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Das Mädchen mit den blauen Augen

Roman. Ausgezeichnet mit dem Prix Maison de la Presse 2012

(28)
Ein Flugzeugabsturz – nur ein namenloses Baby überlebt

1980. In der Vorweihnachtsnacht kommt es im verschneiten Jura zu einem tragischen Unfall: Ein Flugzeugabsturz, den allein ein kleines Baby überlebt. Doch auf der Passagierliste sind zwei Säuglinge vermerkt, beide Mädchen, beide drei Monate alt. Welches der Babys wurde gerettet? Zu einer Zeit, in der es noch keine DNA-Tests gibt, ist dies kaum mit Sicherheit nachzuweisen. In einem aufwühlenden Sorgerechtsprozess, den die Großeltern beider Familien führen, fällt trotz letzter Zweifel schließlich ein Urteil: Emilie Vitral hat überlebt, nicht Lyse-Rose de Carville. Achtzehn Jahre später entdeckt ein Privatdetektiv den Schlüssel zur Wahrheit, kurz darauf wird er tot aufgefunden. Zuvor aber hat er Emilie seine Aufzeichnungen zukommen lassen, die das Leben der jungen Frau von Grund auf verändern.

Ausgezeichnet mit dem »Prix Maison de la Presse«

“Eine atemberaubende Geschichte.” Ici Paris

„Originelles Thema und emotionale Spannung bis zur letzten Seite.“ Prima
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 21.08.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7466-3147-9
Verlag Aufbau
Maße (L/B/H) 18,9/11,6/3,3 cm
Gewicht 385 g
Originaltitel Un Avion Sans Elle
Auflage 4. Auflage
Übersetzer Olaf Matthias Roth
Verkaufsrang 465
Buch (Taschenbuch)
10,30
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„Lyse-Rose oder doch Emilie?“

Sabrina Reiter, Thalia-Buchhandlung Wien, Donauzentrum

Kurz vor Weihnachten 1980 stürzte ein Flugzeug in den Französischen Alpen ab - eine Tragödie, die über 150 Todesopfer forderte. Nur ein einziges Baby überlebte. An Bord der Unglücksmaschine hatten sich allerdings zwei Säuglinge befunden - welches Kind hat die Tragödie also überlebt?
Noch 18 Jahre später ist ein Privatdetektiv mit dem Fall betraut um den Familien Gewissheit zu verschaffen. Aber die schier aussichtslose Lage droht ihn in den Wahnsinn zu treiben...

Die Geschichte ist interessant und gut aufgebaut: Während der Leser über Marc und Lylie etwas über ihre besorgniserregende und verwirrende gegenwärtige Situation erfährt, wird er mithilfe von Grand-Ducs Aufzeichnungen auch über die Vergangenheit ins Bild gesetzt.
"Das Mädchen mit den blauen Augen" ist ein gut durchdachter Krimi, der spannend ist ohne blutig zu sein und gegen Ende die ein oder andere Überraschung bereithält.
Kurz vor Weihnachten 1980 stürzte ein Flugzeug in den Französischen Alpen ab - eine Tragödie, die über 150 Todesopfer forderte. Nur ein einziges Baby überlebte. An Bord der Unglücksmaschine hatten sich allerdings zwei Säuglinge befunden - welches Kind hat die Tragödie also überlebt?
Noch 18 Jahre später ist ein Privatdetektiv mit dem Fall betraut um den Familien Gewissheit zu verschaffen. Aber die schier aussichtslose Lage droht ihn in den Wahnsinn zu treiben...

Die Geschichte ist interessant und gut aufgebaut: Während der Leser über Marc und Lylie etwas über ihre besorgniserregende und verwirrende gegenwärtige Situation erfährt, wird er mithilfe von Grand-Ducs Aufzeichnungen auch über die Vergangenheit ins Bild gesetzt.
"Das Mädchen mit den blauen Augen" ist ein gut durchdachter Krimi, der spannend ist ohne blutig zu sein und gegen Ende die ein oder andere Überraschung bereithält.

„Ein Hoch der DNA“

Marie-Therese Reisenauer, Thalia-Buchhandlung Wien

In den Achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts stürzt ein Flugzeug über dem Jura ab. Trotz des tragischen Ereignisses überlebt ein Baby. Zwei Säuglinge sind allerdings auf der Passagierliste vermerkt. Da damals noch keine DNA-Tests möglich waren, kommt es zu einem Aufsehen erregenden Sorgerechtsprozess Das Gericht entscheidet sich für die Großeltern von Emilie Vital. Soweit, so gut. Damit fangen erst aber die Probleme so richtig an. Wobei der tote Detektiv, na ja, lesen Sie selber nach, es zahlt sich aus. In den Achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts stürzt ein Flugzeug über dem Jura ab. Trotz des tragischen Ereignisses überlebt ein Baby. Zwei Säuglinge sind allerdings auf der Passagierliste vermerkt. Da damals noch keine DNA-Tests möglich waren, kommt es zu einem Aufsehen erregenden Sorgerechtsprozess Das Gericht entscheidet sich für die Großeltern von Emilie Vital. Soweit, so gut. Damit fangen erst aber die Probleme so richtig an. Wobei der tote Detektiv, na ja, lesen Sie selber nach, es zahlt sich aus.

„Spannend!“

Maria Laner, Thalia-Buchhandlung St.Johann

Am 23. Dezember 1980 stürzt in den französischen Alpen ein Flugzeug mit 169 Passagieren ab. Die einzig Überlebende der Tragödie ist ein drei Monate altes Mädchen mit blauen Augen. Doch wer ist dieses Mädchen, Emilie Vitral oder Lyse-Rose de Carville?
Laut Passagierliste waren zwei fast gleichaltrige Babys an Bord. Beide Familien reagieren sofort und sind sich sicher, dass es ihre Enkelin ist.
Ein Rechtsstreit um das Sorgerecht für die Kleine ist die Folge. Ein DNA-Test war Anfang der 80er noch nicht möglich, trotz weniger Beweise kommt das Mädchen in die Obhut der Familie Vitral.
So wächst Emilie mit ihren Bruder Marc bei ihren Großeltern auf.
Doch die Carvilles wollen nicht aufgeben und engagieren einen Privatdetektiv, um die wahre Identität des Mädchens fest zu stellen. Nach fast achtzehn Jahren Ermittlungen findet er den letzten Hinweis, wird aber kurz darauf tot aufgefunden. Einige Stunden zuvor hat Emilie von ihm die schriftlichen Aufzeichnungen über den Fall erhalten, plötzlich ist nichts mehr wie es scheint.

Krimi, Liebe und viele interessante, spannende Charaktere machen dieses Buch zu einem sehr fesselnden Roman, den man nicht mehr so schnell aus der Hand legt.
Am 23. Dezember 1980 stürzt in den französischen Alpen ein Flugzeug mit 169 Passagieren ab. Die einzig Überlebende der Tragödie ist ein drei Monate altes Mädchen mit blauen Augen. Doch wer ist dieses Mädchen, Emilie Vitral oder Lyse-Rose de Carville?
Laut Passagierliste waren zwei fast gleichaltrige Babys an Bord. Beide Familien reagieren sofort und sind sich sicher, dass es ihre Enkelin ist.
Ein Rechtsstreit um das Sorgerecht für die Kleine ist die Folge. Ein DNA-Test war Anfang der 80er noch nicht möglich, trotz weniger Beweise kommt das Mädchen in die Obhut der Familie Vitral.
So wächst Emilie mit ihren Bruder Marc bei ihren Großeltern auf.
Doch die Carvilles wollen nicht aufgeben und engagieren einen Privatdetektiv, um die wahre Identität des Mädchens fest zu stellen. Nach fast achtzehn Jahren Ermittlungen findet er den letzten Hinweis, wird aber kurz darauf tot aufgefunden. Einige Stunden zuvor hat Emilie von ihm die schriftlichen Aufzeichnungen über den Fall erhalten, plötzlich ist nichts mehr wie es scheint.

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„Packende Familiengeschichte“

Viktoria Roth, Thalia-Buchhandlung Liezen

Dezember 1980, ein tragischer Flugzeugabsturz, außer einem 3 Monate alten Baby überlebt niemand diesen tragischen Unfall. Doch wer ist das Mädchen mit den blauen Augen? Auf der Passagierliste waren zwei gleichaltrige Babys. Die Großeltern der beiden Mädchen kämpfen um das Sorgerecht ihrer Enkeltochter. Aber wem wird das Kind ohne eindeutige Beweise zugesprochen? Kann ein mit einbezogener Detektiv die Identität des Mädchen herausfinden?

Ein Roman, der bis zum Ende nicht an Spannung verliert.

Dezember 1980, ein tragischer Flugzeugabsturz, außer einem 3 Monate alten Baby überlebt niemand diesen tragischen Unfall. Doch wer ist das Mädchen mit den blauen Augen? Auf der Passagierliste waren zwei gleichaltrige Babys. Die Großeltern der beiden Mädchen kämpfen um das Sorgerecht ihrer Enkeltochter. Aber wem wird das Kind ohne eindeutige Beweise zugesprochen? Kann ein mit einbezogener Detektiv die Identität des Mädchen herausfinden?

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
28 Bewertungen
Übersicht
17
9
2
0
0

Geheimnisvoll
von einer Kundin/einem Kunden am 16.02.2018

An diesem Roman hat mir am besten der Zwiespalt zwischen Roman und Krimi gefallen. Einerseits habe ich Marc Vitral begleitet, der in seine Schwester Emilie verliebt ist und mit Grand-Ducs Aufzeichnungen versucht herauszufinden, ob es sich bei Emilie nicht vielleicht doch um das andere Mädchen Lyse-Rose de Carville handelt.... An diesem Roman hat mir am besten der Zwiespalt zwischen Roman und Krimi gefallen. Einerseits habe ich Marc Vitral begleitet, der in seine Schwester Emilie verliebt ist und mit Grand-Ducs Aufzeichnungen versucht herauszufinden, ob es sich bei Emilie nicht vielleicht doch um das andere Mädchen Lyse-Rose de Carville handelt. Denn dann könnten die beiden ihre Liebe endlich öffentlich machen. Auf der anderen Seite verfolgt der Leser Grand-Ducs Ermittlungen, die in Tagebuchform verfasst sind und sich wie einen Krimi lesen. Dabei werden die Erkenntnisse, die der Privatdetektiv erlangt, häppchenweise serviert, weshalb ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Nebenbei wird auch noch der eine oder andere Mord eingestreut, was sehr zur Dramatik dieses Romans beigetragen hat. Spannung und Romantik, dem Autor Michel Bussi ist hier etwas sehr besonderes gelungen. Sehr gut gefallen haben mir somit auch die verschiedenen Perspektiven, aus denen ich die Geschichte verfolgen konnte. In diesem Buch kommt praktisch jeder Charakter zu Wort. Emilie, Marc und Grand-Duc natürlich, aber auch Emilies Großmutter Nicole oder die Schwester der angeblich toten Lyse-Rose teilen dem Leser ihre Gedanken und Gefühle mit. Bussi bietet dem Leser auf verschiedenen Wegen Zugang zum Roman. Der Ausgang der Geschichte war mehr als überraschend. Es kam ganz anders, als ich es das gesamte Buch über erwartet hätte. „Das Mädchen mit den blauen Augen“ ist sehr empfehlenswert für alle, die sich mal auf ein ganz anderes Buch einlassen wollen.

Interessant und zum Weiterempfehlen geeignet
von Steffi1611 aus Schwerin am 02.09.2016

Ein Flugzeugabsturz kurz vor Weihnachten 1980 in den Französischen Alpen. Niemand überlebt außer einem kleinen Mädchen von 3 Monaten. Aber es waren zwei Babys an Bord. Wer ist die Kleine? Es beginnt ein Tauziehen der Großeltern um das Kind. Beide Parteien haben bei diesem Unglück ihre Kinder verloren und... Ein Flugzeugabsturz kurz vor Weihnachten 1980 in den Französischen Alpen. Niemand überlebt außer einem kleinen Mädchen von 3 Monaten. Aber es waren zwei Babys an Bord. Wer ist die Kleine? Es beginnt ein Tauziehen der Großeltern um das Kind. Beide Parteien haben bei diesem Unglück ihre Kinder verloren und hoffen jetzt auf die geliebte Enkelin. Der Unterschied zwischen den Familien könnte nicht größer sein, die einen sind reich und die anderen Leben sehr bescheiden und kämpfen mit harter Arbeit ums Überleben. Einziger identischer Punkt ist das beide Familien noch ein Enkelkind haben. Somit hat das kleine Mädchen entweder eine Schwester von 6 Jahren oder einen Bruder von 2. Ein Gericht entscheidet über den Verbleib des Babys. 18 Jahre später trifft der Leser auf eine junge Frau, welche nicht genau weiß wo sie hingehört und nicht im Reinen mit sich ist. Eine verständliche Reaktion… Dem Autor ist es gelungen einen spannenden Romas/Krimi zu schreiben. Die Umsetzung der Geschichte ist wirklich gut und wirkt an fast keiner Stelle langatmig oder ermüdend. Schon der Beginn hat es in sich. Das Buch beginnt direkt bei dem Unglücksflug und zieht einen in seinen Bann. Durch die Länge und Aufteilung der Kapitel kam man wahnsinnig schnell voran beim Lesen. Es gibt unterschiedliche Erzählstränge aus den verschiedenen Sichten der Charaktere. Dies empfand ich als sehr gelungen und passend zur Story. Kritisieren muss ich aber leider die Charaktere. Für mich waren diese sehr oberflächlich und hatten keine Tiefe. Wirklich identifizieren konnte ich mich mit niemandem und nach dem Ende des Buches, mag ich auch keinen von ihnen. Sie waren da und wichtig für das Erzählen der Geschichte, aber das ist auch schon alles. Cover sowie Titel sind passend gewählt. Ich stelle mir das Mädchen genauso vor. Zart und zierlich… Typisch französisch. Mein Urteil zu dem Buch fällt sehr positiv aus und ich kann es nur jedem empfehlen. Michel Bussi ist eine tolle Geschichte gelungen. Auch wenn ich kein Fan von französische Autoren bin, da sie sehr viel ausschmücken und alles unglaublich blumig und rüschig beschreiben, war es hier nicht übertrieben.

Spannend, fesselnd und geheimnisvoll
von Vanessas Bücherecke am 19.05.2016

Inhalt aus dem Klappentext: 1980. In der Vorweihnachtsnacht kommt es im verschneiten Jura zu einem tragischen Unfall: Ein Flugzeugabsturz, den allein ein kleines Baby überlebt. Doch auf der Passagierliste sind zwei Säuglinge vermerkt, beide Mädchen, beide drei Monate alt. Welches der Babys wurde gerettet? Zu einer Zeit, in der es... Inhalt aus dem Klappentext: 1980. In der Vorweihnachtsnacht kommt es im verschneiten Jura zu einem tragischen Unfall: Ein Flugzeugabsturz, den allein ein kleines Baby überlebt. Doch auf der Passagierliste sind zwei Säuglinge vermerkt, beide Mädchen, beide drei Monate alt. Welches der Babys wurde gerettet? Zu einer Zeit, in der es noch keine DNA-Tests gibt, ist dies kaum mit Sicherheit nachzuweisen. In einem aufwühlenden Sorgerechtsprozess, den die Großeltern beider Familien führen, fällt trotz letzter Zweifel schließlich ein Urteil: Emilie Vitral hat überlebt, nicht Lyse-Rose de Carville. Achtzehn Jahre später entdeckt ein Privatdetektiv den Schlüssel zur Wahrheit, kurz darauf wird er tot aufgefunden. Zuvor aber hat er Emilie seine Aufzeichnungen zukommen lassen, die das Leben der jungen Frau von Grund auf verändern. Meinung: Dieser Roman lag schon ewig auf meinem SuB herum. Plötzlich hatte ich ihn in der Hand und legte mit dem Lesen los. Und blieb dran. Denn die Geschichte entpuppt sich als äußerst spannend und mysteriös. Als am 22. Dezember 1980 ein Flugzeug in den Französischen Alpen abstürzt gibt es nur einen Überlebenden: ein kleines Mädchen von 3 Monaten. Doch laut Passagierliste waren zwei weibliche Säuglinge dieses Alters an Bord. Da die Genetik noch nicht so weit ist und die Kinder ähnliche Merkmale aufwiesen, entbrennt ein Sorgerechtsstreit zwischen den hinterbliebenen Familien. Auf der einen Seite die reichen de Carvilles, auf der anderen Seite die bürgerlichen Vitrals. 18 Jahre später ist zwar die Frage geklärt, wer das Mädchen aufzieht, Zweifel an der Herkunft aber bleiben. Und dann erhält der Privatdetektiv, den die Familie de Carvilles einst engagierte, einen neuen Hinweis, der dramatische Ereignisse freisetzt. Im Mittelpunkt dieses Buchs steht weniger Emily, das Mädchen mit den blauen Augen, als viel mehr ihr Bruder Marc, mit dem sie eine innige Beziehung verbindet. Als Leser lernt man Emily und Marc besser kennen, ebenso erhält man viele Einblicke und Eindrücke auf die sie begleitenden Protagonisten. Diese sind interessant gestaltet, weisen aber nicht immer die sympathischsten Charakterzüge auf. Trotzdem hat der Autor es geschafft, dass ich mich in die Figuren hineinversetzen konnte und sogar ein wenig Verständnis und Mitleid mit ihnen aufbaute. Die Geschichte selber ist spannend und umfangreich konstruiert. Dass der Autor Franzose ist merkt man direkt an der blumigen, verspielten Sprache, die dieser, ich nenne es mal Thriller, mit sich bringt. Wortreich, aber nicht langweilig entfaltet sich nach und nach das Bild um die Ereignisse im Jahre 1980. Lange habe ich gerätselt, welches Kind Emily nun ist, einen vagen Verdacht hatte ich dann ab der Mitte des Buches, der sich tatsächlich als wahr entpuppt hat :) Die sehr kurzen Kapitel machen das Buch sehr gut lesbar und auch wenn der Roman in einem sehr engen Zeitrahmen spielt, wirkte er an keiner Stelle übertrieben. Erzählt wird die Geschichte sowohl in der dritten Person, wenn es um die aktuellen Ereignisse geht, als auch in Tagebuchform, wenn wir in den Ermittlungsberichten des Detektivs lesen. Alle Beteiligten dürfen hier ihre Sicht der Geschehnisse darstellen, wobei das Hauptaugenmerk aber auf Marc gerichtet bleibt. Fazit: Das Mädchen mit den blauen Augen hat mich richtig überrascht, und das durchaus positiv. Die Geschichte ist intelligent aufgebaut und hat manchmal diesen Charakter a la Die purpurnen Flüsse. Dazu kommen der typische, leicht ausschweifende französische Schreibstil und interessante Protagonisten. Meinen nächsten Roman des Autors werde ich auf jeden Fall nicht mehr so lange im Regal stehen lassen :) Von mir gibt es 4 von 5 Punkten.