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Der Fürst

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Niccolò Machiavelli: Der Fürst Entstanden 1513 unter dem Titel »De Principatibus«. Erstdruck unter dem Titel »Il Principe«, Rom 1532; erste deutsche Übersetzung unter dem Titel »Lebens- und Regierungs-Maximen eines Fürsten«, Köln 1714. Der Text folgt der Übersetzung durch Johann Gottlob Regis von 1842. Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie des Autors.
Herausgegeben von Karl-Maria Guth.
Berlin 2016. Textgrundlage ist die Ausgabe:
Nicolò Machiavelli: Der Fürst. Übersetzt von Gottlob Regis, Stuttgart und Tübingen: Cotta, 1842. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Charles Le Brun, Einzug Ludwigs XIV (Ausschnitt), 1670. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 80
Erscheinungsdatum 02.04.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8430-1487-8
Verlag Hofenberg
Maße (L/B/H) 22,8/16,1/1,5 cm
Gewicht 260 g
Übersetzer Johann Gottlob Regis
Buch (gebundene Ausgabe)
18,99
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Erschreckend - analytisch aber sehr interessant
von einer Kundin/einem Kunden am 26.01.2016
Bewertet: Einband: Kunststoff-Einband

Wenn wir ein Fürst wären, wie sollten wir am besten Handeln? Sollten wir ehrlich, freundlich und gutmütig sein und unsere Versprechen einlösen? Niccolò Machiavelli (1469 - 1527) fand, dass dies keine gute Idee sei, auch wenn sie vielleicht ehrlich und gut in diesem Sinne erscheinen mag. Ihm zufolge sei es... Wenn wir ein Fürst wären, wie sollten wir am besten Handeln? Sollten wir ehrlich, freundlich und gutmütig sein und unsere Versprechen einlösen? Niccolò Machiavelli (1469 - 1527) fand, dass dies keine gute Idee sei, auch wenn sie vielleicht ehrlich und gut in diesem Sinne erscheinen mag. Ihm zufolge sei es manchmal besser, Lügen aufzutischen, Versprechen zu brechen, ja sogar Feinde zu umzubringen. Ein Fürst brauche sich keine Gedanken zu machen, ob er sein Wort hält oder nicht. Machiavelli meinte, ein Herrscher, der Erfolg haben wolle, müsse ›lernen, nicht gut zu sein‹. Am wichtigsten sei es, an der Macht zu bleiben, und dafür sei fast jedes Mittel recht. Einige sagen, die Thesen - oder ›Anleitungen‹ - Machiavelli’s seien ein Lehrbuch für Verbrechen und Unterdrückung. Andere sagen, dass es einfach nur die bestehenden herrschenden politischen Verhältnisse aufzeige. Machiavelli reiste als Diplomat viel durch Europa und lernte Könige, Fürsten und den Papst kennen. Von den meisten hielt er jedoch nichts. Ein Fürst hatte es ihm aber angetan: der skrupellose Cesare Borgia. Borgia, der seine Feinde überlistete und ermordete, als er einen grossen Teil Italiens unter seine Kontrolle brachte. In den Augen Machiavelli’s verhielt sich Borgia genau richtig, wurde aber vom Unglück in die Knie gezwungen. Er wurde genau zu dem Zeitpunkt krank, als er angegriffen wurde. Die Familie Medici, die dann an die Macht kam, warf Machiavelli ins Gefängnis. Nach Folter und Haft wurde er schlussendlich freigelassen. Er wurde aber in die Verbannung geschickt. Was waren Machiavelli’s Hauptthesen und warum waren die meisten Leser so schockiert darüber? Er war der Meinung, dass ein Herrscher mit virtù, was soviel wie ›Männlichkeit‹ oder ›Tapferkeit‹ bedeute, ausgestattet sein müsse. Die Hälfte von dem, was uns zustösst sei laut Machiavelli auf Zufälle zurückzuführen, und die andere Hälfte sei das Ergebnis von Entscheidungen, die wir treffen. Aber er glaubte auch, dass man seine Erfolgschancen erhöhen könne, wenn man schnell und beherzt handelte. Wir brauchen uns nicht wie Opfer zu verhalten, nur weil Unglücksfälle in unserem Leben eine so grosse Rolle spielen. Anders ausgedrückt: ein Herrscher oder Politiker, der sich gut vorbereitet und den Augenblick nutzt, hat bessere Chancen auf Erfolg, als eine Person, die dies ausser Acht lässt. Machiavelli’s »der Fürst« ist ein sehr erschreckendes Buch. Wer Politik und »Macht« verstehen will, der sollte dieses Buch lesen. Auch heute, rund 500 Jahre nach Machiavelli’s Todes, regieren (wenn nicht alle) die meisten Machtmenschen und Eliten (auf politischer wie wirtschaftlicher Ebene) nach diesen Grundsätzen - wenn auch in ›versteckter‹ und abgemilderter Form. 1* dafür, dass sich viele von dieser Schrift blenden liessen und es als »Anleitung zum Handeln« interpretierten. 5* für die Analyse von Machtmenschen. Macht insgesamt 3 Sterne.

So handle ich
von einer Kundin/einem Kunden aus Ipsach am 14.06.2012
Bewertet: Einband: Kunststoff-Einband

Ich will jetzt endlich wissen welche Grundlage des Denkens ich intuitiv anwende. Staattheorie ist auch heute noch eine Grundlage in jeder Vereinsarbeit.

ein Muss
von Bahnreisender aus Seite 228 am 28.04.2011
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ein Standardwerk das man gelesen haben sollte. ...für Zwischendurch - aber bitte immer mit eingeschaltenem Verstand lesen!