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Das verlorene Kind

MP3 Format, Lesung

(12)
Malone ist ein ganz normaler Junge. Er spielt gern mit seinem Stofftier und
liebt es, Geschichten zu erfinden. Oder sagt er etwa die Wahrheit, wenn er
behauptet, dass die Frau, bei der er lebt, nicht seine leibliche Mutter ist? Kei-
ner glaubt ihm, außer dem Schulpsychologen Vasile, der ahnt, dass Malone
in großer Gefahr schwebt. Auf der Polizeiwache in Le Havre schenkt Kom-
missarin Marianne ihm zunächst wenig Beachtung. Erst als Vasile bei einem
mysteriösen Unfall ums Leben kommt, stellt sich plötzlich die Frage: Wer ist
Malone? Und wer seine Mutter?
Portrait

Michel Bussi, geb. 1965, Politologe und Geograph, lehrt an der Universität in Rouen.
Er ist einer der drei erfolgreichsten Autoren Frankreichs. Seine Romane wurden
in zahlreiche Sprachen übersetzt und sind internationale Bestseller.

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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3-CD
Sprecher Frank Stieren
Anzahl 2
Erscheinungsdatum 11.08.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783869742588
Verlag Steinbach Sprechende Bücher
Spieldauer 720 Minuten
Hörbuch (MP3-CD)
9,99
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
12 Bewertungen
Übersicht
5
5
2
0
0

von einer Kundin/einem Kunden am 25.05.2017
Bewertet: anderes Format

Der 5jährige Malone behauptet, nicht das Kind seiner Eltern zu sein. Gleichzeitig jagt die Polizei ein Räuberquartett. Zwei Erzählstränge, deren Zusammenhang lange unklar bleibt.

von einer Kundin/einem Kunden am 25.05.2017
Bewertet: anderes Format

Ein packender Roman mit psychologischen Hintergründen. Spannend bis zum Ende!

Malones Maman
von einer Kundin/einem Kunden am 16.10.2016
Bewertet: gebundene Ausgabe

Malone ist ein netter kleiner Junge, mit einer Phobie vor Regen. Ansonsten erscheint er ziemlich normal – nur dass er behauptet, seine Mutter wäre nicht seine richtige Maman empfindet der Schulpsychologe Vasile als ziemlich verstörend. Auch erinnert Malone sich erstaunlich gut an einzelne Elemente aus seiner Vergangenheit bei seiner... Malone ist ein netter kleiner Junge, mit einer Phobie vor Regen. Ansonsten erscheint er ziemlich normal – nur dass er behauptet, seine Mutter wäre nicht seine richtige Maman empfindet der Schulpsychologe Vasile als ziemlich verstörend. Auch erinnert Malone sich erstaunlich gut an einzelne Elemente aus seiner Vergangenheit bei seiner richtigen Maman. Vasile schafft es die Kommissarin Marianne neugierig auf die Geheimnisse des Jungen zu machen und ihn zu unterstützen. Und das obwohl sie gerade bis über beide Ohren in den Ermittlungen zu einem Raubüberfall steckt, dessen reiche Beute mitsamt einem Teil der Täter immer noch verschwunden ist. Bussis Thriller entspringt einer eher ungewöhnlichen Ausgangssituation, was mir zunächst sehr gut gefallen hat. Die Wahrnehmung Malones wird für mich glaubhaft wiedergegeben und die Sachinformationen zur Funktion des Gedächtnisses, gerade im Kindesalter, fand ich interessant und gut in der Handlung untergebracht. Malone ist deutlich dichter und sorgfältiger angelegt, als die Erwachsenen in seiner Umgebung, die eher flach bleiben. Die „Bösen“ sind leider vollkommen eindimensional. Grundsätzlich fand ich Malones Geschichte aufgrund der angedeuteten Geheimnisse viel interessanter als die Abschnitte rund um Marianne. Meiner Meinung nach legte Bussi dabei auch etwas zu viel Augenmerk auf die besondere Rolle einer Frau an der Spitze der polizeilichen Ermittlungsgruppe, was vom eigentlichen Geschehen zusätzlich ablenkte. Zudem ist Marianne im privaten Bereich zu 100% auf das Thema Mutterschaft fixiert. Das nervte mich etwas, ist im Romanzusammenhang aber nur passend, die verschiedenen Positionen zur Rolle der Mutter verteilen sich so über sämtliche weiblichen Figuren. Das Zusammenführen der beiden Erzählstränge ist dem Autor aber gut gelungen, vor allem gibt es ein paar Entwicklungen rund um Malones Mamans, die ich ganz sicher nicht vorhergesehen habe, auch wenn sie in sich schlüssig sind, so etwas gefällt mir bei einem Krimi immer. Hingegen hätte ich gerne auf ein paar der Actionelemente zugunsten von noch mehr Psychologie verzichtete und das Ende ist zu positiv geraten, hier wollte der Autor wohl leider noch einmal alle „Guten“ belohnen. Ich habe zu meiner Freude festgestellt, dass Michel Bussi ein fleißiger Autor ist, von dem bereits mehrere Krimis erschienen sind - seine anderen Bücher werde ich mir sicher noch näher anschauen.