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Der Henker von Wien

Ein Roman aus dem alten Wien

Inspector Nechyba

(8)
Winter 1916. Vor den Lebensmittelgeschäften stehen täglich Menschenschlangen. Die Versorgungslage mit Lebensmitteln ist katastrophal. Ein Schleichhändler beginnt Konkurrenten und unwillige Lieferanten auszuschalten, indem er sie aufhängt. Als im k. u. k. Kriegsministerium ein hoher Beamter erhängt aufgefunden wird, werden Oberinspector Nechyba und ein hoher Militärgendarm mit den Ermittlungen betraut. Bei der Suche nach dem »Henker von Wien« geht es Nechyba diesmal selbst fast an den Kragen.
Portrait
Gerhard Loibelsberger wurde 1957 in Wien geboren. 2009 startete er mit den »Naschmarkt-Morden« eine Serie von historischen Kriminalromanen rund um den schwergewichtigen Inspector Joseph Maria Nechyba. 2010 wurde er für den Leo-Perutz-Preis der Stadt Wien nominiert. 2014 erhielt er für den vierten Band der Nechyba-Romane »Todeswalzer« den silbernen HOMER Literaturpreis. Das Hörbuch zu »Todeswalzer« wurde von WDR5 zum »Hörbuch der Woche« gekürt. Bei der 2014 erschienenen Anthologie »Wiener Seele« fungiert Gerhard Loibelsberger als Herausgeber. Live kann man ihn bei einer seiner zahlreichen Lesungen sowie bei Auftritten mit dem Jazz- & Improvisationsprojekt »Club Dada« und seiner Undergroundband »Der dritte Mann« erleben.
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Beschreibung

Produktdetails


Format PDF i
Kopierschutz Ja
Erscheinungsdatum 05.08.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783839247273
Verlag Gmeiner Verlag
Verkaufsrang 10.114
eBook
10,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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„Mord und Schwarzhandel im zerfallenden Kaiserreich“

Ursula Kutzer, Thalia-Buchhandlung Wien

Wien 1916. Im dritten Kriegsjahr werden auch die Lebensmittel langsam knapp, die Schlangen vor den Geschäften immer länger, gewisse Produkte für den Großteil der Bevölkerung zum reinsten Luxus. Aber längst nicht für alle. Wer es sich leisten oder richten kann, lebt und isst trotzdem ganz gut. Groß angelegte Schiebereien und Schwarzhandel stehen auf der Tagesordnung. Gleichzeitig werden Beteiligte, Fleischhauer, kleine Ganoven.. mit großer Grausamkeit ermordet. Wer steckt dahinter? Diese Frage ruft wieder einmal den eigenwilligen Ermittler Nechyba auf den Plan, der ewig hungrig seine Ermittlungen aufnimmt . Am Ende gerät er selbst ins Visier des Mörders. Interessant fand ich auch, dass der Polizist sehr wohl die moralische Verwerflichkeit des florierenden Schwarzhandels erkennt, letztlich aber doch auch Nutznießer desselben ist. Frei nach dem Motto, die Jacke ist einem näher als die Hose. Bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung. Wien 1916. Im dritten Kriegsjahr werden auch die Lebensmittel langsam knapp, die Schlangen vor den Geschäften immer länger, gewisse Produkte für den Großteil der Bevölkerung zum reinsten Luxus. Aber längst nicht für alle. Wer es sich leisten oder richten kann, lebt und isst trotzdem ganz gut. Groß angelegte Schiebereien und Schwarzhandel stehen auf der Tagesordnung. Gleichzeitig werden Beteiligte, Fleischhauer, kleine Ganoven.. mit großer Grausamkeit ermordet. Wer steckt dahinter? Diese Frage ruft wieder einmal den eigenwilligen Ermittler Nechyba auf den Plan, der ewig hungrig seine Ermittlungen aufnimmt . Am Ende gerät er selbst ins Visier des Mörders. Interessant fand ich auch, dass der Polizist sehr wohl die moralische Verwerflichkeit des florierenden Schwarzhandels erkennt, letztlich aber doch auch Nutznießer desselben ist. Frei nach dem Motto, die Jacke ist einem näher als die Hose. Bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
8 Bewertungen
Übersicht
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Ein weiterer gelungener Nechyba-Krimi
von einer Kundin/einem Kunden aus Aistersheim am 07.03.2018

Wer schon die anderen Bücher von Loibelsberger gelesen hat, wird auch dieses lieben. Die Wiener Manieren, könnte man meinen, scheinen sich teilweise bis heute gehalten zu haben, liebevoll eingeworfene altwienerische Wörter, Nechyba - ein bisschen grob und doch einer von den Guten - und nicht zu vergessen, die wunderbaren Beschreibungen... Wer schon die anderen Bücher von Loibelsberger gelesen hat, wird auch dieses lieben. Die Wiener Manieren, könnte man meinen, scheinen sich teilweise bis heute gehalten zu haben, liebevoll eingeworfene altwienerische Wörter, Nechyba - ein bisschen grob und doch einer von den Guten - und nicht zu vergessen, die wunderbaren Beschreibungen des Wiener Essens. Da die Lebensmittelknappheit während des Krieges ein großes Problem war, so bietet es sich natürlich auch an, den Schwarzmarkt, auf dem mit Lebensmitteln gehandelt wurde, zum Hauptthema dieses Krimis zu machen. Lesenswert; und ich genieße immer wieder die Vorstellung von Wien zur damaligen Zeit, noch so anders, und doch schon gleich wie heute. Viel Freude beim Lesen!

ungeeignet für meinen ebook-reader.....
von einer Kundin/einem Kunden aus Oberwölbling am 08.09.2016

Leider gibt es dieses Buch nur als pdf, also lässt sich auch die SChriftgröße nicht ändern oder anpassen. Ansonsten hat es mir gut gefallen, die Handlung ist spannend geführt und auch die Zustände im Wien im 1. WK gut recherchiert; sehr nett sind die wienerischen Dialektausdrücke, einige habe ich... Leider gibt es dieses Buch nur als pdf, also lässt sich auch die SChriftgröße nicht ändern oder anpassen. Ansonsten hat es mir gut gefallen, die Handlung ist spannend geführt und auch die Zustände im Wien im 1. WK gut recherchiert; sehr nett sind die wienerischen Dialektausdrücke, einige habe ich auch nicht gekannt.

Der Henker von Wien
von dorli am 11.11.2015
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wien im Winter 1916. Der anhaltende Krieg hat enorme Auswirkungen auf das zivile Leben. Die miserable Versorgung mit Lebensmitteln lässt die Bevölkerung hungern und ist Antriebsfeder für Schleichhandel und Wuchergeschäfte. Das bekommt auch Oberinspector Joseph Nechyba zu spüren. Für den Genussmenschen und Nimmersatt sind die kargen Zeiten ein mächtiges... Wien im Winter 1916. Der anhaltende Krieg hat enorme Auswirkungen auf das zivile Leben. Die miserable Versorgung mit Lebensmitteln lässt die Bevölkerung hungern und ist Antriebsfeder für Schleichhandel und Wuchergeschäfte. Das bekommt auch Oberinspector Joseph Nechyba zu spüren. Für den Genussmenschen und Nimmersatt sind die kargen Zeiten ein mächtiges Problem. Nicht sein einziges, wie sich bald zeigen soll – ein Schleichhändler, der sich „die Quelle“ nennt, zieht eine blutige Spur durch die Stadt und murkst jeden gnadenlos ab, der seinen Schwarzmarktgeschäften im Weg steht… In seinem historischen Kriminalroman „Der Henker von Wien“ nimmt Gerhard Loibelsberger den Leser mit auf eine Zeitreise mitten hinein in das dritte Kriegsjahr des Ersten Weltkriegs. Der Autor hat die historischen Ereignisse in Wien von Oktober 1916 bis Januar 1917 mit einem spannenden Kriminalfall verknüpft und ein sehr vielschichtiges und vor allen Dingen glaubwürdiges Bild der damaligen Zeit gezeichnet – einer schweren Zeit, in der Hunger, Entbehrungen, Verzweiflung an der Tagesordnung waren. Dass da so mancher alle moralischen Bedenken über Bord wirft, zeigt das Verhalten der 14-jährigen Marie. Das Mädchen lässt sich auf einen viel älteren Mann ein. Sie genießt den Luxus, den er ihr bietet, ist naiv genug, um zu glauben, dass er sie liebt und hat daher auch lange Zeit keine Gewissensbisse und Schuldgefühle, ihn bei seinen dubiosen Geschäften zu unterstützen. Man möchte über ihre Handlungsweise den Kopf schütteln und doch ist absolut nachvollziehbar, warum Marie sich verführen lässt. Gerhard Loibelsberger schickt mit Josef Nechyba einen sehr liebenswürdigen Ermittler ins Rennen. Nechyba weiß es sich gemütlich zu machen, während andere sich um die Erledigung der anstehenden Aufgaben kümmern. Eigentlich eine unsympathische Eigenart, sich auf Kosten anderer auszuruhen, aber bei dem Oberinspector wirkt das irgendwie charmant. Nechybas größte Sorge gilt meist der nächsten Mahlzeit, so dass die Auflösung des Kriminalfalls eher langsam vorangeht. Dramatisch wird es, als Nechyba selbst in die Fänge des Henkers gerät. Das damalige Wien wird durch detailreiche Beschreibungen ganz wunderbar in Szene gesetzt. Die Dialoge sind in Mundart geschrieben und verleihen der Geschichte damit eine Extraportion Lokalkolorit. Besonders gut hat mir gefallen, dass die Wiener Ausdrücke nicht nur in einem umfangreichen Glossar am Ende des Buches aufgelistet werden, sondern die Erläuterungen/Übersetzungen zum Teil auch als Fußnote auf der entsprechenden Seite zu finden sind. „Der Henker von Wien“ lässt sich angenehm zügig lesen und hat mir nicht nur spannende Lesestunde beschert, sondern mir auch sehr interessante Einblicke in den Schleichhandel während des Ersten Weltkriegs ermöglicht - Historie, spannend verpackt und durchweg kurzweilig erzählt.