>> SSV: Eiskalt reduziert. Jetzt bis zu 70% sparen**

Der Idiot

Roman

(6)
Nach einem Sanatoriumsaufenthalt kehrt der kindlich-naive und an Epilepsie leidende Fürst Myschkin nach Rußland zurück. Sein demütiges und mitleidendes Wesen wirkt anziehend auf seine von Schmerz, Schuld und Bosheit geprägte Umgebung. Immer weiter verstrickt er sich in die Ränkespiele um die schöne Nastasja und seinen Rivalen Rogoschin. Neben Cervantes’ Don Quijote und Dickens’ Mr Pickwick gehört der tragikomische Held aus Dostojewskis drittem Roman als Verkörperung des Sittlich-Schönen zu den großen idealistischen Figuren der Weltliteratur.
… weiterlesen
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 944
Erscheinungsdatum 31.03.2007
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86647-104-7
Verlag Anaconda
Maße (L/B/H) 21,1/13,1/4,8 cm
Gewicht 704 g
Originaltitel Idiot
Übersetzer Hermann Röhl
Verkaufsrang 32.362
Buch (gebundene Ausgabe)
10,30
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
Versandfertig innerhalb 48 Stunden
Kostenlose Lieferung ab 30 Einkaufwert
Versandkostenfrei für Bonuscard-Kunden
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Andere Kunden interessierten sich auch für

  • Der Idiot
    von Fjodor M. Dostojewski
    eBook
    12,99
  • Der Idiot
    von Fjodor M. Dostojewski
    eBook
    0,49

Unsere Buchhändler-Tipps

  • Weiße Nächte
    (5)
    Buch (Taschenbuch)
    3,70
  • Anna Karenina
    (49)
    Buch (Taschenbuch)
    12,90
  • Der Spieler
    Buch (Taschenbuch)
    5,20
  • Doktor Shiwago
    Buch (Taschenbuch)
    11,40

Kundenbewertungen

Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
4
1
1
0
0

von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Klassischer russischer Roman. Mit viel psychologischen Tiefgang.Wer sich für Weltliteratur interessiert kommt an diesem Roman nicht vorbei. Es lohnt sich

" Um die Vollkommenheit zu erreichen, muss man zuerst vieles nicht verstehen "
von Jérôme aus Bad Eilsen am 05.03.2014
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wer ist dieser Fürst Myschkin, der einem von Beginn an sympathisch erscheint, dieser Sonderling, welcher eine kindliche Unschuld verkörpert und des Öfteren mit seiner daraus resultierenden Naivität den Leser durchweg entzückt. Dieser ganz besondere Mensch scheint der Inbegriff des schönen und guten Idealmenschen zu sein, so das es nicht... Wer ist dieser Fürst Myschkin, der einem von Beginn an sympathisch erscheint, dieser Sonderling, welcher eine kindliche Unschuld verkörpert und des Öfteren mit seiner daraus resultierenden Naivität den Leser durchweg entzückt. Dieser ganz besondere Mensch scheint der Inbegriff des schönen und guten Idealmenschen zu sein, so das es nicht so abwegig erscheint eine Parallele zu Jesus zu sehen. Seine Kindheit ist geprägt durch eine Isolation vor der Gesellschaft und ihren Konventionen. Genau diese fehlende Unterweisung in ihre Normen, wird sich in seinen späteren Handlungen hoffnungslos auswirken. Schon zu Beginn seiner Ankunft in Russland wird er Teil eines Prozesses, der durch unerwartete Geschehnisse, einer verborgenen Kausalität zu Folgen scheint, die den Fürsten in eine Welt hineinzieht und ihn nicht mehr loslassen wird. Durch seine unbekümmerte und liebevolle Art wird er schon bald in die soziale Gruppe der Familie Jepantschin involviert. Es ist seine ungeheure Authentizität, welche der eines Kindes gleicht, die sofort durchblicken lässt, dass er nicht versucht einer entfernten Idealgestalt zu gleichen, sondern vielmehr ohne jeglichen Schein seine Natürlichkeit offenbart. Diese sanftmütige Offenherzigkeit lässt ihn anfällig machen für Intrigen, ganz dem Motto folgend " der Ehrliche ist der Dumme ". Im folgenden Romanverlauf wird er zu einer Art Instanz bei der man sein Leid plagt und sich einen Rat einholt. Er ist niemandem abgeneigt, ob es sein Gegenspieler Rogoshin ist, der ihn sogar umbringen wollte oder eine Gruppe, die sich durch nihilistisches Gedankengut auszeichnet. Doch Dostojewski zeichnet noch einen anderen Charakter, der zeigt, dass sich das fehlen einer gesellschaftlichen Erziehung auch in einen komplett konträren Phänotypen umschlagen kann. Zu diesen Personen gehört die große Liebe des Fürsten Nastassja Filippowna, die die Regeln der Gesellschaft auf eine andere Art und Weise kompromittiert. Ihre charakterlichen Grundzüge zeichnen sich durch intrigantes, rebellenhaftes, aber auch wahnsinniges Verhalten aus. Fürst Myschkin entdeckt allerdings noch etwas anderes an dieser Frau. Bei der Betrachtung einer Fotografie Nastassjas sprechen ihn grenzenloser Stolz, aber auch etwas erstaunlich Gutherziges an, was in ihm mitleidige Gefühle für sie hervorruft. Nastassja entwickelt ebenfalls eine Liebe zu ihm, befürchtet jedoch seine göttliche Unschuld zu verderben und gibt sich daraufhin dem machtgierigen Rogoshin hin, den sie aber immer wieder versetzt und zwischenzeitlich zum Fürsten zurückkehrt. Es entsteht eine komplizierte Dreiecksbeziehung die sich tragisch entwickeln wird. Das knapp 1000 Seitige Werk ist durch eine große Vielzahl an Charakteren geprägt, die so unfassbar psychologisch durchleuchtet werden, dass man als Leser einfach nur über die ungeheure Menschenkenntnis Dostojewskis staunen kann. Es scheint als würde der Autor über eine ganz besondere Anlage zur Empathie verfügen, mit der er seine Protagonisten so realistisch darzustellen vermag. Der Roman ist größtenteils durch sehr lange Dialoge geprägt, die gerne mal 150 Seiten lang sein können, dennoch schafft er es aber an manchen Stellen den Leser durch seine Erzählweise so zu fesseln, dass man sich als ein Teil des Dialoges fühlt und sich in das 19. Jahrhundert zurückversetzt fühlt. Geniales Meisterwerk.

Viel Pathos
von einer Kundin/einem Kunden aus Straelen am 17.03.2011
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

...vermittelt Dostojewskij auch in diesem grandiosen Werk. Fürst Myschkin ist Dreh- und Angelpunkt dieses tragischen Romanes, in dem sich Arm und Reich gegenüber stehen. Er kommt von einem Klinikaufenthalt zurück nach Petersburg und stürzt sich sofort in eine zwielichtige, sowie kaum durchsichtige Gesellschaft. Unglückliche Liebe, Industrialisierung und Nihilismus des... ...vermittelt Dostojewskij auch in diesem grandiosen Werk. Fürst Myschkin ist Dreh- und Angelpunkt dieses tragischen Romanes, in dem sich Arm und Reich gegenüber stehen. Er kommt von einem Klinikaufenthalt zurück nach Petersburg und stürzt sich sofort in eine zwielichtige, sowie kaum durchsichtige Gesellschaft. Unglückliche Liebe, Industrialisierung und Nihilismus des 19. Jahrhunderts prägen dieses Buch stark. Protagonisten werden beinahe psychisch analysiert und die Handlungen sind oft von Naivität gezeichnet. Myschkin ist stets bestrebt, alles zum Guten zu wenden. Leider klappt das sehr oft nicht und er kommt immer wieder in missliche Situationen. Anfangs erscheint er als ein armes Mäuschen, was sich später aber zu einem allseits gemochten und teilweise bewunderten jungen Mann entwickelt. Seine Liebe zu den Menschen und seine Gutgläubigkeit lässt ihn aber sehr leicht ausnutzen. Der Fürst ist durch seine Menschlichkeit, Ehrlichkeit, Liebenswürdigkeit und Einfühlungsvermögen so sympathisch, dass man diesen Roman einfach nicht mehr aus der Hand legen kann. Dostejewkij hat auf wunderbare Weise die Stimmung Russlands des 19. Jahrhunderts eingefangen, sodass man sich bereits nach wenigen Seiten mittendrin wähnt. Dieses Werk ist außerordentlich packend und aufregend. Der Schriftsteller versteht es, die Spannung wie den berühmten roten Faden durch die gesamte Geschichte zu ziehen. Alles in allem: ein Meisterwerk!