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Denken heilt!

Philosophie für ein gesundes Leben

(7)
Albert Kitzler versteht es wie kein zweiter, antike Philosophie und modernes Leben miteinander zu verknüpfen. In seinem aktuellen Buch geht es um unsere Gesundheit. Er zeigt, was die Philosophie dazu beitragen kann, mit den seelischen Gefährdungen unseres Alltags fertig zu werden: Stress, Unruhe, Erschöpfung und manchmal sogar Angst belasten unsere Psyche. Albert Kitzler ist überzeugt: Das Weisheitswissen von Seneca, Buddha, Konfuzius und anderen antiken Denkern ist ein wirkungsvolles Heilmittel, um mit diesen Herausforderungen fertigzuwerden. Er übersetzt das Gesundheitswissen antiker Philosophen aus Ost und West anschaulich in unsere Lebenswirklichkeit und macht ihr philosophisches Therapeutikum nutzbar – als Weg zu Ausgeglichenheit und Daseinsfreude und zum Wohl unserer Seele.
Portrait
Dr. Albert Kitzler, geb. 1955, studierte Philosophie und Jura in Freiburg i.Br. und war als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Heidegger-Lehrstuhl tätig. Seit mehr als 20 Jahren ist er als erfolgreicher Medienanwalt und Filmproduzent (1994: Oscar für den Kurzfilm „Schwarzfahrer“) in Berlin ansässig. Seit 2000 beschäftigt er sich wieder intensiv mit der Philosophie im antiken Griechenland, in China und Indien. 2010 gründete er „MASS UND MITTE – Schule für antike Lebensweisheit“, wo er Seminare, Coachings sowie philosophische Matineen leitet und Vorträge hält. 2014 ist bei Pattloch sein erstes Buch "Wie lebe ich ein gutes Leben? Philosophie für Praktiker" und 2015 der Nachfolger "Philosophie to go. Große Gedanken für kleine Pausen" erschienen.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 320 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 25.08.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783426441848
Verlag Droemer eBook
Dateigröße 741 KB
Verkaufsrang 3.586
eBook
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 23.05.2018
Bewertet: anderes Format

Interessant zu sehen, dass schon die Menschen in der Antike mit Überforderung und Ängsten zu kämpfen hatten und die Philosophen Ratschläge formulierten.

Erfolgreiche Verbindung von Philosphie und heutigem Leben
von Michaela aus Köln am 22.03.2017

Ein Buch, das Philosophie mit dem „realen“ heutigen Leben sehr gut vereinbart. Die Erläuterungen zu Ansichten diverser Philosophen sind gut verständlich und nachvollziehbar erklärt/übersetzt. In den Emotionen, Denk- und Alltagsfallen findet man sich wieder und ist in der Lage, die helfenden Denkansätze anzunehmen, wenn man sich darauf einlassen kann... Ein Buch, das Philosophie mit dem „realen“ heutigen Leben sehr gut vereinbart. Die Erläuterungen zu Ansichten diverser Philosophen sind gut verständlich und nachvollziehbar erklärt/übersetzt. In den Emotionen, Denk- und Alltagsfallen findet man sich wieder und ist in der Lage, die helfenden Denkansätze anzunehmen, wenn man sich darauf einlassen kann und will. Ein gewisses Interesse an Philosophie sollte beim Leser schon vorhanden sein und Vorkenntnisse besonders bei der Stoa sind hilfreich beim Verstehen. Es ist jedoch vermutlich auch nachvollziehbar für Menschen, die sich nur geringfügig in der Philosophie auskennen, aber Interesse daran haben. Aus diesem Buch kann sich jeder das „rausziehen“, was für das eigene Leben wichtig ist und wird zum Nachdenken über das eigene Verhalten/Empfinden angeregt. Es ist natürlich wie alle „Ratgeber“ kein Allheilmittel und kann keine Wunder bewirken, aber es kann die eine oder andere Erkenntnis mit sich bringen und das ist hilfreich, wenn man mal mit sich selbst hadert.

Ich denke mich gesund!
von Nina W. aus Eppelborn am 17.10.2016
Bewertet: gebundene Ausgabe

"Gleich, ich muss nur noch schnell ...", "Später, zuerst ist das dran", "Warum kann sie/er das besser?", "Lass mich endlich in Ruhe!" Wer kennt all diese Gedanken nicht? Wer hat sie nicht mehrfach am Tag oder sagt sie auch noch laut - entweder zu sich selbst oder aber zu anderen? Wer... "Gleich, ich muss nur noch schnell ...", "Später, zuerst ist das dran", "Warum kann sie/er das besser?", "Lass mich endlich in Ruhe!" Wer kennt all diese Gedanken nicht? Wer hat sie nicht mehrfach am Tag oder sagt sie auch noch laut - entweder zu sich selbst oder aber zu anderen? Wer von sich behaupten kann: "Ich bestimmt nicht!", dem geht es gut! Herzlichen Glückwunsch! Sie haben nicht nur ihr Leben im Griff, sondern verstehen sich auch darauf, Stress zu vermeiden, Überlastungen und Überforderungen zu entgehen, Gefühle wie Wut, Hass, Leidenschaften, Habgier, Geiz und Missgunst im Zaum zu halten oder erst gar nicht aufkeimen zu lassen. Wer sich aber in dem ein oder andere Satz oder Gedanken wieder findet: herzlich Willkommen! Genau so ergeht es mir auch fast täglich! Zu schnell lasse ich mich von Sorgen, Ängsten und Kummer gefangen nehmen, lasse zu, dass ich gestresst werde und dass sich eben dieser Stress nicht nur negativ auf meine Gedanken, sondern letzten Endes auch auf meine Gesundheit auswirkt. Was also kann ich dagegen tun? Sich nicht stressen lassen, ein sehr guter Ratschlag. Doch wie bitteschön? Ein Patentrezept für weniger Stress ist mir nach wie vor noch nicht bekannt und ich habe schon einige Bücher über Achtsamkeit, Meditation und Stressreduktion gelesen. Dieses Buch ist jedoch nicht wie all die anderen, die ich schon vorher gelesen habe. Albert Kitzler führt den Leser mit Hilfe großer Philosophen hin zu seinem eigenen Innersten, hin zu seinen tiefsten Gedanken und Gefühlen und zeigt (Heil-)Mittel und Wege auf, die uns all diese negativen Einflüsse erkennen und bearbeiten lassen. Hier ein Beispiel: "Heilmittel gegen Ängste im Überblick Hinterfrage deine Wertvorstellungen und relativiere sie. Reduziere deine auf Äußeres gerichteten Begierden und lenke sie auf anderes. Setze innere Werte anstelle von äußeren. Denke weniger an die Zukunft und konzentriere dich auf das Hier und Jetzt. Mache dir die Vergänglichkeit aller Dinge bewusst. Denke an deinen eigenen Tod. Denke von Beginn an, dass diene Unternehmung scheitern kann. Mache dir die Grenzen der eigenen Erkenntnisfähigkeit bewusst." Diese Übersichten findet man hinter allen Kapiteln. Sie stellen nicht nur Leitsätze, sondern auch Eselsbrücke zu dem vorher Gelesenen dar und geben mir auch jetzt noch ein gutes Gefühl. Angst, wir alle haben Angst vor etwas, vielleicht vor einem Tier, vor der Zukunft, oder unvorhergesehenen Situationen. Wie kann man sie bekämpfen? Nach den oben genannten Leitsätzen, in dem wir: A) unsere Leitsätze hinterfragen und unsere Wertvorstellungen überdenken: Ist alles wirklich so wichtig, wie ich es denke? Ist die Bedeutung dessen tatsächlich so relevant und so über(ge)wichtig für mich? Denke scharf nach und in den meisten Fällen gelangst du zu dem Schluss: nein, ist es in der Tat nicht. B) Reduziere deine Begierden und lenke sie auf anderes Wenn mir das nicht so wichtig ist, was ist es dann? Benötige ich das wirklich? Ist es lebensnotwendig? C) Setze innere Werte anstelle von äußeren Was nutzen mir schicke Schuhe, die neuste Mode oder das neuste Modell von irgendwas, wenn ich nicht zufrieden bin? Wenn ich mich äußerlich gut kleide, fühle ich mich in meinem Inneren auch so? Eher nicht. Besinne dich auf deine inneren Werte. D) Konzentriere dich auf das Hier und Jetzt! Eine Regel oder ein Leitspruch, der mir bislang in jedem Buch begegnet ist. Achtsamkeit ist das oberste Ziel! Warum soll ich mich mit Ängsten über die Zukunft plagen? Die Ängste für das Morgen machen mein Heute kaputt und ich lebe nicht. E) Mache dir die Vergänglichkeit aller Dinge bewusst Dieser Leitsatz hat mich am meisten fasziniert und geprägt. Natürlich ist mir klar, dass alles vergänglich ist, aber war es mir auch tatsächlich bewusst? Nein, das war es nicht. Ich habe trotzdem in der Vergangenheit gelebt oder aber in der Zukunft, habe das Hier und Jetzt missachtet und mich angestrengt. Wofür? Für mich, ja. Doch alles ende, das Gute als auch das Schlechte. Was mich heute bewegt und mich nicht zur Ruhe kommen lässt, ist bald vorbei. Alles ist vergänglich und wenn wir uns das vor Augen halten, ist man doch etwas beruhigter. F) Denke an deinen eigenen Tod Gut, hierzu muss man nicht viel zu schreiben oder erklären. Nicht nur alles ist vergänglich, auch wir sind es. Irgendwann endet alles und warum soll ich heute nicht leben? G) Werde dir bewusst, dass du auch scheitern kannst Wenn du direkt von Anfang auch auch die Option bedenkst, dass es nicht so läuft, wie du es gerne hättest, dass du auch scheitern kannst, wird dir die Angst genommen. Die Angst zu scheitern ist eine Angst, die man relativieren kann, indem man auch zugibt: ja, ich kann auch scheitern. Doch aus meinem Scheitern lerne ich. Es ist kein Eingeständnis für Schwäche. H) Mache dir die Grenzen deiner eigenen Erkenntnisfähigkeit bewusst Ich weiß einiges, aber nicht alles. "Ich weiß, dass ich nichts weiß." Trotz den angehäuften Wissen, können wir nicht alles wissen, nicht alles verstehen und begreifen oder greifen, wenn ich mir aber darüber im Klaren bin und mir meine eigenen Grenzen bewusst mache, dass ich selbst "endlich" bin und nicht "unendlich" gibt mir das Gefühl von Zufriedenheit. Das heißt jetzt nicht, dass ich nicht mehr lernen soll oder kann! Dies sind nur wenige Beispiele aus einem Buch, das mich sehr fasziniert und bewegt hat. Einiges habe ich daraus mitgenommen, insbesondere den Gedanken an die Vergänglichkeit. Heute habe ich einige meiner neuen Erfahrungen und Erkenntnisse im Alltag ausprobiert. Ich bin noch nicht sehr geübt darin, doch ich habe den ersten Schritt auf dem Weg des "Gesunddenkens" getan und ich bin sehr froh darüber. Wer möchte diesen Weg mit mir gehen? :) Vielleicht habt ihr das Buch auch gelesen und möchtet eure liebsten Leitsätze oder bedeutendsten Sätze mit mir teilen? Ich würde mich darüber freuen! Ich kann nur sagen: Albert Kitzler hat mich wieder einmal mit einem seiner Bücher nicht nur unterhalten und gefesselt, sondern auch zum Nachdenken und Umdenken angeregt. Wer möchte schon nicht gesund sein?