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Das Universum der Dinge

Zur Ästhetik des Alltäglichen

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Einst schuf man mit den eigenen Händen die Dinge, die zum Leben notwendig waren. Schneider, Schlächter, Schmiede und Gerber arbeiteten um die Ecke, waren sichtbar und hörbar. Dann brachten Mechanisierung und Industrialisierung zuerst das Handwerk zum Verschwinden, später zogen die Fabriken weg; in der heutigen Gesellschaft bewirken Automatisierung und Globalisierung, dass niemand mehr zu sagen weiß, wie die Dinge unseres täglichen Bedarfs überhaupt zustande kommen. Der durch seine "Theorie der Unbildung" bekannt gewordene Philosoph Konrad Paul Liessmann beschreibt in seinem neuen Buch das Universum der Dinge in unserem Alltag - eine Philosophie der Alltagserfahrung.
Portrait
Konrad Paul Liessmann, geboren 1953 in Villach, ist Professor am Institut für Philosophie der Universität Wien; Essayist, Literaturkritiker und Kulturpublizist. Er erhielt 2004 den Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels für Toleranz im Denken und Handeln, 2010 den Donauland-Sachbuchpreis und 2016 den Paul Watzlawick-Ehrenring. Im Zsolnay Verlag gibt er die Reihe Philosophicum Lech heraus. Seine Theorie der Unbildung (2006) war ein großer Erfolg und wurde in viele Sprachen übersetzt. Zuletzt erschienen bei Zsolnay seine Bücher Das Universum der Dinge (2010), Lob der Grenze (2012) und Geisterstunde. Die Praxis der Unbildung. Eine Streitschrift (2014) sowie im Carl Hanser Verlag gemeinsam mit Michael Köhlmeier Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist, Adam? Mythologisch-philosophische Verführungen (2016). Sein aktueller Essay-Band heißt Bildung als Provokation (2017).
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 192
Erscheinungsdatum 16.08.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-552-05511-7
Verlag Zsolnay
Maße (L/B/H) 21,1/13,6/2,5 cm
Gewicht 320 g
Auflage 5
Buch (gebundene Ausgabe)
18,40
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Philosophie trifft Literatur
von EMundWE aus Österreich am 05.10.2010

Ein großartiges Buch, das sich in seinem Inhalt diversifizierter zeigt, als es angesichts des Titel erscheinen mag. Tatsächlich wir der Aspekt der "Ästhetik des Alltags" anhand von uns umgebenden alltäglichen Dingen, Kunst, Kitsch, Musik etc. klug, philosophisch und sprachgewandt erläutert, Einsichten vermittelnd und Gedanken anstoßend. Der Obertitel "Universum der... Ein großartiges Buch, das sich in seinem Inhalt diversifizierter zeigt, als es angesichts des Titel erscheinen mag. Tatsächlich wir der Aspekt der "Ästhetik des Alltags" anhand von uns umgebenden alltäglichen Dingen, Kunst, Kitsch, Musik etc. klug, philosophisch und sprachgewandt erläutert, Einsichten vermittelnd und Gedanken anstoßend. Der Obertitel "Universum der Dinge" kommt in der zweiten Hälfte der Themen zu stärkerer Geltung: das Geld, das Rennradfahren, das Fußballspiel - all dies passt normalerweise nicht so ganz zu unserer üblichen Empfindung/Kategorisierung/Vorstellung von "ästhetischen Dingen", und dennoch werden diese sprachlich elaborierten Texte einerseits zum Lesegenuss, andererseits werden ihnen -auf vorher unmöglich erscheinende Art und Weise- philosophische Überlegungen abgerungen. Trotz seines hohen Informationsgehaltes überzeugt dieses Buch auch duch (eigentlich nicht erwartete)Literarizität!