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Das Lied der Dunkelheit / Dämonenzyklus Bd. 1

Roman. Deutsche Erstausgabe

Dämonenzyklus 1

(119)
„Weit ist die Welt – und dunkel …“

… und in der Dunkelheit lauert die Gefahr. Das muss der junge Arlen auf bittere Weise selbst erfahren. Schon seit Jahrhunderten haben Dämonen, die sich des Nachts aus den Schatten erheben, die Menschheit zurückgedrängt. Das einzige Mittel, mit dem die Menschen ihre Angriffe abwehren können, sind die magischen Runenzeichen. Als Arlens Mutter bei solch einem Dämonenangriff umkommt, flieht er aus seinem Heimatdorf. Er will nach Menschen suchen, die den Mut noch nicht aufgegeben und das Geheimnis um die alten Kriegsrunen noch nicht vergessen haben.

„Das Lied der Dunkelheit“ ist ein eindringliches, fantastisches Epos voller Magie und Abenteuer. Es erzählt die Geschichte eines Jungen, der einen hohen Preis bezahlt, um ein Held zu werden. Und es erzählt die Geschichte des größten Kampfes der Menschheit – der Kampf gegen die Furcht und die Dämonen der Nacht.

Episch und düster – die faszinierendste Weltenschöpfung der letzten Jahre.

Portrait
Peter V. Brett, 1973 geboren, studierte Englische Literatur und Kunstgeschichte in Buffalo und entdeckte Rollenspiele, Comics und das Schreiben für sich. Danach arbeitete er zehn Jahre als Lektor für medizinische Fachliteratur, bevor er sich ganz dem Schreiben von fantastischer Literatur widmete. Mit seinen Romanen und Erzählungen aus der Welt von »Das Lied der Dunkelheit« hat er die internationalen Bestsellerlisten gestürmt. Peter V. Brett lebt in Brooklyn, New York.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 797
Erscheinungsdatum 04.05.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-52476-7
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 20,8/13,7/6 cm
Gewicht 808 g
Originaltitel The Painted Man
Übersetzer Ingrid Herrmann-Nytko
Verkaufsrang 4.714
Buch (Paperback)
17,50
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
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Buchhändler-Empfehlungen

„Keine Angst vor der Dunkelheit!“

Josef Eckl, Thalia-Buchhandlung Salzburg-Europark

In Peter Bretts Roman müssen sich Menschen in der Nacht hinter Schutzsiegel vor blutdürstigen Dämonen verstecken. Der junge Arlen muss ansehen wie seine Mutter von diesen Dämonen getötet wird während sein Vater hilflos zusieht und schwört sich, einen Weg zur Bekämpfung dieser Kreaturen zu finden.

Eine erfrischend originelle, recht düstere Fantasygeschichte mit interessanten glaubwürdigen Charakteren. Hat mir sehr gut gefallen und kann ich nur jedem, der Fantasy abseits ausgetretener Pfade mag, weiterempfehlen.


In Peter Bretts Roman müssen sich Menschen in der Nacht hinter Schutzsiegel vor blutdürstigen Dämonen verstecken. Der junge Arlen muss ansehen wie seine Mutter von diesen Dämonen getötet wird während sein Vater hilflos zusieht und schwört sich, einen Weg zur Bekämpfung dieser Kreaturen zu finden.

Eine erfrischend originelle, recht düstere Fantasygeschichte mit interessanten glaubwürdigen Charakteren. Hat mir sehr gut gefallen und kann ich nur jedem, der Fantasy abseits ausgetretener Pfade mag, weiterempfehlen.


„Spannend und fesselnd“

Lisa Gfällner, Thalia-Buchhandlung Linz

In der Dunkelheit liegt die Gefahr. Denn wenn die Dämmerung anbricht erheben sich Dämon aus dem Untergrund und greifen alles und jeden in ihrer Nähe an. Einzig die magischen Schutzsiegel bieten der Menschheit Schutz vor den Übergriffen der Dämonen. Den Kampf gegen diese Geisel haben sie schon vor langer Zeit aufgegeben, da die Kampfsiegel des Erlösers verloren gingen.
In dieser Welt wächst der junge Arlen auf. Als seine Mutter eines Nachts von Dämonen schwer verwundet wird und sein Vater, wie von Furcht erstarrt, ihr nicht zu Hilfe eilt, läuft er von zu Hause weg. Er will die Resignation der Menschen nicht hinnehmen und nimmt den Kampf mit Dämonen auf.
Ich würde zwar Bretts Epos nicht in den Weltrang von „Der Herr der Ringe“ erheben, finde aber das die Bücher sehr lesenswert sind und sich aus der Masse der Fantasybücher heben. Bretts Charaktere wirken sehr menschlich und man leidet mit ihnen und freut sich über ihre wenigen Triumphe. Auch die Dämonen gewinnen im Laufe der Geschichte immer mehr an Tiefe und Intelligenz. Im Weiterem gelingt es ihm die Angst der Menschen gut wiederzugeben.
Selten hat mich ein Buch so gefesselt.
In der Dunkelheit liegt die Gefahr. Denn wenn die Dämmerung anbricht erheben sich Dämon aus dem Untergrund und greifen alles und jeden in ihrer Nähe an. Einzig die magischen Schutzsiegel bieten der Menschheit Schutz vor den Übergriffen der Dämonen. Den Kampf gegen diese Geisel haben sie schon vor langer Zeit aufgegeben, da die Kampfsiegel des Erlösers verloren gingen.
In dieser Welt wächst der junge Arlen auf. Als seine Mutter eines Nachts von Dämonen schwer verwundet wird und sein Vater, wie von Furcht erstarrt, ihr nicht zu Hilfe eilt, läuft er von zu Hause weg. Er will die Resignation der Menschen nicht hinnehmen und nimmt den Kampf mit Dämonen auf.
Ich würde zwar Bretts Epos nicht in den Weltrang von „Der Herr der Ringe“ erheben, finde aber das die Bücher sehr lesenswert sind und sich aus der Masse der Fantasybücher heben. Bretts Charaktere wirken sehr menschlich und man leidet mit ihnen und freut sich über ihre wenigen Triumphe. Auch die Dämonen gewinnen im Laufe der Geschichte immer mehr an Tiefe und Intelligenz. Im Weiterem gelingt es ihm die Angst der Menschen gut wiederzugeben.
Selten hat mich ein Buch so gefesselt.

„Fesselnd!“

Renate Strohmayer, Thalia-Buchhandlung Wien

Selten hat mich ein Buch derart gefesselt.
Das beginnt schon im ersten Kapitel, in dem man einem Jungen folgt, der mit seiner Familie ums Überleben kämpft. Abwechselnd erlebt man die Geschichte der drei Hauptfiguren. Ihr Umfeld, das sie für ihrem späteren Lebensabschnitt prägen soll, wird äußerst spannend geschildert.
Abwechslungsreich und erfrischend anders wird hier große Fantasy verfasst.
Man darf auf den zweiten Teil gespannt sein!
Selten hat mich ein Buch derart gefesselt.
Das beginnt schon im ersten Kapitel, in dem man einem Jungen folgt, der mit seiner Familie ums Überleben kämpft. Abwechselnd erlebt man die Geschichte der drei Hauptfiguren. Ihr Umfeld, das sie für ihrem späteren Lebensabschnitt prägen soll, wird äußerst spannend geschildert.
Abwechslungsreich und erfrischend anders wird hier große Fantasy verfasst.
Man darf auf den zweiten Teil gespannt sein!

„highlight“

Andreas Pinterits, Thalia-Buchhandlung Linz, Onlineshop

habe mir das buch aufgrund einer mitarbeiter-rezension hier gekauft. hat mich von anfang bis ende gefesselt. super buch. empfehlung für fantasy freunde. habe mir das buch aufgrund einer mitarbeiter-rezension hier gekauft. hat mich von anfang bis ende gefesselt. super buch. empfehlung für fantasy freunde.

„Spitzendebut!“

Rainer Kleinferchner, Thalia-Buchhandlung Wien

In seinem Debutroman folgen wir Peter V. Brett in eine Welt, in der der Begriff „Angst vor der Dunkelheit“ eine ganz neue Bedeutung bekommt. Sobald die Sonne hinter dem Horizont verschwindet, flüchtet die Menschheit in ihre von magischen Schutzrunen versiegelten Häuser, denn im Freien möchte sich hier niemand aufhalten. Kaum verwunderlich, tummeln sich doch zu nächtlicher Stunde allerlei Dämonen in den sonst unter Tags so friedlich anmutenden Landschaften, die nichts anderes im Sinn haben, als allem Leben den Gar aus zu machen. Reisen von einem Ort zum anderen müssen wohl durchdacht sein. Schaffe ich es bis an mein Ziel, solange die Sonne noch ihre letzten schützenden Strahlen auf mich herab wirft? Lange schon hat sich die Menschheit von den Dämonen unterdrücken lassen, sich hinter ihren Schutzrunen verkrochen, ohne auch nur daran zu denken, etwas an dieser tristen und an den Nerven aller Menschen zehrenden Situation zu ändern. Nachdem ein Junge mit ansehen muss, wie seine Mutter durch einen tragischen Fehler von Dämonen getötet wird, und sein Vater, von Furcht zerfressen wie gelähmt dabei zusieht, beschließt er, selbst den Kampf gegen das Böse aufzunehmen. Doch bis dahin ist es ein langer und oft beschwerlicher Weg. Einst wird dieser Junge in die Legenden der Menschheit eingehen als der „Tätowierte Mann“, und bis dahin begleiten wir ihn in „Das Lied der Dunkelheit“ und legen das Buch nur äußerst ungern und erst zu später nächtlicher Stunde beiseite. In seinem Debutroman folgen wir Peter V. Brett in eine Welt, in der der Begriff „Angst vor der Dunkelheit“ eine ganz neue Bedeutung bekommt. Sobald die Sonne hinter dem Horizont verschwindet, flüchtet die Menschheit in ihre von magischen Schutzrunen versiegelten Häuser, denn im Freien möchte sich hier niemand aufhalten. Kaum verwunderlich, tummeln sich doch zu nächtlicher Stunde allerlei Dämonen in den sonst unter Tags so friedlich anmutenden Landschaften, die nichts anderes im Sinn haben, als allem Leben den Gar aus zu machen. Reisen von einem Ort zum anderen müssen wohl durchdacht sein. Schaffe ich es bis an mein Ziel, solange die Sonne noch ihre letzten schützenden Strahlen auf mich herab wirft? Lange schon hat sich die Menschheit von den Dämonen unterdrücken lassen, sich hinter ihren Schutzrunen verkrochen, ohne auch nur daran zu denken, etwas an dieser tristen und an den Nerven aller Menschen zehrenden Situation zu ändern. Nachdem ein Junge mit ansehen muss, wie seine Mutter durch einen tragischen Fehler von Dämonen getötet wird, und sein Vater, von Furcht zerfressen wie gelähmt dabei zusieht, beschließt er, selbst den Kampf gegen das Böse aufzunehmen. Doch bis dahin ist es ein langer und oft beschwerlicher Weg. Einst wird dieser Junge in die Legenden der Menschheit eingehen als der „Tätowierte Mann“, und bis dahin begleiten wir ihn in „Das Lied der Dunkelheit“ und legen das Buch nur äußerst ungern und erst zu später nächtlicher Stunde beiseite.

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
119 Bewertungen
Übersicht
95
20
2
2
0

von einer Kundin/einem Kunden am 20.07.2018
Bewertet: anderes Format

Der erste Band einer meiner Lieblings Fantasy Reihen!! Die ersten paar Seiten sind etwas zäh, aber dann ist man mittendrin! Super Reihe!

Ein actionreicher Dark-Fantasy-Roman, dem es an Charakterskizzierung und Worldbuilding mangelt
von einer Kundin/einem Kunden am 12.05.2018

Hin und wieder entdecken wir sie: Die Bücher, die in ihrem Klappentext vollmundig konstatieren, ein gewaltiges Fantasy-Epos vom Weltrange des "Herrn der Ringe" darzustellen. Eines dieser Bücher ist das 2009 auf deutsch erschienene Machwerk "Das Lied der Dunkelheit" (Im Original "The Painted Man") vom US-amerikanischen Fantasy-Autor Peter V. Brett.... Hin und wieder entdecken wir sie: Die Bücher, die in ihrem Klappentext vollmundig konstatieren, ein gewaltiges Fantasy-Epos vom Weltrange des "Herrn der Ringe" darzustellen. Eines dieser Bücher ist das 2009 auf deutsch erschienene Machwerk "Das Lied der Dunkelheit" (Im Original "The Painted Man") vom US-amerikanischen Fantasy-Autor Peter V. Brett. "Das Lied der Dunkelheit" fungiert als Einstieg in den sechsteiligen "Dämonenzyklus", der im April 2018 mit dem Band "Die Stimmen des Abgrunds" seinen Abschluss erfahren hat. Ob die Prämisse zutreffend ist, und "Das Lied der Dunkelheit" tatsächlich dem "Herrn der Ringe" ebenbürtig ist, oder zu viel Schaum aufgeschlagen wurde, erfahren Sie in meiner Rezension. Zunächst erscheint Die Rahmenhandlung durchaus ansprechend und neuartig: Des Nachts steigen Dämonen aus der ?Horc? genannten Unterwelt und terrorisieren die menschliche Bevölkerung. Diese muss sich Schutz suchend in ihre durch Runen und magische Symbole gesicherten Behausungen zurückziehen und der Dinge ausharren. Die Ursache der Dämonenheimsuchung liegt im Verborgenen, doch erfahrenen Lesern wird schnell klar, dass es im Laufe der Buchreihe an den Protagonisten liegt, diese zu ergründen und die Dämonen zurückzuschlagen. Peter Brett nimmt sich sehr viel Zeit seine drei vornehmlich jugendlichen Protagonisten - Arlen, Leesha und Rojer - aufzubauen und ihnen nachvollziehbare Gründe und Motive zu geben, aus ihren gewohnten Umgebungen auszubrechen, um gegen die Dämonen aktiv werden zu wollen. Die Geschichte wird hierbei abwechselnd aus ihren Perspektiven erzählt, erst zum Schluss treffen die Wege der Protagonisten dabei überhaupt zusammen. Jeder der drei Protagonisten erhält dabei eine eigene, ausführliche Einführung, die nicht nur das Umfeld und die Lebensumstände der Charaktere portraitiert, sondern auch, mit welchen alltäglichen Problemen ein jeder von ihnen zu kämpfen hat. Und hier kommen wir auch zu einem nicht unwichtigen Kritikpunkt, nämlich die schwankende Qualität und die Glaubwürdigkeit dieser ?Probleme?. Das Hauptleitthema scheint der des Verlustes, des Schmerzes und der Schicksalsschläge zu sein, denn jeder Charakter muss jede Menge davon durchleben, zumeist im Zusammenhang mit den Dämonen, damit erst der Wunsch in ihnen heranreift, die Bedrohung bekämpfen zu wollen. Während mir Arlen hier noch deutlich am besten gefällt, ist es sehr fragwürdig, was Peter Brett teilweise für ein Frauenbild zeichnet. Frauen wirken in dieser Geschichte vorwiegend schwach, können ihre Ziele nicht allein verwirklichen und werden unterdrückt, vor allem von Männern und vor allem sexuell (!). Genau dieses Thema wird mehrfach im Buch aufgegriffen und ist mir doch etwas sauer aufgestoßen, da es ein klischeehaftes Bild von Frauen zeichnet, die nur entweder fliehen, oder vom männlichen Protagonisten gerettet werden müssen. Zwar entwickelt sich besagte Leesha im Laufe des Buches durchaus weiter, ihr Charakter wird dabei aber niemals so detailliert und nachvollziehbar aufgebaut wie der von Arlen (Rojer, den dritten im Bunde, braucht man hier nicht großartig benennen, von allen dreien empfand ich ihn am schwächsten). Zusammenfassend ist also festzustellen, dass mich die Charaktergeschichten, und die Probleme, die diese hatten, unangenehm an triviale Daily Soaps aus dem Fernsehen erinnert haben. Außerdem hat mir ein wirklich umfangreiches und spannendes Worldbuilding gefehlt, die Paradedisziplien eines Fantasy-Romans! Vieles wird nur angeschnitten und nicht vertieft, obwohl Potential da wäre, und ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, diese Welt wirklich tiefgründig kennen zu lernen, in die ich einzutauchen versuche. Und gerade dieser Aspekt hätte, wenn man das Buch schon auf eine Stufe mit dem Herrn der Ringe hieven will, unbedingt stimmen müssen. Tolkiens Werk machte eindrucksvoll vor, wie man eine glaubwürdige, vielschichtige und lebendige Romanwelt aufbauen kann. Der stärkste Abschnitt des Buches ist definitiv das letzte Drittel, in dem die Charaktere einen Zeitsprung durchleben und Arlen zum titelgebenden ?Painted Man? wird. Wie erwähnt, empfand ich seine Geschichte am stimmigsten, und gerade seine Wandlung zum Schluss und die dazugehörigen Umstände, konnten mich sogar überraschen! Tl;DR: Ein actionreicher, ansonsten aber relativ seichter Dark-Fantasy-Roman, dem es leider zu selten gelingt, die richtigen Töne seiner Charaktere zu treffen und ihre Stärken hervorzubringen (Ausnahme ist hier Arlen). Hoffentlich kann Peter Brett in den nachfolgenden Bänden mit einer umfangreicheren Zeichnung seiner Romanwelt und schlüssigerer Charakterskizzierung punkten. Denn nach diesem Erstling ist der Vergleich mit ?Herr der Ringe? für?s Erste nicht gerechtfertigt.

von einer Kundin/einem Kunden am 03.05.2018
Bewertet: anderes Format

Ein Fantasyepos der ganz großen Klasse! Mitreißend, gewaltig und fabelhaft geschrieben. Wer Fantasy mag, der kommt an dieser Reihe nicht vorbei.