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Das Institut der letzten Wünsche

Roman

(46)
Rezension
"Antonia Michealis' Roman rührt zu befreienden Tränen." Siegener Zeitung, 02.07.2015
Portrait
Antonia Michaelis, 1979 geboren, begann bereits als Kind zu schreiben. Sie ist eine renommierte Autorin von zahlreichen Büchern und Theaterstücken für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Ihr Roman „Der Märchenerzähler“ wurde für den Deutschen Jugendbuchpreis und den Buxtehuder Bullen 2012 nominiert. Antonia Michaelis lebt mit ihrer Familie in einem Dorf nahe der Insel Usedom.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 496
Erscheinungsdatum 01.02.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-51574-7
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 19/12,3/3,5 cm
Gewicht 364 g
Verkaufsrang 18.210
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Buchhändler-Empfehlungen

„einfach schön zu lesen “

Yvonne Simone Vogl, Thalia-Buchhandlung Gmunden

ein netter, leichter Unterhaltungsroman, mit Tiefgang und Humor, schönen und traurigen Momenten.
Hab ihn gerne gelesen - Empfehlung!
ein netter, leichter Unterhaltungsroman, mit Tiefgang und Humor, schönen und traurigen Momenten.
Hab ihn gerne gelesen - Empfehlung!

„Berührend!“

Doris Schweiger, Thalia-Buchhandlung Amstetten

Antonia Michaelis ist mit "Das Institut der letzten Wünsche" eine bewegende Geschichte mit Tiefgang und Humor gelungen. Mit viel Fingerspitzengefühl schreibt Michaelis über ein bedrückendes Thema welches uns alle betrifft. Haben wir nicht alle einen letzten Wunsch bevor wir sterben? Mit Tränen in den Augen lächelte ich bei manchen Stellen und zum Schluss stellte ich mir die Frage: Was wird mein letzter Wunsch einmal sein? Lesenswert! Antonia Michaelis ist mit "Das Institut der letzten Wünsche" eine bewegende Geschichte mit Tiefgang und Humor gelungen. Mit viel Fingerspitzengefühl schreibt Michaelis über ein bedrückendes Thema welches uns alle betrifft. Haben wir nicht alle einen letzten Wunsch bevor wir sterben? Mit Tränen in den Augen lächelte ich bei manchen Stellen und zum Schluss stellte ich mir die Frage: Was wird mein letzter Wunsch einmal sein? Lesenswert!

„Wünsch Dir Was“

Sabrina Reiter, Thalia-Buchhandlung Wien, Donauzentrum

"Das Institut der letzten Wünsche" ist der aktuelle Roman der bekannten deutschen Autorin Antonia Michaelis.

Ein Pony mit der S-Bahn transportieren, in stillgelegten Vergnügungsparks Riesenrad fahren und tote Sängerinnen widerauferstehen lassen, sind Dinge, die für Mathilda zum Alltag gehören. Sie arbeitet nämlich im Institut der letzten Wünsche, welches die größten Herzenswünsche Sterbender wahr werden lässt. Der Job ist erfüllend, aber alles andere als einfach. Besonders schwierig gestaltet es sich, Birger Raavensteins letzten Wunsch in Angriff zu nehmen, denn Mathilda ist gerade dabei, sich Hals über Kopf in ihn zu verlieben...

Das Konzept dieser Geschichte ist großartig, wenngleich die Umsetzung - meiner Meinung nach - stellenweise nicht überzeugt.
Die Geschichte ist interessant aufgebaut und hält einige Überraschungen für den Leser bereit. Obwohl die Handlung eine dramatische ist, hat sie mich aber leider nicht so sehr berührt wie erwartet, da sie in der dritten Person erzählt wird.
Die Gedanken und Handlungen der Protagonistin fand ich oft nicht nachvollziehbar, und von den häufigen vermenschlichenden Beschreibungen ihres Hundes fühlte ich mich genervt. Andere Charaktere, insbesondere Kilian und einige Klienten, schloss ich jedoch sofort ins Herz.

Insgesamt liegt diesem Roman eine wunderbare Geschichte zugrunde, deren Wirkung sich für mich leider nicht zu hundert Prozent entfalten konnte.
"Das Institut der letzten Wünsche" ist der aktuelle Roman der bekannten deutschen Autorin Antonia Michaelis.

Ein Pony mit der S-Bahn transportieren, in stillgelegten Vergnügungsparks Riesenrad fahren und tote Sängerinnen widerauferstehen lassen, sind Dinge, die für Mathilda zum Alltag gehören. Sie arbeitet nämlich im Institut der letzten Wünsche, welches die größten Herzenswünsche Sterbender wahr werden lässt. Der Job ist erfüllend, aber alles andere als einfach. Besonders schwierig gestaltet es sich, Birger Raavensteins letzten Wunsch in Angriff zu nehmen, denn Mathilda ist gerade dabei, sich Hals über Kopf in ihn zu verlieben...

Das Konzept dieser Geschichte ist großartig, wenngleich die Umsetzung - meiner Meinung nach - stellenweise nicht überzeugt.
Die Geschichte ist interessant aufgebaut und hält einige Überraschungen für den Leser bereit. Obwohl die Handlung eine dramatische ist, hat sie mich aber leider nicht so sehr berührt wie erwartet, da sie in der dritten Person erzählt wird.
Die Gedanken und Handlungen der Protagonistin fand ich oft nicht nachvollziehbar, und von den häufigen vermenschlichenden Beschreibungen ihres Hundes fühlte ich mich genervt. Andere Charaktere, insbesondere Kilian und einige Klienten, schloss ich jedoch sofort ins Herz.

Insgesamt liegt diesem Roman eine wunderbare Geschichte zugrunde, deren Wirkung sich für mich leider nicht zu hundert Prozent entfalten konnte.

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
46 Bewertungen
Übersicht
28
12
3
2
1

Tolle Geschichte, die ein ernstes Thema humorvoll aufbereitet
von einer Kundin/einem Kunden am 14.03.2018
Bewertet: gebundene Ausgabe

Geschichten über den Tod sind oft etwas düster und schwermütig und man kommt nicht umhin ins Grübeln zu geraten. Zum Grübeln lädt dieses Buch auch ein, aber auch zum Lachen und Träumen und Schmunzeln! Man freundet sich so schnell mit Matilda an, dass man das Gefühl hat, eine gute Freundin... Geschichten über den Tod sind oft etwas düster und schwermütig und man kommt nicht umhin ins Grübeln zu geraten. Zum Grübeln lädt dieses Buch auch ein, aber auch zum Lachen und Träumen und Schmunzeln! Man freundet sich so schnell mit Matilda an, dass man das Gefühl hat, eine gute Freundin gefunden zu haben, und auch die übrigen liebenswerten Charaktere MUSS man einfach ins Herz schließen. Unterstützt wird der Tonus des Buches noch durch den wunderbaren Schreibstil, der so hervorragend zu der Geschichte und den Protagonisten passt. Ein toller Roman über ein ernstes Thema, das überhaupt nicht depressiv macht und als Leser ist man fast schon enttäuscht, wenn das Buch endet.

Eine wunderbare einfühlsame Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 28.12.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Es gehört zu ihrem Job, Dinge zu tun, mit denen sie sich nicht auskannten, die unmöglich schienen. Und es gehörte ab und zu zu ihrem Job nicht die ganze Wahrheit zu sagen zu Menschen, die wussten, dass ihnen nicht mehr viel Zeit blieb. Die aber alle noch einen sehnlichen... Es gehört zu ihrem Job, Dinge zu tun, mit denen sie sich nicht auskannten, die unmöglich schienen. Und es gehörte ab und zu zu ihrem Job nicht die ganze Wahrheit zu sagen zu Menschen, die wussten, dass ihnen nicht mehr viel Zeit blieb. Die aber alle noch einen sehnlichen letzten Wunsch hatten. Ingeborg Wehser, ehemalige OP-Schwester, betreibt in Berlin-Friedrichshain in einem kleinen Hinterhof in einem kleinen Raum ihr Institut der letzten Wünsche. Schwerstkranke Menschen, deren Angehörige ihnen gegen gute Bezahlung ihren letzten Wunsch erfüllen wollen, gehören zu ihren Kunden. Mathilda Nielsen, die Medizin studieren wollte, aber dann abgebrochen hat, ist hier angestellt und schlägt sich mit Wünschen herum, die nicht immer ganz leicht zu erfüllen sind: Frau Schmitz, die sich wünscht noch einmal in einem weißen Kleid auf einem schwarzen Pferd durch den Frühling zu reiten; Maik Wagner, der im Rollstuhl sitzt und im April noch einmal in der eiskalten Havel baden will; Birger Raavenstein, ehem. Anwalt in London sucht seine große Liebe Dooren Taubenfänger und ihren/seinen Sohn. Jakob Mirusch, der sich noch einmal einen Spieleabend wünscht, wie er sie in seiner Studentenzeit erlebt hat, und Ewa Kovalska, die sich wünscht, Maria Callas noch einmal auf der Bühne sehen zu dürfen, haben zwar auch letzte Wünsche, sind aber noch so rüstig, dass sie im Institut aushelfen, so gut es eben noch geht. Was nie hätte passieren dürfen, ist nun doch eingetreten: Mathilda verliebt sich in einen Klienten – Birger Raavenstein – versucht, seine ehemalige Freundin mit ihrem Sohn zu finden und geht mit ihm zsammen seine letzten Wege. Immer in der Hoffnung, ihn zu einer Operation überreden zu können, die eine geringe Aussicht auf Erfolg hat. Eine wunderbar einfühlsame, manchmal sehr emotionale Geschichte, bei der ich hier und da ein paar Tränchen verdrückt habe. Aber es gibt auch Szenen, bei denen sich meine Wundwinkel breit nach oben gezogen haben. Wir alle gehen irgendwann einmal diesen letzten Weg. Ich fand es schön darüber zu lesen, dass man sich vorher noch einen sehnlichen Wunsch erfüllen lassen kann.

Was für eine schöne Idee
von einer Kundin/einem Kunden am 15.12.2017

Antonia Michaelis hat sich bereits einen Namen als Kinderbuchautorin gemacht. ?Das Institut der letzten Wünsche? ist das erste, was mir persönlich als Buch für Erwachsene aufgefallen ist. Doch bei meiner Recherche habe ich dann gesehen, dass es im Knaur Verlag noch 3 weitere Titel von ihr gibt, wobei ?Paradies... Antonia Michaelis hat sich bereits einen Namen als Kinderbuchautorin gemacht. ?Das Institut der letzten Wünsche? ist das erste, was mir persönlich als Buch für Erwachsene aufgefallen ist. Doch bei meiner Recherche habe ich dann gesehen, dass es im Knaur Verlag noch 3 weitere Titel von ihr gibt, wobei ?Paradies für alle? anscheinend noch vorher erschienen ist. Daraufhin habe ich mir eben die Klappentexte der Bücher durchgelesen, die ich noch nicht von ihr kenne und musste dabei feststellen, dass ich diese Bücher bei Gelegenheit auch noch alle lesen werden muss, weil sie sich so schön und so ungewöhnlich anhören! Bevor ich angefangen habe diese Buchbesprechung zu schreiben, habe ich geguckt, was meine Kollegen und Kunden zu diesem Buch geschrieben haben. Und ich bin immer wieder erstaunt, wie unterschiedlich Menschen Bücher wahrnehmen. Ich habe das Gefühl, dass ich teilweise ein ganz anderes Buch als die anderen Leser gelesen habe. Ich erzähle Ihnen jetzt mal, welches Buch ich gelesen habe: Ich habe eine ungewöhnliche Liebesgeschichte mit einer kleinen Detektivgeschichte gelesen. Das Institut der letzten Wünsche wurde von Ingeborg, einer Ärztin, die nicht damit einverstanden war, wie mit todkranken Patienten umgegangen wird, und die deshalb gekündigt hat, gegründet. Ihre einzige Mitarbeiterin ist Mathilda, eine junge Frau, die ihr Medizinstudium geschmissen hat. Beide zusammen versuchen jetzt todkranken Menschen ihren letzten Wunsch zu erfüllen, wobei hiermit keine Sterbehilfe gemeint ist. Die beiden versuchen Menschen glücklich zu machen, so dass sie beruhigt sterben können. Dies kann ein letztes Weihnachtsfest oder Schnee im Sommer sein, ein letzter Besuch am Meer oder in einem Vergnügungspark, den es eigentlich gar nicht mehr gibt. Die beiden Frauen versuchen immer, die Wünsche ihrer Klienten zu erfüllen, auch wenn sie dabei ein manches Mal tricksen müssen und hin und wieder haarscharf an der Kriminalität vorbeischrammen. Drei Fälle ziehen sich durch das Buch. Da ist der alte Uhrmacher Jakob Mirusch, der gerne noch einmal einen Spieleabend in einer Studenten-WG erleben möchte. Oder Ewa Kowalska, eine alte Dame, die noch einmal ein Konzert der Callas besuchen möchte. Und Birger Raavenstein, ein Mann von Mitte Vierzig, der seine Jugendliebe Doreen sucht, die vor 15 Jahren spurlos aus seinem Leben verschwunden ist. Ausgerechnet an dem Abend, an dem er ihr einen Heiratsantrag machen wollte. Doreen war zu diesem Zeitpunkt schwanger. Als Birger Raavenstein das Institut aufgesucht hat, hat sich Mathilda gleich in ihn verliebt, obwohl das natürlich den Grundsätzen des Instituts widerspricht. Und so ist sie hin- und hergerissen zwischen Birgers Wunsch, Doreen zu finden, und ihrem eigenen, dass Doreen verschwunden bleibt. Es entspinnt sich daraus eine ausgesprochen spannende und ungewöhnliche Geschichte, die mit viel Gefühl und Humor erzählt wird. Dieser Roman lebt durch seine ungewöhnlichen Protagonisten und durch die abstrusesten Situationen, in die Ingeborg, Mathilda und ihr Hund Eddie geraten. Mich hat von Anfang an speziell Mathilda fasziniert. Denn sie ist eine ungewöhnliche junge Frau. Bei jedem Kleidungsstück, was sie trägt, hat sie Stoffbilder von Kinderkleidung aufgenäht. Sie ist verträumt und wirkt immer so, als ob sie nicht wirklich in der Realität angekommen ist. Sie lacht viel, aber weint nie. Und sie hat einen unglaublichen hohen Konsum von Kopfschmerztabletten. Mich interessierte sehr, was die Geschichte dahinter ist. Denn irgendetwas verbirgt Mathilda vor ihren Mitmenschen und uns Leserinnen. Und dann war natürlich die Geschichte um die verschwundene Doreen ausgesprochen spannend. Warum ist sie vor 15 Jahren einfach verschwunden? Doch neben den beiden Unterhaltungselementen ist natürlich das Institut selbst ein sehr ernstes Thema, über das es sich lohnt, nachzudenken. Wie gehen wir mit Sterbenden um? Ist es wirklich immer sinnvoll, Leben zu verlängern, wenn die Lebensqualität auf der Strecke bleibt? Oder sollte jeder selbst entscheiden können, wann er der Medizin den Rücken kehrt? Mich hat dieses Buch sehr beeindruckt und nachdenklich zurückgelassen. Gerade auch das Ende hat mich sehr überrascht, denn Antonia Michaelis ist nicht den einfachen und seichten Weg gegangen. Für Leserinnen von Nina George, Nicole Walter, Julia Fischer und Charlotte Lucas.


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