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Der Junge im gestreiften Pyjama

(130)
Die Geschichte von »Der Junge im gestreiften Pyjama« ist schwer zu beschreiben. Normalerweise geben wir an dieser Stelle ein paar Hinweise auf den Inhalt, aber bei diesem Buch - so glauben wir - ist es besser, wenn man vorher nicht weiß, worum es geht. Wer zu lesen beginnt, begibt sich auf eine Reise mit einem neunjährigen Jungen namens Bruno. (Und doch ist es kein Buch für Neunjährige.) Früher oder später kommt er mit Bruno an einen Zaun. Zäune wie dieser existieren auf der ganzen Welt.
Portrait
John Boyne wurde 1971 in Dublin, Irland, geboren, wo er auch heute lebt. Er ist der Autor von sechzehn Romanen, darunter ›Der Junge im gestreiften Pyjama‹, der sich weltweit sechs Millionen Mal verkaufte, zahlreiche internationale Buchpreise gewann und mit großem Erfolg verfilmt wurde. John Boynes Romane wurden in über fünfzig Sprachen übersetzt.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Wasserzeichen
Seitenzahl 272, (Printausgabe)
Altersempfehlung ab 12
Erscheinungsdatum 18.10.2010
Sprache Deutsch
EAN 9783104010380
Verlag Fischer E-Books
Verkaufsrang 1.333
eBook
8,99
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„Die Freundschaft im Ort des Todes“

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In der unmenschlichen Zeit des Zweiten Weltkrieges wuchs die herzbewegende Freundschaft zwischen Bruno, dessen Vater Offizier der SS war und Schmuel, einem jüdischen Jungen.
Bruno, ein neunjähriger Junge, wohnte mit seiner Familie in Berlin und eines Nachmittags als er nach Hause von der Schule kam, erfuhr er, dass er seine Heimat
In der unmenschlichen Zeit des Zweiten Weltkrieges wuchs die herzbewegende Freundschaft zwischen Bruno, dessen Vater Offizier der SS war und Schmuel, einem jüdischen Jungen.
Bruno, ein neunjähriger Junge, wohnte mit seiner Familie in Berlin und eines Nachmittags als er nach Hause von der Schule kam, erfuhr er, dass er seine Heimat und seine Freunde verlassen musste aufgrund der neuen Arbeit seines Vaters in "Aus- Wisch".
Das neue zu Hause gefiel ihm nicht, aber eines Tages entdeckte Bruno durch ein Fenster Kinder, die auf der andere Seite der Zäune einen gestreiften Pyjama trugen.
Es gab viele Dinge, die Bruno so gern in Berlin machte und hier in "Aus- Wisch" nicht mehr konnte, weil er keine Freunde hatte. Jedoch für sein Lieblingsspiel, das Erforschen, brauchte er keine Freunde. Fest entschlossen ging er gegen den Willen seiner Eltern den verbotenen Zaun entlang und lernte Schmuel kennen. Sie sahen sich regelmäßig und hatten einen großen Wunsch. Sie wollten miteinander spielen. Als Bruno Schmuel erzählte, dass er wieder nach Berlin zurückkehren würde, bat Schmuel ihn um Hilfe, weil er seinen Vater nicht mehr finden konnte. Tatsächlich besorgte Schmuel Bruno einen gestreiften Pyjama und er kroch durch ein Loch im Zaun um ihn zu unterstützen. Klar war, dass diese Handlung alles verändern würde.

Dieses Buch zeigt uns mit den Augen eines Kindes, dass Verzeihen und für einander da sein auch in schwierigen Situationen möglich sind.

„Was hätte man daraus machen können...“

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Leider hat "Der Junge im gestreiften Pyjama" meine Erwartungen weit nicht erfüllt. Gespannt durch die ganzen positiven Rezensionen bin ich an die Lektüre gegangen und habe das platteste, nichtssagenste und wohl am wenigsten einfühlsame (und zwar in jeder Hinsicht) Buch in der Fülle der Holocaust-Bücher gefunden, die am Markt sind.
John
Leider hat "Der Junge im gestreiften Pyjama" meine Erwartungen weit nicht erfüllt. Gespannt durch die ganzen positiven Rezensionen bin ich an die Lektüre gegangen und habe das platteste, nichtssagenste und wohl am wenigsten einfühlsame (und zwar in jeder Hinsicht) Buch in der Fülle der Holocaust-Bücher gefunden, die am Markt sind.
John Boyne - beachten Sie bitte, dass dies meine eigene, persönliche Meinung ist - schafft es weder, sich in die Gedankenwelt eines 9-jährigen Jungen einzufühlen, noch in das Leben eines KZ-Häftlings. Die dargestellten Gefühle (so spärlich sie vorhanden sind) sind bestenfalls oberflächlich und naiv beschrieben und schaffen es nicht, bei mir auch nur einen Hauch Mitgefühl zu wecken. Im Gegenteil, nach der Lektüre dieses Heftes, die mich insgesamt anderthalb Stunden gekostet hatte, legte ich das Buch zur Seite ohne auch nur im Mindesten berührt zu sein oder gar zum Nachdenken angeregt worden zu sein. Bruno und sein Schicksal waren mir schlicht egal und da ich prinzipiell eine emotionale Persönlichkeit bin und dem Gräuel des Nationasozialismus gegenüber keinesfalls abgestumpft, muss es wohl an der phantasielosen und geisitg zurückgebliebenen Schreibweise von John Boyne liegen.
Kleine Beispiele, die mich aufgeregt haben:
-Bruno weiß nichts von Juden, vom Führer, von der nationalsozialistischen Ideologie und vom Krieg.
-Die Sprache lebt von immerkehrenden Wiederholungen, die Brunos Denkweise widerspiegeln sollen, es aber nicht vermögen. Sie nerven nur. Kein Kind denkt so.
-Die unglaubwürdige Darstellung des Lebens im KZ. Kein Häftling, auch kein Kind, hat jeden Tag stundenlang Zeit, um am Zaun zu sitzen, der bei Boyne nicht mal bewacht wird.
-Im Hause des Kommandanten des KZ Auschwitz fällt es mit Sicherheit auf, wenn der Sohn jeden Tag einen zweistündigen Marsch entlang des KZ-Zauns macht. Ach ups, doch nicht.
Mein Fazit: Eine unglaubwürdige, naive, ja schlechte Darstellung der damaligen Verhältnisse, die es nicht wert ist, gelesen zu werden!

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
130 Bewertungen
Übersicht
106
17
5
1
1

Fesselnd und bedrückend
von einer Kundin/einem Kunden aus Hofheim am 02.10.2013

Die Unbedarftheit des Hauptdarstellers und dessen Sicht auf die Dinge, die im Konzentrationslager geschehen, sind spannend zu lesen. Teilweise amüsiert sich der Leser über die Gedankenwelt des kleinen Jungen. Ein erschreckender Schluss, der sehr nachdenklich macht und die ganze Perversion des Nazi-Regimes deutlich macht. Unbedingt lesenswert!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Unvergesslich!!!
von einer Kundin/einem Kunden am 09.05.2012

John Boyne erzählt in diesem Roman die Geschichte des neunjährigen Jungen Bruno, der mit seiner Familie in Berlin wohnt. Bruno hat viele Freunde und ist glücklich. Eines Tages muß die Familie umziehen, da der Vater befördert wurde und nun Aufseher des KZ " Auswisch" ( so hat es der... John Boyne erzählt in diesem Roman die Geschichte des neunjährigen Jungen Bruno, der mit seiner Familie in Berlin wohnt. Bruno hat viele Freunde und ist glücklich. Eines Tages muß die Familie umziehen, da der Vater befördert wurde und nun Aufseher des KZ " Auswisch" ( so hat es der kleine Bruno zumindest verstanden) werden soll. Bruno ist alles andere als begeistert von diesem Umzug, jedoch fügt er sich seinem Schicksal. Dort angekommen ist es so, wie er es sich vorgestellt hat... langweilig! Doch trotz des Verbotes seiner Eltern nimmt er seine Leidenschaft, das Erforschen, wieder auf und begibt sich auf Entdeckungsreise. Dabei lernt er den jüdischen Jungen Schmuel kennen, der sich auf der anderen Seite des Zaunes befindet und den ganzen Tag einen gestreiften Pyjama tragen darf. Die Freundschaft erreicht ihren Höhepunkt bei der Suche nach Schmuels Vater, der nach einem Marsch nicht wieder ins Lager zurück gekommen ist. Dieses Buch darf in keinem Bücherregal fehlen! Mehr möchte ich nicht dazu sagen, bilden Sie sich bitte eine eigene Meinung dazu...

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Der Junge im gestreiften Pyjama
von einer Kundin/einem Kunden am 13.11.2010

Bruno ist neun Jahre alt und lebt mit seiner Familie im Berlin der vierziger Jahre. Bruno ist glücklich unter seiner Freunden und in der Nähe seiner Großeltern. Doch dann muss die Familie umziehen, da Brunos Vater -ein Militäroffizier- in das Konzentrationslager Auschwitz versetzt wird. Dort gefällt es Bruno gar... Bruno ist neun Jahre alt und lebt mit seiner Familie im Berlin der vierziger Jahre. Bruno ist glücklich unter seiner Freunden und in der Nähe seiner Großeltern. Doch dann muss die Familie umziehen, da Brunos Vater -ein Militäroffizier- in das Konzentrationslager Auschwitz versetzt wird. Dort gefällt es Bruno gar nicht: Es ist langweilig und grau und Kinder gibt es nur hinter einem langen Zaun, dem sich Bruno nicht nähern darf. So unternimmt der einsame Bruno jeden Tag lange Streifzüge, die ihn auch immer wieder in die Nähe von diesen Zaun führen. Eines Tages lernt Bruno Schmuel kennen, einen Jungen, der auf der anderen Seite des Zauns lebt und einen gestreiften Pyjama trägt... Erstaunlich leichtfüßig und voll kindlichen Staunens erzählt John Boyne eine Geschichte mit schwerer Thematik. Herausgekommen ist eine nachdenklich stimmende Erzählung, die nicht nur Kinder in ihren Bann zieht!

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