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Fischer Taschenbibliothek / Der Junge im gestreiften Pyjama

Ausgezeichnet mit dem Irish Book Award, Bestes Kinderbuch des Jahres. Nominiert für die Carnegie Medal, den Ottokar's Book Prize und den Premio Paolo Unga

(134)
Der neunjährige Bruno weiß nichts von der Endlösung oder dem Holocaust. Er ist unberührt von den entsetzlichen Grausamkeiten, die sein Land dem europäischen Volk zufügt. Er weiß nur, dass man ihn von seinem gemütlichen Zuhause in Berlin in ein Haus verpflanzt hat, das in einer öden Gegend liegt, in der er nichts unternehmen kann und keiner mit ihm spielt. Bis er Schmuel kennenlernt, einen Jungen, der ein seltsam ähnliches Dasein auf der anderen Seite des angrenzenden Drahtzauns fristet und der, wie alle Menschen dort, einen gestreiften Pyjama trägt. Durch die Freundschaft mit Schmuel werden Bruno, dem unschuldigen Jungen, mit der Zeit die Augen geöffnet. Und während er erforscht, wovon er unwissentlich ein Teil ist, gerät er unvermeidlich in die Fänge des schrecklichen Geschehens.
Portrait

John Boyne wurde 1971 in Dublin, Irland, geboren, wo er auch heute lebt. Er ist der Autor von vierzehn Romanen, darunter >Der Junge im gestreiften Pyjama<, der sich weltweit sechs Millionen Mal verkaufte, zahlreiche internationale Buchpreise gewann und mit großem Erfolg verfilmt wurde. John Boynes Romane wurden in über vierzig Sprachen übersetzt.

Literaturpreise:

>Der Junge mit dem gestreiften Pyjama<:
- Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2008 (Jugendjury)
- Buch des Monats Dezember 2007 der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur e.V., Volkach
- Empfehlungsliste des Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreises 2008
- Ausgezeichnet als Penguin Orange Readers' Group Book of the Year 2009
- Ausgezeichnet mit dem Irish Book Award: Bestes Kinderbuch des Jahres
- Ausgezeichnet mit dem Listener's Choice Book of the Year: Bestes Hörbuch des Jahres (UK)
- Nominiert für die Carnegie Medal (UK)
- Nominiert für den Ottakar's Book Prize (UK)
- Nominiert für den Paolo Ungari Prize (Italien)

>Der Schiffsjunge<:
Die besten 7 Bücher für junge Leser (April 2011)

>Der Junge mit dem Herz aus Holz<:
Nominiert für die Carnegie Medal 2012 (Longlist)
Buch des Monats August 2012 Jubu-Crew Göttingen

>Die unglaublichen Abenteuer des Barnaby Brocket<:
Nominiert für die CILIP Carnegie Medal 2013 (Longlist)
Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2014 (Jugendjury)

>So fern wie nah<
Nominiert für die 2015 DILIP Kate Greenaway Medal
Ausgezeichnet mit dem Gustav-Heinemann-Friedenspreis 2015

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 240
Altersempfehlung 12 - 15
Erscheinungsdatum 01.06.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-51130-3
Reihe Fischer TaschenBibliothek
Verlag S. Fischer Verlag
Maße (L/B/H) 14,6/9,5/2 cm
Gewicht 152 g
Originaltitel The Boy In The Striped Pyjamas
Auflage 6
Übersetzer Brigitte Aus dem Englischen Jakobeit
Verkaufsrang 4.680
Buch (gebundene Ausgabe)
10,30
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
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„Ein Buch das man nicht so schnell vergessen wird!!“

Lisa Haslinger, Thalia-Buchhandlung Liezen

Bruno ist der Sohn eines Soldaten. Als sein Vater dann ein KZ leitet, ziehen sie in eine andere Stadt. Bruno sieht das KZ von seinem Fenster aus und denkt es sei ein Bauernhof. Seine Mutter jedoch verbietet ihm dort hinzugehen. Er erkundet die Gegend doch am Ende des Waldes ist ein riesiger Zaun. Hinter dem Zaun sitzt Schmuel im gestreiften Bruno ist der Sohn eines Soldaten. Als sein Vater dann ein KZ leitet, ziehen sie in eine andere Stadt. Bruno sieht das KZ von seinem Fenster aus und denkt es sei ein Bauernhof. Seine Mutter jedoch verbietet ihm dort hinzugehen. Er erkundet die Gegend doch am Ende des Waldes ist ein riesiger Zaun. Hinter dem Zaun sitzt Schmuel im gestreiften Pyjama, ein jüdischer Junge. Die beiden werden nach und nach Freunde. Schmuel erzählt Bruno was im KZ alles passiert. Jedoch glaubt Bruno, dass das ein Paradies ist. Später erzählt Schmuel über seinen verschwundenen Vater und Bruno will ihn suchen. Er gelangt durch ein loch im Boden auf die andere Seite und macht einen großen Fehler.

Eine gute Freundschaft die ein trauriges Ende nimmt...

„Was hätte man daraus machen können...“

Barbara Sitter, Thalia-Buchhandlung Wien

Leider hat "Der Junge im gestreiften Pyjama" meine Erwartungen weit nicht erfüllt. Gespannt durch die ganzen positiven Rezensionen bin ich an die Lektüre gegangen und habe das platteste, nichtssagenste und wohl am wenigsten einfühlsame (und zwar in jeder Hinsicht) Buch in der Fülle der Holocaust-Bücher gefunden, die am Markt sind.
John
Leider hat "Der Junge im gestreiften Pyjama" meine Erwartungen weit nicht erfüllt. Gespannt durch die ganzen positiven Rezensionen bin ich an die Lektüre gegangen und habe das platteste, nichtssagenste und wohl am wenigsten einfühlsame (und zwar in jeder Hinsicht) Buch in der Fülle der Holocaust-Bücher gefunden, die am Markt sind.
John Boyne - beachten Sie bitte, dass dies meine eigene, persönliche Meinung ist - schafft es weder, sich in die Gedankenwelt eines 9-jährigen Jungen einzufühlen, noch in das Leben eines KZ-Häftlings. Die dargestellten Gefühle (so spärlich sie vorhanden sind) sind bestenfalls oberflächlich und naiv beschrieben und schaffen es nicht, bei mir auch nur einen Hauch Mitgefühl zu wecken. Im Gegenteil, nach der Lektüre dieses Heftes, die mich insgesamt anderthalb Stunden gekostet hatte, legte ich das Buch zur Seite ohne auch nur im Mindesten berührt zu sein oder gar zum Nachdenken angeregt worden zu sein. Bruno und sein Schicksal waren mir schlicht egal und da ich prinzipiell eine emotionale Persönlichkeit bin und dem Gräuel des Nationasozialismus gegenüber keinesfalls abgestumpft, muss es wohl an der phantasielosen und geisitg zurückgebliebenen Schreibweise von John Boyne liegen.
Kleine Beispiele, die mich aufgeregt haben:
-Bruno weiß nichts von Juden, vom Führer, von der nationalsozialistischen Ideologie und vom Krieg.
-Die Sprache lebt von immerkehrenden Wiederholungen, die Brunos Denkweise widerspiegeln sollen, es aber nicht vermögen. Sie nerven nur. Kein Kind denkt so.
-Die unglaubwürdige Darstellung des Lebens im KZ. Kein Häftling, auch kein Kind, hat jeden Tag stundenlang Zeit, um am Zaun zu sitzen, der bei Boyne nicht mal bewacht wird.
-Im Hause des Kommandanten des KZ Auschwitz fällt es mit Sicherheit auf, wenn der Sohn jeden Tag einen zweistündigen Marsch entlang des KZ-Zauns macht. Ach ups, doch nicht.
Mein Fazit: Eine unglaubwürdige, naive, ja schlechte Darstellung der damaligen Verhältnisse, die es nicht wert ist, gelesen zu werden!

„Die Freundschaft im Ort des Todes“

Alessandra Marques Schmied, Thalia-Buchhandlung Klagenfurt

In der unmenschlichen Zeit des Zweiten Weltkrieges wuchs die herzbewegende Freundschaft zwischen Bruno, dessen Vater Offizier der SS war und Schmuel, einem jüdischen Jungen.
Bruno, ein neunjähriger Junge, wohnte mit seiner Familie in Berlin und eines Nachmittags als er nach Hause von der Schule kam, erfuhr er, dass er seine Heimat
In der unmenschlichen Zeit des Zweiten Weltkrieges wuchs die herzbewegende Freundschaft zwischen Bruno, dessen Vater Offizier der SS war und Schmuel, einem jüdischen Jungen.
Bruno, ein neunjähriger Junge, wohnte mit seiner Familie in Berlin und eines Nachmittags als er nach Hause von der Schule kam, erfuhr er, dass er seine Heimat und seine Freunde verlassen musste aufgrund der neuen Arbeit seines Vaters in "Aus- Wisch".
Das neue zu Hause gefiel ihm nicht, aber eines Tages entdeckte Bruno durch ein Fenster Kinder, die auf der andere Seite der Zäune einen gestreiften Pyjama trugen.
Es gab viele Dinge, die Bruno so gern in Berlin machte und hier in "Aus- Wisch" nicht mehr konnte, weil er keine Freunde hatte. Jedoch für sein Lieblingsspiel, das Erforschen, brauchte er keine Freunde. Fest entschlossen ging er gegen den Willen seiner Eltern den verbotenen Zaun entlang und lernte Schmuel kennen. Sie sahen sich regelmäßig und hatten einen großen Wunsch. Sie wollten miteinander spielen. Als Bruno Schmuel erzählte, dass er wieder nach Berlin zurückkehren würde, bat Schmuel ihn um Hilfe, weil er seinen Vater nicht mehr finden konnte. Tatsächlich besorgte Schmuel Bruno einen gestreiften Pyjama und er kroch durch ein Loch im Zaun um ihn zu unterstützen. Klar war, dass diese Handlung alles verändern würde.

Dieses Buch zeigt uns mit den Augen eines Kindes, dass Verzeihen und für einander da sein auch in schwierigen Situationen möglich sind.

„Bestes Kinderbuch des Jahres beim Irish Book Award“

Michaela Klauser, Thalia-Buchhandlung St. Pölten

Die grausame Zeit des Holocausts mit den Augen eines unschuldigen Kindes gesehen.
Aber auch eine bewegende Geschichte über eine gefährliche Freundschaft und die Macht der Hoffnung.
Zu empfehlen für alle ab ca. 13 Jahren
Die grausame Zeit des Holocausts mit den Augen eines unschuldigen Kindes gesehen.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
134 Bewertungen
Übersicht
109
17
6
1
1

War okay nicht überragend
von Kira Fuchs aus Wuppertal am 08.05.2018

Mir wurde dieses Buch empfohlen, da ich viel über diese Zeit und ihre Ereignisse lese! Bei diesem Buch bin ich etwas hin- und hergerissen. Auf der einen Seite lässt es sich ganz gut lesen, aber der Schreibstil hat mich doch etwas gestört. Und das Ende hat mich nicht so... Mir wurde dieses Buch empfohlen, da ich viel über diese Zeit und ihre Ereignisse lese! Bei diesem Buch bin ich etwas hin- und hergerissen. Auf der einen Seite lässt es sich ganz gut lesen, aber der Schreibstil hat mich doch etwas gestört. Und das Ende hat mich nicht so mitgenommen wie erwartet, da es nun doch sehr vorhersehbar war. Vielleicht liegt es aber auch einfach an mir, die sonst nur biografisches aus dieser Zeit liest. Hier Handel es sich ja um einen Roman. Wahrscheinlich hat das immer im Hinterkopf mitgeschwungen.

"Freundschaft mit Hindernissen"
von einer Kundin/einem Kunden am 02.01.2018
Bewertet: Taschenbuch

Der Holocaust wer kennt dieses Thema nicht. In diesem Buch wird der Holocaust aus der Sicht eines Kindes beschrieben welches nicht so recht verstehen kann warum sein Freund hinter einem Zaun lebt und einen gestreiften Schlafanzug mit einer Nummer darauf trägt. Eine wunderbare Freundschaft zwischen einem "Normal" Deutschen und... Der Holocaust wer kennt dieses Thema nicht. In diesem Buch wird der Holocaust aus der Sicht eines Kindes beschrieben welches nicht so recht verstehen kann warum sein Freund hinter einem Zaun lebt und einen gestreiften Schlafanzug mit einer Nummer darauf trägt. Eine wunderbare Freundschaft zwischen einem "Normal" Deutschen und einem "Bösen" Juden entsteht.

Pyjama-Junge
von Wuschel aus Nußloch am 27.11.2017
Bewertet: Taschenbuch

Bereits vom Film war ich gerührt. Er ging mir unter die Haut. Nie war ich mir klar ob ich darüber weinen oder lachen sollte, denn in meinen Augen war es ein gewisses Maß an Ironie. Dann nahm ich das Buch zur Hand. Zuerst war ich überrascht, denn es erinnerte eher... Bereits vom Film war ich gerührt. Er ging mir unter die Haut. Nie war ich mir klar ob ich darüber weinen oder lachen sollte, denn in meinen Augen war es ein gewisses Maß an Ironie. Dann nahm ich das Buch zur Hand. Zuerst war ich überrascht, denn es erinnerte eher an ein Kinderbuch von der Schriftgröße. Bereits nach wenigen Tagen hatte ich es verschlugen. Auch im Buch musste ich oft schmunzeln. Meist mit einem schlechten Gewissen, denn ich wusste um was es in dem Buch geht. Doch auch der Schreibstil erschien recht kindlich. Dennoch... man stelle sich vor die Welt aus der Sicht eines 9 jährigen Jungen zu sehen. Er versteht nicht was in vor sich geht. Natürlich hört er was er erklärt bekommt, doch wie erklärt man einem so kleinen Menschen den Krieg? Oder warum ein Mensch schlechter sein soll als man selbst? Das schöne an der Geschichte ist, dass der Junge trotz der "Lehre", welche man ihm irgendwann anfing zu unterziehen sein Kind sein beibehielt. Zu seinem Freund stand und in der schwersten Stunde für ihn da war, auch wenn es für seine Geschichte vielleicht nciht ganz so einen Verlauf nahm, wie es sich manch einer gewünscht hätte. Eine Geschichte über einen Zaun. Einen Zaun, der uns heute noch gerne im Leben begegnet. Eine Geschichte die durch Mark und Bein geht.


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