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Das Licht der letzten Tage

(gekürzte Lesung)

(56)
Niemand konnte ahnen, wie zerbrechlich unsere Welt ist. Ein Wimpernschlag, und sie ging unter. Doch selbst jetzt, während das Licht der letzten Tage langsam schwindet, geben die Überlebenden nicht auf. Sie haben nicht vergessen, wie schön die Welt ist. Sie vermissen all das, was einst so wundervoll und selbstverständlich war, und sie weigern sich zu akzeptieren, dass alles für immer verloren sein soll. Auf ihrem Weg werden sie von Hoffnungen geleitet - und Zuversicht. Denn selbst das schwächste Licht erhellt die Dunkelheit. Immer.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3
Sprecher Stephanie Kellner
Erscheinungsdatum 14.09.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783956396304
Verlag Audio Media Verlag
Spieldauer 408 Minuten
Format & Qualität MP3, 408 Minuten
Übersetzer Wibke Kuhn
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„Shaekespearsches Endzeitdrama“

Gregor Schwarzenbrunner, Thalia-Buchhandlung Linz, Zentrale

Das Licht der letzen Tage, reiht sich in eine gehobene und fein erzählten Riege von Endzeitromanen ein und beginnt mit einem spektakulären Ende: Arthur Leander, seines Zeichens Schauspieler und Darsteller in dem Stück King Lear, stirbt auf der Bühne an einem Herzinfarkt. Das ganze Ensemble ist in Schock und in Trauer. Allerdings bleibt ihnen nicht lange genug Zeit dazu, denn kurz danach bricht weltweit die georgische Grippe aus und rafft beinahe die ganze Menschheit dahin.

Meine Rezension widmet sich heute einem Werk, dass der Produzent Scott Steindorff bereits erworben hat, der kanadischen Schriftstellerin Emily St. John Mandel viertes Buch - Das Licht der letzten Tage - das erstmal auf Deutsch erschienen ist. Derweil ist es das Einzige und falls sich der Piper Verlag nicht für eine weitere Übersetzung entscheiden wird, werden ihre weiteren Romane auf Englisch gelesen.

Dystopische Romane haben nach den - Die Tribute von Panem - den Buchhandel überschwemmt. Ich persönlich bin auch ein wenig gesättigt, was dieses Genre betrifft und umso mehr freut es mich, wenn ich über ausgezeichnete und anspruchsvolle Literatur stolpere und man für seine Mühe - die jährlichen Neuerscheinungen nach literarischen Leckerbissen zur durchforsten und eben jene zu finden. Falls es in Zukunft, also in fünfzig bis einhundert Jahren noch immer Bücher gibt, dann würde ich mir wünschen, dass dieses einmal zur klassischen Sciencefictionliteratur gehören wird. Die Chancen stehen bestimmt nicht schlecht, denn wenn man die unzähligen Rezensionen zu diesem Roman durchforstet, sind sie sehr gespalten. Den einen gefällt es ungemein, den anderen überhaupt gar nicht. Schuld daran trägt wohl auch die ein wenig missglückte Umschlaggestaltung, die wohl ein anderes Lesepublikum anspricht. Es wirkt insgesamt ein wenig feminin, und man erwartet sich wahrscheinlich auch eine ähnliche leicht dahinplätschernde Geschichte und am besten mit einer romantischen Liebesgeschichte. Den Leser meiner Rezensionen möchte ich an dieser Stelle warnen: Dem ist nicht so.

Mir hat dieser, mehrfach nominierte und mit Auszeichnungen überhäufte Roman deswegen so gut gefallen, weil er eben so herrlich unkonventionell erzählt ist und weil er eben nicht seicht ist, sondern den Leser auch ein wenig fordert nachzudenken. Die Details und die shakespearischen Anspielungen sind omnipräsent. Der Roman sticht und beißt einem, um es mit den Worten Kafkas zu sagen. Wozu lesen wenn es nicht so wäre? Erzählt wird die Geschichte von mehreren Charaktere und bedient sich zweier Perspektiven. Einmal kurz vor und dann 20 Jahre nach Ausbruch der Epidemie, der eben nur beinahe die ganze Menschheit zum Opfer gefallen ist. Allerdings ist jene nicht gänzlich verloren und so dreht es sich in dieser Erzählung nun auch um die Hoffnung. Die Hoffnung das dennoch alles gut ausgehen wird.

Das Licht der letzen Tage, reiht sich in eine gehobene und fein erzählten Riege von Endzeitromanen ein und beginnt mit einem spektakulären Ende: Arthur Leander, seines Zeichens Schauspieler und Darsteller in dem Stück King Lear, stirbt auf der Bühne an einem Herzinfarkt. Das ganze Ensemble ist in Schock und in Trauer. Allerdings bleibt ihnen nicht lange genug Zeit dazu, denn kurz danach bricht weltweit die georgische Grippe aus und rafft beinahe die ganze Menschheit dahin.

Meine Rezension widmet sich heute einem Werk, dass der Produzent Scott Steindorff bereits erworben hat, der kanadischen Schriftstellerin Emily St. John Mandel viertes Buch - Das Licht der letzten Tage - das erstmal auf Deutsch erschienen ist. Derweil ist es das Einzige und falls sich der Piper Verlag nicht für eine weitere Übersetzung entscheiden wird, werden ihre weiteren Romane auf Englisch gelesen.

Dystopische Romane haben nach den - Die Tribute von Panem - den Buchhandel überschwemmt. Ich persönlich bin auch ein wenig gesättigt, was dieses Genre betrifft und umso mehr freut es mich, wenn ich über ausgezeichnete und anspruchsvolle Literatur stolpere und man für seine Mühe - die jährlichen Neuerscheinungen nach literarischen Leckerbissen zur durchforsten und eben jene zu finden. Falls es in Zukunft, also in fünfzig bis einhundert Jahren noch immer Bücher gibt, dann würde ich mir wünschen, dass dieses einmal zur klassischen Sciencefictionliteratur gehören wird. Die Chancen stehen bestimmt nicht schlecht, denn wenn man die unzähligen Rezensionen zu diesem Roman durchforstet, sind sie sehr gespalten. Den einen gefällt es ungemein, den anderen überhaupt gar nicht. Schuld daran trägt wohl auch die ein wenig missglückte Umschlaggestaltung, die wohl ein anderes Lesepublikum anspricht. Es wirkt insgesamt ein wenig feminin, und man erwartet sich wahrscheinlich auch eine ähnliche leicht dahinplätschernde Geschichte und am besten mit einer romantischen Liebesgeschichte. Den Leser meiner Rezensionen möchte ich an dieser Stelle warnen: Dem ist nicht so.

Mir hat dieser, mehrfach nominierte und mit Auszeichnungen überhäufte Roman deswegen so gut gefallen, weil er eben so herrlich unkonventionell erzählt ist und weil er eben nicht seicht ist, sondern den Leser auch ein wenig fordert nachzudenken. Die Details und die shakespearischen Anspielungen sind omnipräsent. Der Roman sticht und beißt einem, um es mit den Worten Kafkas zu sagen. Wozu lesen wenn es nicht so wäre? Erzählt wird die Geschichte von mehreren Charaktere und bedient sich zweier Perspektiven. Einmal kurz vor und dann 20 Jahre nach Ausbruch der Epidemie, der eben nur beinahe die ganze Menschheit zum Opfer gefallen ist. Allerdings ist jene nicht gänzlich verloren und so dreht es sich in dieser Erzählung nun auch um die Hoffnung. Die Hoffnung das dennoch alles gut ausgehen wird.

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
56 Bewertungen
Übersicht
32
7
14
3
0

Postapokalyptischer Plot, der erst ab der zweiten Hälfte des Romans an Spannung und Emotionen zulegte
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 12.07.2017
Bewertet: Taschenbuch

In Georgien bricht eine tödliche Grippeerkrankung aus, die sich als Pandemie schnell bis nach Nordamerika und die ganze Welt ausbreitet. Innerhalb kürzester Zeit sterben die Menschen, die mit den Erkrankten in Kontakt kommen. Den Ausbruch der Katastrophe erlebt der Leser mit Jeevan, einem ehemaligen Paparazzi und Journalist, der gerade... In Georgien bricht eine tödliche Grippeerkrankung aus, die sich als Pandemie schnell bis nach Nordamerika und die ganze Welt ausbreitet. Innerhalb kürzester Zeit sterben die Menschen, die mit den Erkrankten in Kontakt kommen. Den Ausbruch der Katastrophe erlebt der Leser mit Jeevan, einem ehemaligen Paparazzi und Journalist, der gerade noch als Zuschauer im Theaterstück "König Lear" sitzt und miterlebt, wie König Lear, gespielt von Arthur Leander, während der Aufführung an einem Herzinfarkt stirbt. Noch am selben Abend wird ihm von einem befreundeten Arzt empfohlen wegen des Ausbruchs der georgischen Grippe, die Stadt zu verlassen, weshalb er damit beginnt, Lebensmittel zu bevorraten und bei seinem gehbehinderten Bruder einzuziehen. In den Nachrichten erfahren sie, wie sich die Pandemie ausbreitet und letztlich muss sich Jeevan allein auf den Weg in Richtung Süden machen, als die Vorräte zu neige gehen. 19 Jahre später ist die "Symphonie" unterwegs und zieht als Theater-/ Musikergruppe durch verlassene Städte an der Küste der USA. Dort haben sich vereinzelt autarke Gruppen von Menschen zusammengeschlossen, die das Zusammenleben neu organisieren mussten. Ohne die Annehmlichkeiten, an die man sich in der Gegenwart gewöhnt hatte, leben die Menschen jetzt ohne Benzin, Strom etc. wie in vergangenen Jahrhunderten - mit dem Unterschied, dass sie ein anderes, komfortableres, sicheres Leben kennengelernt hatten. Der Roman wechselt zwischen Vergangenheit (vor der Katastrophe) und der gegenwärtigen Situation (knapp 20 Jahre nach der Katastrophe) ab. Beide Erzählstränge sind durch den Comic "Station Eleven", eine Grafic Novel, die die Künstlerin Miranda, die die Ex-Ehefrau von Arthur ist, gezeichnet hat und die Lebensgeschichte des Schauspielers miteinander verknüpft. In den verlassenen Häusern, in denen das Symphonie-Mitglied Kristen einbricht, macht sie sich auf die Suche nach Veröffentlichungen des Comics und nach Presseartikeln über Arthur Leander, mit dem sie als Kinderschauspielerin auf der Bühne stand. Auf dem Flughafen Severn City in Michigan sind kurz nach dem Ausbruch der Katastrophe, als die Grundversorgung zusammengebrochen ist, die Passagiere mehrere Flugzeuge, darunter auch eine der Ex-Ehefrauen von Arthur und sein Sohn Tyler, gestrandet. Sie harren mehrere Tage am Flughafen aus, bis es an Tag 29 ein Pilot wagt, nach Los Angeles abzufliegen. Die restlichen Menschen verbleiben am Flughafen, ernähren sich vom Wild, das sie in den Wäldern jagen und beginnen sich wieder ein zivilisiertes Leben aufzubauen. Es entsteht sogar ein eigenes kleines Museum, wo sie Dinge sammeln, die sie an ihr altes Leben erinnern, aber nun nutzlos geworden sind. Severn City wird die größte Menschenansammlung in Nordamerika werden. Ich hatte mich auf den interessanten Plot dieses Katastrophenromans gefreut, fand die Umsetzung der Erzählung aber unnötig kompliziert und verwirrend und vor allem den Alltag nach der Katastrophe nicht ganz schlüssig nachvollziehbar. Durch die georgische Grippe wurde ein Großteil der Menschheit ausgelöscht. Die Überlebenden werden in Form der "Symphonie" beschrieben, eine Gruppe von (Laien-)schauspielern und Musikern, die durch die USA ziehen und den verbliebenen Bewohnern der Städte ein Stück Vergangenheit durch die Aufführung von Shakespeare-Stücken zurückbringen. Ich habe nicht ganz nachvollziehen können, warum die Menschen es nicht schaffen bzw. gar nicht erst versuchen, wieder eine Infrastruktur aufzubauen und sich damit abfinden, dass sie sich per Pferd fortbewegen und ohne Stromversorgung auskommen. Auch war mir schleierhaft, warum sie sich in Kleingruppen in Tankstellen und Restaurants zusammentun und nicht in ihre Wohnhäuser zurückkehren. Ich musste mich wirklich lange in "Das Licht der letzten Tage" einlesen und ab Seite 200 ziehen sich die Fäden dann auch zusammen, der Roman wird runder und spannender zu lesen. Erst dann kann man auch die große Anzahl von Protagonisten unterscheiden und wie sie miteinander zusammenhängen und mit ihren Schicksalen mitfühlen. Die offenen Fragen und eine Handlung, die nach der Katastrophe immer wieder durch Rückblicken in Arthurs Leben unterbrochen wird und darüber hinaus sich etwas ereignislos in die Länge zieht, störten mich lange in meinem Lesefluss, wobei der Roman in der zweiten Hälfte deutlich an Spannung und Emotionen gewinnen konnte. Der postapokalyptische Plot und die unterschiedlichen Charaktere zusammen mit der melancholische Stimmung hätten durchaus mehr Potenzial gehabt, das die Autorin nicht ganz ausgeschöpft hat.

Düster-schön und am Ende unglaublich optimistisch
von einer Kundin/einem Kunden am 18.06.2017
Bewertet: Paperback

Ein wunderbares Buch, dass mich berührt und bereichert hat. Es geht um das Ende der Zivilisation wie wir sie kennen, aber auch um Neuanfänge und davon die Welt in ihrer wilden Schönheit zu erfassen, ohne dass der Mensch sie allzu sehr stört und dennoch ein Teil davon sein und... Ein wunderbares Buch, dass mich berührt und bereichert hat. Es geht um das Ende der Zivilisation wie wir sie kennen, aber auch um Neuanfänge und davon die Welt in ihrer wilden Schönheit zu erfassen, ohne dass der Mensch sie allzu sehr stört und dennoch ein Teil davon sein und bleiben darf. Hier ist nichts bloss schwarz oder weiss oder gut und böse sondern vielschichtig und auch ein Bisschen weise. Ein Buch das in die Tiefe geht. Schöner Nebenschauplatz ist ein Comics (bzw. vielmehr eine Graphic Novel), das im Buch eine wichtige und wie ich finde auch vorausschauende Rolle übernimmt. Es geht um (religiösen) Irrsinn, Freundschaft, Liebe, Freundlichkeit in schrecklichen Zeiten und um vieles mehr. Unbedingt lesen!

Auch in den dunkelsten Zeiten gibt es Licht
von einer Kundin/einem Kunden am 22.05.2017
Bewertet: Taschenbuch

Nachdem die georgische Grippe den Großteil der Menschheit ausgelöscht hatte, geben die Überlebenden auch Jahre später nicht auf. Mit der Erinnerung an die Vergangenheit und der Hoffnung in die Zunkunft als Begleiter erkennen die Protagonisten, ebenso wie der Leser, dass es auch in der dunkelsten Zeit ein Licht gibt... Nachdem die georgische Grippe den Großteil der Menschheit ausgelöscht hatte, geben die Überlebenden auch Jahre später nicht auf. Mit der Erinnerung an die Vergangenheit und der Hoffnung in die Zunkunft als Begleiter erkennen die Protagonisten, ebenso wie der Leser, dass es auch in der dunkelsten Zeit ein Licht gibt welches sie erhellen kann. Obwohl dieser Roman zu den Dystophien zählt, ist er so ganz anders als die üblichen Vertreter seines Genres. Auch ist diese Geschichte, im Gegensatz zu den meisten Werken, recht zeitnah nach der Katastrophe angesiedelt. Der gelungene Wechsel aus der aktuellen Gegenwart und der Vergangenheit zeigt wunderbar wie zerbrechlich unsere Welt doch an sich ist und das gerade die kleinen Dinge so schätzenswert sind. Fasziniert verfolgte ich die Schicksale der Protagonisten und wollte am liebste immer mehr über sie wissen. Sehr beeindruckend finde ich auch den Schreibstil der Autorin. Dieses Buch liest sich so unglaublich leicht und zart und dennoch hat man das Gefühl, dass auf wenigen Seiten sehr viel passiert ist. Auch lässt einen das Gelesene nicht so bald los, lange nachdem man das Buch beiseite gelegt hat.