des Lemming", erhielt Stefan Slupetzky 2005 den Glauser-Preis, für "Lemmings Himmelfahrt" den Burgdorfer Krimipreis. "Lemmings Zorn" wurde 2010 mit dem Leo-Perutz-Preis ausgezeichnet. Im selben Jahr gründete Slupetzky ein Wienerliedtrio, das Trio Lepschi, mit dem er seither als Texter und Sänger durch die Lande tourt. Stefan Slupetzky lebt mit seiner Familie in Wien.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 256 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 11.03.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783644048218
Verlag Rowohlt E-Book
Dateigröße 902 KB
Verkaufsrang 14.511
eBook
9,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„Spannend und gut erzählt“

Barbara Sitter, Thalia-Buchhandlung Wien

Normalerweise sind wir ja von Stefan Slupetzky kriminalere Töne gewöhnt - in diesem Roman beweist er aber, dass psychologisches Feingefühl auch in anderen Genres nützlich sein können. "Der letzte große Trost" ist eine spannende und gut erzählte Familiengeschichte, deren Spuren weit in die Vergangenheit reichen und dort verflochten sind. Normalerweise sind wir ja von Stefan Slupetzky kriminalere Töne gewöhnt - in diesem Roman beweist er aber, dass psychologisches Feingefühl auch in anderen Genres nützlich sein können. "Der letzte große Trost" ist eine spannende und gut erzählte Familiengeschichte, deren Spuren weit in die Vergangenheit reichen und dort verflochten sind.

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