Das wahre 'Drama des begabten Kindes'

Die Tragödie Alice Millers - Wie verdrängte Kriegstraumata in der Familie wirken.

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Im Schatten des Krieges
Alice Miller (1923 - 2010), die weltberühmte Kindheitsforscherin und Bestsellerautorin, unermüdliche Streiterin für die Rechte der Kinder, litt unter einer nie bearbeiteten Kriegstraumatisierung, wie sie in vielen Familien nach 1945 gewirkt hat. Ihr Sohn Martin Miller (geboren 1950) erzählt erstmals die tragische Lebensgeschichte seiner polnisch-jüdischen Mutter, die dem Getto von Piotrków entkam und nach dem Krieg in der Schweiz ein neues Leben begann. Sein Ringen darum, die Mutter zu verstehen, ist auch ein Lehrstück über die destruktive Kraft der Verdrängung und den Mut, sie zu überwinden.
"Es war nicht schön, der Sohn Alice Millers zu sein. Im Gegenteil. Und trotzdem war meine Mutter eine große Kindheitsforscherin. In diesem Buch versuche ich nun, diese beiden Welten in einen Zusammenhang zu bringen. Für meine Mutter war die Abspaltung offenbar die einzige Möglichkeit, für sich ein Stück Lebensqualität nach dem Kriege zu erlangen. Und Ihr Kampf ist trotz allem ein ermutigendes Beispiel dafür, sich nicht aufzugeben, was immer einem zustößt. Andererseits zeigt ihr Beispiel auf erschreckende Weise, was geschehen kann, wenn schwere Traumatisierungen - wie Krieg, Verfolgung oder andere Gewalterfahrungen sie nach sich ziehen können - nicht aufgearbeitet werden. "(Martin Miller)
„Das Buch ist erschütternd und ganz und gar gelungen in seiner klugen Einfühlung in die Protagonistin!“ (Dr. Kathrin Meier-Rust, NZZ am Sonntag)
Portrait
Martin Miller (geb. 1950) , Sohn der Kindheitsforscherin und Weltbestsellerautorin Alice Miller, arbeitet als Psychotherapeut und Coach in Uster bei Zürich.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 176
Erscheinungsdatum Juli 2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-451-61168-1
Verlag Kreuz
Maße (L/B/H) 211/134/22 mm
Gewicht 296
Abbildungen mit Schwarz-Weiß- Abbildungen
Auflage 3. Auflage
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Gregor Schwarzenbrunner, Thalia-Buchhandlung Linz, Zentrale

Gleich auf den ersten Seiten ist ein Brief von Alice Miller abgedruckt, der an ihren Sohn adressiert ist. Bevor noch ein Wort von Martin Miller zu lesen ist, gibt er uns bereits einen tiefen Einblick in das private Leben der Therapeutin und Kindheitsforscherin. Laut Martin Miller hat sie zeitlebens nur sehr wenig, fast gar nichts Privates Gleich auf den ersten Seiten ist ein Brief von Alice Miller abgedruckt, der an ihren Sohn adressiert ist. Bevor noch ein Wort von Martin Miller zu lesen ist, gibt er uns bereits einen tiefen Einblick in das private Leben der Therapeutin und Kindheitsforscherin. Laut Martin Miller hat sie zeitlebens nur sehr wenig, fast gar nichts Privates nach außen dringen lassen. Dass so kurz nach ihrem Tod der Sohn ihre intimsten und persönlichsten Angelegenheiten öffentlich breitgetreten werden, hat mich doch ein wenig verwundert. Und auch wenn er schreibt, dass „das wahre Drama des begabten Kindes“ keine Abrechnung mit der Mutter ist, kann man das alleine beim Titel kaum glauben. Nach der Lektüre jenes Werkes noch viel weniger. Der Autor belügt sich in diesem Punkt wohl selbst. Meiner Meinung nach liegt das wahre Drama darin, dass Alice Miller eine Bewohnerin des Warschauer Konzentrationslagers war. Martin Miller, so kommt mir vor, ist ein ungeliebtes Kind, dass die Memoiren der Mutter schreibt. Manchmal vergisst man eben, dass auch Therapeuten nur Menschen sind. Trotz der Kritik eine gute durchwachsene Biographie aus der Sicht des Sohnes.

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