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Der Duft der Pfirsichblüte

Eine Australien-Saga

(2)
Verbannt ans Ende der Welt
London 1812. Mary MacFadden verdient sich ihr Geld als 'Engelmacherin' mit illegalen Abtreibungen. Als eine Adlige dabei stirbt, wird sie nach Australien verbannt. Sie erreicht, dass ihre geliebte Tochter Penelope mit aufs Schiff darf. Doch die Überfahrt wird zum Höllentrip. Penelope wird vergewaltigt und gebiert an Bord eine Tochter. In Sydney werden Frauen und Kind jäh voneinander getrennt. Mit Glück findet Penelope eine Anstellung in gutem Hause und führt fortan ein besseres Leben. Doch der Verlust von Mutter und Tochter quält sie, und sie will die beiden um jeden Preis finden. Als ein junger Arzt seine Hilfe bei der Suche anbietet und ihr seine Zuneigung offenbart, weiß sie nicht mehr, was sie fühlt - Dankbarkeit oder Liebe.
"Dagmar Trodler schreibt mit einer derart ausschweifenden Lust am Fabulieren
und einer so mitreißenden Sprachgewalt, als habe sie nie etwas Anderes getan - intelligent, authentisch und unterhaltsam." Kölner Stadtanzeiger
Portrait
Dagmar Trodler wurde 1965 in der Eifel geboren. Seit 1987 arbeitete sie als Krankenschwester und studierte daneben Geschichte und skandinavische Philologie. Sie beherrscht mehrere nordische Sprachen, und ihre Faszination für das Eintauchen in vergangene Zeiten führte zu dem Entschluss, ihren großartigen historischen Erstlingsroman zu schreiben,
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 441
Erscheinungsdatum 10.03.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7466-2672-7
Verlag Aufbau
Maße (L/B/H) 190/118/32 mm
Gewicht 374
Auflage 1
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Der lange Weg zum Glück
von Smilla507 aus Rheinland Pfalz am 22.09.2014

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts: Penelope wächst im Londoner Stadtteil Southwark auf, wo sie sich gemeinsam mit ihrer Mutter teilt eine kleine, ärmliche Wohnung teilt. Mary geht dort ihrer heimlichen Tätigkeit als Engelmacherin nach und Penelope arbeitet als Spitzenhäklerin in einer Fabrik. Eines Tages kann Mary ihr eine Stelle... Zu Beginn des 19. Jahrhunderts: Penelope wächst im Londoner Stadtteil Southwark auf, wo sie sich gemeinsam mit ihrer Mutter teilt eine kleine, ärmliche Wohnung teilt. Mary geht dort ihrer heimlichen Tätigkeit als Engelmacherin nach und Penelope arbeitet als Spitzenhäklerin in einer Fabrik. Eines Tages kann Mary ihr eine Stelle in einem angesehenen Haushalt vermitteln. Penelope flickt dort die Wäsche der Herrschaften, doch schon bald erregt sie die Aufmerksamkeit der verwöhnten jungen Hausherrin. Sie soll ihr ein Tuch mit Pfirsichblüten häkeln. Penelope setzt ihr ganzes Können ein, aber das Schicksal meint es nicht gut mit ihr. Mit ihrer Mutter trifft sie eine falsche Entscheidung, für die beide vom Gericht zum Erhängen am Galgen verurteilt werden. In letzter Sekunde kann das Urteil abgewendet werden in Deportation – nach Australien! Weitere folgenschwere Entscheidungen führen dazu, dass Penelope während der menschenunwürdigen Schiffsreise schwanger wird. Noch auf dem Schiff wird das Baby geboren, aber bei der dramatischen Ankunft werden Penelope, Mary und das Baby voneinander getrennt. Fortan ist die junge Mutter auf der Suche nach ihrer eigenen Mutter und nach ihrem Baby. „Der Duft der Pfirsichblüte“ ist nicht mein erstes Buch von Dagmar Trodler. Ich bin Fan ihrer Bücher seit dem Erscheinen von „Die Waldgräfin“. „Der Duft der Pfirsichblüte“ widmet sich jedoch einem ganz anderen Thema. Ich muss gestehen, dass mir weder Penelope noch Mary sonderlich sympathisch waren, doch Dagmar Trodler schaffte es mich mit ihrer eindringlichen und bildhaften Schreibweise zu fesseln. Sie schildert zunächst das Leben einer alleinerziehenden, in ärmlichen Verhältnissen lebenden, Mutter. Um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren ist Mary gezwungen bei anderen, ebenso verarmten Frauen Abtreibungen vorzunehmen. Mary ist eine Frau, die hart im Nehmen ist und weiß was sie tut. Sie wirkt sehr berechnend, aber alles um das Wohl ihrer Tochter bemüht, auch wenn sie sich dabei recht unnahbar zeigt. Penelope, die Protagonistin dieses Buches, ist noch sehr jung und trifft dementsprechend einige unüberlegte Entscheidungen. Sie ist zwar ein Opfer der Umstände, aber ich musste oft den Kopf über ihr sehr naives Verhalten schütteln. Im Laufe der Jahre entwickelt sich Penelope und auch wenn man es manchmal gar nicht mehr zu hoffen wagt, wendet sich das Blatt für die junge Frau zum Besseren. Die Autorin beschönigt in ihrem Roman nichts. Die Ausdrucksweise der Romanfiguren ist der Zeit und der Gesellschaftsschicht angepasst, „Gossensprache“ kann man es auch nennen. Das ändert sich mit der Weile, war allerdings anfangs etwas gewöhnungsbedürftig für mich. Wer damals in ärmlichen Verhältnissen lebte hatte nichts zu lachen. Auf der Deportation, wo es an hygienischer Sauberkeit extrem mangelte nicht und als Sträfling in Australien ebenfalls nicht. Tod, Trauer und Menschenverachtung schienen an der Tagesordnung. Als ich mehr als die Hälfte des Buches gelesen hatte war ich kurz davor das Buch beiseite zu legen, weil mir die Hoffnungslosigkeit so zu Herzen ging. Ich musste dann ein wenig vorblättern, um nachzusehen, ob Penelope denn noch ein wenig Glück finden würde. Penelope findet es. Und somit bin ich wieder versöhnt damit, dass Dagmar Trodler ihrer Antiheldin so viel Leid zugemutet hat und KEINEN Schnulzroman mit einem kitschigen Happy End geschrieben hat. Aber so ist das Leben. Manchmal muss man sich überwinden, um sein Glück zu finden.

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Für Liebhaber historischer Romane
von einer Kundin/einem Kunden aus Iserlohn am 06.01.2015
Bewertet: eBook (ePUB)

Ein Buch welches ich in kurzer Zeit gelesen habe. Die Schriftstellerin hat die Begabung Situationen wie auch auch die Gefühle der Personen fesselnd zu schildern. Empfehle es gerne weiter.

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