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Das Lied meiner Schwester

Roman

(7)

Swing, Liebe und Verrat

Es sind die Zeiten von Swing und Jazz - nur nicht im Deutschland der dreißiger Jahre. Nachdem Orlanda ihre Anstellung als Sängerin an der Düsseldorfer Oper verloren hat, entdeckt sie mit dem Geiger Leopold die Swingmusik. Als die Nazis ihnen Auftrittsverbot erteilen, gehen Orlanda und ihre Schwester Anna in den Widerstand. Doch dann wird eine von ihnen verraten. Die ergreifende Geschichte zweier Schwestern, die ihre Passion höher schätzen als ihr Leben.

»Der Zauber der Musik kann sich selbst in den schlimmsten Momenten entfalten. Das ist die Botschaft dieses packenden Romans.« SWR

"'Das Lied meiner Schwester' ist ein spannendes, berührendes und zugleich überaus informatives Buch." Westdeutsche Zeitung

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 544
Erscheinungsdatum 20.08.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7466-2867-7
Verlag Aufbau
Maße (L/B/H) 19/11,5/3,2 cm
Gewicht 375 g
Auflage 2
Buch (Taschenbuch)
10,30
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
5
1
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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

1930er Jahre in Deutschland über das, was Spaß macht und doch verboten ist: Jazz. Zwei Schwestern lehnen sich auf und eine wird verraten. Tragisch, berührend, lesenswert.

von Wildner Laura aus Rastatt am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Deutschland der 1930er Jahre. Die Geschichte von zwei Schwestern, die ihrer Leidenschaft folgen in einer der dunkelsten Stunden der deutschen Geschichte.

Ein aufwühlendes Buch
von LEXI am 04.10.2013

Das ungleiche Geschwister Anna und Orlanda verliert in sehr jungen Jahren die Mutter, der hoch musikalische Vater verfällt dem Schwermut. Anna, die ältere der beiden Schwestern, wird auf diese Art und Weise rasch in die Rolle der Mutter gedrängt und kann dieses Verhalten ein Leben lang nicht mehr ablegen.... Das ungleiche Geschwister Anna und Orlanda verliert in sehr jungen Jahren die Mutter, der hoch musikalische Vater verfällt dem Schwermut. Anna, die ältere der beiden Schwestern, wird auf diese Art und Weise rasch in die Rolle der Mutter gedrängt und kann dieses Verhalten ein Leben lang nicht mehr ablegen. Sie kümmert sich so gut sie kann um den Haushalt und ihre kleine Schwester Orlanda, eine unbekümmertes Mädchen, das ihren Emotionen stets nachgibt und deren Handlungen nur allzu oft unbesonnen und aus einer Laune heraus erfolgen. Die vernünftige Anna wird Krankenschwester und arbeitet in einem Krankenhaus, Orlanda, der hoch begabte „Freigeist“, wendet sich den Künsten zu und wird Teil des Ensembles einer Operette. Nach einiger Zeit macht sie die Bekanntschaft mit einer neuen Gruppe und wendet sich dem Jazz zu, dem sie mit Leib und Seele verfällt. Die Tatsache, dass ihre Mutter nach der Geburt von Orlanda den Verstand verlor und bis zu ihrem Tod rund um die Uhr überwacht werden musste, lässt sowohl Anna, als auch Orlanda, jeglichen Wunsch nach einem Kind vehement von sich weisen. Orlanda ist wie ein schöner, bunter Schmetterling, der von Blüte zu Blüte flattert, das Leben leicht nimmt und sich nicht einengen oder festlegen möchte. So wie ihr ganzes Leben ist auch die Geschichte ihrer Liebe – sie schwankt in ihrer Leidenschaft stets zwischen den befreundeten Sängern Leopold und Clemens und diese verhängnisvolle „amour fou“ führt letztendlich zu einem tragischen Ende. Anna hingegen lernt durch ihr Orgelspiel einen Organisten namens Johannes kennen und lieben, nach der Heirat schafft sie es durch die Fürsprache des Chirurgen Dr. Müller, trotz ihrer Verehelichung weiterhin ihren Job im Krankenhaus zu behalten. Der Ausbruch des Krieges verändert das Leben der Geschwister auf dramatische Weise – und ihre Ideale und Vorstellungen werden in Grund und Boden zerstört. ************* Gina Mayer hat mit ihren vielschichtigen und lebendigen Protagonisten einen wundervollen Grundstein für einen Bestseller gelegt. Die Hauptfiguren Anna und Orlanda werden mit ihren so völlig verschiedenen Charaktereigenschaften exzellent dargestellt. Ihre Hoffnungen, Träume, ihre gesamte Lebenseinstellung – aber auch die Gewissenskonflikte bei wichtigen Entscheidungen - werden dem Leser in Verlauf des Buches nahe gebracht. Man kann einfach nicht anders, als völlig gebannt immer weiter zu lesen. Das Interesse an der Handlung wird von Grund auf geweckt und der Spannungsbogen ist hoch. Der flüssige Schreibstil der Autorin trägt zudem viel dazu bei, den Leser von Beginn an zu fesseln. Die immer wieder „eingeschobenen“ Briefe einer inhaftierten, zum Tode verurteilten Mutter an ihr ungeborenes Kind, lassen den Leser bis zum Schluss nicht los. Die Identität dieser Frau bleibt bis zuletzt ein Geheimnis. Das brisante Hauptthema im Hintergrund, die Anfangszeiten des Naziregimes und die Vorfälle, die letztendlich zum Ausbruch des Krieges führten, werden sehr anschaulich dargestellt. Man schafft es hierbei nicht, unbeteiligt zu bleiben und wird kapitelweise vom Grauen dieser Schreckensherrschaft überwältigt. Nicht selten musste ich das Buch zur Seite legen, zu realistisch wird der historische Hintergrund in die Handlung eingebunden. Realistisch, wie auch das ganze Buch, ist das Ende dieser Geschichte.