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Das Schicksal der Sterne

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Adib und Karl. Der eine ein junger Flüchtling aus Afghanistan, der andere ein alter Mann, der in seiner Jugend aus seiner schlesischen Heimat vertrieben wurde. Beide sind geprägt von den Erlebnissen ihrer Flucht und beide haben Verlust, Angst und Verfolgung kennengelernt. Und trotzdem hat keiner von beiden aufgegeben. In Berlin kreuzen sich die Wege von Adib und Karl. Die Geschichte einer besonderen Freundschaft zwischen zwei Menschen, die ein gemeinsames Schicksal teilen, beginnt ...

Rezension
»Das Buch erzählt in eindrucksvoller Weise von der besonderen Freundschaft zweier ganz unterschiedlicher Menschen und nimmt den Leser gefangen.«, Beilage Siegener Zeitung: Kinder, Kinder!, plikus, 22.04.2016
Portrait

Daniel Höra, geboren in Hannover, wuchs in einer Hochhaussiedlung am Stadtrand auf. Er machte in seiner Jugend selbst Erfahrungen mit Polizei und Justiz. Nach der Schule arbeitete er am Fließband, war Möbelträger, Altenpfleger, Taxifahrer und TV-Redakteur. Heute lebt er als freier Schriftsteller in Berlin. Ebenfalls bei bloomoon sind die Jugendbücher Das Ende der WeltBraune Erde und Das Schicksal der Sterne erschienen.

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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 256
Altersempfehlung 14 - 17
Erscheinungsdatum 20.03.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8458-2176-4
Verlag Bloomoon Verlag
Maße (L/B/H) 205/137/25 mm
Gewicht 308
Verkaufsrang 15.178
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Flüchtlingsschicksale
von leseratte1310 am 23.12.2017

Adib und Karl - zwei Flüchtlingsschicksale. Ein Buch, welches Karl verloren hat als er mit einem Schlaganfall zusammenbricht, bringt die beiden zusammen. Sie wissen nicht so genau, wie sie miteinander umgehen sollen, doch dann merken sie, dass sie Gemeinsamkeiten haben. Beide mussten aus ihrer Heimat weg und sie haben... Adib und Karl - zwei Flüchtlingsschicksale. Ein Buch, welches Karl verloren hat als er mit einem Schlaganfall zusammenbricht, bringt die beiden zusammen. Sie wissen nicht so genau, wie sie miteinander umgehen sollen, doch dann merken sie, dass sie Gemeinsamkeiten haben. Beide mussten aus ihrer Heimat weg und sie haben ein gemeinsames Interesse, nämlich die Sterne. Abwechselnd erfahren wir aus der Sicht von Adib und Karl, was sie erlebt haben. Dazwischen wird immer auch ein Stück ihrer gemeinsamen Geschichte erzählt. Obwohl der Altersunterschied groß ist, freunden sie sich an. Karl stammt aus Schlesien und wurde von dort vertrieben. Seine Mutter ist danach traumatisiert, denn Karls kleine Schwester ging verloren. Der Vater bleibt verschollen und Karl muss Verantwortung für die Familie übernehmen. Adib musste mit seiner Familie aus Afghanistan fliehen. Beide haben erlebt, wie schwer die Flucht ist. Angst, Hunger und unmenschliche Bedingungen können einen verzweifeln lassen. Überall schlägt ihnen Hass entgegen. Sie haben ihre Heimat und Familienmitglieder verloren, sie haben Strapazen überstanden und wollen nur noch eines – ankommen und in Frieden leben. Aber das Ankommen wird ihnen nicht leicht gemacht, denn die Angst vor Fremden ist überall vorhanden. Das Buch lässt sich gut lesen und doch hätte ich mir gewünscht, dass die Probleme nicht so schnell abgehandelt würden. Eine ausführlichere Darstellung hätte der Geschichte sicher gut getan. Ein brandaktuelles Thema und ein wichtiges Thema, das hoffentlich dazu beiträgt, dass man mehr Toleranz zeigt und auf die anderen zugeht. Mir hat das Buch gut gefallen.

zwei Schicksale die verbinden
von Worttaenzer aus NRW am 01.03.2017

Das Schicksal der Sterne beschreibt ein derzeit noch immer aktuelles Thema und verbindet gleichzeitig eine Flüchtlingsgeschichte aus der Nachkriegszeit und der heutigen Zeit. Der Wechsel zwischen der Gegenwart und den Erinnerungen der beiden Protagonisten, die ihre Flucht wiedergeben, ist gut gelungen und abwechslungsreich. Durch die positiv geprägten Sprünge in... Das Schicksal der Sterne beschreibt ein derzeit noch immer aktuelles Thema und verbindet gleichzeitig eine Flüchtlingsgeschichte aus der Nachkriegszeit und der heutigen Zeit. Der Wechsel zwischen der Gegenwart und den Erinnerungen der beiden Protagonisten, die ihre Flucht wiedergeben, ist gut gelungen und abwechslungsreich. Durch die positiv geprägten Sprünge in die Gegenwart, ist das Buch nicht zu negativ geprägt von den schlechten Erlebnissen, sondern lässt auch immer wieder, für einen kurzen Moment, die Hoffnung aufkeimen. Die Charaktere haben mir allesamt gut gefallen und auch der Schreibstil war sehr passend. Zwischendurch hat mir jedoch leider ein wenig die Emotion und der Tiefgang gefehlt. Es wirkte teilweise etwas kühl erzählt, selbst wenn von Verzweiflung und Tod gesprochen wurde, kam es bei mir als Leser nicht vollkommen an und hat mich nicht so berührt und gefesselt, wie ich es vielleicht erwartet hätte. Dennoch ist es ein gelungener, sehr realitätsnaher Roman, der zwei Schicksale zusammenführt und dem Leser gleichzeitig naheführt, dass es nicht nur Probleme mit der Akzeptanz der Flüchtlinge heutzutage gab, sondern das Problem bereits in der Nachkriegszeit bestand.

Zwei Flüchtlingsdramen
von Gisela Simak aus Landshut am 01.10.2017
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Meine Meinung Bücher über die momentane Situation der Flüchtlinge in Deutschland gibt es sehr viele. "Das Schicksal der Sterne" handelt aber von Flüchtlingen in zwei verschiedenen Zeitebenen. Adib, der mit seiner Mutter und seinen Geschwistern aus Afghanistan flüchtet. Karl, ein alter Mann, der einst mit seiner Familie aus Schlesien vertrieben wurde. Nachdem... Meine Meinung Bücher über die momentane Situation der Flüchtlinge in Deutschland gibt es sehr viele. "Das Schicksal der Sterne" handelt aber von Flüchtlingen in zwei verschiedenen Zeitebenen. Adib, der mit seiner Mutter und seinen Geschwistern aus Afghanistan flüchtet. Karl, ein alter Mann, der einst mit seiner Familie aus Schlesien vertrieben wurde. Nachdem Adib ein Buch findet, welches Karl verloren hat, macht sich der Junge auf den Weg und bringt es Karl zurück. Karl trifft er jedoch nicht an. Die etwas ruppige Nachbarin fragt immerhin nach seinem Namen und Wohnort. Karl hatte einen Schlaganfall und sucht den jungen Afghanen nach seinem Krankenhausaufenthalt auf, um sich zu bedanken. Nach anfänglichen Misstrauen, entwickelt sich zwischen dem alten Mann und Adib eine große Freundschaft. Es verbindet sie die Leidenschaft zu den Sternen und das gemeinsame erlebte Schicksal! Mir hat diese ´Geschichte wahnsinnig gut gefallen. Obwohl sehr nüchtern erzählt, setzt sie beim Lesen viele Emotionen frei. Man lernt die Gedanken der Flüchtlinge kennen. Merkt, dass nicht alles so ist, wie es scheint. Lernt verstehen, warum manche Flüchtlinge gewalttätig werden. Denn, oftmals sind es nicht die Flüchtlinge, die einen Streit vom Zaun brechen. Wir hegen ja, nicht immer unbegründet, viele Ängste vor Flüchtlingen. Fühlen uns bedroht im eigenen Land. In dieser Geschichte wird einem jedoch klar, dass Flüchtlinge oftmals immer bedroht werden. Egal in welchem Land. In ihrer Heimat müssen sie um ihr Leben bangen. In anderen Ländern sind sie nicht willkommen. Besonders gut gefiel mir, wie einem vor Augen geführt wird, dass der deutsche Karl das gleiche Schicksal zu ertragen hatte, wie Adib jetzt. Nach seinem Besuch im Flüchtlingslager wird Karl klar, dass er dem Jungen helfen muss. Karl versteht, was der Junge zu ertragen hat. Die Verluste von Familienmitgliedern, Flüchtlingslager und Vorurteile der Menschen, sind ihm nicht fremd. Hunger, Angst, Verzweiflung und totale Erschöpfung ... ja, daran kann sich Karl noch erinnern, als wenn es gestern gewesen wäre. Die Geschichte spielt mal in der Gegenwart-, mal in der Vergangenheit. Abwechselnd aus der Sicht von Adib und Karl. Karl fand ich besonders klasse. Der alte Mann haderte nicht mit vergangenen Schicksalsschlägen. Nein, er gründete in seinem hohen Alter so etwas wie eine neue Familie. Schenkte Adib zu Weihnachten ein Teleskop. Lud auch auch Adibs Mutter und Geschwister zum Weihnachtsfest ein. Er kam mit schwierigen Menschen zurecht, weil er hinter deren Fassade blickte. Mein Fazit Ein alter Schlesier und ein junger Afghane zeigen dem Leser, was wahre Freundschaft ist. Der 83jährige Karl wurde vertrieben. Der junge Adib musste flüchten. Gewalttätigkeit, Hunger und grenzenlose Angst waren lange Zeit ihr ständiger Wegbegleiter. Lange Zeit waren beide keine Menschen mehr. Sie galten als billige Ware, die in ein anderes Land verfrachtet werden musste. Zwei verschieden Generationen mit identischen Erlebnissen. Diese Buch sollte Pflichtlektüre in Schulklassen sein. Ich bin ehrlich gesagt unsagbar froh, dass ich in Deutschland geboren bin und seither dort lebe. Es passt nicht in mein Hirn, was andere Menschen in unserer Zeit ertragen müssen. Weil wir gerade dabei sind: Es passt ebenso wenig in mein Hirn, was Menschen vor einigen Jahren in Deutschland ertragen mussten. Mehr noch als unser Flüchtlingsproblem bereitet mir unsere momentane Politik Kopfschmerzen. Es ist nicht immer die Sprache, die mich manche andere Menschen nicht verstehen lässt. Nein, meistens ist es deren Einstellung zu den Dingen. Danke Daniel Höra.


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