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Der Himmel über Appleton House

(5)

Ira und Zac müssen schon wieder umziehen – diesmal von einer Pflegefamilie ins Kinderheim. Es wird der erste Ort, an dem sie glücklich sind. Trotzdem: Ira sehnt sich nach dem Unmöglichen, nach einer richtigen Familie. Mit Mutter und Vater und einer eigenen Haustür. Aber die Geschwister sind nicht mehr klein und sie wollen zusammenbleiben. Keine guten Voraussetzungen. Am Ende finden sie dennoch ein Zuhause: in Martha, in Appleton House und in ihrem Garten. Und wenn der Abschied vom Kinderheim, von den Menschen dort, auch schwerfällt: Sie haben endlich ihr kleines Stück von Himmel gefunden. Für immer.

Rezension
"Mal wieder ein wunderschönes Buch aus dem Königskinder Verlag!", NDR, Katharina Mahrenholz, 02.06.2017
Portrait

S.E. Durrant verbrachte ihre Kindheit in Schottland. Sie hat Malerei studiert und die Welt bereist, an einem Markstand in Covent Garden gearbeitet, Kunstunterricht für Kinder gegeben und Bilder in Venedig verkauft. Heute lebt sie in Brighton. "Der Himmel über Appleton House!" ist ihr erstes Buch.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 240
Altersempfehlung 12 - 99
Erscheinungsdatum 24.03.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-551-56030-8
Verlag Carlsen
Maße (L/B/H) 190/141/27 mm
Gewicht 346
Verkaufsrang 36.634
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Skilly House
von einer Kundin/einem Kunden am 10.08.2017

Skilly House mit all seinen Bewohnern und Mitarbeiten ist das, was für die beiden Waisenkinder Ira und Zak das, was dem Begriff Familie am nächsten kommt. Nachdem sie durch verschiedene Pflegefamilien gereicht wurden, leben sie jetzt schon eine ganze Weile in diesem Jugendheim. Sie haben bereits einige Kinder kommen... Skilly House mit all seinen Bewohnern und Mitarbeiten ist das, was für die beiden Waisenkinder Ira und Zak das, was dem Begriff Familie am nächsten kommt. Nachdem sie durch verschiedene Pflegefamilien gereicht wurden, leben sie jetzt schon eine ganze Weile in diesem Jugendheim. Sie haben bereits einige Kinder kommen und gegen gesehen und so nach und nach schwindet bei den beiden die Hoffnung ebenfalls einmal in einer richtigen Familie „anzukommen“. Schließlich sind sie nicht mehr ganz so klein und niedlich (wie die meisten Eltern sich ihr Adoptivkind wünschen) und die Geschwister wollen auch auf jeden Fall zusammen bleiben. Da winkt den beiden doch noch eine Chance auf ein richtiges Zuhause. Sie werden eingeladen, ihre Ferien auf dem Lande zu verbringen, in Appleton House... „Der Himmel über Appleton House“ ist ein sehr berührendes Buch. Es kommt ganz ruhig daher und packt einen schließlich mit der Leichtigkeit eines strahlend schönen Spätsommertages. Ähnlich wie Ira in Appleton House fühlt man sich als Leser geborgen. Man spürt die Abenteuerlust, für die Ira sich eigentlich zu alt wähnte, die zappelige Ungeduld mit der Zak durch die Seiten flitzt und hat genauso wie die Geschwister Angst, dass dieser Traum (dieses Buch) viel zu schnell enden könnte. Wunderbare Sommerlektüre. Zum Lachen. Zum Weinen. Zum Träumen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Einfühlsam, ruhig & ausdrucksstark ...
von Sharon Baker von sharonbakerliest aus Mönchengladbach am 27.05.2017

Ira und Zac sind Geschwister und Waisenkinder. Die beiden zu vermitteln, ist ziemlich schwer, da sie zusammenbleiben wollen und nicht mehr so klein sind. So werden sie von einer Pflegefamilie zur Nächsten weitergereicht, bis sie am Ende in einem Kinderheim landen. Skilly House, kommt einem Richtigen zu Hause schon... Ira und Zac sind Geschwister und Waisenkinder. Die beiden zu vermitteln, ist ziemlich schwer, da sie zusammenbleiben wollen und nicht mehr so klein sind. So werden sie von einer Pflegefamilie zur Nächsten weitergereicht, bis sie am Ende in einem Kinderheim landen. Skilly House, kommt einem Richtigen zu Hause schon recht nah, aber es ist trotzdem nicht dasselbe. Sie sehen, wie Kinder kommen und gehen und bleiben selbst zurück. Je älter sie werden, umso mehr schwindet die Hoffnung, aber dann dürfen sie eine Woche in den Urlaub fahren, zu Martha nach Appleton House. Wird sich hier ihr Schicksal wenden? Werden die Geschwister ein zu Hause finden? Und wird der Himmel für sie aufbrechen, damit noch mehr Träume in ihr Leben fallen? Eine Geschichte über zwei Waisenkinder, für mich eine total neue Erfahrung, denn ich hatte eine Familie und bin wohl behütet aufgewachsen, umso gespannter war ich auf diese Erfahrungen. Wie ist es keine wirklichen Vorbilder zu haben, sich selbst im Leben einzufinden und ohne Geborgenheit und Liebe der Eltern aufzuwachsen? Ira ist die Ältere, der beiden Geschwister und erzählt uns ihre Geschichte, wie eine Art Tagebuchauszug. Über ihre Eltern wissen sie nichts, immer wenn sie sich an eine Pflegefamilie gewöhnt haben und Zuversicht gefasst haben, mussten sie wieder weg. Vor dem Kinderheim hatte sie am meisten Angst und wurden überrascht, dort ist es nicht so schlimm, wie erwartet. Es sind nicht so viele Kinder da und ihre Betreuer geben sich reichlich mühe, für jeden da zu sein und zu geben, was sie brauchen. Für Ira und Zac wird Skilly House ein zu Hause. Aber trotzdem fühlen sie sich verloren, je mehr Kinder sie kommen und gehen sehen, nimmt ihre Verzweiflung ein eigenes zu Hause zu finden immer mehr zu. Je älter sie werden, umso mehr begraben sie ihre Hoffnungen und Träume. Dabei muss Ira am meisten einstecken, da sie die große Schwester ist, macht sie sich immer Sorgen um Zac. Versucht für ihren überbrodelnden Bruder da zu sein und alle Missverständnisse aus dem Weg zu räumen. So bleibt sie allerdings auf der Strecke und trotzdem entwickelt sie sich im Laufe der Geschichte. Am Anfang wirkte sie noch recht abgeklärt und hoffnungslos, ihr scheint von Anfang klar zu sein, in welcher Situation sie sich befinden und entschied für sich, still ihr Schicksal zu ertragen. Aber je mehr sie sich wohlfühlte und Zuspruch von ihren Betreuern bekam, erwacht auch die Sehnsucht nach einem richtigen zu Hause. Und obwohl Ira eher zurückhaltend und still ist, wurde sie auch ein Halt für die anderen Kinder und verschenkt ihr Herz, trotz Angst, ihre Freunde nie wieder zusehen. Was mich überrascht hatte, ist, dass die Geschichte in den achtziger Jahren spielt, irgendwie hatte ich Geschichten über Kinderheime, die schockierenden Tatsachen aus einem anderen Jahrhundert berichten, im Kopf. Hier allerdings ist es überhaupt nicht der Fall und das Erstaunlichste dabei, war für mich, die Vorstellung, dass ich zur fast gleichen Zeit geboren wurde wie diese beiden. Ab und zu war es für mich wirklich schwer, mich im richtigen Zeitraffer wieder zu finden, aber das ist wohl eher nebensächlich. Wirklich großartig gelungen war die Art des erzählen‘s. Ira‘s ruhige Art zu beobachten und dann in Worte zu kleiden, ergab eine reale Sicht auf die Dinge und Begebenheiten. Man konnte trotz, oder gerade durch ihren nüchterne Sicht der Dinge, besonders mitfühlen. Ihre Gedankenwelt wurde so gut umgesetzt, dass man sich sehr in sie hineinversetzen konnte und diese Gefühle und Sorgen wurden perfekt auf den Leser übertragen, sodass man sich einfach gut in die Situation einer Waise hineinversetzen konnte. Erst spürten wir ihre Verzweiflung, dann ihre Sehnsucht und am Ende sogar Hoffnung. Je mehr man las, umso unruhiger wurde man, trotz der Ruhe von Ira, entwickelte sich gerade deshalb, solch ein Wunsch, dass die beiden doch noch einen Ort für sich finden würden. Eine unglaubliche Geschichte über zwei Waisenkinder, sehr ruhig, aber mit einem geballten emotionalen und tiefgründigen Thema, das durch ein ausdrucksstarken Erzählen überzeugt und den Wunsch nach mehr Glück im Leben weckt.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Ein absolut emotionales und bildgewaltiges Lesehighlight!
von einer Kundin/einem Kunden aus Thum am 01.05.2017

Inhalt: Als Waisenkinder haben Ira und Zac schon einiges Seiten des Lebens kennen gelernt. Zwischen Glück, Hoffnung und Verlust besteht nur ein kleiner Grad dessen überschreiten zu großen Folgen führen kann. So führt sie dieses Mal ihr Weg von einer Pflegefamilie ins Kinderheim nach Skilly. Doch es warten nicht nur... Inhalt: Als Waisenkinder haben Ira und Zac schon einiges Seiten des Lebens kennen gelernt. Zwischen Glück, Hoffnung und Verlust besteht nur ein kleiner Grad dessen überschreiten zu großen Folgen führen kann. So führt sie dieses Mal ihr Weg von einer Pflegefamilie ins Kinderheim nach Skilly. Doch es warten nicht nur die Schattenseiten des Lebens auf die Geschwister, denn ein Ferienaufenthalt öffnetet ihnen einige Türen und sie kommen ihrem innigsten Traum - Endlich ein zu Hause für immer zu finden - immer Näher. Martha gibt ihnen eine Chance um gemeinsam in Appleton House glücklich zu werden. Der Weg ist steinig und auch wenn Abschied nehmen ein wichtiger Bestandteil in ihrem Leben geworden ist, so fällt es Ira und Zac wiedererwartend schwer von ihren Freunden und auch kleinen Familie im Kinderheim Lebewohl zu sagen, aber am Ende der Reise wartet endlich ihr kleines Stück Himmel in Appleton House! Meine Meinung: Der Ausgang der Handlung war eigentlich nach dem Lesen des Klapptext klar - Es wird ein Happy End für Miracle ( Ira ) und Zac geben, doch der Weg bis dahin ist interessant, ergreifend, überraschend und auch irgendwie sehr traurig gestaltet. Ich muss gestehen, dass ich mit etwas anderem gerechnet habe, als mich am Ende erwartete, aber genau dieser Punkt machte dieses Büchlein zu einem bewegenden Highlight! Miracle kurz Ira genannt, hat in ihrem Leben eine Aufgabe gefunden, denn sie hat gegenüber ihrem jüngeren Bruder Zac schon sowas wie eine Mutterrolle eingenommen, auch wenn sie sehr reif wirkt, so merkt man, dass sie tief im Inneren immer noch Kind geblieben ist. Diese beiden Eigenschaften machten sie so menschlich und zeigten mir als Leserin, mit welchen Dingen ein junger Mensch zu kämpfen hat, wenn er solch einer Situation ausgesetzt ist. Ich liebte das kleine Mädchen und hätte sie & Zac am liebsten gleich selbst adoptiert. Zac geht im Gegensatz zu seiner Schwester ganz anders mit der Situation um. Er baut sich seine Brücken um sich über die Traurigkeit hinweg zu trösten. Ist weitaus emotionaler als Ira, hat eine in sich gekehrte Art und wenn er einmal aus seinem Schneckenhaus herauskommt so ist er ein absoluter Tollpatsch - Zum Leidwesen seiner Schwester. Ich hätte ihn durchweg knuddeln können! Die Handlung wird aus der Sicht von Ira erzählt, was sie als Person dem Leser sehr nahe bringt, denn so durchlebt man auf sehr schöne, aber auch traurige Weise die Emotionen, Hoffnungen und Ängste der Beiden sehr intensiv. Was bei solch einer Handlung so wichtig ist, denn erst so wird sie glaubhaft und realistisch. Der Schreibstil von S.E. Durrant ist emotional, bildgewaltig und fesselnd. Appleton House ist ein Ort an dem man sich heimisch fühlt. Er ist so bildgewaltig, lebendig und träumerisch beschrieben, dass ich selbst mich nach einem solchen Zufluchtsort sehnte und in meinen Gedanken bzw. auch Träumen dort Zeit verbrachte! Das Cover spiegelt soviel Details aus der Handlung wieder und dennoch wirkt es sehr dezent und ansprechend. Wirklich toll - Voller Hoffnungen & Träume! Fazit: Auch wenn ich wusste welches Ende auf mich wartet, so war dieses Buch ein unvergessliches Erlebnis durch das Leben zweier Pflegekinder, die mich mit ihrem Glauben an das Gute, ihren Ängsten und Hoffnungen, aber auch ihrem Kampfgeist total überraschten und ansteckten. Ein absolut emotionales und bildgewaltiges Lesehighlight!

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