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Das Meer und ich waren im besten Alter

Geschichten aus meinem Alltag

(2)
Die Gegenwart ist nichts für Feiglinge
Eine Ehekrise, die am gemeinsamen Bücherregal ausgetragen wird. Ein KZ-Gedenkstättenbesuch mit dem jüngsten Sohn. Eine Liebeserklärung an die jüdische Literatur und eine Kriegserklärung an die Angst.
In ihren urkomischen und berührenden, ihren stets überraschenden und scharfsinnigen Geschichten vermisst Adriana Altaras unsere Gegenwart. Sie erzählt von Mut und Zivilcourage, vom Älterwerden und dem Umgang mit Erinnerung. Von Nachhilfestunden in türkischer Geschichte beim Fischhändler ihres Vertrauens und davon, warum sie nie bereuen wird, Kinder zu haben. Im familiären Alltag, in kurzen zwischenmenschlichen Begegnungen, im Film, der Literatur und dem Theater spürt sie in ihrem unvergleichlich charmanten und mitreißenden Ton den existenziellen Fragen nach, die uns alle angehen.
Rezension
"Im familiären Alltag, in kurzen zwischenmenschlichen Begegnungen, im Film, der Literatur und dem Theater spürt sie in ihrem unvergleichlich charmanten und mitreißenden Ton den existenziellen Fragen nach, die uns alle angehen." Der Wanderer
Portrait
Adriana Altaras wurde 1960 in Zagreb geboren, 1964 Umzug nach Italien, ab 1967 Schulbesuch abwechselnd in Deutschland und Italien. Sie studierte Schauspiel an der Berliner Hochschule der Künste und an der New York University und ist seit 1983 in zahlreichen Filmen für Kino und Fernsehen zu sehen. Seit den 90er-Jahren inszeniert Adriana Altaras zudem regelmäßig an deutschen Schauspiel- und Opernhäusern. Sie ist Mitbegründerin des Off-Theaters "Zum Westlichen Stadthirschen", war Mitarbeiterin bei Steven Spielbergs Shoah Foundation und übernahm 2002 die Künstlerische Leitung der Jüdischen Kulturtage in Berlin. Auszeichnungen u.a.: Bundesfilmpreis, Theaterpreis des Landes Nordrhein-Westfalen (zusammen mit Joachim Król), Silberner Bär für schauspielerische Leistungen (Berlinale 2000). Adriana Altaras lebt in Berlin, hat zwei Söhne und den braunen Gürtel in Karate.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 09.03.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-04958-9
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 19/12,6/1,7 cm
Gewicht 174 g
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

„vergnüglich, liebenswert, berührend, schön“

Edith Berger, Thalia-Buchhandlung Graz

"Un mare settembrino", sagte die Frau, die neben mir ins Wasser stieg. Septembermeer. Was für ein anmutiger Begriff. ......."Das Meer und ich waren im besten Alter"- Geschichten aus meinem Alltag. Einmal mehr lässt uns Adriana Altaras daran teilhaben. Ihre Geschichten sind vergnügliche, liebenswerte, berührende, schöne Leseerlebnisse. "Un mare settembrino", sagte die Frau, die neben mir ins Wasser stieg. Septembermeer. Was für ein anmutiger Begriff. ......."Das Meer und ich waren im besten Alter"- Geschichten aus meinem Alltag. Einmal mehr lässt uns Adriana Altaras daran teilhaben. Ihre Geschichten sind vergnügliche, liebenswerte, berührende, schöne Leseerlebnisse.

Kundenbewertungen

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Tempo- und facettenreiche Erzählungen aus einem nicht alltäglichen Alltag
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 02.04.2017

Autorin: Adriana Altaras wurde 1960 in Zagreb geboren, verbrachte Kindheit und Jugend und Italien, der Schweiz und in Deutschland. Ihr Schauspielstudium absolvierte sie in Berlin und New York. Sie ist Schauspielerin, Theaterregisseurin und Autorin und hat für ihre kulturelle Arbeit bereits viele Preise erhalten. Mit ihrem Mann und ihren beiden... Autorin: Adriana Altaras wurde 1960 in Zagreb geboren, verbrachte Kindheit und Jugend und Italien, der Schweiz und in Deutschland. Ihr Schauspielstudium absolvierte sie in Berlin und New York. Sie ist Schauspielerin, Theaterregisseurin und Autorin und hat für ihre kulturelle Arbeit bereits viele Preise erhalten. Mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen lebt sie in Berlin. Dieser Kurzgeschichten-Band ist nach „Titos Brille“ (2011), wo sie über die Lebensgeschichte ihrer Eltern berichtet und „Doitscha“ (2014), in dem sie das Leben ihrer eigenen deutsch-jüdischen Familie schildert, nun ihr drittes Buch. Handlung: In ganz unterschiedlichen Kurzgeschichten – über die vier Jahreszeiten verteilt – berichtet Adriana Altaras mit ihrem ganz besonderen Humor und ihrer besonderen Beobachtungsgabe für ihre Umgebung über allerlei Geschehnisse aus ihrem Alltag und nimmt die Leser mit auf eine Reise in ihre Jugend, zu politischen Ereignissen, zu Familienfesten. Fazit: Der Name Adriana Altaras begleitet mich tatsächlich schon seit meiner Jugend. Sie hat zu Beginn ihrer Schauspielkarriere Mitte/Ende der 90er mitgewirkt in diversen Episoden der Kurz-Serie „Die Vier aus der Zwischenzeit“ im Berliner Jugendmagazin „45 Fieber“ vom Berliner SFB und studierte an jener Hochschule Schauspiel (bzw. lehrte dort auch später), an der ich selbst seit 2014 arbeite. Und in diversen Talkshows habe ich immer ihre lebhaften Buchvorstellungen bewundert. „Das Meer und ich waren im besten Alter“ ist nun das erste Buch, das ich von ihr gelesen habe, obwohl „Doitscha“ auch noch – bisher leider ungelesen, was aber sicher nicht mehr lange so bleibt – in meinem Bücherregal vertreten ist. Dieser Kurzgeschichten Band trägt den Untertitel „Geschichten aus meinem Alltag“ – jedoch eines ist der Alltag von Adriana Altaras ganz sicher nicht: Alltäglich ;-) Das Cover ist in Wellen in unterschiedlichem Hellblau gehalten mit einem Porträtfoto der Autorin und Fisch und Fahrrad, die in dem Buch auch ihren Platz haben. Das 215 Seiten starke Büchlein ist auf 37 äußerst kurzweilige und sehr facettenreiche Kapitel aufgeteilt, die über Familiäres, Politisches, Historisches, Literarisches und Persönliches berichten. Die Geschichten wecken beim Lesen alle möglichen Emotionen – man kann sowohl herzhaft lachen, wird aber auch zum Nachdenken angeregt und mit deutscher Geschichte konfrontiert. Immer wieder setzt sich Adriana Altaras auch mit der deutsch-jüdischen Geschichte auseinander. Sowohl lustig und unterhaltsam sind die Geschichten über die 95jährige, demente Tante der Autorin, die in mir Erinnerungen an meinen Vater wachrufen. Wenn es überhaupt eine deutsche Stadt mit New York aufnehmen kann, dann ist es einzig und alleine Berlin und für mich bildet Adriana Altaras mit ihren äußerst lebhaften Erzählungen aus Berlin und ihrem Umfeld in diesem Buch sowie ihrem jüdischen Background ein wunderbares Berliner Pendant zu Lily Brett mit ihren beiden Kurzgeschichten-Bänden aus und über New York (der sie auch äußerlich ein ganz klein wenig ähnelt). Ich muss allerdings zugeben, dass das Erzähltempo für mein persönliches Empfinden an manchen Stellen doch so rasant war, dass ich nicht so ganz folgen konnte, obwohl mir der Schreibstil sehr gefallen hat. Aber wer Frau Altaras schon mal live erlebt hat, weiß, dass das eben genau sie selbst ist – diese ungebrochene Lebhaftigkeit ;-). Von mir gibt es für dieses Buch eine wirklich sehr gute 4****-Leseempfehlung – ideal, um es einfach zwischendurch zu lesen und ein wenig Abwechslung in den eigenen Alltag zu bringen.


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