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Das Haus der schönen Dinge

Roman. Originalausgabe

(74)

Der neue große Roman von Erfolgs-Autorin Heidi Rehn über Aufstieg und Fall einer jüdischen Münchner Warenhaus-Dynastie über 100 Jahre - opulent, dramatisch, emotional!
Als der jüdische Kaufmann Jacob Hirschvogl 1897 zum Königlich-Bayerischen Hoflieferanten ernannt wird, glaubt er sich und seine Familie als gleichwertige Mitglieder der Münchner Gesellschaft anerkannt. Zwar begegnet seine Frau Thea Jacobs Enthusiasmus mit einer gewissen Skepsis, doch der Erfolg des Kaufhauses belehrt sie eines Besseren.
Tochter Lily übernimmt das Kaufhaus am Münchner Rindermarkt in den goldenen 20ern und wähnt sich am Ziel aller Wünsche. Eine glückliche Zukunft scheint auf die Familie zu warten, doch als die Nazis die Macht ergreifen, müssen die Hirschvogls erleben, wie sich Bayern und München, das für sie stets Heimat war, plötzlich gegen sie wendet ...

Rezension
"Ein Buch, das man kaum aus der Hand legen mag. Unterhaltsam, spannend, lesenswert." Ruhr Nachrichten, 12.07.2017
Portrait

Heidi Rehn wurde 1966 in Koblenz/ Rhein geboren und wuchs in einer Kleinstadt am Mittelrhein auf. Zum Studium der Germanistik, Geschichte, BWL und Kommunikationswissenschaften kam sie nach München. Nach dem Magisterexamen war sie zunächst als Dozentin an der Ludwig-Maximilians-Universität München tätig, anschließend war sie PR-Beraterin in einer Agentur. Seit mehr als zehn Jahren arbeitet sie als freie Journalistin und Autorin. Zusammen mit ihrer Familie lebt sie mitten in München.

2014 erhielt sie den "Goldenen Homer" für den besten historischen Beziehungs- und Gesellschaftsroman.

Nach ihren erfolgreichen historischen Romanen betrat sie mit ihren letzten Romanen DER SOMMER DER FREIHEIT, TANZ DES VERGESSENS und SPIEL DER HOFFNUNG inhaltliches Neuland. Die Zeit Anfang des 20. Jahrhunderts in Deutschland ist ihr ein besonderes Anliegen.

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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 656
Erscheinungsdatum 02.05.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-51937-0
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 190/123/40 mm
Gewicht 486
Verkaufsrang 20.287
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
74 Bewertungen
Übersicht
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Ein Kaufhausdynastie als Spielball der Zeit
von Eliza am 01.10.2017

Allein das Cover ist schon ein totaler Hingucker, am liebsten würde man sich sofort ins Getümmel stürzen bzw. wie die Frau im Vordergrund das Geschehen beobachten. Wenn dann auch noch der Name Heidi Rehn auf dem Cover steht, ist es für mich fast schon eine Pflicht das Buch zu... Allein das Cover ist schon ein totaler Hingucker, am liebsten würde man sich sofort ins Getümmel stürzen bzw. wie die Frau im Vordergrund das Geschehen beobachten. Wenn dann auch noch der Name Heidi Rehn auf dem Cover steht, ist es für mich fast schon eine Pflicht das Buch zu lesen, zählt die Autorin doch zu denen deren Bücher ich bisher immer sehr gerne gelesen habe. Der Klappentext verrät zwar schon einiges, dennoch ist jedem, der sich ein klein wenig in der deutschen Geschichte auskennt klar, dass den Hirschvogels schwere Zeiten bevorstehen. Die Neugier der Leser wird somit gekonnt geweckt. In diesem Roman geht es nicht nur um eine Kaufhausdynastie, sondern auch um ein Familienschicksal, um die Stellung der Juden in der deutschen Gesellschaft in turbulenten bis schwierigen Zeiten und nicht zuletzt die Emanzipation der Frau innerhalb der eigenen Familie. Heidi Rehn zeigt sehr eindrucksvoll das Familien zum Spielball der Zeit, der Gesellschaft und der Politik werden können, sofern sie nicht mehr in das aktuelle Raster passen. Besonders mit Lily und Jacob Hirschvogel hat die Autorin zwei Figuren geschaffen, mit denen sich der Leser absolut identifizieren kann. Sie haben nicht nur Stärken oder Schwächen, nein, sie sind authentisch indem sie beides in sich vereinen. Besonders Lily schafft mehr als man ihr zuerst zutraut, doch auch sie kann nicht immer nur die „starke“ Frau sein, sondern muss sich auch eingestehen, dass sie irgendwann an ihre Grenzen stößt. Der Roman wird von der Autorin weites gehend chronologisch erzählt, Zeitsprünge und Raffungen tragen dazu bei, dass es niemals langweilig wird und die wirklich wichtigen Ereignisse dieser Familie ins rechte Licht gerückt werden. Ebenso schafft es die Autorin keine logischen Lücken entstehen zu lassen, ob politische oder wirtschaftliche Entwicklungen sind für die Leser zu jeder Zeit nachvollziehbar. Der Schreibstil von Heidi Rehn hat mich auch diesmal wieder überzeugt: tolle Dialoge, sehr bildliche Beschreibungen, verschiedene Perspektiven. Ein Buch zum Eintauchen und Abtauchen, am liebsten möchte man es gar nicht mehr zur Seite legen! Ein Roman, den ich jedem Leser nur wärmsten ans Herz legen kann, ein Roman der unter die Haut geht, bei dem man lachen und weinen kann und den man nicht so schnell vergisst. Danke für dieses tolle Leseerlebnis! Ganz klare Lese- und Kaufempfehlung für diese berührende und zugleich spannende Familiensaga die bestes Kopfkino garantiert.

Eine anschauliche Reise in die deutsche Vergangenheit
von Zabou1964 aus Krefeld am 03.09.2017

Heidi Rehn gehört zu meinen Lieblingsautorinnen. Ich habe zwar nicht alle, aber doch die meisten ihrer Bücher gelesen. Und so habe ich auch das neuste Werk aus ihrer Feder, in dem es um eine jüdische Kaufhausdynastie geht, begeistert verschlungen. Jacob und Thea Hirschvogl eröffnen 1897 in München am Rindermarkt... Heidi Rehn gehört zu meinen Lieblingsautorinnen. Ich habe zwar nicht alle, aber doch die meisten ihrer Bücher gelesen. Und so habe ich auch das neuste Werk aus ihrer Feder, in dem es um eine jüdische Kaufhausdynastie geht, begeistert verschlungen. Jacob und Thea Hirschvogl eröffnen 1897 in München am Rindermarkt ein Kaufhaus. Damit erfüllen sich die beiden einen langgehegten Traum. Besonders Thea hat ein Händchen dafür, mit ihrer gestalterischen Art und ihren kulturellen Vorlieben aus dem Kaufhaus etwas ganz Besonderes zu machen. Ihre Tochter Lily interessiert sich schon als junges Mädchen für alles, was mit dem Kaufhaus zu tun hat. Sie übernimmt in den 20er-Jahren die Leitung. Doch die Zeiten werden schlechter und die Schuld wird, wie so oft in der Geschichte, den Juden in die Schuhe geschoben. Als Hitler 1933 an die Macht kommt, ist nicht nur das Kaufhaus in Gefahr. Die Familie Hirschvogl muss um ihr Leben bangen. Ich mag historische Romane sehr gerne, besonders solche, in den Geschichten über mehrere Generationen erzählt werden. Heidi Rehn hat es geschafft, dass ich mit der Familie Hirschvogl gefühlt habe. Die einzelnen Mitglieder der Familie und deren Freunde sind mir immer mehr ans Herz gewachsen, sodass ich am Ende traurig war, von ihnen Abschied nehmen zu müssen. Die Geschehnisse rund um die Judenverfolgung und das Aufkommen des Nationalsozialismus hat die Autorin zum Glück nicht zu detailliert geschildert. Hier hat sie das Augenmerk mehr auf die zwischenmenschlichen Belange gelegt, was für einige Überraschungen und Enttäuschungen gesorgt hat. Denn so mancher „Freund“ hat sich sehr schnell als falsch herausgestellt. Die wunderbar bildhaften Beschreibungen des Kaufhauses und seiner Kunden haben mich sehr begeistert. Ich mag diese alten Tempel des Kommerzes sehr. Wenn ich in einer fremden Stadt bin, schaue ich mir immer solche Gebäude an. Das Hirschvogl, das im Übrigen ein fiktives Kaufhaus ist, ist sofort vor meinem inneren Auge entstanden. Die Familie Hirschvogl steht exemplarisch für viele jüdische Kaufleute, denen es damals ähnlich gegangen ist. Fazit: Heidi Rehn ist eine anschauliche Reise in die deutsche Vergangenheit gelungen, die mich sehr bewegt hat.

Faszinierende Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Marzling am 24.07.2017

Inhalt (Klappentext): Als der jüdische Kaufmann Jacob Hirschvogl 1897 zum Königlich Bayerischen Hoflieferanten ernannt wird, glaubt er sich und seine Familie als gleichwertige Mitglieder der Münchner Gesellschaft anerkannt. Das von ihm begründete Kaufhaus Hirschvogl am Rindermarkt bedeutet für ihn die Verwirklichung eines Lebenstraums. In den »Goldenen Zwanzigern« folgt ihm... Inhalt (Klappentext): Als der jüdische Kaufmann Jacob Hirschvogl 1897 zum Königlich Bayerischen Hoflieferanten ernannt wird, glaubt er sich und seine Familie als gleichwertige Mitglieder der Münchner Gesellschaft anerkannt. Das von ihm begründete Kaufhaus Hirschvogl am Rindermarkt bedeutet für ihn die Verwirklichung eines Lebenstraums. In den »Goldenen Zwanzigern« folgt ihm Tochter Lily mit ebenso großer Begeisterung in der Leitung des Hauses nach – zunächst mit Erfolg, doch dann muss sie erleben, wie sich ihre Heimat ­Anfang der 30er Jahre plötzlich gegen sie wendet … Beinahe 100 Jahre und drei Generationen umfasst die Geschichte einer jüdischen Kaufmannsfamilie, die Bestsellerautorin Heidi Rehn packend und voller Emotionen erzählt – vom glanzvollen Aufstieg über ruhmreiche Zeiten bis hin zum tiefen Fall. Meine Meinung: Nie hätte ich gedacht das mich ein Buch über die Geschichte eines Kaufhauses so fesseln könnte, aber Heidi Rehn hat es mit ihrem Hirschvogel geschafft. Die Jüdische Familie ,die diesen Einkaufstempel erschafft, lebt und wirkt eher im Hintergrund, obwohl man über sie erfährt was man wissen sollte. Die detaillierten Beschreibungen lassen Bilder im Kopf entstehen, zum Beispiel wie die Damen der besseren Gesellschaft durch das Kaufhaus flanieren, hier einen edlen Stoff bewundern und dort an erlesenen Düften schnuppern.Man fühlt ein leises Bedauern das die heutige Zeit so schnelllebig ist und der Einkauf eher von Hektik und Gerenne geprägt ist. Auch wenn das Hirschvogel fiktiv ist so sind die historischen Ereignisse doch real und sehr gut recherchiert . Der Schreibstil der Autorin ist sehr lebendig und macht das lesen zu einem Vergnügen. Fazit: Ein Buch das mich überrascht hat und das ich sehr gerne weiterempfehle.


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