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Der Junge auf der Holzkiste. Wie Schindlers Liste mein Leben rettete

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Ein ergreifender Zeitzeugenbericht eines Holocaust-Überlebenden und ein Vermächtnis für alle Leser von heute.

Leon Leyson war Nummer 289 auf Schindlers Liste, die über tausend Juden während des Holocaust das Leben rettete. Er war dreizehn, als er als Arbeiter in Oskar Schindlers Emailwarenfabrik anfing, und weil er so klein für sein Alter war, musste er immer auf eine Holzkiste steigen, um die Maschinen bedienen zu können. In einer klaren und einfachen Sprache erzählt Leon Leyson vom grausamen Lageralltag, der ständigen Todesgefahr, aber auch von seinem persönlichen Helden Oskar Schindler.

Rezension
Mit seinen vielen traurigen, doch bereichernden Momenten gehört es ebnso zu den besonderen Büchern wie ›Das Tagebuch der Anne Frank‹
Portrait
Leon Leyson wurde 1929 unter dem Namen Leib Lejzon in Polen geboren und gehörte zu den jüngsten durch Oskar Schindler geretteten Juden. Nach dem 2. Weltkrieg wanderte er mit seiner Familie in die USA aus, wo er später für viele Jahre als Lehrer arbeitete. Leon Leyson starb 2013, kurz nachdem er das Manuskript für dieses Buch fertiggestellt hatte.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 224 (Printausgabe)
Altersempfehlung ab 12
Erscheinungsdatum 22.01.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783733600709
Verlag FISCHER Kinder- und Jugend-E-Books
Übersetzer Mirijam Pressler
eBook
8,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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"Wer auch nur ein einziges Leben rettet, rettet die ganze Welt"
von einer Kundin/einem Kunden am 02.05.2018
Bewertet: Taschenbuch

Leon Leyson, der Autor dieses Buches, war Nummer 289 auf Schindlers. Er beschreibt seine Ängste, seine Eindrücke und die Erlebnisse die er während des Holocausts, alleine und mit seiner Familie zusammen, erlebt hat. Auf der anderen Seite berichtet er von Oskar Schindler, seinem Retter und Idol, er gibt Einblicke... Leon Leyson, der Autor dieses Buches, war Nummer 289 auf Schindlers. Er beschreibt seine Ängste, seine Eindrücke und die Erlebnisse die er während des Holocausts, alleine und mit seiner Familie zusammen, erlebt hat. Auf der anderen Seite berichtet er von Oskar Schindler, seinem Retter und Idol, er gibt Einblicke zu der Persönlichkeit von Oskar Schindler und Hintergründe zu dem gleichnamigen Film "Schindlers Liste". Tiefgründige Einblicke in die Erlebnisse und Empfindungen des damaligen jungen Leon Leyson zeigen auf wie unfair und brutal die Juden zur Zeit des Holocausts behandelt wurden.

Hoffnung, wo es keine Hoffnung mehr gibt
von einer Kundin/einem Kunden am 30.04.2015
Bewertet: Taschenbuch

Leon Leyson beschreibt seine tragische Kindheit in einfachen Worten, die nicht darauf abzielen, dem Leser gezwungen die Tränen in die Augen zu treiben. Er schreibt ehrlich. Natürlich wertet er, doch er lässt dem Leser viel Spielraum für eigene Gedanken. Vor allem zeigen seine Erlebnisse, dass es immer Hoffnung gibt.... Leon Leyson beschreibt seine tragische Kindheit in einfachen Worten, die nicht darauf abzielen, dem Leser gezwungen die Tränen in die Augen zu treiben. Er schreibt ehrlich. Natürlich wertet er, doch er lässt dem Leser viel Spielraum für eigene Gedanken. Vor allem zeigen seine Erlebnisse, dass es immer Hoffnung gibt. Wie sehr sich die Welt auch verdunkeln mag. Dieses Buch empfehle ich allen, die auch schon "Schindlers Liste" als Film gesehen haben und allen, sie sich auf eine wahre Begebenheit einlassen wollen, an deren Wegesrand nicht nur Blumen sprießen.

Wichtiges Zeitdokument
von Michael Lehmann-Pape am 06.02.2015
Bewertet: Taschenbuch

In klarer, einfacher Sprache erzählt Leon Leyson, einer der „Schindler-Juden“ und damals noch ein Kind, von seiner Zeit im Lager, von den Umständen und Zuständen, von der Rettung durch jene berühmte „Schindlers Liste“ und ebenjenen Oskar Schindler, die Leyson erlebt und in weiten Teilen erlitten hat. Und auch wenn... In klarer, einfacher Sprache erzählt Leon Leyson, einer der „Schindler-Juden“ und damals noch ein Kind, von seiner Zeit im Lager, von den Umständen und Zuständen, von der Rettung durch jene berühmte „Schindlers Liste“ und ebenjenen Oskar Schindler, die Leyson erlebt und in weiten Teilen erlitten hat. Und auch wenn es Berichte, Dokumentationen, Filme, wissenschaftliche Arbeiten in Hülle und Fülle zu jener Zeit, zu den Lagern, zum Holocaust gibt, es ist doch immer wieder etwas besonders und besonders lesenswertes, persönliche Erlebnisse „aus erster Hand“ sich vor Augen zu führen. Damit nicht und nie vergessen wird. Unter Würdigung all des Glücks, der glücklichen Fügungen und des Mutes, den es in so manchen Momenten Leyson gekostet hat, nicht unter die Räder der Zerstörung zu geraten. Denn als es soweit war, als er, fast am Ende seiner Kräfte, die Nachricht erhielt, bei Schindlers „Emalia“ arbeiten zu können, gar mit seiner Mutter gemeinsam (sein Vater war schon ein „Schindler-Jude“ zu diesem Zeitpunkt), kam der Schock schnell. Sein Name gestrichen. Ob dieser kühle, kalte Offizier da tatsächlich einen „menschlichen Moment“ hatte? Oder das Auftreten Leysons burschikos wirkte? Er wurde dennoch in das neue Lager neben der Fabrik als Arbeiter überstellt. Und hätte genauso gut einfach kurzer Hand erschossen werden können. Denn das ist die eigentliche Botschaft dieses schmalen Buches. Dass nicht nur ein Göth „einfach so“ Juden erschoss, vom Balkon, im Vorbeigehen, bei Lust und Laune, sondern jederzeit dieser dünne Faden des Lebens hätte reißen können (und, wie Leyson zu berichten weiß, für so viele vor seinen Augen ja auch gerissen ist). „Hätte Göth mich gesehen, hätte er mich bestimmt erschossen oder mich auf noch schlimmere Art getötet“. Flankiert von seinen beiden Doggen, „Ralf und Rolf“. Ausgeliefert sein. Mit seinen klaren Worten aufzeigen, wie schmal die Tünche der Zivilisation doch letztendlich ist, wie animalisch sich bei vielen die brutale Natur nach vorne schob in dieser Zeit. Und ebenso von persönlichem Heldentum erzählen, von Oskar Schindler und der, durch das Buch, dem Leser emotional nahrückenden Gefahr, die dieser (mit anderen) damals auf sich nahm, immer nah am Abgrund balancierend. „Wenn die nächste Zwecke krumm wird, dann erschieße ich Dich“. Und mit geladener Waffe schaute die Wache dann dem Arbeitsvorgang des kleinen Jungen zu. Die Zwecke wurde gerade, zum Glück, denn es bleibt kein Zweifel, dass Leyson einfach so erschossen worden wäre. Aus Spaß, Langeweile, Ärger, Wut, Gründe fanden sich immer. Eine intensive Lebensgeschichte (auch des „restlichen“ Lebens natürlich), in der auch Schindler selbst nicht zu kurz kommt.