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Das Parfum

Die Geschichte eines Mörders

(151)
»Von Jean-Baptiste Grenouille, dem finsteren Helden, sei nur verraten, daß er 1738 in Paris, in einer stinkigen Fischbude, geboren wird. Die Ammen, denen das Kerlchen an die Brust gelegt wird, halten es nur ein paar Tage mit ihm aus: Er sei zu gierig, außerdem vom Teufel besessen, wofür es untrügliche Indizien gebe: den fehlenden Duft, den unverwechselbaren Geruch, den Säuglinge auszuströmen pflegen.«
Portrait
Patrick Süskind, geboren 1949 in Ambach am Starnberger See, studierte in München und in Aix-en-Provence mittlere und neuere Geschichte und verdiente seinen Lebensunterhalt zunächst mit dem Schreiben von Drehbüchern. 1984 erschien sein Ein-Personen-Stück ›Der Kontrabaß‹, 1985 sein Roman ›Das Parfum‹, der 2005 von Tom Tykwer verfilmt wurde. 1987 folgte die Erzählung ›Die Taube‹ und 1991 ›Die Geschichte von Herrn Sommer‹, mit Illustrationen von Jean-Jacques Sempé. Patrick Süskinds Werk ist in über fünfzig Sprachen übersetzt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 336
Erscheinungsdatum 15.02.1994
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-22800-7
Verlag Diogenes
Maße (L/B/H) 181/114/24 mm
Gewicht 278
Auflage 68. Auflage
Verkaufsrang 810
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„Genie und Wahnsinn“

Karin Dalinger, Thalia-Buchhandlung St.Pölten

Die Geschichte über einen Jungen der es in seinem Leben alles andere als leicht hatte. Von der Ersten Minute als Jean-Baptiste Grenouille das Licht der Welt erblickte wurde er verstoßen. Alles nur aus einem Grund er hatte keinen eigenen Duft. Dafür konnte er selbst alle Gerüche hervorragend wahrnehmen, auch die, die für "normale" Menschen Die Geschichte über einen Jungen der es in seinem Leben alles andere als leicht hatte. Von der Ersten Minute als Jean-Baptiste Grenouille das Licht der Welt erblickte wurde er verstoßen. Alles nur aus einem Grund er hatte keinen eigenen Duft. Dafür konnte er selbst alle Gerüche hervorragend wahrnehmen, auch die, die für "normale" Menschen einfach nicht existierten. Dies machte er sich zu seinem Nutzen. Er kreierte Düfte die Menschen manipulieren konnten und für seine spezielle Essenz ging er sogar über Leichen....


Die Kunst Menschen mit Düften zu beeinflussen wird auf einzigartige Weise in diesem Werk dagestellt. Wer sich damit befasst und etwas experimentiert wird feststellen dass es funktioniert.


Für mich ist das Buch die Vereinigung aus Roman und Thriller.Im Allgemeinen ist es aber leicht verständlich und durchaus für Jugentliche geeignet.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
151 Bewertungen
Übersicht
99
32
14
4
2

Jenseits des Kritisierbaren
von einer Kundin/einem Kunden aus Kottingbrunn, Niederösterreich am 04.01.2007

Oft hörte ich die Frage "Welche drei Bücher würdest Du auf eine einsame Insel mitnehmen" und jedes Mal war es so, dass ich darüber nachdenken musste und wohl auch immer eine andere Antwort gab. Doch ab Seite 20 dieses Buches stand zumindest eines dieser drei Bücher fest. Süskinds Schreibstil und... Oft hörte ich die Frage "Welche drei Bücher würdest Du auf eine einsame Insel mitnehmen" und jedes Mal war es so, dass ich darüber nachdenken musste und wohl auch immer eine andere Antwort gab. Doch ab Seite 20 dieses Buches stand zumindest eines dieser drei Bücher fest. Süskinds Schreibstil und Sprache lassen den Leser Eintauchen in die stinkige Welt des 18. Jahrhunderts. Seine Beschreibungen des olfaktorischen (riechbaren) vermitteln ein neues Weltbild. Mehr noch als diese Beschreibungen jedoch hat es mir seine Sprache angetan, deren Güte nur in ganz wenigen Werken erreicht wird. Die Schönheit der Sprache Süskinds ist jenseits von Gut und Böse. Süskind spielt auf der Klaviatur der Sprache nur vergleichbar einem Vladimir Horowitz am Flügel; er gebietet dem Orchester der Worte wie einst Karajan den Philharmonikern, kurz er schreibt so wie seine Hauptfigur Parfums mischt - einfach außerhalb des Kritisierbaren. Das Werk nach seiner Realitätsnähe beurteilen, hieße es all dessen zu berauben, was es wirklich ausmacht. Es ist nicht wesentlich ob es einen Menschen wie die Hauptfigur, die den absoluten Geruchssinn, aber keinen Eigengeruch besitzt existieren kann, es ist auch nicht von Bedeutung ob man ein Parfum schaffen kann, das alle Welt blendet - wir diskutieren hier ein Werk der Fiktion, also pure Erfindung. Viel abschreckender dürfte für manchen schon eher sein, dass die Hauptfigur ein Massenmörder ist, und dass Süskind diesen Massenmörder so beschreibt, dass der Leser das Leben aus dessen Sicht erleben muss. Ein Tabubruch, zweifellos - ein Wagnis das sich gelohnt hat. Wenn Sie auf wunderschöne Sprache keinen Wert legen, sondern auf Spannung; wenn traumartige Bilder in einem Buch für Sie keinen Platz haben, sondern es Sie statt dessen nach Action gelüstet; wenn ein völlig neues Erlebnis der Welt des Geruches für Sie nebensächlich ist verglichen mit einer realistischen Handlung; oder wenn die Aussage eines Buches moralisierend sein soll und nicht genau hier in einem Graubereich, ja völlig im leeren Raum hängen darf, so lassen Sie die Finger von dem Buch, Sie werden es hassen, verfluchen, verreißen und vielleicht sogar zerreißen. Wenn der soeben gelesene Satz Sie aber nicht abgestoßen, Sie vielleicht gar fasziniert hat, so lassen Sie sich auf 300 Seiten Lektüre vom Allerfeinsten ein und greifen Sie zu.

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Ein mörderischer Geniestreich
von Mario Pf. aus Oberösterreich am 08.08.2006

Vor der historischen Kulisse Frankreichs im 18. Jahrhunderts wird einer der genialsten und abscheulichsten Menschen dieser Zeit geboren - Jean Baptiste Grenouille - ein Mensch ohne Eigengeruch, doch mit einem überlegenen Geruchssinn. Beharrlich verfolgt er sein Ziel die Welt der Düfte zu erforschen und zu revolutionieren und dazu ist... Vor der historischen Kulisse Frankreichs im 18. Jahrhunderts wird einer der genialsten und abscheulichsten Menschen dieser Zeit geboren - Jean Baptiste Grenouille - ein Mensch ohne Eigengeruch, doch mit einem überlegenen Geruchssinn. Beharrlich verfolgt er sein Ziel die Welt der Düfte zu erforschen und zu revolutionieren und dazu ist ihm jedes Mittel recht. Seit seiner Veröffentlichung vor über 20 Jahren hat das Parfum eine beeindruckende Erfolgsgeschichte hinter sich und immer noch erliegen die Menschen dem Zauber dieses Buchs. Über einen Zeitraum von 9 Jahren war es sogar durchgehend in der Spiegel-Bestsellerliste vertreten und nun wurde es auch noch verfilmt. Sein Erfolg und die epische Handlung haben es schlussendlich sogar zur Weltliteratur erhoben. Aber was macht die Faszination an diesem Buch aus? Hauptsächlich wohl diese faszinierende andere Welt der Gerüche, welche man durch die Augen oder besser gesagt die Nase Jean-Baptiste Grenouilles erkundet. Grenouille ist ein Genie, doch zugleich wirkt er aufgrund seines anderen Weltbildes skrupellos. Er folgt einem Ideal, dem ultimativen Parfum, für das ihn die Menschen lieben werden, obwohl er sie zugleich verabscheut. Das Parfum bietet mehr als nur eine Gelegenheit zur Interpretation und Auslegung der Worte, was seit Jahren dazu geführt hat, dass es immer wieder neu interpretiert wird. Besonders in der zweiten Hälfte des Buches, also mit dem Beginn des Exils, wird deutlich dass man hier mehr vor sich hat also bloß einen einfachen Roman. Süskinds Schreibstil reißt den Leser einfach mit auf diese Reise durch die Welt des Jean-Baptiste Grenouille. Nun mag es böse Zungen geben, die genau diese andere Welt stört, aber es darf ja jeder seine Meinung kundtun. Was Süskind eindeutig gelingt, ist es den Leser wie durch ein Parfum in seinen Bann zu ziehen, so dass man kleinere logische Fehler gar nicht mehr bemerkt. Fazit: Ein Geniestreich mit einzigartigem stilistischen Duft und interessanten Interpretationsmöglichkeiten.

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Das Parfum
von David aus Wien am 29.03.2006

Patrick Süskind hat sich mit diesem Buch wohl selbst übetroffen... Es ist ihm perfekt gelungen, den Charakter und die Züge von Jean Baptiste Grenouille zur Geltung zu bringen. Die Einsamkeit von Grenouille, und die Sonderheiten seiner Person, machen ihn für diese Zeit zu einem Scheusal aber auch Genie. Der Grad zwischen Abnormalität... Patrick Süskind hat sich mit diesem Buch wohl selbst übetroffen... Es ist ihm perfekt gelungen, den Charakter und die Züge von Jean Baptiste Grenouille zur Geltung zu bringen. Die Einsamkeit von Grenouille, und die Sonderheiten seiner Person, machen ihn für diese Zeit zu einem Scheusal aber auch Genie. Der Grad zwischen Abnormalität und Geniewesen ist oft zu gering, doch es gibt ihn.

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